„Sie können heute auf Ihr Dorf stolz sein!“ Mittel-Gründau der 1950er, 60er & 70er Jahre ….

Hartmut Barth-Engelbart und Dr. Manfred Köhler

„Sie können heute auf Ihr Dorf stolz sein!“

Die Rechenschaftsberichte des Mittel-Gründauer Bürgermeisters Wilhelm Pfannmüller aus den Jahren 1960 und 1964

Bei unseren bisherigen Recherchen sind wir im Hessischen Staatsarchiv in Darmstadt auf einen Aktenbestand gestoßen, der die Rolle Pfannmüllers im Prozess der Flurbereinigung dokumentiert. Darin enthalten sind auch die beiden Rechenschaftsberichte, die er am Ende seiner ersten und zweiten Amtszeit seinen Gemeindevertretern gegeben hat. Die beiden Dokumente sind von einzigartiger Bedeutung, weil sie einen intimen Blick in das Innenleben der Gemeinde und auf das Selbstverständnis, das Pfannmüller als Bürgermeister geleitet hat, gibt. Deshalb drucken wir diese beiden Rechenschaftsberichte im Folgenden ab und ergänzen sie um einige Bilder und Zeitungsartikel, um die Anschaulichkeit zu erhöhen. Doch zuerst ein paar Vorbemerkungen zu der denkwürdigen Wahl eines Kommunisten zum Bürgermeister ausgerechnet im Jahr des KPD-Verbotes und danach einige biographische Daten.

Wilhelm Pfannmüller-Portrait aus der Festschrift der Sport- & Kultur-Gemeinschaft (SKG) von 1970: “50 Jahre Fußball in Mittel-Gründau”

“Sie können heute auf Ihr Dorf stolz sein!“, ruft 1964 Bürgermeister Wilhelm Pfannmüller der im endlich fertiggestellten Volkshaus versammelten Mittel-Gründauer Bevölkerung zu.

Das mit viel Eigenleistung der Bevölkerung 1957 fertiggestellte Volkshaus Mittel-Gründau  (Bild: Kreisanzeiger/ Gemeinde-Archiv Gründau) 

Seine Wahl zum Bürgermeister im November 1956 wird von der Presse ignoriert. Erst 8 Monate später erfahren die Menschen im Kreis Büdingen durch den Kreisanzeiger von einem Einbruch im Mittel-Gründauer Bürgermeisteramt im Schulhaus: “…der Bürgermeister Pfannmüller meldet den Verlust von 20 Mark aus der Gemeindekasse….”. Dafür meldet das gleiche Blatt schon am 13.10. 1956 mitten im Bürgermeister-Wahlkampf ….

… Anfragen beim Hessischen Innenminister, ob man die Wahl kommunistischer Bürgermeister-Kandidaten örtlicher parteiloser Wählerlisten nach dem KPD-Verbot nicht für ungültig erklären müsse. Innenminister Schneider antwortet mit “Nein”, wohl sehr zum Bedauern der Freien Wähler Gemeinschaften, in denen sich damals viele “Alte Kameraden mit 1000jähriger Vergangenheit” versammelt hatten.


Volkshaus nennen die Alten ihre Halle immer noch. Offiziell heißt sie “Mehrzweckhalle”. 

Erste positive Pressemeldung zur Arbeit des neuen kommunistischen Bürgermeisters von Mittel-Gründau veröffentlicht der Büdinger Kreisanzeiger erst ein Jahr nach der Wahl, als Wilhelm Pfannmüller sich weigert, in ganz Hessen nach einer US-Panzerbesatzung zu suchen, die 1956 die historische Kolbenstein-Brücke zerstört hat:

Nach diesem doch positiv klingenden Artikel des Büdinger Kreisanzeigers reagiert das verärgerte Amt für Lastenausgleich mit einer empfindlichen Kürzung der schon zugesagten 25.000,- auf nur 17.000,- DM
Das ist einer von damals mehreren Tausend US-Panzern allein in Hessen. Einer von denen rammte an der Ecke Erbgen/Niedergründauer Straße seine Lafette durch die Hauswand ins Schlafzimmer. Noch 1988 stellten sich die US-Panzer vor die fürstliche Feldscheune, übten Häuserkampf in den Baulücken zwischen Rüger-Plastik und Ex-Uhrenfabrik Presser im Altwiedermuser Weg und zwischen den Häusern in der Friedens- & der Gewerbestraße, in “Korea” zwischen den Aussiedlerhöfen, im Ziegelacker ….
Im Gegensatz zu vielen anderen Nebenstrecken der Bundesbahn wurde die Strecke Gelhausen über Lieblos und Mittel-Gründau Richtung Büdingen und Gießen nicht stillgelegt: die Heldmann-Bahn war zu wichtig für Fürstlich Isenburg-Büdingen’sches Grubenholz und Militärtransporte. In Mittel-Gründau wurden über die Laderampe Güterzüge mit Rüben beladen und mit US-Panzern. Die drei Brücken über die Gründau und ihre Nebenarme zum Bahnhof waren alle mit gelben Hinweisschildern als Panzerfest ausgewiesen. Die neue Kolbensteinbrücke ebenfalls.

Wilhelm Pfannmüller wurde am 05.01. 1904 in die Mittel-Gründauer Armut der Knechte und Mägde, der Mittel-, Klein- und Mondscheinbauern, der Wander-, Bahn- und Steinbrucharbeiter und Pendler als 5. von 7 Kindern des Domänen-Fuhrknechts Gabriel Pfannmüller und seiner aus dem Fuldischen kommenden katholischen Frau Rosa, geb. Krönung – geboren. Ab 1919 macht er eine Lehre als Schuhmacher, die er 1922 mit Erfolg als Geselle in Gelnhausen abschließt, früh organisiert er sich in der Gewerkschafts- und Spartakus-Jugend, auf der Suche nach Arbeit wird er Baufacharbeiter, wird zum Betriebsratsvorsitzenden gewählt und deshalb entlassen. Arbeitslos schlägt er sich als Kohlenträger in Frankfurt durch, lernt dabei am Dienstboteneingang eines “Besseren Hauses” das Dienstmädchen, seine spätere Frau Ida Faber kennen, wird wieder Bauarbeiter, Heirat und Kind, Miete in Frankfurt und Höchst zu teuer, zurück nach Mittel-Gründau. 1926 wird er hier als KPDler jüngster Gemeindevertreter weit und breit und stellvertretender Bürgermeister. Die Kindheit und Jugend im Krieg für die Reichen, die Armut in Schlamm und Schützengräben- und dann in Heldengräbern prägen den Jungen fürs Leben. Das soll anders, soll besser werden für die Seinesgleichen mit und nach ihm. Gegen Ausbeutung, Armut und Krieg lehnt er sich auf, organisiert dagegen Widerstand, wird nach der Geburt seines 3. Sohnes zu 5 Jahren Zuchthaus “wegen Hochverrat” verurteilt, weil er noch nach der Machtübergabe an die NSDAP Flugblätter mit dem Aufruf zum Generalstreik und zum Sturz Adolf Hitlers verteilt hat. Nach zwei Jahren im Zuchthaus Marienschloss-Rockenberg wird er ins Emsland-KZ “Börgermoor” verschleppt …

Das aus einem beim Torfstechen im Börgermoor gefundenen Tierknochen geschnitzte Medaillon hat Wilhelm Pfannmüller zeitlebens bei sich getragen, seine Frau, die Kinder und das Lied nie vergessen: “Wir sind die Moorsoldaten…”

… und 1941 mit dem Strafbataillon 999 in den Krieg gezwungen. In Griechenland und Jugoslawien wird er für Brückenkopf-Unternehmen eingesetzt. 1944 desertiert er in Jugoslawien, überlebt so die übliche “Entsorgung von Kommunisten” nach erfolgreicher Brückenkopfbildung durch “friendly fire” der SS und kehrt 1945 mit dem Fahrrad nach Mittel-Gründau zurück, baut die KPD in der Region und ein soziales & demokratisches Hessen wieder mit auf, wird 1946 Spruchkammer-Ankläger, Gemeindevertreter, erster Beigeordneter, stellvertretender Bürgermeister und 1956 ehrenamtlicher und 1964 hauptamtlicher Bürgermeister.

