Goethes Vergewaltigungs-Romantik: “…doch es half kein Weh, kein Ach, musst es eben leiden.” ‘s Röslein Rot -am Ende tot?

nun, tot war es am Ende nicht, das unterscheidet das Röslein von dem Polenmädel, das nicht aus der Feder des geheimen Rates stammt..

Der prominenteste deutsche Vergewaltigungs-Verharmloser geriet noch nie ins Recherche-Fadenkreuz deutscher Exzellenz-Journalisten. Klar, es handelt sich ja auch um Hochkultur.

“Und der wilde Knabe brach ‘s Röslein auf der Heiden!”

Bei weniger geschnörkelten sexistischen Gassenhauern würden das die FR-Schreiber so übersetzen : “Testosteron-gesteuerter Jugendlicher vergewaltigte Mädchen – Das Vergewaltigungs-Opfer wehrte sich verzweifelt, rief um Hilfe, aber vergeblich: im Naturschutzgebiet am Rande von Schneverdingen war außer dem Täter und dem Opfer niemand unterwegs. Das 14-jährige Mädchen nahm wie jeden Morgen mit dem Fahrrad eine Abkürzung auf dem Weg zur Gesamtschule durch den Heidegarten …”

‘s Röslein wehrte sich und stach

Eine bisher von der Staatsanwaltschaft unbestätigte Meldung der Bild-Zeitung nennt Anhaltspunkte für einen migrantischen Hintergrund der Tat. Die Bild- Redaktion will aus “Ermittlerkreisen” erfahren haben, dass die Gen-Analysen der Blutspuren unter den Fingernägeln des Vergewaltigungsopfers beim Täter auf eine Sichelzellen-Anämie schließen ließen. Die Bild-Zeitung schließt ihrerseits wiederum daraus, dass der Täter mit hoher Wahrscheinlichkeit zentralafrikanischer, arabischer oder indischer Herkunft sei.

doch es half kein Weh, kein Ach

So hat noch keine Zeitung über “Sah ein Knab ein Röslein stehn ..” geschrieben, das zum Kernrepertoire jedes deutschen Chores gehört.

Die FR-Meldung und die der Bildzeitung zum “Heideröslein” HaBE ich erfunden. Ein Schuss medialer Rassismus macht eine Fiktion viel realistischer.

Aber jetzt das Donaulied!

Das vergewaltigungsverherrlichende Donau-Lied stammt nicht von Goethe

Meldungen, die Anderes behaupten, sind Fake-News.

Was die Frankfurter Rundschau in ihrem zweiseitigen Panorama-Schwerpunkt ( 18.06. 2020) “Die Donau-Lied-Debatte” mit keiner Silbe erwähnt (und die von ihr zum Thema befragten Experten und die Petitions-Initiatorinnen gegen den Bierzelt-Sexismus sagen dazu auch kein Sterbenswörtchen), ist der Fakt, dass der prominenteste deutsche Schriftsteller das am meisten gesungene Vergewaltigungsverherrlichungslied geschrieben hat.

Dazu später! Zunächst zum Donau-Lied:

https://www.fr.de/panorama/liederlich-13801615.html

Der Text stammt von verschiedenen unbekannten Autoren.

https://www.liederkiste.com/Text/Einst_ging_ich_am_Ufer.html

Die Fassung des Ballermanns Mickie Krause ist noch die Harmloseste:

https://www.google.de/search?source=hp&ei=VYHrXt-IKf3WmwWomYuYBw&q=donaulied+text&oq=Donau&gs_lcp=CgZwc3ktYWIQARgFMgUIABCxAzIFCAAQsQMyBQgAELEDMgUIABCxAzIFCAAQsQMyBQgAELEDMgUIABCxAzIFCAAQsQMyBQgAEIMBMgUIABCDAToCCABQ2RNYzRxgiUpoAHAAeACAAUmIAdoCkgEBNZgBAKABAaoBB2d3cy13aXo&sclient=psy-ab

Die Aufregung über das Donau-Lied ist schon etwas eigenartig, weil es meist vom „niederen Volk“ gesungen wird.

