Rubikon-Newsletter der Kalenderwoche 31/2020

Rubikon ist das Magazin für die kritische Masse. Wir berichten über das, was in den Massenmedien nicht zu finden ist. Anbei übersenden wir Ihnen die Übersicht unserer Artikel der letzten 7 Tage.

Inhaltsverzeichnis

  1. Elisa Gratias, Jens Wernicke: Der Tag der Freiheit
  2. David Jungbluth: Der Rechtsbruch
  3. Peter Frey: Der Panik-Verbreiter
  4. Knut Mellenthin: Das Leiden der Alten
  5. Daniela Prousa: Die Selbst-Verletzung
  6. Lisa Marie Binder: Der Schmerz der Betrogenen
  7. Kerstin Chavent: Schweres Geschütz
  8. Roland Rottenfußer: Die Diktatur-Versteher
  9. Tilo Gräser: Unhaltbare Anklage
  10. Elias Davidsson: Das Angstmacher-Narrativ
  11. Lothar Obrecht: Die Herzzeitwende
  12. Peter Meyer: Schwedens flache Kurve
  13. Gerd Reuther: Die Symptomunterdrücker
  14. Rubikons Weltredaktion: Die Frankenstein-Impfung
  15. Nicolas Riedl: Das undenkbare Morgen
  16. Céline von Knobelsdorff: Die Narzissmus-Wende
  17. Rubikons Weltredaktion: Das Hungervirus
  18. Nicolas Riedl: Das Social-Media-Irrenhaus
  19. Kerstin Chavent: Die Macht der Seele
  20. Rubikons Weltredaktion: Der Rückzieher
  21. Bertram Burian: Die Bereicherungs-Ökonomie
  22. Tilo Gräser: Dürftige Beweislage
  23. Tamara Ganjalyan: Die Meinungsklempner
  24. Rupert Bucher: Freudloser Maskenball
Bild: Der Tag der Freiheit

Der Tag der Freiheit

Im Rubikon-Exklusivinterview wirbt Veranstalter Michael Ballweg für die heutige Großdemonstration gegen den verfassungswidrigen Corona-Notstand in Berlin.

am Samstag, 01. August 2020, 15:59 Uhr von Elisa Gratias, Jens Wernicke

In Berlin findet heute auf der Straße des 17. Juni die bisher größte Demonstration für die Aufhebung der unverhältnismäßigen Corona-Maßnahmen statt. Jens Lehrich sprach mit dem Veranstalter Michael Ballweg, der an alle Bürgerinnen und Bürger im Land appelliert, friedlich für ihre Rechte und die Demokratie einzutreten.

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Bild: Der Rechtsbruch

Der Rechtsbruch

Eine wichtige Klage gegen die Maskenpflicht wurde erwartungsgemäß abgeschmettert — was politisch nicht gewollt ist, darf vor Gericht nicht sein.

am Samstag, 01. August 2020, 15:58 Uhr von David Jungbluth

Ja, es gibt in Deutschland Rechtssicherheit. Es ist sicher, dass Recht gebeugt wird, wenn massive politische Interessen dies nahelegen. So werden Klagen gegen den Maskenzwang von deutschen Gerichten konsequent abgeschmettert. Da die verfassungsmäßigen Grundrechte jedes Gericht jedoch als unmittelbar geltendes Recht binden, ist es nicht ganz leicht begründbar, warum das Selbstbestimmungsrecht über den eigenen Körper mit Blick auf eine nur mäßige gesundheitliche Bedrohungslage ausgehebelt werden darf. Man hört die Gehirne von Juristen förmlich rattern, wie sie nach Auswegen suchen, um vorhandenes Recht doch noch nach Gusto zurechtbiegen zu können. Dies war auch bei der im Rubikon bereits thematisierten Klage gegen die Maskenpflicht der Fall. Da deutete das Verwaltungsgericht den Gegenstand der Klage einfach um, stellte sich als nicht zuständig dar und meinte, der Antrag sei nicht eilig, obwohl der Kläger bereits seit Monaten in der Wahrnehmung seiner Freiheitsrechte eingeschränkt wird. Ein weiterer Tiefpunkt deutscher Rechtsgeschichte, meint Juraprofessor David Jungbluth.