1978 verleiht ihm Bundespräsident Walter Scheel das Bundesverdienstkreuz am Bande

“Ein Leben für die kleinen Leute!”,

sagen in Mittel-Gründau noch heute

die Alten, nicht mehr ganz so jungen kleinen Leute

zu Wilhelm Pfannmüllers Lebenslauf.

10 Jahre nach seiner geliebten Frau Ida ist er 1990 im Kreise seiner Familie gestorben

(zur Zeit entsteht eine umfassende Biografie des Widerstandskämpfers Wilhelm Pfannmüller, in der auch sein bisher noch nicht wieder aufgetauchter letzter Rechenschaftsbericht von 1972 enthalten sein soll. Diese Biografie, an der ich mitgearbeitet HaBE, wird die Ergebnisse jahrelanger Forschungen des Frankfurter Historikers Dr. Manfred Köhler, Mitglied der hessischen Historischen Kommission, enthalten und kann dann über den Buchhandel oder auch bei mir bestellt werden)

Ab 1963, nachdem der “Frankfurter Wecker” des Hessischen Rundfunks mit Gretje Kauffeld und Gerd Böttcher, Heinz Schenk, der HR-Big-Band unter Willi Berking die 100-Jahrfeier des Gesangsvereins “Eintracht” im Volkshaus zu einem unvergesslichen Ereignis gemacht hat, wird das Mittelschiff der Volkshaus-Basilika durch die “Seitenschiffe” ergänzt: links die Duschen und Umkleideräume für Schulklassen und Sportvereine, rechts der Anbau des kleinen Saales mit der “Volksküche” und der Schankwirtschaft mit Toiletten. Endlich können der Gesangsverein wie auch die Freiwillige Feuerwehr und die Bürgermeisterei für die über 130 Schulkinder in der 1879 eingeweihten Schule Platz machen und die Sportler ihr eigenes Sportlerheim beziehen – am dann auch vereinseigenen Sportplatz. Der 1878 schon fertiggestellte Schulhof wird erweitert, im Schulgebäude werden WCs für Kinder und Lehrer eingebaut. Das Plumpsklo im ehemaligen Schulgarten hat ausgedient. Statt des baufälligen Feuerwehrgerätehauses gibt es eine überdachte Pausenhalle

Rechenschaftsbericht des Mittel-Gründauer Bürgermeisters Wilhelm Pfannmüller

vom 10.Oktober 1960

Rechenschaftsbericht über die Haushaltsführung der Gemeinde-Mittel-Gründau in den Jahren 1957 bis 1960

Als ich Sie, meine Herren Gemeindevertreter, zu der ersten Sitzung am 17. November 1956 zusammenrief, warteten groß Aufgaben auf ihre Verwirklichung. Ich selbst war mir der Schwere meiner Aufgabe, die mir bevorstand, voll bewusst. Vor allem galt es, ohne Voreingenommenheit, alle Kräfte einzusetzen, zu vergessen, was hinter uns lag, und die Arbeit aufzunehmen.

Um diese alles bewerkstelligen zu können, mussten folgende Ausschüsse gebildet werden. Ich forderte beide Gruppen auf, die Ausschussmitglieder vorzuschlagen. Bedauerlicherweise lehnten aber Sie, meine Herren von der Unparteilichen Wählergruppe, jegliche Mitarbeit in den Ausschüssen ab, um sich so einer gewissen Verantwortung zu entziehen.

(Hier spricht Wilhelm Pfannmüller die Gruppe um den Ex-NS-Ortsbauernführer Müller an, der einen Teil der Mittel-Gründauer Bauern schon vor 1933 im “Landbund” an- und ab 1933 in die NSDAP überführt. Zunächst bleibt sich dieser “Blut-& Boden”-Satz auch nach 1945 treu. Es braucht einige Jahre, bis auch unter diesen Bauern klar wird, welchen Bauernfängern und Bauernlegern sie auf den Leim gegangen sind, die die Mehrheit mit jeder NS-Feldbereinigung noch ärmer gemacht haben.  So wird  1952  der Antrag Wilhelm Pfannmüllers, die Ausgebombten, die Flüchtlinge und Vertriebenen-Familien und ihre Kinder in die öffentliche Weihnachtsbescherung mit aus der Gemeindekasse und privaten Spenden bezahlten Geschenkpäckchen einzubeziehen, im Gemeinderat mit 8 zu 1 Stimmen abgelehnt. Selbst die anderen KPDler und die SPDler im Gemeinderat stimmten mehrheitlich dagegen.  Das war nicht rein böser Wille und Fremdenfeindlichkeit pur, sondern die Leute im Dorf waren bettelarm und die Wohnungszwangswirtschaft ließ ihnen kaum noch eigenen Raum zu leben. Die Häuser, Scheunen, Dachspeicher, die leergeschlachteten Ställe waren total überfüllt. Es herrschte bittere Wohnungsnot und es waren die schlimmsten Nachkriegshungerjahre für alle, die nur noch kaum nennenswerte Handtücher zu bewirtschaften hatten. Das reichte nicht Mal für die eigene Sippe … aber Wilhelm dachte: “Wer im Stich läßt Seinesgleichen, läßt ja nur sich selbst im Strich. !”  1911 lag nur 41 Jahre zurück und das Elend 1918 gerade mal 34 Jahre)

1911 Blick auf das Unterdörfer Backhaus in die Kirchgasse (weil man durch diese Gasse, die
spätere Büdinger- & jetzt Niedergründauerstraße zur Kirche auf dem Berg über die historische Kolbensteinbrücke ging und schlussendlich dann zurückgetragen wurde, wenn man oben ausgesegnet und später auf dem alten Friedhof am Ende der Kirchgasse und am Anfang der Vonhäuser Hohl begraben wurde.