Bessere Kreise singen es in der Regel nur, wenn man sich zugedröhnt mit dem niederen Volk auf der Wiesn, der Cannstatter Wasen, der Dippe-Mess , dem Christkindelsmarkt, auf Malle beim Ballermann oder beim rheinischen Carneval wochenends saufend gemein macht und es dann Montags bis Freitags wieder einmacht, wieder niedermacht. Na ja, beim rheinischen Carneval ist spätestens am Aschermittwoch alles vorbei mit der besoffenen Gleichmacherei.

Die neueren Hard-Core-Versionen des Donau-Liedes sind tatsächlich unerträglich, wo der Vergewaltigten die übelsten Sachen im Klartext nachgerufen werden.

Das ist mit dem alten Landser-Lied  „In einem Polenstädtchen“ nicht anders. Auch dessen Hardcore-Versionen werden vom Offiziers-Corps in der Messe erst mit über 1,5 Promille mitgesungen, Unteroffiziere und Mannschaften brüllen sie aber schon auch nüchtern, allerdings mit einem gravierenden Unterschied:

Um eine schlafende Frau an der Donau zu vergewaltigen, muss man nicht in fremde Länder einmarschieren oder auf den erneuten Anschluss Österreichs warten. Ja, ja, heute muss man nicht in Polen einmarschieren, um – Podolskis EM-Spruch grölend : „Helm auf und durch“-  sich ein Polenmädel zu rauben. Da reicht es, als Tourist einzureisen zur Elch-, Hirsch-und Wisent-Safari oder sich eine flotte Pflegerin für den Opa einzukaufen, die ihm in gebückter Haltung mal den Spargel sticht oder die Erdbeeren pflückt. Nun, mit Rumäninnen geht das auch ganz flott: Besuch bei den Bärinnen in Sieben Bürgen in den Karpaten oder bei den Vögeln im Donau-Delta. Und da ist auch immer was für die gehobeneren Ansprüche dabei: auch Akademikerinnen mit Deutschkenntnissen.

Donau-Delta! Und schon sind wir wieder beim Donau-Lied. (und den endlosen Weiten der Walachei, dem einstigen Lebensraum im Osten für deutsche Aussiedler bis an die Grenze der Ukraine).

Als ich vor 12 Jahren hier schrieb, dass es kaum einen inhaltlichen Unterschied gibt zwischen „In einem Polenstädtchen“ und Goethes Lied „Sah ein Knab ein Röslein stehn“, ging ein Aufschrei durch das hier mitlesende Bildungsbürgertum und die entsprechend sozialisierten Teile der deutschen Linken, man könne beide Lieder nicht gleichsetzen. Stimmt! Im Text des „Polenstädtchens“ wird im Gegensatz zum „Heideröslein“ keine Vergewaltigung beschrieben.

Und die Aufschreier hatten auch insofern Recht, als der Knabe nicht in Polen einmarschieren musste, um ein Heideröslein gegen dessen Widerstand zu brechen.

Das konnte schon zu Goethes Zeiten und später dann mit Hermann Löns auch ohne Generalmobilmachung auf der Lüneburger Heide am Wegesrand stattfinden:

“Auf der Lüneburger Heide
in dem wunderschönen Land
ging ich auf und ging ich unter
allerlei am Weg ich fand.

https://www.ndr.de/geschichte/koepfe/Hermann-Loens-Der-umstrittene-Heidedichter,loens152.html

Vergewaltigungspropaganda des Geheimen Rates von Goethe als Leitkultur ? Eher wohl Leid-Kultur

heideröslein (Die Bilder stammen von der Würzburger Malerin Martina Jäger, sie hat eine ganze Reihe dazu gemalt.. auch eines zu einem Nitsche-Gedicht… in der Mitte & am Ende des folgenden Textes)Ist Goethes Vergewaltigungspropaganda Leitkultur?Ist die Leitfigur deutscher Leidkultur ein Vergewaltigungspropagandist?

