Termine (Lesungen, Ausstellungen, Konzerte, Werkstätten ….

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 Am Sonntag 5. März 2017 im Rahmen der LICHer Kultur Woche(n)

 Lesung in der eriträischen Gaststätte SAVANNE ab 18 Uhr

Ich werde dort meine Erzählung “Wer hat den Massai die Sohlen gestohlen” lesen, die noch im Entstehen ist.

Das heißt, die Erzählung ist zwar bereits fertig, aber die beiden Hauptfiguren lassen sich das Wort nicht abschneiden. Jürgen Mass, der Werbe-Texter, Conceptioner und Besitzer der Agentur “mass-media”, die frisch privatisierten oder noch zu povatisierenden tansanischen Betrieben im Auftrag der EU, des IWF und der Weltbank ein neues Ouitfit und eine corporate identity verpassen soll. Wie er zu diesen Topp-Aufträgen kam, ist schon sehr spannend. Wie er letzenendes scheiterte ebenfalls. Der abgebrochnene Alt68er ex-Ethno-, Geo-, Sozio- und sonstnoch-loge mit guten Beziehungen zu hochgestellten Wendehälsen aus West und Ost soll die “realsozialistsiche Erblast” aus der Hinterlassenschaft Julius Nyereres pimpen. Er scheitert dabei und besinnt sich frustriert seiner rrrevolutionären rrrooots, schreibt sich den Frust von der seele und landet im Streit mit dem Massai-Massage-Schuhhersteller Mayer vor Gericht. Der beim Hessischen Rundfunk hinausgemobbte “Der Tag”-Kult-Moderator Moritz Schwind bekommt Wind von diesem Event und interviewt die noch nicht gerichtlich gemass-regelte Schachspielfigur der Merkelschen “Chefsache Afrika”. Das Bauernopfer packt aus. Und so was dauert halt. …. von Sonntag 18 Uhr bis  ?????  Die beiden können im Anschluss gerne noch befragt werden…  Autogramme vorerst nur auf Bierdeckel

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“Vaterlandslose Gesellen” 9.11. in Kassel: “Neue Helden braucht das Land!”

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 “Neue Helden braucht das Land”

das Programm der Gruppe “Vaterlandslose Gesellen”

am Mittwoch, 09.11.2016 im Kultursaal der Kasseler Buch-Oase /Germaniastraße 14

Beginn 19.30 Uhr

 

Anti-Kriegs-Soldatenlieder aus 4 Jahrhunderten, Gedichte gegen die Raubkriege und Realsatire aus der Bundeswehr

Die “Vaterlandslosen Gesellen”: Philipp Hoffmann (Lieder, Akkordeon, Bandoneon, Trompete, Tuba, Bariton) & Hartmut Barth-Engelbart (Stimme, Texte & zur Not auch Klampfe)& Kolja David (Guitarre/Gesang) nehmen keinen Eintritt aber jeden Betrag auf der nach oben offenen Spenden-Scala – die Veranstaltung ist auch keine Wohltätigkeits-Spenden-Gala. Es gibt kein kaltes Buffet. Bezahlbare Getränke und etwas Essbares gibt’s im Café Buch-Oase – aber nur bis 19 Uhr – Trinkbares kann man auch noch im Heldenprogramm kaufen.  Aber mit dem Essen wird es eventulell auch um 19 Uhr im Café Buch-Oase etwas knapp. Man kriegt dort zwar noch zur Hungersnot eine (b-) oder (w-)armherziges Süppchen – aber ansonsten ist alles meist schon ausverkauft. Da hilft nur die Pizzaria oder die Döneria um die Ecke…an der Wilhelmshöher-Allee, in der Herkulesstraße ….

Das  Plakat zum 2011er /2012er HaBE-Soloprogramm

“Neue Helden braucht das Land”:

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in Hildburghausen bei Meiningen 2011 und beim Bücherfrühling in Quedlinburg im KuZ Reichenstraße 2012 , auch 2012 in Halle in der ML-Uni für die GEW-Hochschulgruppe…. die am nächsten Tag im Programm von RADIO CORAX /Halle angekündigte HaBE-Life-Sendung wurde 5 Minuten vor der Sendung von der Chefredaktion nach Intervention der Rosa-Luxemburg-Stiftung und Jutta Ditfurths abgesagt. Begründung der Chefredaktion: man habe aus Frankfurt und über die RLS erfahren, dass HaBE ein strukturell völkischer Autor und Antisemit sei.  Seit dieser zeit herrscht bei RADIO CORAX für HaBE absolute Funkstelle .. und das nach drei HaBE-Life-Sendungen aus Halle.

Nun hatten die Antideutschen in Halle und Leipzig bereits 2005 zugeschlagen: Die Plakate für Buchvorstellungen des ZAMBON-Verlages auf der Leipziger Messe wurden abgehängt u.a. für die Lesung von Mohammed Hassan

Irak – Der Widerstand / Auge in Auge mit den Besatzern

und auch meine Lesung aus den “unter-schlag-zeilen”. Das geschah auf Anweisung aus Fischers AA, der die Antideutschen allzugerne Folge leisteten. Die Leipziger Buch-Messe sollte zum 50.Jahrestag der Aufnahme diplomatischer Beziehungen zwischen Israel und BRD von Antizionismus gesäubert sein. Die Lesungen zur Geburtstagsfeier ds ZAMBON-Verlages wurden zusammen mit der Feier sabotiert: das Zentrum der  VL, der Vereinigten Linken in Halle wurde mit der Androhung der Schließung nach baupolizeilicher Inspektion (“Die finden immer ausreichende Baumängel, fehlende Notausgänge, Feuertreppen bei linken Projekten!”) zur Absage der Feier trotz bereits gedruckter und verteilter Programme und geklebter Plakate erpresst. Die Gastronomie bot uns dann doch noch am Hintereingang ein Essen an (“aber bitte ganz unauffällig!”). Der Küchen-Crew war eine Inspektion durch die Gewerbeaufsicht und das Gesundheitsamt angedroht worden (“Zur Not bringen wir auch noch ein paar Küchenschaben mit!”).

