Israel gegen den Iran verteidigen!?? Nachtrag zu Hans-Christoph Stoodts Vortrag im Club Voltaire in Bankfurt/Main am 28.1.2010

Die gemeinsamen Vorbereitungen von Faschist Liebermann und Netanjahu, Angela Merkel, Westerwelle und Gutti, Barak Obama und Brown, Sarkotzi nicht minder zum Angriff auf den Iran laufen auf vollen Touren. Sie werden im Vorfeld die Angriffsdaten absprechen und dafür Voraussetzungen schaffen, die die AntiKriegsbewegung, die Linke an anderer Stelle binden werden: Die Vorbereitungen fanden in Deutschland nicht von ungefähr am 27.Januar statt unter dreistester Instrumentalisierug des Gedenkens an Auschwitz.

Die Lüge mit dem zweiten Auschwitz verfängt nicht mehr so gut wie bem Überfall auf Jugoslawien. Für den Krieg gegen den Iran braucht es etwas Gigantisches. Etwas von den Ausmaßen der TwinTowers.

Bei Jugoslawien ging es noch mit Hilfe von Fischer und nicht zuletzt Prof Dr. Micha Brumlik mit der Lüge vom drohenden oder bereits stattfindenden zweiten Auschwitz.

DIESE AUSCHWITZLÜGE hat alle Opfer der Nazis in den Dreck gezogen, sie zu Kriegsgehilfen zwangsverpflichtet und sie ist nicht mehr so leicht anzuwenden (wer würde heute die Sender-Gleiwitz-Lüge noch so leicht glauben?).

Prof. Dr. Micha Brumlik hat in seiner Kolumne “Gott und die Welt” in der TAZ zum Krieg gegen den Iran aufgefordert. Das wird eine spannende Konstellation, wenn einer, der den Überfall auf Jugoslawien propagiert(e) und bei den GRÜNEN durchsetzungs-beschlussfähig gemacht hat, wenn einer, der in der TAZ zum Angriff auf den Iran bläst -unter Einschluss der Bombardierung Theherans und anderer iranischer Zentren, wenn der in Dresden mitblockiert und den Nazis entgegegnhält: “Die Bombardierung Dresdens war ein Akt der Befreiung vom Fachismus !” Wenn solche Figuren mitblockieren, treiben die innerhalb weniger Tage mehr Leute in die Arme der Nazis als wir über Jahre für die Linke gewinnen können. Hans-Christoph Stoodt hat dazu nichts gesagt, kein Wort der Kritik an Brumlik!

Am Beispiel Dresdens zeigt sich, ohne den Iran mit dem “3. Reich” gleichzusetzen, wes Geistes Kind solche Befreiungsaktionen und ihre Propagandisten sind.

Fischer ist mit seinen Beraterverträgen und Belohnungsprofessuren in den USA unabkömmlich. Aber der “EURO-Fighter” Daniel Cohn-Bendit stünde für eine solche Volksbefreiung noch als Galionsfigur beim Befehl zum Entern zur Verfügung.

In der konzertierten Vorbereitung des Angriffs auf den Iran bedarf es noch anderer solcher Kaliber: Mohsen Massarat, Bahmann Nirumand werden von der Peripherie ins MainstreamSchlachtschiff an Bord genommen und instrumentalisiert: “Die Frauen aus der Burka bomben!” Da ruft auch Emma-Alice Schwarzerborn zur Emanzipation und zur Erfüllung der Frauenquoten bei den Befreiungs-Heldentoten auf.

Wer den Iran angreift wird dafür sorgen, dass sich dann noch mehr als 85 % der IranerINNEN hinter Ahmadschnihad versammeln werden.

Der schwächt die Position der demokratisch-sozialistischen Bewegungen im Iran. Wer sich hinter die Rafsandschani Marionette Moussawi stellt, der stützt die reichste Clans im Iran und die brutalsten GewerkschaftsSchlächter und FrauenbefreiungsUnterdrücker der neueren iranischen Geschichte. Das nur so am Rand…

Nein, es muss noch größer sein als das WorldTradeCentre .. in etwas so:

Wie schon einmal probiert, Terroranschläge im Südiran mit Ausmaßen und möglichst deutlicher Herkunft, die eine provozierte Reaktion des Iran für völlig logisch erscheinen lassen. Man muss nur die Rauschgiftdealer im Südostiran mit israelischen Waffen ausrüsten, die Revolutionsgarden diese finden lassen und dann muss eine iranische Mittelstreckenrakete in Israel einschlagen – bestückt mit depelled Uranium oder nur schwach radioaktivem Müll – und das ganze wird als Atomschlag des Iran gegen Israel verkauft. Sinnvoller Weise muss dabei eine Siedlung auf der Westbank getroffen werden mit einigen Hundert Toten illegalen Siedlern .. dann wäre auch eine Komplizenschaft von “extremistischen” raketenfluglotzenden Palästinensern vermittelbar und die Palästineser wären so kurz vor der “Antwort” EUSsraels an den Iran ruhiggestellt.

