Ein Nach-& Aufruf Juliano Mer Khamis’ Freedom-Theatre zu unterstützen! Dem MassakerStaat zum Trotz

Während die deutschen mainstream-medien nach der Ermordung Juliano Mer Khamis mehrheitlich noch am heutigen Tag seiner beerdigung in Jenin den Eindruck vermittlen, es sei die Tat eines militanten Palästinensers gewesen und dazu noch offizielle israelische Quellen nutzen, weist Gilad Atzmon , der ex-israelische Jazzer (orient-house-ensemble) darauf hin, wie der Staat Israel palituchtragende Spezialkommandos für den Einsatz in palästinensischen Gebieten ausbildet und einsetzt (siehe weiter unten).

Dass die Mainstream-Medien die Ermordung Julianos quotensteigernd ausschlachten, war nicht anders zu erwarten – Nachrichten sind Waren  und werden gewinnbringend verkauft -wenn dabei noch etwas Information hersausspringt, muss man von Glück sagen. Was bei der gewinnbringenden medialen Ausschlachtung Julianos allerdings sehr widerlich ist, ist die Tatsache, dass von ard bis zdf, von der Allgemeinen FAZ über die taz bis zur ZEIT zwar der Gewinn eingestrichen wird, aber unter keinem der Artikel findet man einen Hinweis, eine Aufforderung, die Arbeit des Freedom Theatres und von medico international zu unterstützen. Am Ende dieses Beitrags stehen die Spendenkonto-Nummern!!!!

Juliano Mer-Khamis was murdered today in Jenin

Palestinian genius film maker,  actor and political activist Juliano Mer-Khamis, 53, was shot dead on Monday in Jenin refugee camp in the West Bank.

According to Jenin police chief Mohammed Tayyim,  Mer-Khamis was shot five times by Palestinian militants, but that police were still investigating the circumstances of his murder. I would wait to learn more about the tragic incident; as we know, the IDF trains special units that are operating disguised as Palestinians militants. (dazu ein Abschnitt aus wikipedia am Ende des Artikels: Mistaravim (Hebrew: ????????, lit. Arabized)is the name given to those counter-terrorism units of the Israel Defense Forces in which soldiers are specifically trained to disguise themselves as Arabs in order to kill or capture a wanted terrorist(HaBE))

Mer-Khamis was well-known as an actor for his film and theater roles, both in Israel and abroad, and had made a name for himself as a director and a political activist, as well.

Mer-Khamis was affiliated with the local theater in Jenin, established by his mother in the 1980s. In 2006, Mer-Khamis opened the Freedom Theater in Jenin, along with Zakariya Zubeidi, the former military leader of the Al-Aqsa Martyr Brigades in that West Bank city.

Mer-Khamis’ mother, Arna Mer, was an Israeli Jewish activist for Palestinian rights. His father, Saliba Khamis, was a Christian Palestinian. Mer-Khamis was born and raised in Nazareth.

Watch Mer-Khamis’ monumental Arna’s Children:

http://www.youtube.com/watch?v=a6EXrA3UFwM

Bei Veröffentlichung des Nachrufes bitte ich ebenfalls um die Veröffentlichung des Spendenkontos von medico direkt unter dem Nachruf:

Spendenkonto von medico international:

Konto-Nr. 1800
Frankfurter Sparkasse
BLZ 500 502 01

medico international ist als gemeinnütziger Verein anerkannt.
Ihre Spende ist daher steuerlich absetzbar.

Internationale Bankverbindung:

IBAN: DE21 5005 0201 0000 0018 00
BIC/SWIFT: HELADEF1822
Frankfurter Sparkasse

Dear Noam, dear Gilad …,
some hours ago i had send you this orbituary-poem for Juliano the first time.  Now i bag you to publish it and to donate some money for the freedom theatre and projects of medico international, a german NGO, which worked together with Juliano in Palestine.
When he stayed here in Frankfurt last year with his Freedom-Theatre-Ensemble and performed a benefit für medico international, he invited me, to come to Jenin with some of my Poems concerning Palestine. And now  its too late. But it is not too late to support his idea, his theatre and the projects of medico international ……

Ein Nachschrei für Juliano Mer Khamis, den Motor, die Seele, den Architekten des Theaters der Freiheit in Dschenin /West-Jordanland/Palästina

Juliano Mer Khamis war 2010 auf einer EuropaTournee des Theaters der Freiheit in Frankfurt in der Naxos-Halle.Das Theater der Freiheit spielte zur Unterstützung der Arbeit von medico international in Palästina. Während eines Gespräches über seine Arbeit nach der Vorstellung hat mich Juliano
wegen meiner Palästina-Texte zu einer Lesung nach Dschenin eingeladen.  Ich habe es nicht geschafft, nach Palästina, nach Dschenin zu fahren.
Juliano ist tot. Ermordet. Am 4.4. 2011.
Was bleibt, ist -hoffentlich- sein Theater, sein junges Ensemble, das weiterspielt…
Was bleibt – in meinem Kopf, in meinem Herzen –  ist das Stück in der Naxoshalle, sind seine Worte über das Theater der Freiheit im Flüchtlingslager in Dschenin , ist das Gespräch mit ihm nach der Vorstellung, ist die Erinnerung an seine Klarheit und Wärme.