“Neue Helden braucht das Land”

Am 9. November gibt es (voraussichtlich ab 20 Uhr) unter diesem Programm-Titel neue Helden-Programm im Kultursaal der Kasseler Buch-Oase eine Mischung aus Sodatenliedern aus 4 Jahrhunderten und Bundeswehr-Realsatire , sowie umgetextete Lieder aus dem Gesangbuch der Bundeswehr

Karte von Café Buch-Oase
Café Buch-Oase
Café
Das Lokal mit Hofbereich bietet Kuchen, orientalische Snacks und Fair-Trade-Biogetränke sowie Kulturevents.
Adresse: Germaniastraße 14, 34119 Kassel
Telefon: 0176 22726511
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04.09. 2016  HaBE liest im Büchner-Haus in Riedstadt-Goddelau aus seinem  Odenwald-Roman “Der Damenschneider”,  zwischen Hirschhorn und Hanau,  zwischen Erbach, Erbuch, Erdbach, Eberstadt, Etzengesäß und Eberbach, Asselbrunn, Aschaffenburg, Amorbach und Arheiligen, Frankfurt, Friedberg und Fürth,  Rothenberg, Rothenbergen, Rüssels- und Reichelsheim, Mörfelden, Mosbach, Messel und Mannheim, Höchst, Hoechst, Heppenheim, Hainstermühle und Heidelberg, Goddelau, Gießen, Gelnhausen, Güntersfürst und Guntersblum, Neustadt i.Odw, Neustadt a.d.W., Neckarsteinach und Neckarau, zwischen Steinbach, Stockheim und Seligenstadt, Beerfelden, Bieberau, Bieberer Berg, Babenhausen und Butzbach, Viernheim und Vielbrunn, Leiningen und Ludwigshafen, Offenbach und Ober-Mossau , Wiesbaden, Würzberg, Würzburg …. zwischen vielen Orten, die es oft gar nicht mehr oder nur noch ortsteilweise gibt.

Sonntag, 04. September 2016 Benefiz-Veranstaltung Georg-Büchner-Haus Riedstadt-Goddelau

Hartmut Barth-Engelbart nähert sich in seinen Erzählungen über wechselnde Haupt- und Nebenrollen der Anstalt in Goddelau, den Spuren Büchners zwischen Riedstadt (Darmstadt, Offenbach, Södel, Eckartshausen-Marienborn, Büdingen, Lauterbach, Nidda) und Giessen, zieht  mit Land und Leuten im narrativen Element durch die Dörfer, kreuzt die Wege Valentin Sengers und seiner „Buchsweilers“, lässt die Hauptfigur im Odenwald-Roman „Der Damenschneider“ um Asyl in Goddelau bitten in der trügerischen Hoffnung, dort auch noch in den 60er/70er Jahren des letzten Jahrhunderts Georg Büchners Geist zu begegnen.

Referent: Hartmut Barth-Engelbart, Gründau
18.00 Uhr, Kunstgalerie am Büchnerhaus
Eintritt: € 7.00 zugunsten des Büchnerhauses

Mit dabei mit seinen Liedern: der blinde Multi-Instrumentalist und Bari-Tenor Philipp Hoffmann aus Kassel, mit dem ich fürderhin als “Vaterlandslose Gesellen” eine Mischung aus Konzert, Lesung und Kabarett präsentieren werde. Ein weiterer vaterlandsloser Geselle wird sich mit seiner Guitarre noch dazugesellen.. Die “Vaterlandslosen Gesellen” kann man dann für einen Klingelbeutel oder besser einen Raschelbeutel voll bestellen.

Gerne hätte ich die Lesung im Büchnerhaus mit der Dankesrede meines Freundes Gerhard Zwerenz an die Darmstädter Akademie für die Nichtverleihung des Büchnerpreises an ihn begonnen. Am liebsten hätte ich ihn darum gebeten, diese Rede vor meiner Lesung vorzutragen. Und ich bin mir ziemlich sicher, er hätte es gemacht. Jetzt hört er halt von unten zu, wenn ich mit ein paar Sätzen aus seinem und Ingrid Zwerenz’ Vorwort zu meinen “unter-schlag-zeilen” im Büchnerhaus beginnen werde, bevor der “Damenschneider” zu Wort kommt.