“Gegossenes Blei” gabs zum Fest der Liebe, als alles unter dem Baum lag und so lange noch besoffen war, dass man den Krieg nicht von den Neujahrsraketen unterscheiden konnte. Der nächste Angriff auf Gaza kam wieder zur Jahreswende – diesmal mit noch weniger Gegenwehr der Friedensbewegung. Es war ja auch saukalt.

Beim Kongress der Demokraten in Berkely skandierten die Studenten gegen die knüppelnde Nationalgarde: “The Whole World is watching!” und darin drückte sich eine Hoffnung aus.

Diesmal wird es – so fürchte ich eventuell unter Einschluss großer Teile der Friedensbewegung so sein, dass “The Whole World Is zwar Watching!” Aber zu wenige kriegen den Arsch gegen den Iran-Krieg hoch. Weder im Vorfeld noch, wenn er bereits wütet

Brumlik & Co hatten auftragsgemäß  in Koordination mit anderen eine weltweite Pandemie gegen den Krieg mit Sedativa schutzgeimpft.

Nachworte:

ich habe bei diesem Beitrag gaaaanz viel weggekürzt. Auch die Bemerkung Stoodts, ob ich nicht lieber in Dresden mitblockieren möchte … der Mann weiß genau, dass ich schwerbehindert bin und er weiß auch, wer mich schwerbehindert hat: es waren Polizisten u.a. im Einsatz zum Schutz eines NPD-Parteitages 1967 in Frankfurt/Main, wo ich zusammen u.a. zusammen mit Emil Carlebach, Trautwein und Ellen Weber versucht habe diesen Parteitag zu sprengen.
V.M. aus FFM meint, der Parteitag sei erst 1969 gewesen. Darauf habe ich geantwortet:
meine Vernehmungsvorladung durch den Polizeipräsidenten/Oberbürgermeister der Stadt FFM, das Hessische landeskriminalamt Wiesbaden -Abt V/1- sowie den Oberstaatsanwalt beim Landgericht  Frankfurt
in der ermittlungssache  gegen WEBER u.a.  wegen “Störung einer NPD-Versammlung im Cantatesaal in Frankfurt am Main am 18.10.1968”

sind datiert mit 16.12.68 (OB & Polizeipräsident & Landeskriminalamt)
und mit  30.12, 1968 (Oberstaatsanwalt)

Nachdem mir die Polizei eine Gehirnerschütterung incl. Schädelbruch geschlagen hatte und die Festnahme erfolgt war, erschien Karl Gerold, der Chef der Frankfurter Rundschau, auf der Bildfläche und hielt den Polizisten eine sozialdemokratische Standpauke. Seinen ExHerausgeberKollegen Emil Carlebach hatte die Polizei bereits abtransportiert.  Gerold hatte schon im Vorfeld der Nachkriegskommunistenverfolgung in Frankfurt Emil Carlebach aus der Rundschau gemobbt mit tatkräftiger Unterstützung zunächst noch der US-Militär-Regierung, dann aber schon durch die Regierungen der BRD und Hessens,  wo sich die SPD nach kurzer Zusammenarbeit mit den Kommunisten mit dem erzreaktionären Bund der Heimatvertriebenen und Entrechteten(BHE) in eine Regierungskoalition begeben hatte. (noch vor der von den Westalliierten betriebenen deutschen Teilung durch die Westwährungsreform und die Gründung der Bundesrepublik Deutschland waren Kommunisten in der hessischen Landesregierung: der Hanauer Kommunist Heinrich Fischer war ertser Hessischer Innenminister, bevor er Hanaus Oberbürgermeister wurde ((und zur SPD wechselte)))  Was Stoodt auch weiß, dass ixch zu dieser Aktion gerade wieder einigermaßen auf Krücken gehen konnte, nachdem mich im Februar 1968 ein Zivil-Beamter der Kripo- ein V-Mann vom Dach des US-Handelszentrums am Opernplatz geworfen hatte.  Deshalb finde ich seine Bemerkung um so zynischer.

Autor: Hartmut Barth-Engelbart

Autor von barth-engelbart.de

Ein Gedanke zu „Israel gegen den Iran verteidigen!?? Nachtrag zu Hans-Christoph Stoodts Vortrag im Club Voltaire in Bankfurt/Main am 28.1.2010“

  1. Hallo Hartmut, schau doch noch mal deine Datumsangaben an:
    \"es waren Polizisten u.a. im Einsatz zum Schutz eines NPD-Parteitages 1967 in Frankfurt/Main, …\"
    Also schon nicht wie V.M. meint erst \’69
    Aber ausweislich der anderen angegebenen Daten
    \" … Cantatesaal in Frankfurt am Main am 18.10.1968″

    sind datiert mit 16.12.68 (OB & Polizeipräsident & Landeskriminalamt)
    und mit 30.12, 1968 (Oberstaatsanwalt)
    – wohl 1968 dann, statt 1967 ?

    Aber ansonsten – Danke für Deine Infos – man lernt einfach nicht aus!
    Ulli

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.