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Bild: Der Panik-Verbreiter

Der Panik-Verbreiter

Seit Monaten schürt Lothar Wieler die Angst vor dem Virustod — Beweise für eine überdurchschnittliche Gefahr ist er bis heute schuldig geblieben.

am Samstag, 01. August 2020, 15:57 Uhr von Peter Frey

Nicht, dass der Chef des Robert Koch-Instituts in seiner monatelangen Rolle des Pandemie-Herbeirufers gleichzeitig als Psychopath einzuordnen wäre. Eher trifft das wohl auf diejenigen zu, die ihm die Worte mit Nachdruck in den Mund legen. Außerdem ist Lothar Wieler nicht dumm, und er ist auch nicht charakterlos. Dass ihn Opportunismus und Machtgläubigkeit dahin gebracht haben, wo er jetzt steht, und er nun meint, in Handlungszwängen gefangen, nicht Herr seiner eigenen Gedanken und Meinungen sein zu dürfen, steht auf einem anderen Blatt. Eine kürzlich stattgefundene Pressekonferenz mit Wieler hat das sehr schön aufgezeigt.

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Bild: Das Leiden der Alten

Das Leiden der Alten

Damit wegen Corona nicht mehr alle zu Hause eingesperrt werden müssen, droht nun den „Risikogruppen“ Freiheitsberaubung.

am Samstag, 01. August 2020, 15:56 Uhr von Knut Mellenthin

Die Deutschen sind wirklich kein übermäßig rebellisches Volk. Dennoch hörte man vor allem während der heißen Phase des „Shutdowns“ Gegrummel, speziell unter jungen und gesunden Menschen. Warum müssen „wir“ uns in unserer Freiheit einschränken lassen, obwohl in Wirklichkeit nur eine kleine Minderheit stark gefährdet ist — speziell die Alten und Kranken? Kann man nicht einfach die wegsperren? Dieser Gedanke, bisher überwiegend als zu unmenschlich zurückgewiesen, könnte mit dem Nahen der herbeigeredeten zweiten und dritten Corona-Welle an Attraktivität gewinnen. Speziell auch weil die Wirtschaft sich dagegen sträuben dürfte, nochmals radikal heruntergefahren zu werden. Wie aber isoliert man Menschen aus den Risikogruppen, sofern sie nicht — wie in Altenheimen — ohnehin schon alle zusammengesperrt sind? Diese Überlegungen könnten weiteren Überwachungsexzessen als Vorwand dienen.

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Bild: Die Selbst-Verletzung

Die Selbst-Verletzung

Eine Studie über die seelischen Schäden durch den Mund-Nasen-Schutz belegt dessen traumatisierende Wirkung.

am Samstag, 01. August 2020, 15:55 Uhr von Daniela Prousa

So mancher findet die Corona-Masken zwar lästig, argumentiert aber, sie könnten schließlich nichts schaden. Nichts könnte weiter von der Wahrheit entfernt sein. Natürlich sind die Reaktionen auf das Leben mit einer verdeckten unteren Gesichtshälfte individuell verschieden. Einige fühlen sich geschützt. Eine umfangreiche von der Autorin geleitete Untersuchung offenbart jedoch auch beträchtliche Schattenseiten des Maskenzwangs. Menschen zeigen negative körperliche Reaktionen wie Atemnot, fühlen sich bedrängt, gedemütigt, ihres Selbstbestimmungsrechts beraubt. Damit verbunden auch Gefühle des Zorns, die unterdrückt und somit in eher depressiver Weise verarbeitet werden. Nicht zuletzt ist auch ein „Maskenvermeidungsverhalten“ festzustellen. Gerade sensible und kritische Menschen gehen möglichst nicht mehr an Orte, wo Maskenzwang herrscht und fühlen sich so vom gesellschaftlichen Leben ausgeschlossen. Nach dem Prinzip der Verhältnismäßigkeit müssen diese Ergebnisse dringend in die Überlegungen der Politik miteinbezogen werden. Alles andere wäre faktenblinde Sturheit und hätte mit Gesundheitsfürsorge nichts mehr zu tun.