Philipp Hoffmann wird u.a. auch Lieder aus Georg Büchners Stücken spielen und singen, vielleicht werden wir sie auch zusammen vortragen. Die Dialekt-Version des Liedes der Straßenräuber, die das “Geldkärnsche” nicht nur im Schlöndorf-Film vom “plötzlichen Reichtum der armen Leute vom Kombach” überfallen hatten und dafür in Gießen geköpft wurden…. werde ich vortragen —  hoffentlich besser als Curd Jürgens seinerzeit  in der Rolle des Schinderhannes mit seinen angelernten Mundartliedern… da bin ich im Kino vor 40 Jahren aufs Klo geflohen…

 

 

 

Dachau-Lesung-7. Kreuz-Flyer

Das siebte Kreuz  
Widerstand gestern und heute

Lesung, Musik und Aktion

Donnerstag, 7. Juli 2016
19.30 Uhr in Dachau
Ludwig-Thoma-Haus   Erchana-Saal
Augsburgerstr. 23   85221 Dachau 
Hartmut Barth-Engelbart
Schriftsteller,  Publizist, Kabarettist
liest aus
Anna Seghers Das siebte Kreuz

Ulrike Eifler
DGB-Vorsitzende Süd-Ost-Hessen
liest
Berichte ihres Großvaters aus dem KZ Dachau

Philipp Hofmann
Instrumentalist, Bariton
singt
Lieder aus dem Widerstand

Einladung an Widerständige
gegen
Rassismus, Diskriminierung,
Entdemokratisierung, Manipulation, Ausbeutung und…
ihren Widerstand auf der Veranstaltung vorzustellen.
Anmeldung erbeten an renate.schiefer@die-linke-amper.de

Eintritt frei, Spenden willkommen
Einlass unter Vorbehalt: Menschen mit rechter und undemokratischer Gesinnung sind nicht zugelassen.

V.i.S.d.P. Renate Schiefer, Winterstr. 47, 82178 Puchheim

 

Anna Seghers-Lesung “Das 7. Kreuz” am 7. Juli im Zentrum von Dachau

Ulrike Eifler liest in Dachau aus den Berichten ihres Großvaters über den Widerstand im KZ.  Erich Schaffner hat am 7. Juli einen Auftritt in Freiburg. Ich werde seinen Lesungspart  auis dem “7. Kreuz” übernehmen.  Philipp Hoffmann, der kämpfende Arbeiter-BariTenor &Multi-Instrumentalist aus Kassel ist dabei. 

Ich werde zwischen den Leseblöcken aus dem “7. Kreuz”  Abschnitte aus den Widerstandsbiografien des Dauchau-Befreiers Georg Scherer und des Osthofen-Börgermoor-Häftlings Wilhelm Pfannmüller vortragen, der aus dem Strafbattaillon 999 zur jugoslawischen Partisanen-Armee desertierte und so mit für eine Verkürzung des Krieges, die Rettung Tausender Menschen und die Befreiung Europas vom Faschismus sorgte. Weil er auf dem Fahrrad in der Partisanen-Uniform heimkehrte, wurde er bis zu seinem Tod 1990 noch liebevoll aber auch hasserfüllt “Tito” genannt. Hasserfült deshalb, weil er sich sofort als Mitarbeiter der Spruchkammer daran machte, die Faschisten zur Rechenschaft zu ziehen

Fürstenfeldbruck, München und Wasserburg sollen später noch folgen.  Das Inn-Tal ruft und in Rosenheim gibt es nicht nur Bullen :-O))))


Widerstand und Musik – Installation von Hartmut Barth-Engelbart mit Philipp Hoffmann im Vordergrund
Gegen das 7. Kreuz in der Hanauer Metzgerstraße wäre übrigens auch nichts einzuwenden.  Moses hat das zumindest auch so gesehen.

Genauso wenig wie gegen das 7. Kreuz in Gelnhausen in der Synagoge!  Wo denn bitte sonst… Oder steht irgendwo noch das alte Gelnhäuser Gewerkschaftshaus ?

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Der nächste Zug zur Kultur , der “Orient-Express” fährt  am 13. Juli

ab Hauptbahnhof Hanau um 20 Uhr -

Philipp Hoffmann, der blinde Multi-Instrumentalist und Sänger aus Kassel singt und spielt demokratische  deutsche Volkslieder aus 4 Jahrhunderten, Lieder der Arbeiterbewegung, des (historischen und aktuellen) Widerstands und ebensolche Soldatenlieder aus 5 Jahrhunderten. “Ich bin Soldat, doch bin ich es nicht gerne!” ….  Philipp Hoffman spielt Bandonion, Schifferklavier, Ziehharmonika, Mundharmonika, Trompete, Tuba usw….und singt Bariton und Tenor) Am 13 Juli wird er allerdings nicht alle Lieder seines AMUK-Archivs spielen (können) …


Hartmut Barth-Engelbart auf der Burg Waldeck beim Linken Liedersommer


Konzert am Samstagabend – Philipp Hoffmann, AMUK, Kassel

Für den Fall, dass die Veranstaltung wegen der Zugabewünsche aus den hintersten Reihen der raren Stehplätze im „Orient-Express“ länger als 4 Stunden dauern sollte, könnten wir in Anwesenheit von Vertretern der französischen Gemeinde zusammen die Marseillaise singen, zuerst die französische und danach die deutsche Version

Eingeladen  HaBE ich noch Heinz Leipold, der Arbeiterlieder zur Gitarre singen kann, wie er es am 1. Mai auf dem Altstädter Markt getan hat.

Und Chid Chamberlain mit seinen Flüchtlings-PercussionistINNen. Die müssen aber abgeholt werden oder wenigstens Geld für ihre Fahrkarten erhalten.