Nur Herr Noss war (bereit), in den Finanzierungsausschuss (einzutreten). Erfreulicherweise stellten sich jedoch Bürger unserer Gemeinde uneigennützig und aufopferungsbereit in folgenden Ausschüssen zur Verfügung:

Rudolf Nutz, Ludwig Niebling, Hans Goll, Jakob Schwinn und Frau Emilie Turba im Wohnungsausschuss. – Heinrich Fass, Hans Becker, Sylvester Scholz, Friedrich Christian Weinel und Gustav Hölzinger im Bauausschuss. – Heinrich Knickel, Rudolf Nutz, Peter Messerschmidt und Johannes Noß im Finanzausschuss. — Anna Herzog, Karl Hartwig, Philipp Eisenhut, Oskar Caha, Heinrich Schneider und Erwin Goll im Fürsorge- und Verteilerausschuss. – Karl Hartwig, Heinrich Paul Vaupel und Gustav Hölzinger als Flur- und Wildschadenschätzer. — Jakob Schatto, Karl Friedrich Betz, Heinrich Knickel und Karl Hartwig in der Faseltierkommission. – Diesen Damen und Herren sei hiermit für ihre Tätigkeit herzlichen Dank gesagt.

Mit dem Gemeindevorstand, Herrn Joh. Peter Messerschmidt (und) Heinrich Knickel, und dem Gemeindekassenverwalter, Friedr. Chr. Weinel, wurde ein Arbeitsplan für die bevorstehenden 4 Jahre ausgearbeitet. Um diese Arbeiten reibungslos verwirklichen zu können, wurde als erstes ein neues, der Zeit entsprechendes Büro mit Vorraum errichtet und bezogen.

Die Beleuchtung der Ortsstraße musste zum Teil erneuert und verbessert werden. Der schon lange von vielen Eisenbahnfahrern geäußerte Wunsch, an dem Beamtenwohnhaus der Bundesbahn eine Lampe anzubringen, wurde in diesem Zuge mit verwirklicht.

Die Klassenräume unserer Schule befanden sich in einem schlechten Zustand und bedurften der Renovierung. Innenstreicharbeiten, Verbesserung der Beleuchtung sowie Anschaffung von modernen Schulmöbeln war die nächste Aufgabe. Kostenaufwand hierfür mit Bezuschussung: 8.383,98DM.

In Verbindung mit einem guten Freund gelang es mir, ohne Hilfe des Arbeitsamtes, einen Gewerbebetrieb (Firma Stojanik, Jügesheim) hier unterzubringen. Abgesehen von den steuerlichen Einnahmen für die Gemeinde, finden in diesem Betrieb ca. 30 Mittelgründauer Arbeitnehmer Arbeit und Brot.

Viele der Mittel-Gründauer Frauen, die zur Arbeit bis nach Frankfurt, Hanau, Jügesheim, Büdingen fahren mussten, konnten wie die, die hier oben 1954 am Band in den Büdinger Kleiderwerken an den Kasernen die Modeklamotten für Betty Barclay nähten, mit der Ansiedlung dreier Fabriken in Mittel-Gründau täglich drei bis 4 oder sogar 5 Stunden Fahrzeiten und Fahrgeld sparen. Denn auf die Lederkleiderwerke Stojanik am Bahnhof, folgten die Uhrenfabrik Presser aus Offenbach, die Papierverarbeitungsfirma Giebenhain, die später auf Plastiktütenproduktion umstellte und als Rüger-Plastik weitergeführt wurde bis Anfang der 1990er, es folgte noch ein Transportunternehmen neben dem von Erich Hahn. Wann Kehm-Touristik den Laden aufmachte ? Kehm war früher noch eine Gleisbaufirma, bei der viele Badoglio-Italiener als Zwangsarbeiter beschäftigt waren. “Die arme Schlugger hawwe oam Bahndamm alles gejachd, geröst , gefresse, was Flischel un Fieß h0tt odder aach koa: Veschel, Fresch, Schnegge, Katze, eewe alles, hot mer de Kurt verzählt, ei de Uffelmoann”….

Der Beschluss, den Kanalbau in der Gemeinde beschleunigt durchzuführen, wurde einstimmig gefasst und nach und nach verwirklicht, sodass heute ¾ der gesamt anfallenden Arbeiten als erledigt gelten können. Gesamtkostenaufwand: 278.335,00 DM.

Die Wohnungsnot war vor 4 Jahren noch sehr groß und es bedurfte einer ungeheuren Arbeit, neuen Wohnraum zu schaffen. Es musste eine Baulandumlegung durchgeführt werden, durch welche in dem Gebiet „Hinter dem Friedhof“ allein 19 Bauplätze geschaffen wurden, sodass insgesamt während der verflossenen 4 Jahre 46 neue Wohnbauten entstanden. Mithin Wohnraum für ca. 200 Personen. Die Gemeinde unterstützte diese Bauvorhaben durch Gestellung des Bauholzes im Werte von je 1500.- DM, zinslos auf 2 Jahre. An staatlichen Mitteln flossen den Bauherren ca. 670.000,00 DM zu. Um diese Mittel zu beschaffen, bedurfte es ungeheurer Schreibarbeiten und mehrerer Fahrten nach Wiesbaden und Frankfurt.

Durch die amerikanischen Herbstmanöver im Jahre 1956 entstand durch Panzer und Raupenfahrzeuge an der Straße nach dem Wald (Altwiedermuserweg), der Büdingerstraße und an der Kolbensteinbrücke größerer Schaden. Die Brücke brach zum Teil ein und musste erneuert werden.

Bis zur Zerstörung der historischen Kolbensteinbrücke 1956 war sie ein beliebter Treffpunkt der Dorfjugend, der Liebespaare

Der Schaden wurde rechtzeitig gemeldet, wo nach langen und schwierigen Verhandlungen, letzteres verursacht durch einen schädigenden Zeitungsartikel, der der Besatzungsmacht zugespielt wurde, der Gemeinde eine Entschädigungssumme in Höhe von ca. 17.000.00 DM ausgezahlt wurde. Mit diesem Geld wurden die entstandenen Schäden beseitigt und eine neue Gründaubrücke erstellt.

Die Auszahlung des Überbrückungsgeldes an den früheren Bürgermeister beschäftigte die Gemeindevertretung mehrere Male. Nach langwierigen Verhandlungen entschied das Verwaltungsgericht Darmstadt auf eine Auszahlung von 1.600,00 DM.

Durch die Fertigstellung von Kanalarbeiten blieb uns keine andere Wahl, als auch die Straßen neu herzurichten. Büdingerstraße, Ahl, Mühlstraße, Friedensstraße, Grüner Weg mit Sackgasse, Gartenstraße, einen Teil der Obergasse, der Unterbau von der Neuen Straße im Umlegungsgebiet. Kostenaufwand: 149.704,00 DM.

Wilhelm Pfannmüller inspiziert 1957 die Fortschritte bei der “Beerdigung” des Haselbaches. die Bachgasse liegt heute ca. einen Meter höher als die damalige Hauptstraße. Zusätzliche Stauweiher sind bereits in Planung, um solche Bilder wie das folgende nicht wieder entstehen zu lassen:
Wie hoch das wasser stand, kann man auf diesem Bild vom Faschingszug 1958 erkennen. Der Haselbach ist zwar beerdigt, aber der Unterbau der Straße ist noch nicht fertig. Berta, die Frau des Tobiasse Heiner, des Heinrich Meininger steht eigentlich im Haselbach an der ehemaligen preußisch-hessischen Grenze und über/hinter ihrem weißen Haupthaar mit “Glaubenszwiebel” ist im großen Eckstein des ehemaligen Lehr’schen Gutes die Hochwassermarke eingemeiselt. Das ist der heutige Hof Lott-Alter mit dem neuen Eingang zum historischen Hof des Tobias Meininger, nach dem die heutige Adresse “BACHGASSE 1” im Volksmund immer noch “Bei’s TObiasse” heißt.

