Der real-Kapitalismus schlägt wieder zu / nicht erst am Freitag dem 13. dagegen kämpfen

Thermo-Fisher kauft sich für 500.000,-€ den Magistrat der Stadt Langenselbold, der wegen der Totsparpolitik des landes hessen und des Bundes kein Geld für Kitas hat. Dafür macht der Magistrat dann nicht Mal mehr den Mund auf, wenn es darum geht Widerstand gegen die Streichung von 101 Arbeitsplätzen im Langenselbolder Thermo-Fisher-Werk  zu leisten. Und das ist nur der Anfang.

Der Fisher-Kapital-Casper wird weiter “verschlanken” und dem sollen wir danken ? Der beutet uns aus bis auf Knochen-Marc!

Die laufenden Aktionen gegen die METRO-real-Kapitalisten möchte ich mit meinen Texten ebenfalls unterstützen, so wie ich es bei Thermo-Fisher , bei der VAC, bei der FR, bei Siemens-TRITON, bei MAREDO, ABB Alzenau und schon vor 5 Jahren bei real-Maintal gemacht HaBE

Für meine Langenselbolder KollegINNen

Nur Muth hilft manchmal auch nicht, man braucht auch Arsch in der Hose und Courage und Hand und Herz und Hirn auf der Seite der “kleinen Leute”

Sie streichen mir den Arbeitsplatz

doch schenkt der Herr dem Kind, mein Schatz

das wir uns dann – so wie die meisten

Entlassenen sich nicht mehr leisten

können und vielleicht abtreiben

lassen., was die Pfaffen hassen, denn wer füllt später ihre Kassen?

die AOK wird uns abschreiben

Du wärst doch jung und kern gesund

für den Abort gäbs keinen Grund

das ALG gekürzt & knapp

weil ich mich grad geweigert hab

nen Dumpinglohn zu akzeptieren

die ARGE droht: “Wir sanktionieren

bis Sie auf Marschbefehl marschieren!”

so wie Millionen von HARTZ-Vierern …

mit Extra-Sold zum Auslandseinsatz

mit Heldenfriedhofs-Ehrenplatz

Nee, mein Schatz

Lebenslänglich von der Leichen

um unsre Schulden zu begleichen?

Ich bitte Dich!

Ohne mich!

Gehörn wir jetzt zu den Verlierern?

Ach  Schatz, frag doch den Bürger Muth

Wozu sind KITAS denn noch gut

Wenn Kinderkriegen Armut bringt

Und Muth das Fisher-Loblied singt

Die Antwort weiß sogar der Wind

wie unser ungebornes Kind

Lieber Bürgermeister Muth

als es drum ging: Hoch den Arsch

gegen Stellenabbau -Marsch!

da fehlte Dir doch die Courage

und was der Magistrat jetzt tut

bring uns in Rage, kalte Wut

…. Ich glaub es wäre doch ganz gut,

Du nähmst den Hut

und nimmst den Schriftzug am Stadion gleich mit

der Schulsport ist dem Thermo-Casper scheißegal

der geht über Leichen fürs Fisher-Kapital

für schnelle Rendite, für Höchstprofit

das bringt zwar auf die Schnelle

bei Fisher-Thermo keine Stelle

wir wählen uns dann, na klar, mein Schatz,

vielleicht nen besseren Ersatz

nicht nur ne Hose ohne Arsch

einen mit Mut

und ohne h

am Hintern

mit Fisher-Heizkissen

zum Überwintern

halt einen von uns

einen mit Courage

na,

schaumerma

(vor ein paar Monaten hatte ich versucht für die Belegschaft von Thermo-Fisher  gegen die geplante Entlassung ein Lied zu schreiben. Ich habe es nicht schnell genug geschafft. Ich setze meine Liedtext-Versuche hier  hinter die Gedichte, die ich 2014 gegen den real-Kapitalismus für die Kolleginnen nicht nur im Maintaler METRO-real-Laden geschrieben habe

Profit-Abfisher
Sind am Werk
Marc Caspar heißt er
Uns bescheißt er
Eins ist sicher:
Marc Caspar ist Profit-Abfisher ….

 

(Fortsetzung am Ende dieses Artikels)

 

 

Für die Maintaler REAL-Markt Betriebsratsvorsitzende Nina Skrijeli – gegen METROpolys KAPITAL“spiele“

GANZ REALER KAPITALISMUS

auch in Maintal herrscht brutal-real METROpoly- das Kapital

 

Die kapitalen Herren von REAL haben der Maintaler Betriebsratsvorsitzenden Nina Skrijeli während ihres Urlaubs gekündigt. Mit gespielt bei diesem ScheißKapitalspiel Marke METROpoly hat offenbar eine unter Druck gesetzte Mehrheit im Betriebsrat, die die Kollegin ebenfalls während ihres Urlaubs für abgewählt erklärt und sie von der Liste zu den kommenden Betriebsratswahlen gestrichen haben soll.