Von beiden habe ich bisher noch keine Zusage.  Wenn die nicht können, kann ich mit Philipp auch alleine zwei Duzend Abende füllen.

Ich lese die Forstsetzung des „Grenzgänger“-Kapitels „Tally im Nahverkehr“ oder auch andere Seiten aus dem Roman.

 Die Freidenker-Weinprobe in der Pause und am Ende gibts nur gegen Spende an die KünstlerINNEN.

Für den Fall, dass die angesagte Malerin Martina Jäger aus Würzburg vergessen sollte, einige ihrer Bilder mitzubringen, HaBE ich eine kleine Auswahl der Miniaturen von Ursula Behr dabei zum Anschauen und auch zum Kaufen. und danach zur möglichst öffentlichen Nutzung in Gewerkschaftshäusern, Kulturzentren, auch in Parteibüros usw. es dürfen auch Kirchen sein und Schulen.

Ich HaBE wieder die Klampfe dabei und weitere Kapitel aus dem Grenzgänger.  Das Lied vom Recht auf Essen und den Lamboy-Rock, das Dunlop-Lied und vieles Andere auch noch.. Wenn die Soldatenlieder aus 5 Jahrhunderten von Philipp Hoffmann es erfordern, kann ich aus meinem 2011er Kabarett-Programm  “Neue Helden braucht das Land” passende Teile mitbringenneue Helden-ProgrammDas war das Plakat für das Helden-Programm im historischen Rathaus von Hildburghausen, nächste Station war die ML-Uni-Halle –  (was nicht marxistisch-leninistische Universität sondern Martin-Luther-Uni heißt!!). Dort habe ich auf Einladung der GEW-Hochschulgruppe kabarettelt, um dann damit den Quedlinburger Bücherfrühling einzuläuten. Die Bitte der Hallensischen GEWler an die Rosa-Luxemburg-Stiftung um Unterstützung der Veranstaltung wurde von der RLS mit dem Hinweis abgelehnt, ich sein Antisemit. Am Tag nach der Veranstaltung im Konzertsaal des Uni-Instituts für Musik stand im Programm des freien Radios CORAX  im Halle -in dem wunderschönen -topp high-tech eingerichteten neuen Haus des Senders die dritte CORAX-HaBE-Life-Lesung an. Kurz vor dem Sende-Termin kam der Bescheid von der Chefredaktion, die Sendung sei gestrichen, es lägen Informationen aus Frankfurt am Main vor, ich sei Antisemit. Auf meine Frage, wer das in die Welt gesetzt HaBE, kam die Antwort: es wären zwei voneinander unabhängige Quellen, einer aus dem Vorstand des Club Voltaire und die zweite von Jutta Ditfurth.  Nun, 2005 waren es noch Joschka Fischer und eine Gruppe von Antideutschen, die meine Lesung und die 35. Geburtstagsfeier des ZAMBON-Verlages im VL-Zentrum verhinderten, indem sie die VLer unter Druck setzten und mit baupolizeilicher Schließung des Zentrums und mit “sicher wie das Amen in der Kirche ” fündiger verschärfter Kontrolle der Gastronomie durch das Gesundheitsamt drohten… Die Plakate hingen noch, die Programme waren gedruckt, aber die veranstaltung fand nicht statt. Danke Jutta für Halle, Danke RLS für Halle….Danke Andreas Waibel für Halle ….  

 71. Erzählabend des Historisch-Demokratischen Vereins Mittel-Gründau von 1848

am 21. Juli um 18.30 Uhr

in der Gaststätte Stenger/Heiss (zum letzten Mal, da diese Dorfkneipe Ende Juli dicht macht und es noch keinen Ersatz dafür gibt  -naja, der Stenger ist eh unersätzlich). Thema: wer hat Gründau-Breitenborn vor der Zerstörung durch die US-Army gerettet ? Wie wurden in Breitenborn russische Kriegsgefangene vor der Ermordung durch die SS gerettet ? KZ-Hinzert-Außenlager bei den Vier Fichten , das Russenlager im Dorf …..  Stimmt es, dass es in Breitenborn nur 2 Nazis gab ?

Neuigkeiten zum Lebenslauf des “Marine-Hannes” aus Haingründau und zu Wilhelm Pfannmüller aus Mittel-Gründau

Anna Seghers: “Das 7. Kreuz” trifft den Büdinger Herrenhaag am 3.6.2016

Anna Seghers-Lesung: “Das 7. Kreuz” auf dem Herrenhaag bei Büdingen am Freitag, 3. 6. 2016  – 19.30 h

Erich Schaffner liest (Schauspieler / Sänger  aus Mörfelden-Walldorf)

Ernesto Schwarz singt (Liedermacher aus Frankfurt)

Ulrike Eifler liest & berichtet (Geschäftsführerin des DGB-Südosthessen aus Hanau / Marburg)

Hartmut Barth-Engelbart liest & berichtet (Schriftsteller, Historiker, Kabarettist aus Gründau, macht Org&Regie)

Was hat die Sozietät Herrenhaag mit der kommunistischen Schriftstellerin aus jüdischem Elternhaus zu tun ? Was mit dem aufhaltsamen Aufstieg des faschistischen Terrors der NAZIS ? Was mit den KZs Guxhagen-Breitenau und Osthofen ?  Doch eigentlich nichts! Oder doch ?  Die lutherisch-pietistischen Herrnhuter Brüdergemeine hatte als christliche Sammlungsbewegung nach dem 30jährigen Krieg enormen Zulauf von Halt und Lebensperspektive suchenden Spätopfern dieses verHEERenden Krieges ….

