Die schwarzmaskierten WEISSEN kommen

Die schwarzmaskierten WEISSEN kommen: wie 3sat-arte-ige EURO-Transfer-Brain-TrusterINNEN Magreb & Afrika neoNeoKolonialisieren. HaBE: eine unumgängliche Polemik

(das ist noch ein Rohling und keine Bewerbung für einen Kaputt-Baal-Leehrstuhl!)

Was Gaddafi nicht verziehen wurde, war seine Weigerung, sich und sein Land europäisieren zu lassen. Das hatten Mussolini und Adolf Hitler mit Hilfe seines Generalfeldmarschalles Rommel, mit der TIGER-Panzer-Waffe zur “Neuordnung Europas” schon einmal versucht. Heute hat der TIGER Flügel und ist ein deutsch-französischer Städte-Häuser-AntiRiot-Kampfhubschrauber von EADS/AIRBUS.

Die NATO-Sanktionen waren schon seit Mitte der 50er Jahre des 20. Jahrhunderts als Menetekel für Gamal Abdel Nasser auf der realsozialistischen Nilstaumauer zu lesen: auch er verweigerte sich der Vereinnahmung durch den Eurozentrismus in verschiedener Form und wurde zusammen mit seiner Vision der VAR (Vereinigte Arabische Republik) dann von seinen größten Feinden mit Hilfe ihres Stützpunktes Israel gerade wegen dieser unausrottbaren Vision demontiert.

Was auf ihn folgte, waren mehr oder weniger Schoßhündchen oder Kettenhunde westlichen Kapitals und seiner geschäftsführenden Regional-Ausschüsse. Es war nicht mehr so weit von Anwar Sadat bis Mubarak. http://www.papyrus-magazin.de/archiv/2009_2010/09_10_09/Nasser_web.htm

Eine spannende Forschungsarbeit wäre es jetzt, die EU-Propagandisten des “arabischen Frühlings” auf eurozentristische Theoreme hin zu durchleuchten. Die hier gemeinten PropagandistINNen eines verbrüsselt-europäisierten Mittelmeerraumes inklusive aller Nordafrikanischen Staaten sind diejenigen, die jetzt aus sicheren Kaput-Baal-Sesseln, universitären Leerstühlen und (Quasi-)Regierungsfunktionen Verständnis für die arabischen Massen  und auch für die “OCCUPY-Bewegung” äußern, bzw. heucheln und/oder sie  mit “Sympathie-Erklärungen” zum ganz breiten Bündnis-  totsitzen, plattmachen, breitwalzen…, und an ihren weißen Westen bereits den Sticker “Wir sind 99%” tragen, kombiniert mit “Atomkraft? Neindanke” -Buttons und amnesty- & medico- & Human-Right-Watch- & greenpeace-Förder-Ablass-Quittungen in der Brieftasche und “Kein S21”- Autoaufklebern auf ihren Mittelklasse-Mehr-Demokratie-Volks- und MB-Wagen . Und die Aufforderung “Oben bleiben!”  muss man ernst nehmen, denn das tragen nicht nur GRÜNE Minister offen in BaWü sondern mittlerweile auch die Hinter-, Vorder- und Nebenmänner der IM Angela Merkel.


Klar doch!  Sie alle wollen OBEN BLEIBEN!

Spaß beiseite!  An der Seite des offenen NATO-“Regime-Change”-Lagers lungern jede Menge Mainstream- und nebenfluss-Kommentatoren, Islam-(ismus-)Experten und jede Menge Geheimwaffen vom Schlage Joschka Fischer und Monsieur Kouschner und noch viel, viel bessere herum..

Echt LINKs.

Der Magreb ist als ehemalige Provinz der Grande Nation francophil. Das Spanisch spielt sogar in Marokko schon fast nur noch die zweite Geige …

Es gibt eine ziemlich breite Schicht von Akademikerinnen und anderen Intellektuellen (Schriftstellerinnen, Schauspielerinnen, bildende Künstlerinnen), die in Frankreich, Spanien, der Schweiz, in England und in Skandinavien und in beiden Deutschländern, aber auch in Italien europäisiert, eurozentriert wurden, geschäftlich an Europa gebunden sind, für ihre Künste, ihre Bücher auf dem Europäischen Markt viel besser verdienen als bei den Beduinen (haha, ein Urban Brüoller für das Neue aus der Anstalt!).