Wer die alten Schmiedeeisernen Hoftore genauer anschaiut, kann erkennen, dass unten um ca 60 Zentimeter abgesägt wurden
Hier fehlen nicht nur die 60 Zentimeter, auch der Nabenschutzstein ist im Erdboden verschwunden. Nicht nur wurde der Haselbach “beerdigt” so beerdigt, dass die damalige Büdingerstraße 4 Meter breiter wurde, vor dem Schwinn-Günther’schen Hof neben dem “Bürgersteig” eine zwei Meter breite Grünfläche entstand, auf der nach dem Abzweig der Berghofstraße eine Bushaltestelle und die Umkleide-Duschräume der Volkshaus-Mehrzweck-Halle errichtet werden konnten

Durch die Modernisierung der landwirtschaftlichen Betriebe (Zugmaschinen) wurde es notwendig, auch mit dem Straßenbau in der Gemarkung zu beginnen. Es entstanden bis heute 850 lfd. Meter befestigte Feldwege im Almessengrund und Bruchwiese. Die Hohle an der Sandkaute wurde beim Kanalbau durch überflüssige Erde ausgefüllt und ist jetzt wieder gut befahrbar. Gräben wurden ausgeputzt und die Gründau und Hasselbach gereinigt. Hierfür wurden insgesamt 31.000,00 DM aufgebracht.

, Herrmann Lott bringt mit Berta und Lina eine Fuhre Zuckerrüben ins Tal. (ca. 1957).Der Weg zur Laderampe am Bahnhof ist noch lang. Von dort gehen die Rüben auf die Reise zur Zuckerfabrik in Friedberg. Der Schlamm auf den Feldwegen war knöchel- bis knietief. Auch für erste Lanz-Bulldogs, für Bautz-, Fahr-, Fendt und Porsche-Traktoren kaum zu schaffen. Mit der Flurbereinigung wurden über 30 Kilometer “Feldwege” asphaltiert, betoniert, sodass man auch mit dem Fahrrad zur Feldarbeit fahren konnte (das Bild gehört Elli Gärtner, Herrmann Lotts Tochter)

Die Fertigstellung der Turnhalle im Innern und Anbringung des Außenputzes an derselben erforderte einen Kostenaufwand von 18.278,00 DM. Es wurden u. a. der Bühnenkeller neu gestaltet und Akustikplatten angebracht, ebenso wurden neue Fenstervorhänge gekauft und angebracht. Von dem Gesangsverein wurde der Bühnenvorhang erworben.

Um die Einsatzfähigkeit der Feuerwehr zu heben, mussten Feuerwehrgerätekästen mitten im Dorfe, Büdingerstraße, Gemeindehaus Rullmann und Scheune Friedrich Weitzel,  sowie bei den beiden Vollbauerstellen, Altwiedermuserweg und Berghöfen angebracht werden. Die Feuerwehr selbst wurde mit Kleidung und Ausrüstungsgegenständen versehen. Insgesamt wurden hierfür aufgewendet: 3.800,00 DM.

Um unserer Gefallenen und Vermissten des 2. Weltkrieges zu gedenken, wurde es notwendig, dass das Ehrenmal auf dem alten Friedhof umgearbeitet wurde. Durch Beschluss der Gemeindevertretung wurden durch Selbstbeteiligung und der Gemeindeverwaltung sowie der Lehrerschaft bei den Dorfbewohnern eine Sammlung durchgeführt, welche die Gesamtsumme von 1.700,00 DM erbrachte. Es wurden Bronzetafeln anfertigen lassen, mit den Namen aller Gefallenen und Vermissten der beiden Weltkriege. Ebenso wurde die Vorderfront des Denkmals mit einer neuen Inschrift versehen. Die Gemeinde beteiligte sich an den Gesamtkosten mit rund 2.000,00 DM.

Durch die Erschließung des Neuhausviertels musste zwangsläufig die Wasserleitung verlegt und die Hausanschlüsse angebracht werden. Ebenso machten die Kanalarbeiten die Tieferlegung von Wasserleitungen erforderlich. Ein langersehnter Wunsch der Bewohner des Bahnhofs ging durch die Erstellung der Wasserleitung zu den Verbrauchs-Stellen Berghof in Erfüllung. Die Gemeinde beteiligte sich an der Leitung bis zum Bahnhof mit 4.335,00 DM. Der Gesamtaufwand für die vorgenannten Arbeiten betrug ca. 35.000,00 DM.

Die Verbreiterung der Büdingerstraße machte die Verlegung der Gemeindebrückenwaage an die Grundstückgrenze des Hofgutes erforderlich. Der Kostenaufwand hierfür betrug 2.209,00 DM.

Direkt neben dem Bushaltestellen Blockhaus stand früher das “Woachehäusi neben der alten “neuen” Viehwaage, die älteste befindet sich im Backhaus

An Honorarleistungen für die Aufarbeitung von Plänen und Zeichnungen sowie die gesamten Bauleitungskosten für Kanal- und Straßenbau und Wasserleitungsbau Betrugen 18.238,00 DM.

Für Instandhaltung der Gemeindewohnhäuser und Wohnungen wurden insgesamt 11.000,00 DM aufgewendet.

Die große Sturmkatastrophe im Jahre 1958 am 1. August brachte der Gemeinde einen übergroßen Waldschaden, der nur zum geringsten Teil durch den Verkaufserlös des gefallenen Holzes gedeckt werden konnte.

Der Mittel-Gründauer Gemeindewald bestand hauptsächlich aus Buchen und Eichen und lieferte sein hunderten von Jahren Wagner-, Zimmerer, Bau- und Brennholz

Die Gesamteinnahmen betrugen in diesen 4 Jahren 622.669,00 DM. An Ausgaben für Löhne und soziale Lasten für Holzhauer, Kulturarbeiten, Beförderungskosten und Sonstiges sind in diesem Zeitraum 244.710,00 DM angefallen. Um die Kulturarbeiten restlos zu beendigen, werden noch ca. 50.000,00 DM benötigt.

Als ein wichtiges Programm sieht es die Gemeindeverwaltung an, weitere Arbeitsplätze zu schaffen. Mittel-Gründau, heute mit 1150 Einwohner, hat verhältnismäßig viel Pendler. Die meisten haben ihre Arbeitsplätze im Rhein-Main-Gebiet und verlieren durch die weite Anfahrt unverhältnismäßig viel Zeit.

Diese Mittel-Gründauerin hat noch Glück, weil sie wie weitere über 20 Mittel-Gründauerinnen täglich “nur” 2 Stunden für den Weg zur Arbeit in der Büdinger Kleiderfabrik und zurück braucht. Sie näht am Fließband Hemden und Kleider für Betty Barclay. Erst Mitte der 1960er kommt die Offenbacher Uhrenfabrik Presser nach Mittel-Gründau, vorher gelingt es Wilhelm Pfannmüller, die Lederkleidungsfabrik Stojanik von Jügesheim nach Mittel-Gründau zu holen und den Papierverarbeitungsbetrieb Giebenhain, der später von RÜGER-Plastik übernommen bis in die 1990er in Mittel-Gründau- Plastik-Verpackung produziert. Zusammen mit denen bei einem zusätzlichen Transportunternehmen entstehen so über Hundert Arbeitsplätze im Dorf. 

