Ursachen für den Umsatz-Boom bei Krauss-Maffei

JanArch-Echtbetroffen

Die nachbarlichen Gespräche im 1.Klasse-ICE-Abteil – zum Teil über Handy – forderten direkt zum Eingreifen auf: Prozess-Optimierung, Effizienz-Synergien, Qualitätssicherung, Aktienkurse stiegen und fielen, sorgten für prächtige Stimmung, wenns die Konkurrenz traf …

man meinte unter sich zu sein… und da griff ich halt ab und zu ein: als ich einen scheppernden Abfall-Papiersammel-Ex-Aschenbecherdeckel neben dem Managerlabtop mit Handauflegung beruhigte, traf mich ein rührend menschlicher Augenaufschlag meines Gegenübers und ich sagte ganz bescheiden, er solle sich bei der DB bedanken, die habe mich als Facility-Manager in der Repair-Taskforce eingestellt, ich sei von der DB-SET, der Schnellen Eingreif-Truppe und dafür zuständig, den Service zu optimieren und die Wellness-Atmosphäre zu sichern. Verständiges Nicken und sofortiges Wiedereintauchen in die Prozess-Qualitäts-Optimierung bei der XYZ-AG, & CoKG -Un-Limited. Doch ich ließ nicht locker: ich sei schon lange geschrödert und so die Ursache für seine steigenden Aktienkurse und den Niedergang der französischen Konkurrenz, weil der Hollande noch lange nicht den Schröder könnte. “Das mache ich alles aus purem Eigennutz, weil nämlich nur LEO-Produktion mit Niedriglohn Eportmarktchancen..”  hätte (wir fuhren gerade an Krauss-Maffei vorbei)   und das sei dann doppelt günstig, weil mit dem Zustrom freigeschossener Facharbeiter, Ingenieure, Ärzte, Wissenschaftler aus Syrien, könne der Niedriglohnsektor weiter ausgebaut und auch qualitativ optimiert werden. …. Das war schon auf der Rückfahrt von der Lesung in Dachau von München bis nach Fulda. Die Hinfahrt zur Lesung von Frankfurt nach Dachau war noch produktiver, weil sie in Regionalexpressen doppelt so lange dauerte.

Um die Lesung aus  Anna Seghers Roman “Das 7. Kreuz”, über die Flucht eines Häftlings aus dem KZ-Westhofen (Osthofen) im Wechsel mit Berichten des Großvaters der vortragenden DGB-Geschäftsführerin Ulrike Eifler aus dem KZ-Dachau, mit biografischen Notizen zu einem Osthofener Täters / Mittäters / Mitläufers (???),  geht es hier nicht.

Auch nicht um die Anmerkungen zum Dachau-Befreier und Dachauer Nachkriegsbürgermeister Georg Scherer und zum Osthofen- & Börgermoor-Häftling, 999er, Deserteur und Jugoslawien-Mitbefreier Wilhelm Pfannmüller aus Mittel-Gründau …. Stichworte zu den Vorbedingungen für das 7. Kreuz von Ebert-Noskes Schießbefehle, PanzerkreuzerBauprogramm bis zum Notverordnungs-Müller, vom Kniefall des ADGB und seiner Arbeitsgemeinschaftspolitik und den Hinweisen auf die wachsenden Vorbedingungen für ein 8. Kreuz  – vom gewerkschaftlichen CoManagement, dem nicht nur medialen Sponsoring für AFD & Co bis hin zu den upgedateten Finanz-Kapital-Ermächtigungsgesetzen CETA,TISA,TIPP etc…

Hier geht es um die

Einladung zur Lesung im Georg-Büchner-Haus Riedstadt-Goddelau am So. 04.09.2016 18.00Uhr http://www.barth-engelbart.de/?page_id=118088

und das Regionalexpress- und ICE – HARTZ-NOT-ROLLT-Zwangskabarett  zwischen Frankfurt und Dachau, und nach der Lesung in Dachau am folgenden Tag um das Gleiche retour im ICE von München bis Fulda …. (Fortsetzung weiter unten nach den Kursiv-Abschnitten)