Sie haben sich im FraMagreb relativ gut eingerichtet, kriegen bei ausreichender ,”kritischer” Anpassung die fetteren Brosamen, die von der EURO-Herren Tische fallen und auch Sendeplätze bei arte und 3sat, wo sie das Wort zum Sonntag in säkularisierter Form senden dürfen – als Gute-Gewissens-Onkels und -Tanten, wenn das alltägliche Kriegshandwerk und -high-tech nach Feierabend oder in der FeuerPause zum Therapeuten und am Wochende zur Beichte treibt. Wie hat der nullpromille Evangelen-Chef jetzt beim Reformationsfest gerufen: die evangelische Freiheit tut gut. Und Mut zum Zweifel, das hilft gegen Burnout (diesen Begriff begreifen die Libyer jetzt erst so gaaanz richtig), rettet Sonntags vor Verzweiflung, wenn man als Christ doch ruhen soll und keine Bomben abwirft.

Nur, wozu haben wir denn unser grün-professionalisiertes Kanonenfutter? Und die Privasi-Stasi von Blackwater und Co? Da steht man dann da und hat nix zu kämpfen. Mann steht mit Frau buchstäblich vor dem Nichts!- Naja, is ja auch schon alles kaputt!  

Da gibt es doch dieses eine von den Zehn Angeboten: Du sollst Deine Feinde Libyen! Komm Liebster, lass uns Nächsten-Libyen! Libye Deinen Nächsten! 

Warum hat dieser jüdische Sektenführer nur diesen Zusatz fomuliert?: “..wie Dich selbst!” Das ist so was von hinterfurzig doppel- und dreifachdeutig …

Aber lassen wir das Ganz im Ernst:

die Hauptgefahr für eine selbständige afrikanische Entwicklung vom Norden bis zum Süden des Kontinents liegt nicht in der immer noch Macht der alten Kolonialisten und AgroBuissiness-Kapitalisten, auch die Öl-Giganten sind zu Fall zu bringen, wenn sie nicht neben ihren “Muslim”-Brüderschaften und ihren Al-Kaida-Zombies die allseits verWENDEfähigen säkular-eurozentristischen Hilfstruppen in den Überbauten hätten.

Das sind auch durchaus nennenswerte Bataillone aus den Restbeständen des realexistierenden Sozialismus, die sich nach der Wende “neu aufgestellt” haben und “im Westen angekommen” sind. Die kommen jetzt sowas von gut im Westen an, das ist halt a Freid, wie der Qualtinger das kurzkommentiert hätte – als der Herr Karl, der er ja nun nicht in toto war… Der Qualtinger hats genauso gerafft wie Hrdlicka, aber solche Leute stellt man still und läßt sie unter unumgänglichen Staatspreisen sterben. Oder sie sterben angeblich an Leukämie wie Frantz Fanon:

Er starb im Dezember 1961 in New York an Leukämie, im selben Monat, in dem sein Hauptwerk Die Verdammten dieser Erde veröffentlicht wurde, das noch heute als Manifest des Antikolonialismus gilt. Jean-Paul Sartre spitzt im Vorwort zu diesem Buch die antikoloniale Revolutionstheorie Fanons über die gewaltsame Befreiung der unterdrückten Kolonialvölker moralisch rigoros zu:

„Einen Europäer erschlagen, heißt zwei Fliegen mit einer Klappe treffen.“

Ja der Jean-Paul, wo er recht hatte, hat er Recht! Nur sollte man doch bitte, bitte unterscheiden.. aber das ist schwierig, für uns sehen die Chinesen doch auch alle gleich aus …

Mitgegangen – mitgefangen – mitgehangen — so lautete doch die Generallinie in den Bauernkriegen auf allen Seiten —  Ich weiß, Vergleiche hinken und ich möchte auch sofort bei allen KambodschanerINNEn dafür um Verzeihung bitten, aber welchen Ministerposten kriegt jetzt Pol-Pot in der NTC-Regierung für das noch aufzuteilende Libyen?