Heute ist die größte Produktionshalle der Firma Presser (Ecke Altwiedermuser Weg/ Friedenstraße) in ein Reihenhaus umgebaut. Weiter bergauf am Altwiedermuser Weg befand sich die Firma Giebenhain/RÜGER-Plastik, in deren Hallen dann die regionale Tupperware-Zentrale eingerichtet wurde… dann folgte weiter oben das Transport-Unternehmen (?) in deren Hallen sich jetzt der Dachdeckermeisterbetrieb Stefan Pracht befindet. Die Kleider- und Lederwarenwerke Stojanik am Bahnhof wurden wie die Uhrenfabrik Presser in Wohnungen umgebaut.

An die Versorgungskasse A für Gemeindebeamte wurden insgesamt 18.000,00 DM gezahlt.

Bei der Amtsübernahme waren kassenmäßig an Rechnungsablagen (?) 41.000,00 DM vorhanden. An Schulden habe ich 113.000,00 DM übernommen. Dieselben haben sich bis heute auf 69.000.00 DM verringert. Neue Darlehen wurden in dieser Zeit nicht mehr aufgenommen. Die Gesamteinnahmen und Ausgaben in diesen 4 Jahren betrugen; haushaltsmäßig: 1.385.926,00 DM. Die etatmäßig in jedem Jahre wiederkehrenden Einnahmen und Ausgaben sind in diesem Betrage mit einbegriffen.

Ihnen, meine Herren vom Gemeindevorstand, die mich in zahllosen Vorbereitungsbesprechungen durch Rat und Tat unterstützten, gebührt vor allem mein aufrichtiger Dank. Sie, meine Herren Gemeindevertreter, haben in uneigennütziger Weise die Interessen der Gemeinde und der Bevölkerung vertreten. Ihnen sei an dieser Stelle besonders herzlich gedankt. Die gute Zusammenarbeit mit dem Gemeindekassenverwalter und die einwandfreie Führung der Kassengeschäfte verpflichten mich, Ihnen meinen aufrichtigsten Dank abzustatten.

Um alle Arbeiten erledigen zu können, waren in den 4 Jahren 92 Gemeindevertretersitzungen notwendig. Behandelt wurden 546 Anträge, 196 Mitteilungen des Bürgermeisters.  Von den Anträgen wurden 489 einstimmig beschlossen. An Zeit wurden hierfür 1904 Stunden benötigt.

Der Lehrerschaft, besonders Herrn Hauptlehrer Oswald möchte ich für das gute Einvernehmen zwischen Gemeindeverwaltung und Schulverwaltung an dieser Stelle meinen aufrichtigen Dank entgegenbringen. Die tatkräftige Unterstützung, die Mitarbeit auf dem Büro und die Hilfsbereitschaft der Bevölkerung gegenüber, veranlassen mich, dem Gemeindediener Herbert herzlichen Dank dafür auszusprechen. Ganz besonderer Dank gebührt ihm für seine Hilfe bei der Ausfüllung der Renten- und Fürsorgeanträge. Dem Rohrmeister, Feldhüter und Totengräber Gustav Hölzinger, der unermüdlich seine Kraft in den Dienst der Gemeinde stellt, sei an dieser Stelle herzlich gedankt.

Der Schuldienerin und Hausmeisterin der Turnhalle Frau Käthe Fischer, welche unterstützt von ihrem Ehemann, die Reinhaltung dieser Gebäude obliegt und die zu jeder Stunde, wenn sie gerade benötigt wird, zur Verfügung steht und vor allem die ihr aufgetragenen Arbeiten zur vollsten Zufriedenheit erledigt, sei an dieser Stelle herzlich gedankt. Dem Faseltierwärter Johannes Noss, für seine Tätigkeit in dem Gemeindefaselstall, sei an dieser Stelle recht herzlich gedankt.

Dem Gemeindearbeiter und Pflanzenschutzwart Heinrich Volz, herzlichen Dank für seine Mitarbeit. Nicht zuletzt herzlichen Dank für die treue Dienstleistung, den beiden ausgeschiedenen Gemeindearbeitern Andreas Ullrich und Heinrich Hartwig III. Auch dem Ortslandwirt Karl Hartwig für seine Tätigkeit und seine Mithilfe bei Fragen der landwirtschaftlichen Bevölkerung sei herzlichst gedankt.

Der Freiwilligen Feuerwehr, für ihren selbstlosen Einsatz bei den beiden Waldbränden und der Sturmkatastrophe am 1. August 1958 an dieser Stelle herzlichen Dank.

Die Einführung der Altenehrung der über 70jährigen Einwohner hat einen sehr guten Widerhall gefunden bei der Gesamtbevölkerung gefunden. Die schönen Stunden, bei Kaffee, Kuchen und Wein, verdanken wir in erster Linie dem freudigen Einsatz des Ortsverbandes der Arbeiterwohnfahrt.

Das Aufstellen eines brennenden Weihnachtsbaumes während der Adventszeit im Schulhof ist begeistert aufgenommen worden und aus dem Dorfgeschehen nicht mehr wegzudenken.

Die alljährliche Bescherung der alleinstehenden alten Leute zum Weihnachtsfest, die durch Gaben der hiesigen Geschäftsleute, des Ortsverbandes der Arbeiterwohlfahrt und der Gemeinde Mittel-Gründau ermöglicht wird, ist eine lobenswerte Aufgabe. Die strahlenden Augen der Beschenkten ist unser schönster Lohn.

Die Beteiligung der Gemeinde Mittel-Gründau an der Dorfverschönerungsaktion seit 1959 hat bei der Bevölkerung zum großen Teil zu bereitwilliger Mitarbeit in dieser schönen Sache geführt. Der erste Erfolg war ein 6. Platz im Kreise und ein Geschenk durch den Herrn Landrat von Höhe von 100,00 DM. Möge dieser Gedanke weiter Raum greifen und der Gemeinde zu einem noch besseren Platz verhelfen

Ich möchte nicht versäumen, dem Gesangverein Eintracht und der Sport- und Kulturgemeinschaft für die Mitwirkung und Unterstützung bei Veranstaltungen und dergleichen meinen herzlichen Dank auszusprechen.

Meine Herren!

Dass all diese Arbeiten und Maßnahmen durchgeführt werden konnten, ist das Verdienst der gesamten Bevölkerung, die freudig und aufgeschlossen den Anordnungen gefolgt ist und zu guter Mitarbeit bereit war. Aus diesem Grund gilt unser Dank der gesamten Bevölkerung. Durch ihre Bereitschaft zur Mitarbeit hat sie uns beweisen, dass unser Weg in den letzten 4 Jahren der richtige war.

                                                                                                                                              Pfannmüller

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1961 tritt Wilhelm Pfannmüller in die SPD ein. Über das Warum kann spekuliert werden. Waren seine Beweggründe für diesen Schritt:

. pragmatische Überlegungen, wie er für die Verbesserung der Jage der “kleinen Leute” im Dorf an die dafür notwendigen Mittel des “Großen Hessenplanes” und des hessischen “Grünen Planes” kommt ?,

. negative Entwicklungen in der DDR …?