JanArch-Hardthöhe 52-89

Umrahmt vom Quetschkommoden-begleiteten BariTenor Philipp Hoffmanns mit seinen Liedern aus dem historischen und aktuellen Widerstand, z.B. dem Streik bei amazon. Der blinde Straßenmusiker freut sich über weitere Engagements. Er spielt und singt sein weitgefächertes Repertoire deutscher Volkslieder auf Wochenmärkten, Fußgängerzonen & Bahnhofsvorplätzen bis zum polizeilichen Platzverweis. Seine Kunst sollte man nicht brotlos lassen. Wer heute abend (13.07) zum “Orient-Express” am Hanauer Hauptbahnhof kommt, kann ihn ab 20 Uhr dort hören… “Hier kommt Kultur zum Zug!”Trotzdem weder die OrganisatorINNen im LINKEn Kreisverband Amper noch die beteiligten KünstlerINNEN das vorentscheidende EM-Fußballspiel Deutschland ./. Italien auf dem Bildschirm hatten, kamen zur Lesung  im Dachauer Ludwig-Thoma-Haus 25 ZuhörerINNEN. Und niemand verließ die Veranstaltung zur Pause in Richtung Public-Viewing oder wie die Sachsen es nennen zum “Rudel-Guggen”. Nach dem ZweiStunden-Programm gab es noch eine weitere Stunde Diskussion über den notwendigen aktuellen Widerstand – was sich beim ???????????, dem gegenüberliegenden Griechen noch eine weitere Stunde fortsetzte und anschließend in etwas kleinerem Kreis noch bis 2 Uhr 30 andauerte..

UND JETZT BEGINNT DAS ZWANGSKABARETT (das gerne auch in Wartezimmern, an Discounterkassen, Bankschaltern bzw. Geldautomaten o.ä. stattfindet. Das sind oft die  SparringsProben für die Abendprogramme und übertönen so auch z.B. in Notaufnahme-Warteschlangen oft das Heulen und Zähneklappern):

JanArch-End-Ent-Sorgung

Die Heimreise im ICE bot -so wie die Hinreise nach Dachau auch- über 4 Stunden die Möglichkeit von Stegreif-Kabarett-Proben mit Zwangspublikum (Es konnte oder wollte partout unterwegs niemand den Zug verlassen).

Die nachbarlichen Gespräche im 1.Klasse-Abteil – zum Teil über Handy – forderten direkt zum kabarettistischen Eingreifen auf: Prozess-Optimierung, Effizienz-synergien, Aktienkurse stiegen und fielen, sorgten für prächtige Stimmung, wenns die Konkurrenz traf … man meinte unter sich zu sein… und da griff ich halt ab und zu ein: als ich einen scheppernden Abfall-Papiersammel-Ex-Aschenbecherdeckel neben dem Managerlabtop mit Handauflegung beruhigte, traf mich ein rührend menschlicher Augenaufschlag meines Gegenübers und ich sagte ganz bescheiden, er solle sich bei der DB bedanken, die habe mich als Facility-Manager in der Repair-Taskforce eingestellt, ich sei von der DB-SET, der Schnellen EingreifTruppe und dafür zuständig, den Service zu optimieren und die Wellness-Atmosphäre zu sichern. Verständiges Nicken und sofortiges Wiedereintauchen in die Prozess-Qualitäts-Optimierung bei der XYZ-AG, & CoKG -Un-Limited. Doch ich ließ nicht locker: ich sei schon lange geschrödert und so die Ursache für seine steigenden Aktienkurse und den Niedergang der französischen Konkurrenz, weil der Hollande noch lange nicht den Schröder könnte. “Das mache ich alles aus purem Eigennutz, weil nämlich nur LEO-Produktion mit Niedriglohn Eportmarktchancen..”  hätte (wir fuhren gerade an Krauss-Maffei vorbei)   und das sei dann doppelt günstig, weil mit dem Zustrom freigeschossener Facharbeiter, Ingenieure, Ärzte, Wissenschaftler aus Syrien, könne der Niedriglohnsektor weiter ausgebaut und auch qualitativ optimiert werden. Und das sichere ja auch meinen Arbeitsplatz, zwar nicht so unmittelbar wie die der LEO- oder Airbus-Piloten, aber doch indirekt, weil ja die Bahn zusammen mit der DHL als “weltgrößte Logistiker” (DHL und POST-AG in der Telefon-Warteschleife über sich selbst) an Export und Truppentransport gut verdiene. Da ergäbe sich eventuell auch die Möglichkeit für mich als HARTZ4-Ein-€-Aufstocker von Post AG oder DB-AG in ein feste Anstellung übernommen zu werden.