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Bild: Der Schmerz der Betrogenen

Der Schmerz der Betrogenen

Um vom Erdulden ins Handeln zu kommen, müssen wir uns unserer durch die Mächtigen verletzten Gefühle bewusst werden.

am Samstag, 01. August 2020, 12:00 Uhr von Lisa Marie Binder

Wer dieser Tage — seit fast einem halben Jahr mittlerweile — wachen Auges in die Welt schaut, hat großen Schmerz auszuhalten. Es ist der Schmerz der Einsicht, dass die Menschen, denen wir unsere Stimme gegeben haben, nicht nur nicht unser Interesse vertreten — das kann einmal passieren —, nein, sie missachten unsere Menschenwürde. Bei sensiblen Menschen stellt sich jetzt auch eine große Enttäuschung über die Mehrheit der Mitbürger ein. Wer aufgewachsen ist mit dem stark verinnerlichten Wunsch, aus der verheerenden Geschichte der Hitler-Diktatur zu lernen, sieht sich einmal mehr frustriert. Der Untertanengeist lebt — und er entfaltet sich kraftvoller als selten zuvor. Inmitten eines Bombardements mit Zahlen und Fakten zu Corona, die sicher notwendig sind, sollten wir uns nicht scheuen, uns auch auf die Gefühle einzulassen, die diese verstörenden Ereignisse in uns auslösen. Daraus kann der Mut erwachsen, uns unsere Demokratie zurückzuholen.

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Bild: Schweres Geschütz

Schweres Geschütz

Der Kampf gegen Krebs wird erst zu gewinnen sein, wenn wir unseren „Gegner“ wirklich verstehen. Exklusivabdruck aus „Die Waffen niederlegen“.

am Samstag, 01. August 2020, 11:00 Uhr von Kerstin Chavent

Wir befinden uns im Krieg. An allen Fronten wird gekämpft. Die Schlachten werden dort ausgetragen, wo man sie am wenigsten erwartet: in unseren Arztpraxen, Kliniken und Krankenhäusern, an Orten, an die die Menschen gehen, wenn sie von einer Krankheit geheilt werden wollen. Von Heilung und dauerhafter Gesundheit jedoch ist hier oft nichts zu spüren. So gut wie alle großen Krankheiten unserer Zeit sind nicht heilbar. Sie können nur behandelt werden. Bataillone von Spezialisten marschieren auf, um gegen den Feind anzutreten. Jedes Mittel ist recht. Kein Preis ist zu hoch, um dem Bösartigen, Entarteten den Garaus zu machen — mit zweifelhaftem Erfolg. Am Beispiel Krebs wird deutlich, dass die industrielle, auf Kampf ausgerichtete Medizin versagt hat. Die Krankheit tötet heute mehr Menschen denn je.

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Bild: Die Diktatur-Versteher

Die Diktatur-Versteher

Traditionell linke Ideologie-Ansätze offenbaren in der Stunde der größten Bedrohung für die Freiheit ihre Schattenseiten.

am Freitag, 31. Juli 2020, 16:00 Uhr von Roland Rottenfußer

Linke sind Antifaschisten. Alles menschliche Leben ist für sie von gleichem Wert. Sie geben wissenschaftlicher Rationalität den Vorzug vor irrationalen oder religiösen Spekulationen. Sie lehnen den Liberalismus in der Wirtschaft ab, weil zum Wohle der „Schwachen“ in der Gesellschaft die Freiheit der „Starken“ eingeschränkt werden muss. Die Profitwünsche des Kapitals, die sich immer mehr Lebensbereiche unterworfen haben, sind ihnen suspekt. So gesehen haben wir es mit einer zutiefst humanen Weltanschauung zu tun, die absolut unterstützenswert wäre. Und dennoch hat die Corona-Krise zu starken Irritationen bei Linken-Anhängern geführt. Manche reiben sich die Augen und können gar nicht glauben, was sich da abspielt: Demokratie und Freiheitsrechte sehen sich unter Berufung auf den Gesundheitsschutz den schlimmsten Angriffen seit 75 Jahren ausgesetzt. Und was tut die Linke? Sie kämpft — auf Seiten der Täter. Wer diese Vorgänge verstehen will, muss zu den Wurzeln linker Ideologie-Ansätze vordringen. Es zeigt sich, dass gesunde Wurzeln keine Garantie dafür sind, dass ein Baum auch schöne Früchte trägt.