In seinem, in DEM Goetheschen Hauptwerk “Faust” erhält die Neigung gutverdienender ausgelutschter abgetakelt- und outgeburnter UpperClassMachos mit akademischem Hintergrund (ab “Unserer Lehrer, Dr. Specht” aufwärts), sich beim niederen Volk den sexuellen Kick zu holen, die akademische-kulturelle Weihe.  Oder übersetzt ins Jetzt: wer zum Bumsen nach Thailand oder Cuba fliegt, bekommt das kulturelle Gütesiegel verliehen. Auch die Westgroßwildjäger beim Hirscheabschießen  in Polen, bei der Safari in Namibia, beim SalsaKurs in Nicaragua. (wer auf Nummer Sicher gehen will, macht heutzutage auf eigene Faust nach Kuba, da ist die medizinische Versorgung und Kontrolle bestens, niedrige AIDS-Rate !)
Die geschwängert zurückgelassenen  karibischen, namibischen, polnischen, tschechischen, kenianischen, asiatischen, globalen “Gretchen” müssen sich um die Kinder kümmern, abtreiben, im Elend verkommen, wenn sie nicht wie in Cuba aufgefangen werden. Der Herr Geheimrat von Goethe läßt sein faustisches Gretchen ihr Kind meucheln und die Kindsmörderin in wahnsinnsAlpträumen endlos leiden. —  Potenziell alleinerziehende Hartz4erin und Gelegenheitsprostituierte erstickt ihr Kind. Urteil: vermindert schuldfähig, 4 Jahre, anschließend Sicherheitsverwahrung oder geschlossene Anstalt, wg. Suizidgefahr, Staatsanwaltschaft geht in Revision. Dass die junge Frau den Vater nicht nennt, könnte mehrere Gründe haben: sie weiß nicht wer es war, bei vermutlich häufig wechselndem Geschlechtsverkehr, sie verschweigt die Vaterschaft, weil sie auf  mehr als nur die Alimente hofft … Derweilen lacht sich der Geheimrat ins Fäustchen. Bis es in Weimar mit den herzöglichen MinisterAnWärters Leiden vorbei war, ließ er es im Gartenhaus  noch ordentlich krachen und Schiller an der ausgestreckt leeren Freundeshand fast verhungern.

Ja, aber das sind doch alles keine Vergewaltigungen!
Und gibt es denn keine Verhütungsmittel ?

Die Herren stammen oft aus den gleichen Etagen, aus denen die soziale Lage der global-”Gretchen” so gestaltet wird, dass viele nicht nur ihre Haut sondern auch noch jede Hautfalte zwischen Arsch und Titten zu Markte tragen müssen. Das sind indirekte Vergewaltigungen.
Verhütung? Gott behüte! Gummi senkt den Reiz für IHN und den Preis für sie. Pillen sind teuer (und immer müssen die “Gretchen” alles schlucken).

Wie weit ist es von “Sah ein Knab ein Röslein stehn” über  “auf der Heide blüht ein Blümelein und das heißt – zwo, drei -, Erika!”  bis zum “Polen-Städtchen …”

es ist nicht weit, es ist nur etwas anders ausgedrückt – das Gleiche. ‘s Röslein gehört zum Kern-Repertoire jedes Männergesangsvereins, es wurde von den Comedian Harmonists bei ihrem Bittgang auch dem zu Tränen gerührten Hermann Göring vorgetragen. Noch vor dem “tiefen Grunde” mit dem rauschenden Mühlenrad.
Die Pirsch auf blondgelockte Schmalrehe im eigenen Revier ist/war schwer und barg/birgt Risiken. Selbst da, wo es eine “Lebensborn-Grundversorgung” gab. “Beim BDM gibts keine, du musst in die Ukraine!”