Seit letzter Woche gibt es nun Aktionen in und um Maintal zur Unterstützung der Forderung nach sofortiger Rücknahme der (auch nicht rechtmäßigen) Kündigung. Für die kommenden Akltionen HaBE ich schnell eine Reihe von Gedichten, sogenannten Rohlingen geschrieben (siehe ganz am Ende des Artikels).

2. Aktionstag für Nina

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

am Samstag, dem 5. April 2014 wollen wir um 10:00 Uhr vor Real in Maintal eine weitere Solidaritätsaktion für die von Real fristlos entlassene Betriebsratsvorsitzende durchführen. Wir möchten Euch bitten, Euch daran zu beteiligen. Gegen die Unternehmer-willkür des Metro-Konzern haben wir nur ein Mittel der Gegenwehr: Das ist unsere Solidarität.

Unser 1. Aktionstag am vorigen Freitag war ein voller Erfolg. Legen wir noch eine Schippe drauf, denn Real muss merken, dass wir keine Ruhe geben. Wer Rechte der Beschäftigten und ihre Vertreter mit Füßen tritt, muss mit dem Widerstand der Gewerkschafter rechnen.

Und vergesst nicht, diesen Termin an andere Kolleginnen und Kollegen weiterzugeben.

Alles Gute und bis zum 5. April

vor Real in Maintal (Wingertstraße):

Bezirk Frankfurt am Main und Region                                         Ortsverband Maintal

und Bezirk Hanau

 

 

Für Nina Skrijeli & die KollegINNen, die sie unterstützen

 

REAL

Da ist dem Kapital

Dein Leben

Eben scheiß egal

 

Es geht

Dem Kapital

nun eben ganz real

Nur um die Höchstprofite

Und stehst Du in der Mitte

Im Weg der höheren Rendite

Der Steigerung zur Höchst-Ausbeute

Der Aktien-Eigentümer-Meute

Mit deiner Mittags-Pausen-

Überzugs-Sekunde und

in der Hetze nicht

geleertem

Mund

Im

Weg

Dann bist

Du weg und

Dein Betriebsrat

auch, wenn er nicht

Vor den Herren kuscht

Den netten Marionetten

Des in Maintal so realen Kapital

Is und muss nun mal so sein & wird

Es auch so bleiben, reden Dir die Herren ein ..

 

Und grade deshalb darf es nicht so bleiben und

die Nina muss da wieder rein und wir, wir sollten

Dafür sorgen, dass die Herren, die sie feuerten so lange

Draußen bleiben, und dass die Kunden sich mit uns jetzt solida-

risiern, wenn wir hier so lange demonstriern & ganz real den Markt blockiern

Bis die REAL-MARKT-Herren ihr METROpoly verliern und die Kündigung kassiern !

 

Bitte lest das, wenn es euch gefällt, bei den Aktionen vor.

Leider kann ich nicht hinkommen.

 

Gruß

Hartmut

Die spielen mit uns ihr METROpoly

Ist der Betriebsrat raus

ist bei den Herren

von REAL,-

alles

drin:

Höchstprofite

Kursgewinn

und im Überfluss

Rendite

für die Belegschaft

Hetze, Hohn

Mehrarbeit und Dumpinglohn

mit Doppel-Job, da reicht das schon

fürs Essen, die Klamotten, nur nicht für die Miete

im REAL-Kapitalis muss man halt soeben grade noch zur Hälfte leben

MIT BESTEN WÜNSCHEN und in der Hoffnug, dass sich weitere Mitglieder von ver.di/VS , dem Schriftstellerverband mit dir – mit euch solidarisieren, bei euren Aktionen lesen und für euch schreiben.. Villeicht können ja der DGB und verdi einen  realen & symbolischen Maintaler als SoLiteraturpreis ausschreiben.

Euer HaBE

Wenn ihr wollt, könnt ihr mich zu Soli-Lesungen ab 29. April, vielleicht zum ersten Mai nach Maintal einladen. Vielleicht kann ich bis dahin wieder.

Anfangen würde ich bei euch mit meinem Nachruf auf Sepp Sigulla, mit High-Matt-Geschichten. Liedern & Gedichten und wenns auch etwas LUSDISCH sein soll, dann bringe ich auch meine GeBlödelDichte mit.

real,- Kapitalismus mit METRO auf der Tarifflucht

Dieses Transparent wurde aus gutem Grund auch beim Linken Liedersommer
auf der Burg Waldeck aufgehängt und Lieder zur Unterstützung der VACeren Hanauer
Warnstreikerinnen vorgestellt. (Siehe auch hier: Hanauer VAC streicht 240 statt
340 Stellen. VAC-Trick oder Sieg der Belegschaft? http://www.barth-engelbart.de/?p=37815   
Hanauer VAC-KollegINNen kämpfen um 340 Arbeitsplätze,
HaBE Gedichte zu ihrer Unterstützung http://www.barth-engelbart.de/?p=19052)
Als real,- in Maintal bei EZBankfurt der Betriebsratsvorsitzenden vor einem Jahr unter konstruierten Vorwänden fristlos kündigte, meinten noch Manche, es handele sich um eine lokale Angelegenheit – es war jedoch der Beginn einer real,-Warenhausketten-Reaktion des METRO-Konzerns, der gerade seine Kaufhof-Kette verhökert hat.