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Bild: Unhaltbare Anklage

Unhaltbare Anklage

Die MH17-Katastrophe in der Ostukraine soll auf Biegen und Brechen Russland angelastet werden. Interview mit dem niederländischen Politikwissenschaftler Kees van der Pijl.

am Freitag, 31. Juli 2020, 15:00 Uhr von Tilo Gräser

Drei Russen und ein Ukrainer sollen es gewesen sein. Sie haben angeblich von Russland aus ein Buk-Raketensystem in die Ostukraine gebracht und von dort aus ein Flugzeug abgeschossen. Diese Erzählung dient als Grundlage für einen Prozess gegen die vier Angeklagten, der derzeit in Den Haag stattfindet. Das Problem daran: Jeder, der die näheren Fakten kennt, weiß, dass es so nicht gewesen sein kann. Warum wird trotzdem an einer längst widerlegten Theorie festgehalten? Der niederländische Politikwissenschaftler Kees van der Pijl hat sich intensiv mit den Vorgängen um die MH17-Katastrophe am 17. Juli 2014 in der Ostukraine beschäftigt, bei der 298 Menschen starben. Er beobachtet den Internationalen Strafprozess, der dazu seit März dieses Jahres läuft. Im Interview erklärt er seine Sichtweise.

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Bild: Das Angstmacher-Narrativ

Das Angstmacher-Narrativ

Der nach dem 11. September 2001 von den USA erklärte „Krieg gegen den Terror“ beschädigt weltweit die Demokratie.

am Freitag, 31. Juli 2020, 14:00 Uhr von Elias Davidsson

In Zeiten schwerer Bedrohung müssen alle Anständigen zusammenhalten, müssen Sicherheitsmaßnahmen verstärkt und Bürgerrechte eingeschränkt werden, müssen Demokratie und Gewaltenteilung vielleicht sogar für eine Weile Pause machen, bis durch die entschlossenen Bemühungen unserer Regierung die Gefahr gebannt ist … Kommen Ihnen derartige Parolen bekannt vor? Mit Blick auf die angeblich so schlimme Bedrohungslage durch Corona hören wir Ähnliches auf allen Kanälen. Die Versuche der Macht, mit Angst Politik zu machen und die Demokratie unter Verweis auf einen „Notstand“ sturmreif zu schießen, begannen aber nicht erst mit dem Jahr 2020. Die geschürte Terrorismus-Angst war sozusagen das Vorgänger-Narrativ zur derzeitigen Corona-Hysterie. Der ausgewiesene Nine Eleven-Experte Elias Davidsson erinnert daran, welche Tricks die Mächtigen in den westlichen Nationen damals anwandten, um das Randproblem Terrorismus zum globalen Popanz aufzubauschen. Wer die Vorgänge damals im Rückblick besser zu begreifen vermag, lernt auch vieles für den Umgang mit der derzeitigen Krise, die vor allem eine Krise für die Freiheitsrechte ist.

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Bild: Die Herzzeitwende

Die Herzzeitwende

Einzig die Aufhebung der Spaltung in den Köpfen der Menschen vermag die Politik der Ausbeutung zu beenden.

am Freitag, 31. Juli 2020, 13:00 Uhr von Lothar Obrecht

Die Basis einer ausbeutenden Gesellschaft ist trennendes Denken. Nur wenn ich davon überzeugt bin, dass ich vom Objekt meiner Ausbeutung getrennt bin, kann ich andere ausbeuten. Dies ist der Schlüssel zu einer am Gemeinwohl orientierten Welt. Wenn es gelingt, die Herzen der Menschen zu öffnen, dann wird Ausbeutung unmöglich. Wir entscheiden, ob die anstehende Herzzeitwende das Kopfzeitende und damit das Ende der Ausbeutung einleitet oder die Menschheit sich selbst in ein Angst gesteuertes Horrorszenario hineinmanövriert.