Der Herrenhaag ist ein Beispiel für den historischen Versuch der Obrigkeit, Flüchtlinge in vielfacher Weise für herrschaftliche Interessen zu instrumentalisieren: für den profitablen Wiederaufbau der Ökonomie (der Herrschenden) , für die Niederhaltung rebellierender, instandbesetzender restlicher Untertanen und ungefügiger Flüchtlinge in den verwüsteten Dörfern,  …. ein Beispiel für die von der Obrigkeit angefeuerte und gelenkte Fremdenfeindlichkeit, bewußt erzeugte Pogromstimmung bei den Eingeborenen, die bis zu Sprengstoffanschlägen auf die Einrichtungen der Brüdergemeine reichten, Pogromstimmung, die sich sowohl gegen die Herrnhuter, als auch gegen die Inspirierten und die Juden  in der Region richtete, die die Büdinger Grafen mit vilefältigen Privilegien ausstatteten, so lange sie als williger wirtschaftlicher Faktor und als Geldgeber gebraucht wurden. Die Büdinger Grafen erhofften sich vom kaufmännisch versierten Grafen von Zinzendorf (da war der Name schon verlockend) beträchtliche Geldströme in ihre klammen Schatzhäuser. Nach der Verweigerung des Untertaneneides durch die Brüdergemeine folgte auf den Fuß jener der obrigkeitliche Druck, dem sonst nur die “Schutzjuden” und die jüdischen Gemeinden ausgesetzt waren: Ausweisung, kombiniert mit angestachelter Pogrom-Stimmung, die sich an den Privilegien der Fremden und ihren geheimnisvollen Riten entzündete: den Bauern wurden die Wald-, Weide-, Holz- und Fischrechte genommen, die Abgaben erhöht und immer neue erfunden, Hundesteuer, Fenstersteuer … von vielem blieben dabei die Fremden verschont .. das kochte die Wut hoch … “und dann baden die auch noch im Blut aus der Seitenwunde des Gekreuzigten!!” .. “Blutsauger!!”

Dass sie wie die traditionellen Juden keine Obrigkeit außer Gott anerkennen und so der herrschenden Ordnung den Schleier des “Gottgewollten” entziehen, machte die Brüdergemeinen zu einer drohenden Gefahr. Hier bestand nämlich die Möglichkeit der Verbrüderung mit dem gemeinen Volk. Hier hätten Funken überspringen können. Die Eingeborenen hätten statt das Herrenhaager Pumpenhaus zu sprengen von der Haltung wie der Technik der Herrenhuter lernen und sich vom Feudaladel zumindest etwas unabhängiger machen können. Ansätze gab es dafür schon bei der Instandbesetzung angeblich Büdingenschen Grundes und der zerstörten Ortschaften Mittel-Gründau, Buchen und Rothenborn. Die überlebenden Bauern um ihren eingewanderten Anführer Karl Meininger und dessen Sippe zogen fast zeitgleich zur Ausweisung der Herrenhuter gegen die Büdinger Grafen, die Prämonstratenser, den Fürstbischof von Mainz und den Deutschherrenorden vor das Wiener Hofgericht und blieben dort, bis ihnen der Hofrat ob ihres lautstarken und wenig untertänigen Auftretens zusicherte, dass sie Recht bekämen und ihre Äcker, Waldungen und Höfe behalten könnten. Die abschließenden Verhandlungen mit dem siegreichen Urteil für die Bauern fanden bis 1765 vor dem Reichskammergericht in Wetzlar statt.  Spätetstens hier muss auch der  junge von den Herrenhutern inspirierte Johann Wolfgang Goethe von den Mittel-Gründauer Bauern gehört haben, deren unerhörte Forderungen gegen die feudale Obrigkeit vom obersten Reichsgericht endlich erhört wurden.  Die Lautstärke ihrs Auftritts in Wetzlar dürfte in der bedomten Kleinstadt einen ebenso nachhal(l)tigen Eindruck hinterlassen haben wie der viele jahr zuvor im damals über 1000 Kilometer entfernten Wien ..

Siedlung Herrnhaag 1835 (die Lesung findet bei sehr gutem Wetter im offenen Brunnenhaus -auf dem zentralen Platz der Sozietäts-Siedlung stat bei schlechterem Wetter in der “Lichtenburg”, dem Haupthaus des Herrenhaag)

leider ncht mehr im Bild: das Pumpenhaus (rechts unterhalb der Eiche), über das die barocken Gartenanlagen – wenn der Wasserstand im Tiefbrunnen zu weit sank – hauptsächlich bewässert wurden, womit den Lorbacher Bauern das Wasser abgegraben wurde: Felder verdörrten, Weiden ebenfalls, die Almende-Mühle stand still, selbst das Fische-“Wildern” war nicht mehr möglich, wenn die Fische zu wenig Wasser hatten …

“Ab ins Arbeitslager!” Diesen Ruf dürfen sich heute HARTZ4er nicht selten anhören, besonders dann, wenn sie sich gegen die Schikanen der Arbeitsagenturen wehren. Und der pogromatische Ruf wird durch viele Massenmedien gezielt verstärkt – vorne weg durch die BILD-Zeitung ..