. oder die Entwicklung Hessens und seiner SPD unter Georg-August Zinn, die der unter seinem Leitmotiv vorantrieb ? :

„Aus dem Sozialismus in der utopischen Form der reinen Verstaatlichung hat sich ein freier Sozialismus entwickelt, der die freie schöpferische Initiative des einzelnen, das selbständige Handeln nicht nur nicht hindern, sondern geradezu zur Voraussetzung hat.“ Georg August Zinn 1951 vor dem Hessischen Landtag (nach Gerhardt Beier “Arbeiterbewegung in Hessen” , Frankfurt 1984, Seite 349)

Die “Entwicklung des ländlichen Raumes” war in der hessischen SPD einer der Schwerpunkte schon lange vor dem Großen Hessenplan in den 60er und 70er Jahren: Mittelpunkt- und Gesamtschulen, Schwimmbäder, Sportplätze, Dorfgemeinschaftshäuser, Jugend-& Kulturzentren und Fortbildungseinrichtungen, ländliche Krankenhäuser, Altenzentren, Förderung des Genossenschaftswesens. Die große Schnittmenge zwischen Pfannmüllers Dorfentwicklungs- und dem Großen Hessen Plan könnte der ausschlaggebende Grund für seinen SPD-Eintritt gewesen sein.

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14. Oktober 1964

Rechenschaftsbericht über die Haushaltsführung der Gemeinde Mittel-Gründau in den vergangenen vier Jahren

Als ich Sie, meine Herren Gemeindevertreter und Beigeordnete, zur ersten Sitzung am 10. November 1960 zusammenrief, waren wir uns alle darüber einig, dass auf uns große Aufgaben warteten, die es zu meistern galt.

Galt es doch die festgelegten Ziele in der Gemeinde, die vor der Wahl proklamiert wurden, ihre Verwirklichung im Rahmen der finanziellen Kraft der Gemeinde durchzuführen. An deren Stelle standen Straßenbau, Kanalisation, Wasserleitung, und Schaffung von Baugelände und sonstiges mehr.

Heute am Ende der Legislaturperiode können wir mit Stolz feststellen, dass uns dieses gelungen ist. Was wir nicht verwirklichen konnten, das war der Bau des Schwimmbades, sowie die zweite Flurbereinigung. Letzteres lag nicht an uns, sondern an dem Kulturamt in Gießen.

Für Sie, meine Herren Gemeindevertreter, war dieses kein leichtes Amt, weil Sie für die Beschlüsse die Verantwortung zu tragen hatten.

Der Straßenbau in der Hauptstraße mit sämtlichen Nebenstraßen mit sämtlichen Nebenstraßen, Fritze-Berg, Hellerspfade, Sackgasse bei Adrian, am Klößner, Verlängerung der Hauptstraße bis kurz vor dem Stauweiher, Bergstraße, Hügelstraße, Lehenweg, Friedhofsweg, Wiesenweg, Neustraße und im Neubaugebiet Neuen-Garten, hier nur der Unterbau: Kostenaufwand 384.365.—DM zirka 3 km. Für Unterhaltung der Feldwege und Räumung von Gräben wurden 32.000.—DM aufgewendet.

Für Renovierungsarbeiten der Schule und der beiden Gemeindewohnhäuser sowie Anschaffungen mussten 36.500.—DM aufgebracht werden. Den Schulhofausbau möchte ich besonders erwähnen, weil das ein lang ersehnter Wunsch der Lehrerschaft und der Eltern war. Wie haben doch früher immer die Schuhe der Kinder ausgesehen und wie wurden die Schulsäle verschmutzt und wie ist es seit dieser Zeit alles anders geworden. Viele Eltern haben mich deswegen angesprochen und zum Ausdruck gebracht, wie groß ihre Freude darüber war, als der Schulhof dieses neue Gesicht zeigte. Kostenaufwand: 7.500.—DM.

Durch den Straßenbau Gartenstraße wurde es notwendig, den alten Friedhof mit einer Betonmauer und Zaun zu versehen. Dass das geschehen konnte, verdanken wir den freiwilligen Helfern: Abtragung von mehr als 400 km3 Erde sowie Abfahren derselben zur Niedergründauerstraße. Gleichzeitig galt es, den neuen Friedhof in einen würdigen Zustand zu versetzen. Ich glaube, dass wir heute behaupten können, dass uns dieses gelungen ist. Sind doch die beiden Friedhöfe das Aushängeschild der Gemeinde. Diese Gottesstätten werden laufend von Bürgern und ganz besonders von sehr vielen fremden Menschen besucht, die sich immer wieder lobend darüber aussprechen. Die Instandsetzung der beiden Friedhöfe erbrachte einen Kostenaufwand von 0.000.—DM.

Ein sehr schweres Kapitel war der Faselstall. Sie, meine Herren Gemeindevertreter, wurden laufend damit beschäftigt. Die Ausgaben entsprachen nicht den Einnahmen und dadurch wurde stets von der Dienstaufsichtsbehörde Rechnungsprüfungsamt Beanstandungen gegeben. Ist doch dieser Haushalt ein Gebührenhaushalt, wo sich die Ausgaben mit den Einnahmen decken müssen. Nach langer Überlegung fandet Ihr keinen anderen Ausweg, als den Faselstall aufzulösen und in private Hände zu geben. Ich glaube heute sagen zu können, dass sich seit dieser Zeit die Ausgaben verringert haben. Die Ausgaben betrugen in dieser Zeit 31.188.—DM.

Die Waldkatastrophe im Jahre 1958 brachte der Gemeinde einen ungeheuren Schaden ein, der sich heute noch im Haushaltsplan bedenklich auswirkt. Galt es doch, die Kahlflächen wieder aufzuforsten; dies ist bis zu 95 Prozent durchgeführt. Hinzu kommt noch die Unterhaltung und Säuberung der Pflanzen und in jedem Jahr die Holzhauerei, sodass der Kostenaufwand hierfür 117.604.—DM ausmachte. Volkswirtschaftlich gesehen musste die Gemeinde die Kahlflächen zur Erhaltung des Waldes, diese Anpflanzungen durchführen. Ich bin fest überzeugt, dass Ihnen später das gedankt werden wird.

Durch die Entwicklung und die Zuwanderung von mehr als 200 Personen galt es Baugelände zum Wohnungsbau zu schaffen. Dass das keine leichte Aufgabe war, kennen Sie alle, meine Herren, aus eigener Erfahrung. Der Neu-Garten musste erschlossen werden, dort sind für 17 Wohnungen Bauplätze vorhanden, nur noch ein Bauplatz ist frei, alle anderen sind verkauft, die meisten Häuser stehen jetzt im Rohbau fertig. Also musste wieder Bauland besorgt werden. Heute liegt bereits der Bebauungsplan zur Genehmigung der Aufsichtsbehörde beim Regierungspräsidenten in Darmstadt vor (Ziegelacker und sonstige).

Ein zweiter Bebauungsplan ist in Bearbeitung und wird, sobald der Straßenumlegungsplan (Büdingerstraße) vom Hirsch bis zur Grenze Hain-Gründau fertiggestellt ist, dann Bauplätze für zirka 160 Wohnhäuser zur Verfügung stellen. Warum wurde eigentlich hier so vielgebaut? Nur allein, weil Ihr den Wohnungsbau mit Bauholzdarlehen zinslos auf zwei Jahre unterstützt habt. Hinzu kommt, dass fast 75 Prozent der erstellten Wohnhäuser mit Landesbaudarlehen gebaut werden konnten. Die Darlehen von der Gemeinde sind heute bereits alle zurückgezahlt. Ihr damaliger Beschluss, den Baulustigen Darlehen zu gewähren, hat seine Früchte getragen. Seit 1957 wurden bis jetzt 81 Wohnhäuser neuerstellt.

Dass bis heute noch nicht mit der Uhrenfabrik begonnen werden konnte, liegt ganz allein an der Genehmigungsbehörde in Darmstadt. Es war unsere Aufgabe, für viele Pendler Arbeitsplätze zu schaffen und das muss auch in Zukunft so bleiben

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Durch die Vergrößerung unseres Dorfes ist es notwendig geworden, auch an die Feuerwehr zu denken. Unser altes Gerätehaus wurde von der Behörde als baufällig erklärt, war somit nicht mehr geeignet für die Feuerwehr. Bei der Größe unseres Dorfes ist es notwendig, dass eine schlagkräftige und gut ausgebildete Feuerwehr vorhanden ist und dazu gehört auch eine ausgerüstete Wehr, die jederzeit in der Lage ist, Herr der Lage zu sein. Haben uns doch alle die Brände in der letzten Zeit davon überzeugt, dass unsere Wehr jeder Situation gewachsen ist.


Ortsbrandmeister Erwin Goll 2. von links

Ich glaube, sagen zu können, dass wir unsere Feuerwehr nicht vernachlässigt haben. Rechtzeitig haben wir damit begonnen, die Wehr gut auszurüsten mit Schläuchen und sonstigem sowie Anschaffung einer neuen Spritze. Seien Sie stolz darauf, dass Sie die Notwendigkeit rechtzeitig erkannt zu haben, zu den Anschaffungen ja gesagt zu haben. Der Einsatz bei den letzten Bränden hat die Schlagkräftigkeit unsrer Wehr unter Beweis gestellt. Heute sind wir soweit, dass unser neues Feuerwehr-Gerätehaus im Rohbau fertig ist.

Hier haben viele Bürger sonntags ihre Freizeit geopfert und dadurch der Gemeinde fast 25.000. – DM gespart. All den freiwilligen Helfern sei hier an dieser Stelle nochmals gedankt. Für die Feuerwehr wurden in den vergangenen Jahren insgesamt 54,000. – DM aufgebracht.

Die SKG im Einsatz mit ihrem 1. Vorsitzenden bei der Anlage des Fußballplatzes 1954

An der Sportzentrale Niedergründauerstraße musste die Auflage vom Ministerium, die Haselbach in Rohre zu verlegen, durchgeführt werden. Heute sind wir mit der Verlegung fertig. 500 Meter und 1000 Rohre wurden verlegt, mehrere Schächte eingebaut, die Rohre zugeschüttet, sodass fast 150 Parkplätze vorhanden sind. Der Kostenaufwand 60.000. – DM.

Die Unterhaltung und Verbesserungen in der Turnhalle wurden notwendig, um die kulturelle Arbeit in der Gemeinde zu fördern. Kostenaufwand 19.500. – DM.

Auf dem Bild oben links steht bereits die neue Milchsammelstelle der Mittel-Gründauer Milchbauern-Genossenschaft, der die Gemeinde das über 1000 m² große Grundstück zum Vorzugspreis von 1,-DM/ m² verkaufte. Die im Keller eingebaute Gemeinschafts-Tiefkühlanlage wurde mitsamt des Gefriergutes Opfer eines Hochwassers, weil die Jungbauern nicht auf die Alten gehört haben, die in diesem überschwemmungsgefährdeten Bereich seit über 200 Jahren aus gutem Grund keine Tiefkeller gebaut hatten.

Für Ihre Unterstützung bei der Dorfverschönerung darf ich Ihnen recht herzlich danken. Sind wir doch in all den Jahren mit 2 Ersten Preisen und mit weiteren Preisen im Kreis Büdingen bedacht worden. Die Umgestaltung unsres Dorfes ist der Zeit entsprechend mitgegangen. Jeder, der unser Dorf heute besucht, ist stark beeindruckt von der Sauberkeit. Hierbei hat die Bevölkerung großen Anteil. Dafür sei Ihnen recht herzlich gedankt.

An Kreisumlagen mussten wir in den Jahren 1961 bis 1964 genau 109.601. – DM an den Kreis Büdingen zahlen, eine Summe, die an den Schlüsselzuweisungen sofort einbehalten wurde.

Meine sehr verehrten Gemeindevertreter, wenn ich Ihnen nun die größeren Ausgaben in verschiedenen Ressorts aufgezeigt habe, darf ich Ihnen die sonstigen Ausgaben, die laufend wiederkehren, nicht vorenthalten. Die gesamten Ausgaben in den vier Jahren betrugen 1.545.651. – DM, eine enorme Zahl, die kaum glaubhaft erscheint. Daraus ergibt sich die ungeheure Kleinarbeit, die zu bewältigen ist, damit nicht die Gemeinde unnötigerweise in Schulden gerät. Wenn ich Ihnen, meine Herren Gemeindevertreter, heute mitteilen kann, dass wir den Schuldenstand vom Jahre 1961 von 111.120. – DM auf 61.503. – DM abtragen konnten, ist das ein Beweis, wie gewirtschaftet wurde. Bedenken Sie dabei, was alles gemacht wurde und wie sich unser Dorf gewandelt hat. Sie können heute auf Ihr Dorf stolz sein und mit Recht behaupten, wir haben dazu beigetragen, dass wird im Kreis mit an führender Stelle liegen. ………..(….)

Nun will ich Ihnen auch die Einnahmen-Zusammensetzungen mitteilen und den Ausgaben gegenüberstellen.

…… Nun noch ein Wort zum Wochenendhausgebiet am Reitzeberg. Der Bebauungsplan sieht vor, dass dort 82 Wochenendhäuser erstellt werden können. Sehr viele Grundstücke sind bis jetzt verkauft und haben so manchen Bürger einen schönen Betrag Geld eingebracht. Gleichzeitig verdienen unsere Geschäfte anständig dabei. Wir jedenfalls gehen nicht leer aus dabei.

(Ein weiterer Neben-Nutzeffekt dieser Wochenendsiedlung, die sich schnell zum Hauptwohnsitzplatz “stadtflüchtiger” Offenbacher und Frankfurter entwickelte, war die Ansiedlung von Gewerbebetrieben auf durch die Flurbereinigung gewonnenen Ortsrandarealen mit Wohn- und Gewerbe-Mischnutzung)

Heute mehr denn je ist die Betreuung der alten Menschen eine der wichtigsten Maßnahmen. Sie, meine Herren Gemeindevertreter, haben das erkannt und mich dabei unterstützt. Die Altenehrungen zu Weihnachten der über 70jährigen ist ein stolzer Erfolg. Durchschnittlich nehmen 85 bis 90 Prozent daran teil, 60 bis 65 Personen. Seien Sie überzeugt, Ihren alten Mitbürgern stets zu Weihnachten darüber eine große Freude bereitet zu haben. Eure Geldspende hat dazu beigetragen. Unsere alten Mitbürger haben sich immer lobend darüber ausgesprochen. Gleichzeitig habt Ihr mitgeholfen, den alleinstehenden und kranken Menschen zu Weihnachten durch ein kleines Päckchen eine Freude bereitet zu haben. Die kleine Kaffeefahrt zum Gedener See und zum Hohenrodskopf der über 65jährigen ist mit Ihrer Hilfe zustande gekommen. All diese Errungenschaften sind nicht mehr weg zu denken.