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Bild: Schwedens flache Kurve

Schwedens flache Kurve

Schweden hat die Corona-Krise ohne Lockdown und basierend auf Vernunft und Freiwilligkeit gut bewältigt, während andere versagt haben.

am Donnerstag, 30. Juli 2020, 16:00 Uhr von Peter Meyer

Das Schweden-Bashing gehört in den vergangenen Monaten zum guten Ton. Es ist ja auch nicht leicht, zuzugeben, dass man sich geirrt und letztlich ohne zureichenden Grund erhebliche ökonomische und psychosoziale Schäden verursacht hat. Dies gilt für Politiker in den Shutdown-Nationen wie auch für „ihre“ Medien. Schweden ist dank seiner anderen Politik zum Objekt der Kritik und Diskussion geworden. Aber ob es allen passt oder nicht — heute ist ziemlich klar, dass die Pandemie in dem skandinavischen Land mit einer ziemlich guten Herdenimmunität zu Ende gegangen ist. Und zwar ohne dabei solche Todeszahlen zu produzieren wie im Bundesstaat und insbesondere in der Stadt New York.

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Bild: Die Symptomunterdrücker

Die Symptomunterdrücker

Viele Ärzte zeigen ein systematisches Desinteresse an Krankheitsursachen, wodurch wahre Heilung erschwert wird. Exklusivabdruck aus „Der betrogene Patient“, Teil 1/5.

am Donnerstag, 30. Juli 2020, 15:00 Uhr von Gerd Reuther

In einem MedizinerInnenleben gewöhnt man sich an so manches: verstümmelnde Operationen ohne zwingenden Grund oder die Verordnung giftiger Substanzen ohne erwiesenen Nutzen. Der Radiologe Gerd Reuther hat sich in 30 Berufsjahren nicht an alles gewöhnen wollen, was als „state of the art“ bezeichnet wird. In seinem Buch hat er sich mit Prinzipien und Strukturen unserer heutigen Medizin auseinandergesetzt. Der Autor arbeitet heraus, auf welch tönernen Füßen auch unsere heutigen Formen der Behandlung stehen. In diesem Auszug widmet sich Gerd Reuther vor allem der erschreckenden Gleichgültigkeit vieler Ärzte gegenüber dem längerfristigen Wohl ihrer Patienten. Diagnosen charakterisieren nur selten Krankheitsbilder von den Ursachen her, sondern sind meist nur Beschreibungen von Krankheitsfolgen und Symptomen. Mit Hilfe von für Patienten schwer verständlichen Fachtermini werfen sich Mediziner gegenseitig die Bälle zu, ohne den Wurzeln der Störung wirklich auf den Grund zu gehen. Diese Praxis ist nicht nur nachlässig, sie ist gefährlich. Denn was nicht gründlich auskuriert und nicht einmal verstanden wurde, kann und wird wiederkehren.

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Bild: Die Frankenstein-Impfung

Die Frankenstein-Impfung

Bill Gates drängt sieben Milliarden Menschen eine Technologie der Genveränderung auf.

am Donnerstag, 30. Juli 2020, 14:00 Uhr von Rubikons Weltredaktion

Impfungen stehen immer noch in einem ziemlich guten Ruf, weil die meisten von uns gegen Pocken und Tetanus geimpft wurden — gefährliche Krankheiten — und keinen spürbaren Schaden davon getragen haben. Liegt es da nicht nahe, auch die vermeintliche Jahrtausend-Krankheit Corona durch eine Massenimpfung endgültig zu besiegen? Robert F. Kennedy Jr., der Neffe des ehemaligen US-Präsidenten, bleibt skeptisch. Was Biotechfirmen wie Moderna mit Unterstützung von Bill Gates und Anthony Fauci versuchen, wäre ein Eingriff in den genetischen Code von Milliarden Menschen. Die Auswirkungen sind unabsehbar und würden auch die Nachfahren einer gentechnisch veränderten Menschheit betreffen.