Der Herrenhaag wurde zum  Arbeitslager, als die SPD-Reichsregierung Müller mit Notverordnungen den “freiwilligen” Arbeitsdienst einführte. Wer sich den nach “Fördern durch Fordern”-Aufrufen nicht anschloss, bekam das dann beim “Stempelngehen” beim Arbeitsamt zu spüren … und heute ?

ab 1933 wurde der Herrenhaag erst Reichsarbeitsdienstlager und dann Gefangenenlager  und später Kriegsgefangenenlager … ob von hier aus auch die “politischen” zur Zwangsarbeit eingesetzt wurden, muss noch recherchiert werden.

Gesichert ist, dass Reichsgauleiter Sprenger hier ab 1933 seine Grabungstrupps zwangsrekrutierte, mit denen er den Glauberg weiter durchpflügen ließ, um aus ihm eine Nazi-Pilgerstätte zu machen. Bei der Fortsetzung der Grabungsarbeiten des “freiwilligen” Arbeitsdienstes durch den RAD wurden in der Gier nach “arischem Erbe” erhebliche Schäden angerichtet…

 

wird fortgesetzt

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02.05. & 08.05. 2016 DGB-Haus Hanau

Lesung “Anna Seghers trifft … das 7. Kreuz sucht …”

„Anna Seghers trifft … , das 7. Kreuz sucht …” Sendung verpasst am 2. & 8. Mai?

Veröffentlicht am 10. Mai 2016 von Hartmut Barth-Engelbart  http://www.barth-engelbart.de/?p=118021

Der Bogen war weit gespannt im Hanauer Gewerkschaftshaus: am Jahrestag der Besetzung der Gewerkschaftshäuser, 2. Mai 1933 , am Jahrestag der Befreiung Deutschlands vom Faschismus,  8. Mai 1945.  Drei Beiträge zur Aufarbeitung des Versagens der Gewerkschaften beim Kampf gegen den faschistischen Terror vor und nach 1933.

Im Foyer & Treppenhaus der DGB-Zentrale Südosthessen Am Freiheitsplatz 6,

die  Ausstellung „Arbeiter, gerade Dich wollen wir!“ (noch bis zum 15. Mai dort zu sehen)

vom historischen zum aktuellen Versagen der Gewerkschaften, der linken Parteien, der Arbeiterbewegung im Kampf gegen Ausbeutung, Unterdrückung, Plünderung, Krieg und den kapitalfinanzierten Aufstieg der Faschisten – zum Zweck der Zerschlagung all dessen, was der Jagd nach Höchstprofit und Kriegsgewinnen im Wege stand.

Und dann die beiden Kulturveranstaltungen dazu:

Lesungen aus  Anna Seghers Roman „Das 7. Kreuz“

Der Mörfelden-Waldorfer Sänger und Schauspieler Erich Schaffner  las Ausschnitte aus dem Roman im Wechsel mit der Verlesung der Namen Hanauer Widerstandskämpferinnen, der Namen der KZs und der Gründe der Verhaftungen.

Es ging bei den Veranstaltungen aber nicht nur um das Versagen. Es ging auch um die ermutigenden Ansätze, die kleinen Erfolge, die nicht sooo klein sind.  Die historischen wie die aktuellen Widerstandsaktionen.

Christian Krähling  einer der ver.di-Streik-Aktivisten bei amazon in Bad Hersfeld berichtete – zwischen seinen Gedichten und den Liedern des Frankfurter Liedermachers Ernesto Schwarz – über den  Aufbau einer Selbstorganisation im Betrieb, die dann logistische Unterstützung durch das örtliche ver.di-Büro fand. Mit ihren Aktionen, Warnstreiks, Streiks haben die amazon-Kolleginnen Lohnerhöhungen von bis zu 20% erstritten, Weihnachtsgeld, Arbeitsschutzmaßnahmen, bessere Pausenregelungen…  Ergebnis dieser Kämpfe ist auch, dass zu den anfänglich etwa 10 gewerkschaftlich Organisierten in Bad Hersfeld innerhalb relativ kurzer Zeit über 4.000 amazon-Kolleginnen in Bad Hersfeld und bundesweit dazu kamen.  Ziel ist immer noch der Einzelhandels-Tarifvertrag …. „Jetzt streiken auch schon Kolleginnen mit, die uns zu Beginn noch unter  Geschäftsleitungs-Parolen bekämpft hatten: „Ihr macht unsere Arbeitsplätze kaputt !“ , Klar, die Lage der bankrotten Bauern und Mondschein-Nebenerwerbs-Noch-Mitglieder im hessischen Bauernverband ist ein Paradies für Lohndrücker: zwangsverschuldet bis unter die Haarspitzen müssen sie nehmen, was die Notstandsregion an Fronarbeit bietet, müssen sie die Übersalzung der Werra durch K&S schlucken, den Herzschlag beim Holzeinschlag und die Bandscheiben beim Bickardt-Straßen-Bau riskieren. Da steht man bei der massenhaften bis zu hundert Kilometer langen Landflucht Schlange mit nicht abbezahlten PKWs vor den überfüllten Parkplätzen vor amazon, kriegt Abmahnungen, wenn man Sekunden zu spät kommt, so wie in den halbstunden-Pausen, wenn man 30 Minuten für den Weg zur Kantine und zurück braucht …  so schrieben mir schon vor vier-fünf Jahren viele KollegINNen, während andere meinten, amazon sei für sie die Rettung aus der Hölle Hessisch Sibiriens.