Der Mann war dann doch sichtlich beeindruckt über so viel HARTZ4er-Einsicht in die freie Marktwirtschaft. Und die Aktienkurzsteigerungsmeldungen aus der weiteren Umgebung wurden etwas zurückhaltender. Schade eigentlich!
Ich hatte der 1.Klasse-Sitzgruppe links neben mir vorher etwas verkürzt erklärt, dass sich die Aktienkursbewegungen umgekehrt proportional zu denen der Todesraten in den nationalen wie internationalen Krisengebieten verhalten. Insofern bestünde aller Grund zum Optimismus bezüglich der Rendite-Erwartungen. Doch so richtig dolle Stimmung kam nicht auf. In Ingolstadt war VW dran und warum OPEL-Abgase besser riechen und gesünder sind als die vom Kübelwagen, Opel und der Opel-Blitz-Krieg, Ford und sein FORD- Führer, das reichte dann bis Nürnberg-Fürth, das Reichsparteitagsgelände und Frau Schickedanz, die Führerhand im Quelle-Logo, die dann mit einem Quandtensprung zwischen Kronberg und Königstein bei Hermann-Josef Abs und seinen Nitribitt-Besuchen zwischen Deutscher Abs-Teilung und Londoner Schuldenabkommen und den Rosenholz-Papieren über den Pfälzer Saumagen landete. Da waren wir bereits in EZBankfurt. Oder doch nicht ? Wir fuhren die Abkürzung Würzburg Fulda, die wohl so lange um EZBankfurt herumführt, bis dort Frankfurt-21 fertig ist. Jetzt fällt mir auf, dass auch Stuttgart umfahren wurde. Sonst hätte ich das Programm noch um MB und Air-Bus, Schleyer und EADS erweitert. Man sollte doch mehr Regionalexpress fahren… aber dann fehlen halt die Banker und das mittlere aufsteigende oder absteigende Management.
Dachau 7.7.
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Die fünften Gewalten

Für alle hier gezeigten BLACK&WHITE-Cartoons liegt das Copy-Right bei Jan Haake, wer sie ohne seine / meine Genehmigung kommerziell nutzt, wird kostenpflichtig abgemahnt mit 500 € pro Mal und Bild. Jan Haake hat die Cartoons zwischen 1983 und 1998 für die Neue Hanauer Zeitung (nhz) und seine Kunstdruck-Mappe “Und die Jahre ziehn ins Land”

JanAnarch-Titel

gezeichnet und Jahrelang die nhz-werkstatt zusammen mit mir gestaltet.

Mein nächster Gedicht-Band soll mit seinen Bildern erscheinen.

Die limitierten 500 handsignierten Kunstdruckmappen mit 12 Zeichnungen (A3-Format / erschienen im “Verag am Freiheitsplatz”/ Druck bei “Schwarze Kunst” Hamburg) sind ausverkauft bis auf einen Rest von 8 Mappen. Die kann frau-man bei mir für eine Spende für den Aufbau des “Münzenberg.Projekt”-es von mindestens 5.000,-€ pro Mappe erhalten.

Geschichten bis ihr schwarz werdet Das wird nicht der Titel. Das ist der linolschnitt-gedruckte Titel meines ersten Buches  mit Texten, die schon ab 1963 bei der Unterstützung des >Streiks der Metaller für die Lohnfortzahlung bei Krankheit in Mannheim und ab 1966 bei der Bundeswehr entstanden und  dann 1970/71 im Verlag des “Cineastisch-Literarischen Vereins”  erschienen sind. Die Präsentation des Buches fand im Frankfurter Bethmann-Park noch zusammen mit Thomas Weisbecker statt und wurde von Holger Meins filmisch begleitet

Der Titel meines zweiten Gedichtbandes (ZAMBON 2005) stammt von Jürgen Tauras, der den gesamten Umbruch und viele Grafiken beigesteuert hat. Bei unserer gemeinsamen Buchgestaltungsarbeit entstanden zudem noch weitere Texte dieses Buches. Herausgegeben wurden die meisten Texte von Polizeipräsidium Südhessen, aber diese geschichte steht auch in diesem Buch. Es ist für 15,-€ fast wie geschenkt. Wer mich zu einer bezahlten Lesung einlädt, kriegt es von mir geschenkt und auch noch signiert.

Die Zeichnung mit Josef Ackermann stammt von Jörg Boström, der damit eines meiner Gedichte für das “VIRTUELLE Magazin” illustriert hatte

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