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Bild: Das undenkbare Morgen

Das undenkbare Morgen

Ab Herbst 2020 werden Maskenmuffel keine Chance mehr haben, dem digitalen Pranger zu entgehen.

am Donnerstag, 30. Juli 2020, 13:00 Uhr von Nicolas Riedl

Diese Geschichte ist fiktional und dennoch sehr gut vorstellbar. Insbesondere, wenn man bedenkt, dass heute vieles real ist, was vor wenigen Wochen noch als undenkbar galt. Die Dystopie von gestern ist uns mit Corona auf erschreckende Weise nähergerückt. Daher lohnt es, sich schon jetzt Gedanken über die „undenkbaren“ Entwicklungen von morgen zu machen. Nachfolgender Artikel entpringt einer gedanklichen Zeitreise in den vor uns liegenden Oktober und wurde vom Lokalredakteur einer Berliner Tageszeitung verfasst. Er berichtet von einer politischen Kunstaktion, bei der Überwachungskamerabilder von Maskenverweigerern öffentlich ausgestellt werden, um die gesellschaftlichen Ausreißer öffentlichkeitswirksam zu brandmarken.

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Bild: Die Narzissmus-Wende

Die Narzissmus-Wende

Die restriktiven Corona-Maßnahmen sind das sichtbare Zeichen eines kranken politischen Systems.

am Donnerstag, 30. Juli 2020, 12:00 Uhr von Céline von Knobelsdorff

2017 erschien das Sachbuch „Intuition für Rationalisten. Mehr Wissen für Mutige“, mit dem die Autorin und Psychologische Beraterin Céline von Knobelsdorff erstmalig auf die Wichtigkeit unserer Authentizität hinwies. Das gilt für diese Zeiten unabsehbarer Veränderungen natürlich erst recht. Nicht nur unser persönliches Leben und unsere Gesundheit, sondern auch das Überleben unserer Kinder und der Fortbestand unserer Erde hängen davon ab, wie weit wir Ganzheitlichkeit und innere Stimmigkeit in uns selbst realisieren konnten. Integrität, ein starkes inneres Lot und ein klar ausgerichteter Lebenskompass sind unsere mächtigen Handwerkszeuge im Umgang mit dem kollektiven Narzissmus, der sich heute in ungeahntem Ausmaß zeigt. Die Autorin deckt auf, dass Verhaltensweisen wie das Verlangen nach unbegrenzter Kontrolle dem Symptombild des Narzissmus entsprechen.

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Das Hungervirus

Acht große Nahrungsmittel- und Getränkehersteller zahlen 18 Milliarden US-Dollar an ihre Aktionäre aus, während auf der ganzen Welt neue Epizentren des Hungers entstehen.

am Mittwoch, 29. Juli 2020, 15:00 Uhr von Rubikons Weltredaktion

Mehr Tote in Folge der Corona-„Eindämmungsmaßnahmen“ als durch das Virus selbst? Das galt lange als ein von Corona-Skeptikern gestreutes, stark übertriebenes Gerücht. Um herauszufinden, wie berechtigt solche Warnungen sind, muss man den Blick vor allem in den globalen Süden richten. In einem neuen Bericht, der am 9. Juli 2020 veröffentlicht wurde, warnte Oxfam, der internationale Verbund verschiedener Hilfs- und Entwicklungsorganisationen: Es könnten mehr Menschen infolge des mit COVID-19 zusammenhängenden Hungers sterben als an der Krankheit. Und was tun manche Konzerne der Nahrungsmittelbrache gegen den Hunger? Sie stellen eine Menge Geld zur Verfügung — ihren Shareholdern!

