In jedem “Drecksloch-Land” mit dabei: German MG & ANACONDA & Co

die Töchter und Söhne, Enkel und Urenkel der Frankfurter Metall-Gesellschaft, der ANACONDA Metallhandelsgesellschaft …. 

Beim Lesen des “Shitwhole”-“Drecksloch”-Artikels  im RUBIKON bin ich auf Pablo Nerudas Gedicht gestoßen und dort auf die Zeíle mit ANACONDA, dieser lebensgefährlichen Riesen-Würgeschlange aus Frankfurt.  Oder sollte man da besser von Franco-furt sprechen? Nun, Franco war damals leider noch nicht furt. Bevor man aber diese Alt68er Geschichte liest, sollte man zumindest das Intro des RUBIKON-“Drecksloch-Trump-Land”-Artikels des Pulitzer-Preisträgers Chris Hedges gelesen haben:

Zu Jan Haakes Karikatur HaBE ich geschrieben: Foot- & Golfball, Erde, Welt-all?   Spielbetriebs-Un-über-fall! Boys, das wars ! Auf zum Mars!

Das „Drecksloch-Land“ USA

„Ob ein Land ein Drecksloch-Land ist, hängt von Ihrer Perspektive ab“, kontert Chris Hedges am Ende seines Artikels Präsident Trump, der meint, Ghana, El Salvador und „Afrika“ seien „Shithole Countries“.

von Chris Hedges

Chris Hedges, der fast zwanzig Jahre lang als Auslandskorrespondent, unter anderem in Mittelamerika, tätig war, untersucht in diesem Artikel die Rolle der USA in den politischen Verwerfungen Mittelamerikas. Diese Rolle ist so vielfältig wie die Verbrechen, die von den USA oder ihren Handlangern in Mittelamerika begangen wurden. Da ist zum einen die Unterstützung korrupter und skrupelloser „Herrscher“ und Oligarchen, die es den USA im Gegenzug ermöglichten, eigene wirtschaftliche Interessen ebenso skrupellos durchzusetzen. Zum anderen die Hilfe, die die USA immer wieder bereit waren zu leisten, wenn es um die Niederschlagung von Protesten und friedlichen Demonstrationen der „geschundenen Seelen“ ging, der armen Landarbeiter, der Enteigneten, der „Verdammten der Erde“.

https://www.rubikon.news/artikel/das-drecksloch-land-usa

Und jetzt dazu die Alt-68er Geschichte, die mir sofort vom Hinter- in den Vorderkopf kam:

Als ich den “Drecksloch-Land”-Artikel im RUBIKON las und auf die Zeilen Pablo Nerudas stieß, musste ich mich bei der Zeile mit ANACONDA an die Anti-Vietnamkriegs-Demonstration am 12. Februar 1968 erinnern, zu der ich mit allen meinen Kollegen aus der Schriftsetzerei der Frankfurter Rundschau nach Feierabend gegangen bin. Feierabend in einer Zeitungssetzerei?  Die fingen in den 60ern doch da gerade an- so um 16-17-18 Uhr!? Nun ja, es war die Lehrwerkstatt und ich war Lehrling. Selbst der Meister ging mit, große Teile der Redaktion ….  Fast die ganze Belegschaft der FR-Druckerei war dabei. Am US-Konsulat in der Sießmeyerstraße, zwischen KD & Frank Wolf, Gaston Salvatore, Günther Amendt, (Rudi Dutschke wurde noch am Flughafen festgehalten) Krahl und Riechmann, Eckart Spoo war da und wir FR-Lehrlinge vorneweg…  mit berittener Polizei und Wasserwerfern und berittener Polizei haben sie uns vom Palmengarten und später dann auch vom Amerikahaus vertrieben. Als wir dann vom Öderweg her das Zürichhochhaus am Opernplatz erreichten, empfing uns  vom Vordach des Hochhauses über dem US-Handselszentrum  der Hausmeister der ANACONDA-Metall-Handelsgesellschaft  (einer Tochter oder Schwester der Metall-Gesellschaft mit großen Niederlassungen im faschistischen Spanien bei Almeria, in Chile, ARGENTINIEN; Brasilien usw… ) mit Gewehr im Anschlag auf die Demonstranten zielend.

Wir haben sofort das Vordach des US-Handelszentrums von hinten erklommen, der Rocker-Chief Klint, Markowski, Schwedt und ich, von einem ca 1 Meter hohen Blumenkübel  mit „Spitzbubenleiter“ und uns an den ANACONDA-Einzelkämpfer herangeschlichen (wobei mir meine bis zur Kriegsdienstverweigerung in der Bundeswehr dauernde Einzelkämpfer- & Offiziersausbildung doch noch zugute kam). Leider entwischte uns der Kerl durch eine Hintertür ins Zürichhochhaus, wo die ANACONDA- ihre Büros hatte.  Als ein uns folgender Zivil-Polizist das Dach ebenfalls erklommen hatte (der schwarze “Leiharbeiter” von der Hanauer Bereitschaftspolizei namens Krisztschek / als schwuler und auch noch schwarzer!!!!  BePo im Dienststraf-Bewährungs-Einsatz bei der politischen Polizei in FFM, mit Kopfprämien-Gehaltsaufstockung)  wollte der uns festnehmen. Ich habe ihm auf die Finger gehauen, er konnte keinen Polizeiausweis vorzeigen und ich brüllte ihn an, wir hätten hier die Arbeit geleistet, die doch eigentlich die Polizei hätte leisten müssen ….  und dann hat der mich vom Dach gestoßen, weil ihm die Kopfprämie sonst verlorengegangen wäre. Ich wollte fallschirmspringerbestiefelt ( vom Bund mitgenommene bis heute nooch tragbare Schuhe) die 2 Meter in den  weich-rindenmulchgefüllten – korniferenbewachsenen Blumenkübel springen. Beim Absprung gibt mir der Krisztschek eine Stoß und ich lande einen Meter tiefer und weiter auf den Waschbeton-Platten über der Tiefgarageneinfahrt: schwerbehindert bis heute… So viel zu ANACONDA, deren örtlichen AltNazi-Manager ich 4 Jahre Später in Almeria in einer Strandkneipe darauf ansprach und etwas ausquetschen konnte. Der hat alles zugegeben, Franco war gerade noch dran … der wusste über die Verbrechen vor und nach 33 und nach 45  in Deutschland, Spanien und in Latein-Amerika bestens bescheid. Seinen Namen habe ich mittlerweile vergessen. Leider. Aber ich könnte darüber noch ne Erzählung schreiben, wenn sie mich nicht andauernd vom Schreiben wegbombten. Nicht die selben aber die gleichen Verbrecher wie damals …

Demonstrant vom Dach des Frankfurter US-Handelszentrums …
www.barth-engelbart.de/?p=1105

Frankfurter Rundschau -Soli-Demo Sa. 9.3.12h … – barth-engelbart.de
www.barth-engelbart.de/?p=4420

31. Oktober 2011 – barth-engelbart.de
www.barth-engelbart.de/?m=20111031

Bankfurt: Demonstrant vom Dach geworfen | barth-engelbart.de
www.barth-engelbart.de/?p=109960

de.indymedia.org | Polizei stürzt Demonstrant vom Hochhausvordac
https://de.indymedia.org/2008/02/206941.shtml

 

Autor: Hartmut Barth-Engelbart

Autor von barth-engelbart.de

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.