So wenig wie heute noch Männergesangsvereine, Stammtische, AltherrenFussballmannschaften und ReservistenKameradschaften zu vorgerückter Stunde
die hochdeutsch-halbildungsbürgerlich-akademische VergewaltigungsHymne unseres Ober-Dichters und Denkers von Goethe anstimmen, umso deftiger wird die verlandserte Version geröhrt:
“In einem Polen-Städtchen, da wohnte einst ein Gretchen  ähm. Mädchen, das war so schön ….”

Das ist auslandsereinsatzcombatibel:
wer zuhause nix abbekam, der durfte sich’s in Polen holen … und heute liegt Polen halt im Koso- oder anderswo.
Wenn deutsche Jungs die afghanischen Mädels aus der Burka befrein, muss man sich doch freun. Oder ?

“Röslein wehrte sich und stach, doch es half kein Weh, kein Ach — musst es eben leiden …’s Röslein auf der Heiden”
“AberNEIN, aber NEIN, sprach sie, ich küsse nie!!”

Straßenbahnhaltestelle Bremen Domsheide – nach Mitternacht. 13-Jährige wartet -wg. Minderjährigkeit nicht in die letzte Disco eingelassen- vergeblich auf eine letzte Tram. Kein Geld fürs Taxi. Drei Männer im Alter von ca. 20 Jahren beobachten die 13-Jährige eine Weile und kreisen sie dann ein: Abchecken, Anmachen, Anfassen, Festhalten. Das Mädchen wehrt sich, es schreit um Hilfe. Doch die in einiger Entfernung wartenden Taxifahrer halten das für “das übliche “halb schlug sie ihn, halb sank sie hin”, “Das bisschen Sich-sträuben ist doch normal? Oder ?”
. “Lasst doch der Jugend ihren Spaß!”

ich kanns nicht lassen
nietzsches gedicht anzufassen…

Ist auch Hochkultur, sagt der Oberste Dichter und Denker.

Weihnachtswunsch? : Ja !!:
Aus allen Goethe-Gymnasien werden  – wenn schon nicht Büchner- oder Jenny-Marx-Gesamtschulen – dann wenigstens Schiller-Schulen.
Aus Goethe- werden Büchner-, Marx- oder Schiller-Institute.
Und die Frankfurter Universität kehrt zurück zu ihrem alten neuen Namen von 1968: Karl-Marx-Universität.
Börne ging auch. Am schönsten wäre die Umbenennung nach dem Mitbegründer der Franklfurter Rundschau und Organisator der Selbstbefreiung des KZ-Buchenwald:
“Emil-Carlebach-Universität”.
Die bisher namenlose Offenbacher Kunsthochschule könnte durchaus den namen Rosa Luxemburgs tragen.
Eine neu zu gründende Hanauer Integrierte Gesamtschule müsste man nach der lokalen Widerstandskämpferin Luise Bröll benennen, die 1986 fast unbemerkt unter die Erde kam.
Wer weitere Namenspatinnen vorschlagen kann, soll sich rechtzeitig mailden.

Doch solange sich die Zwecke dieser Einrichtungen
nicht nach den Bedürfnissen der Menschen sondern nach den Kapitalgesetzen richten, wäre das allein nur Etikettenschwindel.

Für alle, die den Text von Johann Wolfgang von Goethe nicht vollständig kennen, füge ich ihn hier zur Überprüfung des oben Geschriebenen noch Mal vollständig an:
Johann Wolfgang von Goethe, 1771 (1749-1832)

  1. Sah ein Knab’ ein Röslein steh’n,
    Röslein auf der Heiden,
    War so jung und war so schön (in manchen Fassungen steht hier:„war so jung und morgenschön)
    Lief er schnell es nah zu seh’n
    Sah’s mit vielen Freuden
    Röslein, Röslein, Röslein rot,
    Röslein auf der Heiden.