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Bild: Das Social-Media-Irrenhaus

Das Social-Media-Irrenhaus

Für ein besseres Miteinander müssen wir uns von Social Media befreien und unseren Aktionismus in die analoge Welt verlagern.

am Mittwoch, 29. Juli 2020, 13:00 Uhr von Nicolas Riedl

Social Media war in den 2010er-Jahren ein wichtiges, wenn nicht gar das wichtigste Tool, um uns zu vernetzen. Doch mittlerweile ist daraus ein Spinnennetz geworden, in dem wir selbst zur Beute und zu Opfern werden. Wir leiden an unseren eigenen destruktiven Kommentar-Battles, unserer eingeschränkten Sichtweise durch Filterblasen, der Jagd nach neuesten Hashtags, dem Raub unserer kostbaren Zeit und einer allgegenwärtigen Hysterie. Wir sind vereinnahmt von den Bildhauerarbeiten zur Errichtung eines narzisstischen Selbstbildes, welches uns als einen moralisch über alle erhabenen Menschen darzustellen sucht. In Social Media finden wir vieles, aber ganz bestimmt nicht uns selbst. Wir sehen streng selektierte Ausschnitte des Lebens der anderen, die nur deren Schokoladenseiten abbilden, aber die Schattenbereiche im Verborgenen lassen. Inmitten des Digitalisierungswahns der Coronakrise gilt mehr denn je: Das echte Leben findet draußen statt. Befreien wir uns von Social Media, bevor dieser Seelenfresser aus Bits und Bytes unser Wesen komplett verschlingt, uns auf verwertbare Datensätze reduziert und uns unseres authentischen Denk- und Fühlvermögens beraubt.

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Bild: Die Macht der Seele

Die Macht der Seele

Es gibt gute Gründe, zuversichtlich zu sein.

am Mittwoch, 29. Juli 2020, 12:00 Uhr von Kerstin Chavent

Es ist aus der Mode gekommen, sich mit der Seele zu beschäftigen, dem geheimnisvollen Hauch in uns, der uns belebt und mit einer unsichtbaren Welt verbindet. Sie wird heute gemeinhin mit der Psyche gleichgesetzt und verlor mit der Bindung an die Vergänglichkeit des Körpers ihre Unsterblichkeit. Viele stehen dem Unfassbaren, Unkalkulierbaren misstrauisch gegenüber. Die Religion, das, was den Menschen mit dem Göttlichen verbindet, hat in unserem Leben kaum noch Bedeutung. Doch gerade die Rückbesinnung auf das Geistige gibt uns heute einen Schlüssel in die Hand, erneut Vertrauen zu fassen.

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Bild: Der Rückzieher

Der Rückzieher

Bill Gates und Anthony Fauci dämpfen die Hoffnungen auf einen Corona-Impfstoff — ein wirksamer und ungefährlicher sei noch weit entfernt.

am Dienstag, 28. Juli 2020, 15:00 Uhr von Rubikons Weltredaktion

Bill Gates (1) und die Weltgesundheitsorganisation (WHO) (2) sagen, sie seien sehr zuversichtlich im Hinblick auf die beiden führenden COVID-Impfstoffe: den Impfstoff von AstraZeneca (Oxford) und den von Moderna. Gates (3) hat in beide (4) investiert. Ihre Unterstützung dieser beiden Sackgassen sollte jedem Sorgen bereiten, der hofft, dass Operation Warp Speed, ihr milliardenschwerer Schirmherr und die globalen leitenden Organisationen in der Lage wären, eine sichere oder wirksame Impfung zu liefern.