Dieses Transparent wurde aus gutem Grund auch beim Linken Liedersommer auf der Burg Waldeck aufgehängt und Lieder zur Unterstützung der VACeren Hanauer  Warnstreikerinnen vorgestellt.die Bilder sind aber von der zweiten VAC-Warnstreiks- Unterstützungsschreibung 2018 (Siehe auch hier:  auch da gings um Stellenabbau: Hanauer VAC streicht 240 statt
340 Stellen. VAC-Trick oder Sieg der Belegschaft? http://www.barth-engelbart.de/?p=37815   
Hanauer VAC-KollegINNen kämpfen um 340 Arbeitsplätze,
HaBE Gedichte zu ihrer Unterstützung http://www.barth-engelbart.de/?p=19052)

HaBE mich Mal mit Wiglaf Droste verglichen:

Zwei verschiedene Arten sich künstlerisch mit dem real,-Kapitalismus auseinanderzusetzen

 

real,-Kapitalismus: Betriebsratsvorsitzende gefeuert. Nina Skrijelj muss wieder rein!

Profit-Abfisher

Sind am Werk

 

Marc Caspar heißt er

Uns bescheißt er

Eins ist sicher:

Marc Caspar ist Profit-Abfisher

 

Wir bauen Technik fürs Labor

Wir machen Dienst für unsre Kunden

Wir schaffen mehr Wert

Wir geben Arbeit

und als Lohn

sagt der Caspar unumwunden

100 von uns sollen gehen

 

Setzt Caspar, der Lächler, der Hundesohn

100 von uns vors Fisher-Tor

So fährt er unser Werk an die Wand

verschiebt es in ein Hungerlohnland
dagegen leisten wir Widerstand

 

Der Caspar will uns treten

Wir sollen still arbeiten

Und kriegen auf drei Seiten

Vom Caspar Lügen und Hohn

 

 

Wir schaffen Mehrwert

Von wegen Arbeitgeber

Die nehmen uns die Arbeit weg

Und geben Spott und Hohn

Und drohen uns mit Billiglohn

Der Caspar ist ein Arbeitnehmer

Wir sinds die Arbeit geben

Unsre Jugend, unsere Kraft

Hat das Fisher-Werk erschafft

Fisher hat es nur umgetauft

es sich nur heraeus-gekauft

wir haben alles gegeben

Und viele ein ganzes Leben

Und dafür werden wir bestraft

Jetzt ist es genug

Mit dem Betrug

Mit den Kapitalen Lügen

Wir sagen jetzt Halt

Ob jung oder Alt

Wir dürfen euch nichts mehr geben

Bis unsre Stellen gesichert sind

 

Und lächelt der Caspar

Und schlägt uns der Caspar

 

Unsre Warnstreiks in Wind

Dann müssen wir streiken

Dann bleibt der Blaumann halt im Spind

Dann fällt halt der Kurs anstatt weiter zu steigen

So lange wir den Caspern

Auch nur ganz kurz Mal zeigen

Dass Geld nichts schafft

Wir sinds die den Mehrwert erschaffen

Ihr könnt nur die Profite raffen

Jetzt streiken wir bis ihr das rafft

 

Dem Kapital ist das nicht egal

Wenn der Motor streikt, wird vergeblich gelenkt

Wenn der Himmel nicht voller Rendite-Geigen

die Manager-Boni nach unten sich neigen

Und die Arbeitsklima-Katastrophe

Das Profit-Fisch-ergebnis erheblich senkt

 

Wenn wir dem Dollar-Caspar

deutlich zeigen

Wo in Überall-Selbold

Der Hammer hängt

 

Dann schickt der uns nicht mehr vors Fisher-Tor

Dann kommt er sich nicht mehr so sicher vor

Dann darf er selber nach Ungarn ziehn

Nach Schottland oder sonstwohin

Und seine Boni in Wisky anlegen

Nix dagegen

 

Für unsre Aufbau Leistung

Will der uns mit Almosen

Zu Langzeit arbeitslosen

Zu HARTZ4-Verlierern

Arschabfrierern

In TAFEL-Schlangen

Und das nach einem lebenslangen

Schaffen für Leybold-Heraeus- & