L’odeur d’Oradour comme hors-d’œuvre froid pour le front est du macronage

D-Day-Reste mit etwas Oradour-Geruch als eiskalte Vorspeise des nächsten Haupt-Ostfront-Ganges des Matronats/ Macronats unter dem EU-NATO-TrumPatronat

Das große Vorkriegsab-& -wegfeiern hat Hochkonjunktur: der D-Day wäre ohne den Vormarsch der roten Armee in Richtung Berlin nicht geschehen und nicht möglich gewesen. Jetzt wurde er ohne den bösen Russen gefeiert als Auftaktveranstaltung der größten NATO-Militärmanöver gen Osten.

Und jetzt wird Oradour weggefeiert als Hor d’Oevre,

als Vorspeise für den Hauptostfrontgang des Macronats, des Matronats unter dem US-Patronat mit DrohnoBombobamas, & Trumpeten-Raketen & Killarys Flinten. Alles für drei Friedensnobelpreise zu haben: Henry Kissinger (“Der Kiewer Maidan ist die Generalprobe für Moskau!”), Barak Obama und die EU. Der Plan mit dem Maidan auf dem Platz des himmlischen Friedens ist ja leider geplatzt :0((((

Ein Artikel von Martin Senkendorf in der “jungen welt” zum Massaker der Nazis in Oradour vor 75 Jahren nennt zwar die “Kollaborationsverwaltung” in Vichy, verschweigt aber die Rolle des “Sozialisten” Mitterand als Kollaborateur.

Bei Wikipedia wird er weißgewaschen und zum”Widerstandskämpfer” hochstilisiert

Eine Begriffserläuterung: Unter “Kollaborationsverwaltung” wird hier verstanden die lokale französische Behörde des Vichy-Regimes, d. h. der von den deutschen Nazis in Vichy eingesetzten französischen Kollaborationsregierung unter Marschall Philippe Petain. Dieser war ursprünglich in Frankreich populär als Kriegsheld des Ersten Weltkriegs gegen die deutschen Invasionstruppen, im Zweiten Weltkriegs wurde er zum Nazi-Kollaborateur, nach dem Ende des Krieges dafür zum Tode verurteilt und zu lebenslanger Haft begnadigt. (zitat aus einem Kommentar von F.W. Hanau)

((Dass Martin Senckendorf das alles ausgelassen haben soll, scheint mir sehr unwahrscheinlich. ))

Diesem Kommentar muss jedoch noch folgendes hinzugefügt werden:

Nicht vergessen: einer seiner wichtigsten Co-Kollaborateure war „Le Dieu“ wie ihn die Franzosen mehrheitlich nannten,  Francois Mitterand, der Algerierinnen- und Kommunistenschlächter, der frühe Brückenkopf der „Transatlantiker“ in der Resistance, der später wichtigste Gegner Charles de Gaulles, als der nicht mehr nach der US-NATO-Pfeife tanzen wollte. Aus dieser Zeit stammt auch des „Sozialisten“ inniges Verhältnis zum Möchtegern-De Gaulle-Stürzer Daniel Cohn-Bendit  (siehe seinen Aufruf über die BBC aus London) und der ebenso schillernden Alt68er Figur Regis Debray, der im Gegensatz zu Ernesto Che Guevarra und Tamara Bunke nicht erschossen sondern von Francois Mitterand freigekauft und dessen engster Berater wurde.

(bei wikipedia wird Mitterand überschwänglich weißgewaschen u.a. die Hinrichtung von Fernand Yveton und die verfolgung Frantz Fanons in Algerien verschwiegen).

Auffällig ist , dass alle führenden lateinamerikanischen Linken, zu denen er engste Beziehungen und Beraterfunktionen hatte, ermordet wurden, wie Ché und Allende. Und jedes Mal überlebt Regis Debray und gelangt in gutdotierte Führungspositionen der europäischen NATO-Führungsmacht Frankreich:

In den 80er Jahren beriet Debray den französischen Präsidenten François Mitterrand in außenpolitischen Fragen. Unter Jacques Chirac gehörte er einer Kommission an, die sich mit religiösen Symbolen im Schulwesen befasste und ein Schleierverbot in den Schulen empfahl.

https://de.wikipedia.org/wiki/Régis_Debray

Und beim ehemaligen Erbfeind macht  der Schröder den Mitterand und Fischer den Debray  …. So entsteht das ;Matronat und das Macronat, mit der Mocrone Cohn-Bendit als Sahnehäubchen.

Die weitgehende Verschonung der Kriegsverbrecher von Oradour 1953 bei den Prozessen in Bordeaux fällt genau in die Amtszeiten Mitterands als Minister der vierten Republik:

Während der Vierten Republik gehörte Mitterrand elf verschiedenen Regierungen als Staatssekretär oder Minister an. 1952, 1953 und 1956–1957 war er Staatsminister, 1954–1955 Innenminister – als solcher verantwortlich für die Einführung der „französischen Doktrin“ in Algerien, die unter anderem summarische Erschießungen und Folter umfasste – und 1956–1957 Justizminister. Von 1953 bis zu ihrer Auflösung 1964 war Mitterrand Parteivorsitzender der UDSR.

Ein Attentat zur rechten Zeit, das Mitterand -mittlerweile politisch-medial 1959 so gut wie tot- durch einen beherzten Sprung in ein Gebüsch glücklich und unverletzt überlebt, sichert ihm einen Wiederaufsteig in den Medien gegen seinen Gegner Charles de Gaulle und seine Konkurrenten von der PCF.

In der französischen Staatskrise (1958) stellte er sich gegen Charles de Gaulle, obwohl er dessen Algerienpolitik guthieß. Nach Gründung der Fünften Republik verlor die UDSR ihre wichtigsten Politiker (mit Ausnahme von Mitterrand selbst) und die Partei verschwand weitgehend in der Bedeutungslosigkeit. 1959 wurde auf Mitterrand auf der Avenue de l’Observatoire in Paris ein Anschlag verübt, dem er durch einen Sprung hinter eine Hecke entkommen konnte. Dieser Anschlag verschaffte ihm hohe mediale Aufmerksamkeit.

Zitat aus Wikipedia … Welch ein göttlicher Zufall. (HaBE auf “Dieu” Mitterand einen schönen Nachruf geschrieben: von der Beerdigung Gottes)

So viel Ergänzung der jW-Auslassungen HaBE ich mir nicht verkneifen können. Martin Senckendorf hat bei Distomo und Kalavrita nichts Wesentliches weggelassen, bestätigen mir meine Freunde & Kollginnen in Griechenland. Warum sollte er es nur jetzt bei Oradour?

Ausgabe vom 08.06.2019, Seite 15 / Geschichte

Verbrechen der SS

Gipfel der Greueltaten

Vor 75 Jahren verübten deutsche Soldaten in Oradour-sur-Glane das größte Massaker an Zivilisten in Westeuropa während des Zweiten Weltkrieges

Von Martin Seckendorf

Die Täter nicht nur von Oradour: die SS-Division “Das Reich” beim Appell 1943 in der überfallenen UdSSR aber bereits auf dem Rückzug vor der Roten Armee

Mordeinheit: Die 2. SS-Panzerdivision »Das Reich«, Aufnahme von 1943 / Friedrich Zschäckel/Bundesarchiv, Bild 101III-Zschaeckel-197-09/Zschäckel, Friedrich / CC-BY-SA 3.0

Seit Ende 1943 rechnete die deutsche Führung mit alliierten Großlandungen in Frankreich. Als ein gewichtiger Störfaktor bei den Vorbereitungen zur Abwehr der alliierten Invasion erwies sich die französische Widerstandsbewegung. Diese konnte infolge der seit 1943 erfolgten dramatischen Veränderungen der Kriegslage zuungunsten der Nazis erheblichen Zulauf verzeichnen.

1944 kämpften in der Résistance etwa 100.000 Bewaffnete. Vielfach mit den Alliierten abgestimmt, wurden Einheiten der Besatzer und der Kollaborateure angegriffen sowie Anschläge gegen Kommunikations- und Verkehrsanlagen ausgeführt. Der Nachschubverkehr der Besatzer wurde erheblich gestört. Die ökonomische Ausbeutung Frankreichs und die massenhafte Deportation von Arbeitskräften, beide für die deutsche Kriegswirtschaft von herausgehobener Bedeutung, wurden stark behindert. Die Widerstandsbewegung brachte besonders in den Alpenregionen, in Mittelfrankreich und in der Bretagne zeitweise größere zusammenhängende Gebiete unter ihre Kontrolle. Günther Blumentritt, Chef des Generalstabes des Oberbefehlshabers West, sprach von »einer strategischen Gefahr im Rücken der deutschen Front«.

Eskalierender Terror

Zur Bekämpfung der Résistance wurden neben Kräften der Polizei und des Sicherheitsdienstes zunehmend auch militärische Großverbände eingesetzt. Einer dieser Verbände war die 2. SS-Panzerdivision »Das Reich«, die als Elitetruppe galt. Sie hatte in den Kämpfen im Südteil der deutsch-sowjetischen Front seit Sommer 1943 schwere Verluste erlitten. Im Februar 1944 wurde der Verband zur Auffrischung nach Mittelfrankreich verlegt und sollte durch Zuführung von Rekruten und neuen Waffen wieder auf den alten Stand gebracht werden.

Die verstärkten und schwerbewaffneten Kampfgruppen gingen auf der Grundlage verbrecherischer Befehle mit einer im besetzten Frankreich bis dahin nicht gekannten Brutalität gegen Partisanen und Bevölkerung vor. Die deutschen Militärbehörden machten aus der Radikalisierung der Unterdrückungsmethoden auch gegenüber den französischen Kollaborationsdienststellen keinen Hehl. Als sich der Regionalpräfekt von Toulouse über die sich häufenden Massaker – zaghaft – beschwerte, antwortete die zuständige deutsche Dienststelle: »Bei der Bekämpfung des Terrorismus muss und wird die deutsche Wehrmacht sämtliche zu ihrer Verfügung stehenden Mittel und sogar für Westeuropa neue Kampfmethoden anwenden.«

Mit der Landung der Alliierten in der Normandie am 6. Juni 1944 ging der Partisanenkampf in eine allgemeine Volkserhebung über. Die Deutschen verschärften nochmals die Befehlslage und die Truppenpraxis.

Am 7. Juni ordnete der Oberbefehlshaber West, Gerd von Rundstedt, an: »Die Entwicklung der Bandenlage (vor allem in Mittelfrankreich; M. S.) während der letzten Tage und Stunden erfordert sofortiges und rücksichtsloses Zuschlagen starker Kräfte.« Dazu sollte auch die 2. SS-Panzerdivision »mit allen verfügbaren Teilen« eingesetzt werden.

Einen Tag später bekräftigte von Rundstedt seinen Befehl. Um das »Hinterland« zu sichern, drängte er auf weit ausgreifende militärische Unternehmen gegen die Résistance, die mit »rücksichtsloser Härte« und »äußerster Schärfe« durchzuführen seien.

»Grauenerregender Anblick«

Da man der Partisanen nur selten habhaft wurde, hielten sich die Okkupanten an die Zivilbevölkerung. Mit massenhaften Tötungen rächten sich die Deutschen für Aktionen des Widerstandes. Außerdem sollten die Mordaktionen die Bevölkerung einschüchtern und von ihrer Unterstützung der Partisanen abhalten.

Ein eklatanter Fall ereignete sich in Tulle südlich von Limoges. Am 7. Juni hatten Partisanen die Stadt unter ihre Kontrolle gebracht. Als die hochgerüstete 2. SS-Panzerdivision gegen die Stadt vorrückte, musten sich die Widerstandskämpfer zurückziehen. Die Deutschen konnten keine Partisanen ergreifen. Man beschloss, eine »Vergeltungsaktion« gegen die Bevölkerung durchzuführen. SS-Soldaten nahmen wahllos Zivilisten fest. 99 Männer wurden in der Avenue de la Gare an Balkonen und Straßenlaternen erhängt. Im ersten Untersuchungsbericht französischer Kollaborationsdienststellen an die deutschen Militärbehörden vom Sommer 1944 über die zahlreichen Massaker im Gebiet Limoges heißt es zu Tulle, die hängenden Leichen hätten »einen grauenerregenden Anblick« geboten.

Das Massaker in Oradour wurde im Prozess gegen die Hauptkriegsverbrecher in Nürnberg als »Krönung dieser Greueltaten« in Mittelfrankreich bezeichnet. Am Samstag, dem 10. Juni 1944, drangen etwa 150 Soldaten der 2. SS-Panzerdivision in das nordwestlich von Limoges liegende Dorf ein. Sie hatten Befehl, den Ort zu zerstören und alle Einwohner zu töten. Da es in Oradour weder Partisanen noch Waffenlager gegeben hatte, hegten französische Ermittler schon im Sommer 1944 den Verdacht, dass der Angriff ein Racheakt für ein 50 Kilometer entfernt erfolgtes Attentat der Résistance gegen Nazieinrichtungen war. Die SS-Männer veranstalteten in dem Dorf eine unglaubliche Blutorgie.

Am Ende der »Aktion« waren 642 Einwohner, darunter 240 Frauen und 213 Kinder, auf unsagbar grausame Weise getötet worden. Nur sechs Bewohner überlebten. Nachdem der Ort geplündert worden war, wurde Oradour, wie es im Kriegstagebuch der deutschen Feldkommandantur 588 heißt, »in Schutt und Asche gelegt«.

1953 kam es in Bordeaux zu einem Prozess gegen 21 Beteiligte an dem Massaker. Das Verfahren fand auf dem Höhepunkt des Kalten Krieges und der Bestrebungen zur Einbindung der Bundesrepublik in die westeuropäischen Organisationen statt. Entsprechend gering fielen die Strafen aus und geriet die Behandlung der Verurteilten. Bis 1959 waren alle Mörder wieder auf freiem Fuß. In der BRD, wo die meisten der namentlich bekannten Täter, darunter der von 1953 in Abwesenheit zum Tode verurteilte Divisionskommandeur Heinz Lammerding, lebten, kam es zu keinem gerichtlichen Hauptverfahren. Die DDR-Behörden spürten einen Täter auf. Er wurde 1983 zu lebenslanger Haft verurteilt. 1997 setzte ihn die bundesdeutsche Justiz auf freien Fuß.

Dokument:

Aus dem Bericht der Kollaborationsverwaltung in Vichy vom Juli 1944 an deutsche Militärbehörden über das Massaker in Oradour:

»Am Samstag, den 10. Juni, brach eine Abteilung SS (…) in den Ort ein und befahl der Bevölkerung, sich auf dem Marktplatz zu versammeln. Die Männer wurden aufgefordert, sich in vier oder fünf Gruppen aufzustellen, von denen alsdann jede in einer Scheune eingesperrt wurde. Die Frauen und Kinder wurden in die Kirche geführt und dort eingeschlossen. Bald darauf krachten MG-Salven, und das ganze Dorf sowie die umliegenden Bauernhöfe wurden in Brand gesteckt. (…) Um 17 Uhr drangen deutsche Soldaten in die Kirche ein und stellten auf der Kommunionbank ein Erstickungsgerät auf (…). In kurzer Zeit wurde die Luft nicht mehr atembar (…). Die deutschen Soldaten begannen dann, durch die Kirchenfenster zu schießen. Sie drangen hierauf in die Kirche ein, um die letzten Überlebenden durch Maschinenpistolenschüsse zu erledigen, und schütteten einen leicht entzündbaren Stoff auf den Boden. (…) Gegen 18 Uhr hielten die deutschen Soldaten die in der Nähe vorbeifahrende Lokalbahn an und ließen die nach Oradour fahrenden Reisenden aussteigen. Sie streckten sie durch Maschinenpistolenschüsse nieder und warfen ihre Leichen in die Feuersbrunst. (…) Das 85 Häuser zählende Dorf (besteht) nur noch aus Ruinen, der größte Teil der Bevölkerung samt Frauen und Kindern (ist) umgekommen.«

Quelle: Der Prozess gegen die Hauptkriegsverbrecher vor dem Internationalen Gerichtshof, Nürnberg 1947, Bd. VI, S. 453ff.

Autor: Hartmut Barth-Engelbart

Autor von barth-engelbart.de

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