2. Knabe sprach: “Ich breche dich,
Röslein auf der Heiden.”
Röslein sprach: “Ich steche dich,
Daß du ewig denkst an mich,
Und ich will’s nicht leiden.”
Röslein, Röslein, Röslein rot,
Röslein auf der Heiden.

3. Und der wilde Knabe brach
‘s Röslein auf der Heiden;
Röslein wehrte sich und stach,
Half ihm doch kein Weh und Ach,
Mußt es eben leiden.
Röslein, Röslein, Röslein rot,
Röslein auf der Heiden.

Und hier die verlandserte Fassung:

In einem Polenstädtchen,
da lebte einst ein Mädchen,
das war so schön.
Sie war das allerschönste Kind,
das man in Polen findt.
“Aber nein, aber nein, sprach sie,
ich küsse nie.”

Ich führte sie zum Tanze,
da fiel aus ihrem Kranze,
ein Rös’lein rot.
Ich hob es auf von ihrem Fuß,
und bat um einen Kuß.
“Aber nein, aber nein, sprach sie,
ich küsse nie.”

Und als der Tanz zu Ende,
da reicht sie mir die Hände
zum Abschiedsgruß.
“Nimm hier, Du stolzer Grenadier,
den ersten Kuß von mir,
vergiß Maruschka nicht,
das Polenkind.”

Und als ich kam nach Polen,
Maruschka mir zu holen,
da war sie fort.
Ich suchte hier, ich suchte dort,
ich sucht’ an jedem Ort,
ich fand Maruschka nicht,
das Polenkind.

In einem kleinen Teiche,
da fand man eine Leiche,
die war so schön.
Sie hielt ‘nen Zettel in der Hand,
darauf geschrieben stand:
“Ich hab’ einmal geküßt,
und schwer gebüßt.”

Und die Moral von’s Ganze,
nimm keine Polenpflanze,
schaff Dir ein deutsches Mädel an,
die was vertragen kann
und nicht beim ersten Kuß
gleich sterben muß!

Dieses Lied auf dem Hintergrund der deutschen Rotwildjägerei in Polen und des mehrfachen Einmarsches deutscher Truppen  hat schon so seinen Reiz. Ein polnischer Gynäkologe hat mir 1982/83 Mal geschildert, wie das für die Frauen und auch für ihn ist, duzendweise wöchentlich die ungewollten Nachkommen deutscher Jäger abtreiben zu müssen.
Es zirkulieren auf den jeweiligen Besäufnissen auch verschiedene Versionen:  z.B. die Variante
“Schaff dir ein Polenmädel an,
das was vertragen kann … ”

auch sehr schön, diese Version:

In einem Polenstädtchen

In einem Polenstädtchen, da wohnte einst ein Mädchen
Sie war so schön, sie war so schön.
sie war das allerschönste Kind, das man in Polen find’,
aber nein, aber nein sprach sie, ich küsse nie.

Ich führte sie zum Tanze, da fiel aus ihrem Kranze,
ein Röslein rot, ein Röslein rot.
Ich hob es auf von ihrem Fuß, bat sie um einen Kuss,
aber nein, aber nein sprach sie, ich küsse nie.

Und als der Tanz zu Ende, da nahm sie meine Hände,
zum erstenmal. Sie lag in meinem, meinem Arm, mir schlug das Herz so warm,
aber nein, aber nein sprach sie, ich küsse nie.

Und in der Trennungsstunde, da kam aus Ihrem Munde,
das schöne Wort, das schöne Wort.
Komm her, Du alter Schuckelgaul, Du kriegst en Kuss aufs Maul,
vergiss’ Maruschka nicht, das Polenkind.

