Viel Echo auf “RAF-Book-Mist…”, auch bei indymedia und auch ganz Lusdisches

Ergänze diesen Artikel

du weißt so scheiß doch immer

tagmata 18.09.2007 – 01:54

Stimmt es, daß auf einem der Fehlfarben-Cover Walther Leisler-Kiep drauf ist, mit schwarzem Köfferchen?

Ein Leiser-Koffer-Keeper

Hartmut Barth-Engelbart 18.09.2007 – 08:41

Also, Walther Leisler-Kiep war mit Köfferchen immer und überall gut drauf. Dass er zum Ende nach den Schwarzgeld-Affairen so verarmt war, dass er bei Fehlfarben covern musste, ist ein Gerücht.

Sexualität nich gleich Sexismus

Hingucker 18.09.2007 – 12:34

St. Pauli-Nachrichten
aus Wikipedia, der freien EnzyklopädieSt. Pauli-Nachrichten ist ein in Hamburg erscheinendes Männermagazin.Die Zeitschrift erscheint seit 1968 und gehört zu den erfolgreichsten in der Branche. Sie wurde von dem Fotografen Günter Zint ins Leben gerufen und bietet neben zahlreichen pornografischen Bildern und Kontaktanzeigen auch längere Texte. In den 1960er Jahren waren diese teilweise politisch brisant und im Gegensatz zu anderen Erzeugnissen der Boulevardpresse eher auf dem politisch linken Spektrum angesiedelt. Redakteure waren in dieser Zeit Henryk M. Broder, Stefan Aust und Günter Wallraff. Den politischen Anspruch hat das Blatt in der Zwischenzeit größtenteils verloren.

Während andere Erotikmagazine meist durchgestylte Studioaufnahmen und Topmodelle präsentieren, findet man in den St. Pauli-Nachrichten eher die Durchschnittsfrau (oder Mann). Dies ist einer der Gründe für den dauerhaften Erfolg dieses Blattes.

Aust & St.PauliNachrichten & Broder & Klint..

Hartmut Barth-Engelbart 19.09.2007 – 18:13

Was wikipedia über Aust und Broder und Walraff und Klint schreiben, stimmt für eine erste Phase dieses Blättchens, mit dem versucht wurde, mit einer Wichsvorlage Masseneinfluss zu organisieren, kritische Inhalte zu transportieren und Gegengewicht zur BILD-Zeitung, BZ- Abendpost/Nachtausgabe usw. zu schaffen – wie es etwa zeitgleich der berliner EXTRA-Dienst ohne Wichsvorlage versuchte. Walraff und Klint sind dem politischen Anspruch weitestgehend treu geblieben. Aust und Broder sind beide konvertiert, wenn sie je ernsthaft Linke waren, was ich bezweifle. Broders Versuch, zusammen mit Schröder unter dem Dach von Abi Melzer einen Edelpornoladen namens Olympiapress aufzuziehen und das große Geld zu machen, ist nach 1 bis 2 Jahren voll in die Hose gegangen. Das rettende Ufer auif der “Gegenseite” war dann der SPIEGEL. Ob Broder und Aust Mal Linke waren oder nicht, das ist nicht entscheidend. Richard Wagner war kämpfender 1848er in Dresden – wo er letztlich gelandet ist, zeigen die Auftriebe in Bayreuth, Bamberger war linker 1848er und gründete die Deutsche Bank…… Und was aus verschiedenen Alt-68ern geworden ist, dazu habe ich erstens dem SWR ein im internet in Teilen nachlesbares Interview gegeben (Fischer, Schmierer, Kempf, Füchs, Sager, Bütighofer, ….. und mir die Finger wund geschrieben. Mathias Beltz hat Mal gesagt: Partisan und Parmesan – was ist von euch geblieben ? Partisan und Parmesan – beide sind zerrieben.
Der leider schon verstorbene AltSponti hat wahrscheinlich Partisanen mit Putztrüpplern verwechselt.
Der Putztrupp in Afghanistan kriegt Pizza satt mit Parmesan, die Hälfte holt der Taliban, den Rest bekommt dann der Sudan …..

Beiträge die keine inhaltliche Ergänzung darstellen

Verstecke die folgenden 2 Kommentare

Es macht ja Mut

sandankoro 18.09.2007 – 10:58

Es macht ja Mut, dass Book anscheinend auch vielen anderen Journalisten und auch bei etlichen Staatsanwälten etc. mittlerweile als unglaubwürdig gilt. Interessant war dazu ein Bericht der Sendung Zapp, in der auch einer der Staatsanwälte von Zweifeln hinsichtlich der Vertrauenswürdigkeit und Ehrlichkeit sprach.
Alle Geschichten über die RAF einmal beiseite gelassen, denke ich, dass sich der Spiegel langsam mal nach anderen “Kronzeugen” umsehen sollte.

Autor: Hartmut Barth-Engelbart

Autor von barth-engelbart.de

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.