Du
Juliano
Mer Khamis
Du Hoffnungsgeber
Du Befreiungsmacher
Du Nächstenliebesspieler
Du Atzmon Barenboim der Bretter
die dem Westjordanland die Welt bedeuten
Du warst den Liebermännern Nethanjahus ein Verräter
weil Du als arabIsraeli, als Muslimjudenchristenmensch in Palästina
Brücken bautest

Auf Dein Projekt,
auf dich den Friedensarchitekten,
den spielend Mauernüberwinder,
den Regisseur von PeaceReality,
den Zorn und Wut in Zuneigungverwandler 
den Lebenskünstler-Kommunisten
zielten die vermummten Attentäter,

Du hast es hier in Frankfurt
in der Naxoshalle für uns alle
so drastisch, sarkastisch hart erklärt,
dass der Vorwurf des Verrats noch harmlos sei, 
im Vergleich zu dem, was Nethanjahus Liebermänner
Dich sonst noch schimpften

Du hast die Youngsters aus den Lagern,
dem ausgebombten Mittelalter herausgeholt,
sie sich und ihren Wert erfahren und erspielen lassen
zusammen mit den jungen Leuten gelernt
sich über Grenzen zu verstehn,
zu lieben und zu leben
und sich nicht zu hassen

Das war es, was sie treffen wollten:
den der dort Frieden sät
als ihre Kugeln Dich einholten
war es schon viel zu spät

denn deine Saat ist aufgegangen
und Deine Kinder werden weiter Frieden spielen
für ihr
für ein
für ihre
Heimat
Palästina

Die Kugeln hat man schon vor langer Zeit
auf Dich gerichtet abgeschossen
Du hast es lange schon gewusst
Du hast die Zeit,
die Dir noch blieb
genutzt

jetzt haben ihre Kugeln Dich getroffen
mit Dir auch mich
uns alle
Wir müssen unsre Zeiten nutzen
die Seiten und die Säle
die Seelen und die Köpfe
die Straßen und die Plätze füllen
so wie Du

denn Deine Saat ist aufgegangen
und Deine Youngsters werden
das Gift des Hasses aus Straßen
aus den Feldern spülen
werden weiter Frieden spielen
und uns Freude schenken
für ihr
für ein
für ihre
Heimat
für ein freies Palästina

und dabei an Dich denken

Dein Platz im Hintergrund bleibt leer
Doch Dein Theater für die Freiheit
das bleibt offen
läßt uns weiter schaffen
läßt uns hoffen

Dein HaBE

Hallo in den Redaktionen,

besonders die der jungen Welt, in der ich diesen Nachruf schon heute erwartet hatte, (wo sonst wenn nicht da zu allererst?)
 lieber Jean Ziegler,  lieber Rolf, lieber Volker, lieber Werner ….. ihr alle
am 4.4. hatte ich meinen Nachruf für Juliano zum ersten Mal gemailt.
Jetzt bitte ich um die Veröffentlichung dieses Nachrufes anstatt einer Traueranzeige, die ich soundso nicht bezahlen könnte. Im Gegenteil fordere ich von den Printmedien eine Spende für das Freedom Theatre und medico international im mindestens der Höhe der üblichen Zeilenhonorare: SPENDEN STATT BLUMEN UND KRÄNZE !!! – also nicht unter 50,- €
auf das Konto von medico international.
Stichwort: HaBE gespendet
Veröffentlicht den Nachruf über alle Mailinglisten, auf allenPortalen, in allen Kanälen und allen Printmedien
Bei Veröffentlichung des Nachrufes bitte ich ebenfalls um die Veröffentlichung des Spendenkontos von medico direkt unter dem Nachruf:

Spendenkonto von medico international:

Konto-Nr. 1800
Frankfurter Sparkasse
BLZ 500 502 01

medico international ist als gemeinnütziger Verein anerkannt.
Ihre Spende ist daher steuerlich absetzbar.

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dear Noam, dear Gilad,

some hours ago i had send you this orbituary-poem for Juliano the first time.  Now i bag you to publish it and to donate some money for the freedom theatre and projects of medico international, a german NGO, which worked together with Juliano in Palestine.
When he staed here in Frankfurt last year with his Freedom-Theatre-Ensemble an performed a benefit für medico international, he invitetd me, to come to Jenin with some of my Poems concerning Palestine. And now  its too late. But it is not too late to support his Idea, his theatre and the projects of medico international

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Konto-Nr. 1800
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Mistaravim

From Wikipedia, the free encyclopedia
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Mistaravim (Hebrew: ????????, lit. Arabized)is the name given to those counter-terrorism units of the Israel Defense Forces in which soldiers are specifically trained to disguise themselves as Arabs in order to kill or capture a wanted terrorist. These are also commonly known as the ‘Arab Platoons’. In Tom Clancy’s Op-Center: Acts of War, it is stated that Mistaravim do not allow their real identities to become known to people outside their unit, and that even when they are undercover, they go to great lengths to avoid being recorded. They are also said to be trained in counter-detection of human or mechanical surveillance.

[edit] Training

Training for these units is about fifteen months:

  • Four months basic infantry training in the Mitkan Adam army base – the IDF Special Training Center.
  • Two and a half months of advanced infantry training in the same base.
  • Two months unit’s basic training, which focus on advanced urban navigation exercises and the beginning of CT training.
  • Four months Mistaravim course, which covers everything from learning the Arabs’ traditions, language and their way of thought to civilian camouflage (hair dying, contact lenses, Arabs’ clothing).
  • One-month courses – sniper, driving and different instructors courses.

[edit] Units

Two of these units are:

[edit] External links

Autor: Hartmut Barth-Engelbart

Autor von barth-engelbart.de

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