Oder, und das ist eher die Regel, man bringt sie nach der Folter um, wie Patrice Lumumba – wie Jassir Arrafat gestorben wurde, muss sich erst in den nächsten Jahrhunderten/-zehnten herausstellen.

Die Gefahr für die Rekolonisierung Algeriens z.B. liegt nicht in den “Pieds Noirs”, den Urenkeln der französischen Siedler, die Algerien verlassen mussten, sie liegt in den fortschrittlich daherschlendernden schriftlich-bildlichen Absonderungen medialpotenzierter eurotischer und eurotisierter  Intellektueller, die den Magreb zwar nicht unbedingt berlussollinieren, sarkotzieren, einmerkeln oder cameronisieren wollen, aber sie wollen ihn zur EURO-Zombi-Zone machen.

Ihnen stinkt die arabisch-afrikanisch-autonome Entwicklung, die sich auf die indigene Geschichte und Kultur beruft und sie weiterentwickelt..

Das würde für diese EURO-StricherINNEN nämlich den Ruin bedeuten. Sie verlieren ihren Marktwert als FrontTheaterLeute, sie verlieren ihn als Chefsachen-Berater der Deutschen Regierungs-Bank . bzw .aller Euro-Regierungs-Bänke…und diese Panik entwickelt einen Sog, eine ähnliche Sintflut wie der Run der Banker nach Höchstprofiten auf dem Finanz-“Markt”. Erst die Spesen, dann machen sie uns den Chinesen ….

Da fliegen wie bei Kouchner alle edlen Schwüre auf Hypokrates, auf Blaue Bände oder Früh-Grüne-Partei-Programme und andere westliche UNwerte ganz schnell über Bord, und wer zu lange dran festhält, fliegt halt gleich mit über Bord auf die Wasserstraße. Da ist es dann auch egal, ob man/frau Schiffs-Magdrosin oder Wagen-Knecht ist. Wenn man Glück hat, retten einen vor Somalia die Piraten, die die Schiffsbesatzung trotz der großen Lotsen noch nicht eliminiert hat.- — aber auch dann gilt die Mutter der PorzellanKiste, die der Marko Polo aus China geklaut hat: sie flogen über Bord mit dem Nachruf: “Seht zu, dass ihr Land gewinnt!”

Ja, und dann gehts wieder los wie mit den Pilgrim-Fathers und den Zionisten und den Evangelikalen: “Gehet hinaus in alle Welt und macht euch die Erde Untertan..” Dann fängts schon wieder an..

So und ich mach jetzt Schluss, ich muss auf die Baustelle!

Das letzte Ersparte noch schnell  in Hardware umsetzen, bevor der nächste schwarze Freitag kommt….

Ach ja, klar, dieses eurozentristische Blättchen hat so einen programmatischen Namen…”Alte Welt”? oder so ähnlich.

Und noch was: für alle die jetzt meinen, ich wäre von richtigen Glauben abgefallen, die möchte ich auf meine bisherigen Texte u.a. zum Streit zwischen Karl Marx und Friedrich Engels über den “russischen Sonderweg” und “das russische Dorf” verweisen, auch zu allem, was ich zu Frantz Fanon geschrieben und sonst noch HaBE.

Einfach in meinem Archiv suchen…  Hinweise auf die Fundstellen kommen später (vielleicht, weil ich muss auf die Baustelle..WARUM? siehe oben

Dieser Artikel erschien 2011 noch vor der Bombardierung Libyens und der bestialischen Ermordung Gaddafis, die Killary Clinton zusammen mit dem Friedensnobelpreisträger Barak Obama im lautlachenden Freudentaumel in die unschuldigen Patsche-Händchen klatschend am Monitor miterlebten.
Welch ein herrliches Bild.

Autor: Hartmut Barth-Engelbart

Autor von barth-engelbart.de

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