Gewerkschaftsfreie Zonen, das ist nach wie vor das Ziel der Kapitalisten. Die Schreckensbilder von den Bedingungen in den Security-überwachten amazon-Unterkünften in Bad Hersfeld sind immer noch präsent. Christian Krähling berichtete auch über die bundesweite und mittlerweile europaweite Vernetzung der amazon-Beschäftigten. Besonders berichtete er über den Aufbau gewerkschaftlichen Widerstands in den osteuropäischen amazon-Filialen hier vor allem in Polen, wo noch für einen Stundenlohn von um die 3,- € gearbeitet – von ruinierten Klein-Bauern, abgewickelten Bergleuten, schlimmer noch als in Hessisch Sibirien.  Und damit macht amazon Druck …

http://www.barth-engelbart.de/?p=118021

 

 19.05. Club Voltaire Frankfurt /Kleine Hochstraße

Lesung im Rahmen Europäischen Poesie-Festivals

Gedichte von Ferruccio Brugnaro,  dem venezianisch-mestrischen Arbeiter/Fabrik-Poeten

Ferruccio wird sie in Italienisch lesen und HaBE in seiner deutschen Nachdichtung / nicht-linearen Übersetzung. Zur Frage der richtigen Übersetzung von Lyrik – und hier besonders der gedichte von Ferruccio Brungnaro –  kam es bei den vergangenen Europäischen Poesie-Festivals im Frankfurt zu tiefgreifenden, essentiellen Auseinandersetzungen unter den TeilnehmerINNEn.  Die Steine des Streitanstoßes damals werden am 19.05. im Club Voltaire  ihre Rolle spielen. Es wird wohl im Club nach der Lesung ausreichend Zeit bei dem einen oder anderen kleinen Roten oder Weißen zur  Wiederaufnahme der Debatte bleiben.

Der im Frankfurter ZAMBON-Verlag erschienene Brugnaro-Lyrikband enthält die “linearen” Übersetzungen.  Ich werde jedoch bei einigen Gedichte nicht die aus dem Buch sondern meine nicht-linare Übersetzung / Nachdichtung vortragen  und den Grund dafür gerne nach der Lesung erklären.

19.05. 2016  Club Voltaire Frankfurt /Kleine Hochstraße - (wer vom U-Bahnhof Opernplatz kommt muß in die Freßgasse Richtung Hauptwache gehen und in der Fressgasse (nach Überqueren der stark befahrenen Hochstraße)  in die Kleine Hochstraße nach links abbiegen , der Club befindet sich nach ca 25 Metern auf der linken Seite.

 

9. Festival der europäischen Poesie – Frankfurt am Main / 19.-21. Mai 2016

    Willkommen

Frankfurt ist die Bühne für ein großes kulturelles Ereignis:

Vorstellung des “Festival della Poesia Europea”

Die Initiative zur Förderung eines europäischen Poesiefestivals in
Frankfurt am Main fügt sich sehr gut in das Bild der Stadt als Stadt
Goethes und des Buches sowie in seinen interkulturellen und
internationalen Ruf ein.

Es ist eine Hommage an die Poesie aber auch an das Erzählen von
Europa mit der Stimme seiner Dichter, die mit ihrem Werk dazu beitragen,
ein vielschichtiges Bild von Europa zu zeichnen, und zwar von ganz Europa,
vom Atlantik bis zum Ural, ein Europa voll produktiver Geisteshaltung und lebhaften Widersprüchen.

FESTIVAL DELLA POESIA EUROPEA FRANKFURT MAIN 2016

IX EDIZIONE DEL FESTIVAL DELLA POESIA EUROPEA                     Francoforte sul Meno, 19 – 21 Maggio 2016

 

PROGRAMMA

Ferruccio Brugnaro (Italia), Corrado Calabrò (Italia), Pino de March (Italia), Laura Cecilia Garavaglia (Italia), Eric Giebel (Germania),Vincenzo Guarracino (Italia), Klàra Hurkova (Repubblica Ceca), Lisa Mazzi (Germania), Malgorata Ploszewska (Polonia), Ursula Teicher-Maier (Germania), André Ughetto (Francia), Diego Valverde Villena (Spagna), Barbara Zeizinger (Germania).

Giovedì 19 Maggio 2016

Ore 17.00

Hotel Monopol, MannheimerStraße11-13, Francoforte sul Meno

Incontri e Saluti

Ore 17.30

Apertura del Festival e saluto del Console generale d’ItaliaDr. Maurizio Canfora

Presentazione del Programma

Ore 19.00

“Club Voltaire”KleineHochstraße 5

Ferruccio Brugnaro legge dal libro “Un pugno di sole”  (Zambon Verlag)

Dialoga con l’autore & l’editore Giuseppe Zambon

Ore 20.00

Dibattito sul tema “Intellettuali e Potere” con i Poeti del Festival

Moderatore: Hartmut Barth-Engelbart

 

Venerdì 20 Maggio 2016

Ore 11.00

Visita alla città e ai Musei

Ore 12.00

Il mestiere del poeta. Incontroconglistudenti della ScuolaBilingueFreisherr-Von-Stein Schule: Ferruccio Brugnaro, Barbara Zeizinger e Pino de March

Ore 18.00

Hotel Monopol, Mannheimerstr. 11-13, Frankfurt am Main

Caffè Goethe:

Incontro con i Poeti del Festival

Ore 19.00-21.00

Sala Beethoven:

Soirée con le voci d’Europa: Laura Cecilia Garavaglia,MalgorzataPloszewska, Diego Valverde Villena , Ursula Teicher- Maier

Legge in tedesco Barbara Zeizinger

 

Sabato 21 Maggio 2016

Ore 11.00

DeutscheItalienicheVereinigung, Arndtstraße 12

Omaggio a Leopardi: “Il tempo del Nord”

Conferenza con il prof. Vincenzo Guarracino, critico letterario e poeta.