Bürgermeister Pfannmüller (vorne links) mit den Alten des Dorfes beim Ausflug zum Hoherodskopf

Um all das Vorgetragene zu bewerkstelligen, mussten in den vergangenen vier Jahren 65 Gemeindevertreter-Sitzungen durchgeführt werden. 632 Tagesordnungspunkte wurden erledigt, davon konnten 578 Punkte einstimmig, 54 mit Enthaltungen und Gegenstimmen erledigt werden; so sagen das mehr als alle Berichte. Der Zeitaufwand herfür betrug an 2158 Stunden. Hieraus ersehen Sie, meine Herren, welche Zeit Sie zum Wohle der Allgemeinheit aufgewendet haben. Und trotzdem sollten Sie stolz sein, hier dabei gewesen zu sein. Ich glaube aber doch sagen zu können, die Arbeit hat sich gelohnt und trägt seine Früchte. Gewiss ist nicht alles so gelaufen, wie sich der eine oder andere sich das gedacht hat. Wir können aber heute mit Genugtuung feststellen, dass sich im Allgemeinen eine ruhige Atmosphäre innerhalb unseres Dorfes wiederspiegelt. Ich kann nur sagen, die gute Zusammenarbeit hat sich gelohnt und war von großem Nutzen für unsere Bürger.

Nur wenige Bürger machen sich eine Vorstellung von der Kleinarbeit, die heute in der Verwaltung anfällt. Um all das zu bewerkstelligen, was den Aufstieg der Gemeinde nicht hindert, heißt es nicht schlafen, sondern nur arbeiten. Vieles wäre noch zu sagen, aber ich glaube, dass ein jeder sich jetzt ein Bild machen kann, was heute verlangt wird, um den Aufstieg der Gemeinde voran zu treiben.

Mir bleibt jetzt nur noch eine Aufgabe, deren ich mich gerne heute in aller Öffentlichkeit entledigen möchte: Ihnen, meine sehr verehrten Herren Gemeindevertreter, für Ihre Mitarbeit und für Ihre gute Zusammenarbeit und für Ihren Einsatz aufrichtig Dank zu sagen. Ganz besonders möchte ich den Gemeindevertretern, die nicht mehr am 25. Oktober 1964 ins Gemeindeparlament einziehen, für Ihre langjährige Tätigkeit meine Hand reichen, die Ihnen mehr besagen soll, als alles andere.

Ihnen, Herr Jeckel, der mehr als 17 Jahre im Parlament gewesen ist, gebührt besonderer Dank. Ihnen, mein sehr verehrter Herr Erster Beigeordneter Messerschmidt, danke ich aufrichtig für Ihre Fingerzeige, für Ihren Rat bei all jenen Planungen, die zum Wohle für alle Bürger und zum Nutzen der Gemeinde durchgeführt werden konnten. Sie waren uns mehr, Sie waren uns Vater im Parlament. Ich darf Ihnen recht herzlich dafür danken und ich wünsche und hoffe, dass Sie uns noch recht lange mit Rat und Tat zur Seite stehen. Mögen Sie noch recht lange der Gesundheit erfreuen, damit Sie noch lange an der Gestaltung unseres Dorfes mitarbeiten können. Herzlichen Glückwunsch.

Ihnen, Herrn Kassenverwalter, darf ich ebenfalls für Ihre geleistete Arbeit in der Gemeinde aufrichtigen Dank sagen. Meinen ständigen Mitarbeitern Rohrmeister, Friedhofswärter Gustav Hölzinger, Gemeindearbeiter Karl Hartwig, Schulmeisterin Käthe Fischer, Faseltierwärter Erhard Euler für korrekte und saubere Arbeit herzlichen Dank.

Dem Herrn Ortsbrandmeister Erwin Goll und seinen freiwilligen Feuerwehrmännern sei hier an dieser Stelle für Ihre gute Zusammenarbeit und steten Einsatz für die Allgemeinheit, zum Wohle der Gemeinde aufrichtig gedankt. Für die Mitarbeit der Schulleitung sei Herrn Hauptlehrer Oswald herzlich gedankt.

Dem Gesangverein Eintracht, für seine Mitarbeit in kultureller Hinsicht, bei den Alten-Ehrungen, bei Veranstaltungen und auf dem Friedhof herzlichen Dank. Dem wegen Krankheit ausgeschiedenen Zweiten Beigeordneten, Herrn Heinrich Knickel, für seine langjährige Mitarbeit im Gemeindeparlament sage ich hiermit ebenfalls aufrichtigen Dank. Dank an Herbert.

Möge dieser Rechenschaftsbericht, Ihnen meine Herren Gemeindevertreter und all den Anwesenden, einen kleinen Überblick in die Arbeit eines Gemeindeparlaments gegeben haben, die Sie in all den vielen Jahren geschafft haben, dieses wird Ihnen bestimmt in Erinnerung bleiben.

Der neuen Gemeindevertretung rufe ich heute schon zu, sich für die kommenden Arbeiten zu rüsten, dieselben zum Wohle der Gemeinde in den nächsten vier Jahren zu lösen sind: Straßen in der Obergasse, Karlsbaderstraße und Neubaugebiet Neuer-Garten. Verlegung der Kanalisation zum Neubaugebiet Ziegelacker mit Wasserleitung und Fertigstellung des Feuerwehr-Gerätehauses. Das sind aber nur die wichtigsten Arbeiten, allerdings können nur alle Arbeiten im Rahmen der finanziellen Kraft der Gemeinde durchgeführt werden.

Bei der Spendenaktion “5 Mark für einen Hohlblock” konnten sich alle im Dorf beteiligen. Bis zu 20 Freiwillige aus allen Vereinen arbeiteten an Wochenenden und noch nach Feierabend am Bau des Feuerwehrhauses, der Bürgermeisterei, des Standesamtes, der Sozialwohnungen … auch, damit es mehr Platz für die Schulkinder gibt.

An dieser Stelle sei besonders der Bevölkerung herzlich dafür gedankt, dass sie unsere Maßnahmen durch ihre Mithilfe unterstützt hat.

                                                                                                                                              Pfannmüller

Bild-Quellen:

Die Bilder in diesem Artikel stammen aus Wilhelm Pfannmüllers Presse-Archiv (Gemeinde-Archiv- Gründau), aus den Fotoalben der Familien Heinz Pfannmüller und Heinz Vaupel, aus Elli Gärtners und Louise Wehners Fotoalben, von der Freiwilligen Feuerwehr Mittel-Gründau, von Elfriede Stenger-Heiss, von Friedel Lott

und
aus dem hessischen Staatsarchiv Darmstadt, sowie aus den Archiven der Städte Nidda und Gelnhausen. Aus dem HaBE-Büchnerei-Archiv kommen alle Farbfotos und die Federzeichnungen vom Hofgut und der Alten Schule.

Autor: Hartmut Barth-Engelbart

Autor von barth-engelbart.de

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