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Bild: Die Bereicherungs-Ökonomie

Die Bereicherungs-Ökonomie

Mit Zuckerbrot und Peitsche sorgen die Systemgewinner dafür, dass eine gefährliche Wirtschafsweise weiterhin Geld auf ihre Konten spült. Teil 1.

am Dienstag, 28. Juli 2020, 14:00 Uhr von Bertram Burian

Es gibt ihn: den Klassenkampf der Reichen gegen die Armen. Ja, man kann sagen: gegen den Rest der Welt. Wenn wir uns dieser Tatsache nicht bewusst werden, ist es uns auch in Zukunft unmöglich, Gegenmaßnahmen zu ergreifen. Die Bereicherungs-Ökonomie funktioniert, indem der Profit als Ideal dargestellt und verherrlicht wird und der Bereicherung keinerlei Grenzen gesetzt werden. Gleichzeitig werden mögliche Alternativen auf allen Kanälen systematisch delegitimiert. Nur durch ungebremste Bereicherung, könne die Wirtschaft am Laufen gehalten werden. Der Fetisch der Maßlosen ist vor allem das unbegrenzte Wachstum des Bruttoinlandsprodukts, das stolz vorgezeigt wird. Wir hätten heute bessere Chancen denn je, im Einklang mit der Biosphäre und ohne Kriegsbedrohung zu leben. Dafür aber müssten wir die Bereicherungs-Ökonomie abschütteln, die seit Jahrhunderten, vor allem aber seit wenigen Jahrzehnten, unsere Geschicke bestimmt.

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Bild: Dürftige Beweislage

Dürftige Beweislage

Der Prozess um den Absturz des malaysischen Flugzeugs MH17 gerät ins Stocken — die These von einer angeblichen Schuld Russlands erweist sich als nicht haltbar.

am Dienstag, 28. Juli 2020, 14:00 Uhr von Tilo Gräser

298 Menschen haben ihr Leben verloren, als am 17. Juli 2014 ein malaysisches Passagierflugzeug über der Ostukraine abgestürzt ist. Schnell haben Kiewer und westliche Politiker und Medien die angeblichen Schuldigen ausgemacht. Gerichtsfeste Beweise dafür fehlen bis heute. Das zeigt sich seit März auch beim MH17-Strafprozess gegen vier Angeklagte.

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Bild: Die Meinungsklempner

Die Meinungsklempner

Im Jahr 2025 werden Falschdenker umfangreichen therapeutischen Reparaturmaßnahmen zugeführt werden.

am Dienstag, 28. Juli 2020, 13:00 Uhr von Tamara Ganjalyan

Die Journalistin Alexia Bülow besucht im Sommer 2025 das Sven-Spaan-Institut für psychische Gesundheit und Gedankenhygiene, Deutschlands größte Heil- und Erziehungsanstalt für Falschdenker. Auf ihrem Rundgang durch die Einrichtung spricht sie mit Medizinern und Patienten über den Kampf gegen Fake News, sie begleitet eine Gedankentherapiesitzung und sie erfährt, warum Falschdenken eine Krankheit ist und eben keine „Verschwörungstheorie“.

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Bild: Freudloser Maskenball

Freudloser Maskenball

Die Corona-Hysterie hat eine Wahndynamik in Gang gesetzt, die sich als zunehmend unkontrollierbar erweist.

am Dienstag, 28. Juli 2020, 12:00 Uhr von Rupert Bucher

Die Angst hat uns fest im Griff. Fleißig geschürt wird sie vor allem von einer Berufsgruppe, die sich sonst gern ihrer Vernunft und Objektivität rühmt: den Wissenschaftlern. Wie gebannt warten wir auf eine zweite Welle, auf immer neu aufflammende Infektionsherde, auf den erneuten Lockdown. Niemand vermag sich mehr auf den kommenden Herbst zu freuen. Denn viele wissen: Ein weiterer Lockdown wird unsere materielle Existenzgrundlage endgültig zerstören. Keine schönen Aussichten! Deshalb verstärken die Regierenden ihre moralischen Appelle: Seid jetzt im Sommer nicht leichtsinnig, haltet Abstand und tragt die Maske überall, wo sie verpflichtend ist! Die Gefahr scheint allgegenwärtig, die Angst ebenso. Wie wird unsere Zukunft aussehen? Dort wo sich viele versammeln, in den Konsumtempeln etwa, können wir eine Ahnung von ihr erhaschen: von einer feindseligen, furchtsamen, freudlosen, entleerten Menschheit.

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Autor: Hartmut Barth-Engelbart

Autor von barth-engelbart.de

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