In einem Polenteiche, da fand man ihre Leiche,
sie war so nass, sie war so nass
Sie hielt ein Zettel in der Hand, auf dem geschrieben stand,
ich hab’s einmal probiert, und bin krepiert.

Gefunden bei den Kerweborsch vun de Tornhall Biddelborn, www.blauebuwe.de.

Es gibt noch sehr viel mehr Gründe, den Herrn Geheimrat zurück in die Vitrine zu stellen: Wer in Weimar das schlichte und kleine Schillerhaus mit dem neureichen FastPalast des Herrn von Goethe vergleicht, kann schon daraus Schillers republikanische-demokratische Tendenz erahnen und die bürgerlich-feudale Symbiose des wohllebenden Fleisches von Weimar. Schön seine Briefe vom Ausland an sein zuhause gebliebenes Dummchen, man kann sie im Goethehaus anhören.

Der Rat im diplomatisch-künstlerischen Auslandseinsatz “und drinnen schaltet die redliche Haus- und Kinderfrau” oder so ähnlich. Derweilen wartet im Gartenhaus die “gretliche Jungfrau”. Auch an der Heimatfront muss gekämpft werden.

Steigerung von Gott?

Gott, Goethe, am göttlichsten

Halle-Luhja, Leipzig -Hellau, Frankfurt/O/M-Allahf

HaBE

( zum Thema Altenpflege, Spargelstechen, Saison-Knechte und -Mägde, Erdbeeren pflücken, Facility-Management usw.. habe ich eine reihe von Texten geschrieben, die ich erst wieder aus dem Archiv raussuchen muss: es gibt nicht wenige mittelältere schon übergraute Herren, die sich in Polen, in Tschechien, Slovakien, Rumänien, Bulgarien … ihre Altersversorgung gesichert haben, indem sie dort die Lage nutzten, dass viel jüngere Frauen in ihren Heimatregionen keine Jobs mehr kriegen, dass mit der Wende auch die bessere Ausbildung der Frauen zu Ende war. Und da war das Heiratsgeschäft manchmal kaum noch von der Zwangsprostitution zu unterscheiden. Es soll aber auch nicht soooo wenige echte Liebes-Hochzeiten gegeben haben :-))))

Und weil’s so lustig ist, hänge ich hier jetzt noch die Kommentare bei indymedia dran: (manche haben die Tendenz zur standrechtlichen Behandlung eines Majestätsbeleidigers)

DANKE an Christel Buchinger, die mutige linke Feministin in der LINKEn, für ihren so ermutigenden Kommentar.

Christel Buchinger

Lieber Hartmut,
du liegst natürlich mit Deiner Kritik am alten Goethe (und seinen männerbündischen Freunden) völlig richtig. Als Feministinnen in den 80ern damit begannen, nicht nur das Patriarchat zu kritisieren, sondern auch die Patriarchen, war das Geschrei ähnlich, wie bei den Reaktionen auf deinen Beitrag. Viele hat das davon abgehalten, sich mit Patriarchat/Feminismus zu beschäftigen, weil das die sofortige Exkommunikation bei den Linken und den Freunden nach sich zog. Und das Nationalheiligtum Goethe darf man natürlich nur würdigen nicht kritisieren.
Heute ist das Spielen mit Vergewaltigungsfantasien politisch nicht korrekt und auf einschlägige Websites und Männerrunden (Militär, Sportvereine, Stammtische, Burschenschaften, bestimmte Berufsgruppen, Jäger, usw) beschränkt. Aber die Frage, ob solche Typen in der Lage sind, die Frauen in Afghanistan und Kosovo zu befreien, ist beantwortet: die Vergewaltigungen, oft getarnt als Prostitution, gehen weiter, steigen ggf sogar an, wie bei den Blauhelmen z.t. nachgewiesen.

Aber gut ist: heute gibt es solche Beiträge auch von Männern. Danke!
und grüsse
christel

Autor: Hartmut Barth-Engelbart

Autor von barth-engelbart.de

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