Testimonianze dei Poeti del Festival

Conduce la Dr. Caroline Lüdenssen

Ore 15.30

Libreria “Internazionale SüdSeite” Kaiser Str. 55

Lisa Mazzi legge dal libro“Frammenti”

Ore 19.00-21.00

Goethe-Università, Casino,Raum 1.802, Campus Westend, FürstenbergerStraße

Gebäude

Letture critiche con Corrado Calabrò, Andrè UghettoKlàraHurkovaed Eric Giebel

Moderatrice: Prof. Laurette Artois

 

Direzione artistica: Marcella Continanza

Ufficio Stampa:  Valeria Marzoli

Team: Grazia Sperone,  Rosa Spitaleri

Traduzioni: Caroline Lüdenssen, Daria Leuzzi

Organizzazione: Associazione “Donne e Poesia Isabella Morra di Francoforte sul Meno”

Comitato del Festival:                           “Clic Donne 2000”

 

eu_poesiefestival.frankfurt@yahoo.com

Festival della Poesia Europea 2008
Festival della Poesia Europea 2009
Festival della Poesia Europea 2010
Festival della Poesia Europea 2011
Marcella Continanza (Biografie)
mit Dichter Borges
(Argentinien)
Foto: C.Cerati

Frankfurt, die „Stadt der Bücher“

Verlangt man vom dichterischen Europa, dass “die Poesie eine
Antwort sucht”, verlangt man dies von der europäischen Geschichte,
seiner Traditionen, seinem kulturellen Erbe. Die Bücher, Zeugnis
unserer sozialen und kulturellen Werte, sind Werkzeuge des Dialogs
und Mittel zur Information.

Das Festival möchte eine Gelegenheit zur Begegnung sein, zur Diskussion, zur Gegenüberstellung von Anschauungen und Kulturen, die sich alle auf
dem Prüfstand der Geschichte befinden. Und vor allem möchte es ein dichterisches Netzwerk schaffen, Verbindungen herstellen zwischen
Dichtern und Publikum, zwischen Schreibenden und Lesenden.
Es möchte Raum bieten für das Wort und für das Zuhören.
Das Festival möchte all das verbreiten, was in Europa Kultur ist, und Kultur
ist gleichbedeutend mit Vorstellungen. Die dichterischen Stimmen schaffen konkrete Verbindungen. Weil jeder sich durch das, was er geschaffen hat oder ausführt, den anderen näher bringt, ihre Teilnahme verleiht dem Festival eine kulturelle Vielfalt und zeichnet es als Ereignis aus.

Marcella Continanza
Projekt und künstlerische Leitung
Biografie

 

 

04.09. 2016  HaBE liest im Büchner-Haus in Riedstadt-Goddelau aus seinem  Odenwald-Roman “Der Damenschneider”,  zwischen Hirschhorn und Hanau,  zwischen Erbach, Erbuch, Erdbach, Eberstadt, Etzengesäß und Eberbach, Asselbrunn, Aschaffenburg, Amorbach und Arheiligen, Frankfurt, Friedberg und Fürth,  Rothenberg, Rothenbergen, Rüssels- und Reichelsheim, Mörfelden, Mosbach, Messel und Mannheim, Höchst, Hoechst, Heppenheim, Hainstermühle und Heidelberg, Goddelau, Gießen, Gelnhausen, Güntersfürst und Guntersblum, Neustadt i.Odw, Neustadt a.d.W., Neckarsteinach und Neckarau, zwischen Steinbach, Stockheim und Seligenstadt, Beerfelden, Bieberau, Bieberer Berg, Babenhausen und Butzbach, Viernheim und Vielbrunn, Leiningen und Ludwigshafen, Offenbach und Ober-Mossau , Wiesbaden, Würzberg, Würzburg …. zwischen vielen Orten, die es oft gar nicht mehr oder nur noch ortsteilweise gibt.

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Sonntag, 04. September 2016 Benefiz-Veranstaltung

Vortrag

Hartmut Barth-Engelbart nähert sich in seinen Erzählungen über wechselnde Haupt- und Nebenrollen der Anstalt in Goddelau, den Spuren Büchners zwischen Riedstadt (Darmstadt, Offenbach, Södel, Eckartshausen-Marienborn, Büdingen, Lauterbach, Nidda) und Giessen, zieht  mit Land und Leuten im narrativen Element durch die Dörfer, kreuzt die Wege Valentin Sengers und seiner „Buchsweilers“, lässt die Hauptfigur im Odenwald-Roman „Der Damenschneider“ um Asyl in Goddelau bitten in der trügerischen Hoffnung, dort auch noch in den 60er/70er Jahren des letzten Jahrhunderts Georg Büchners Geist zu begegnen.

Referent: Hartmut Barth-Engelbart, Gründau
18.00 Uhr, Kunstgalerie am Büchnerhaus
Eintritt: € 7.00 zugunsten des Büchnerhauses

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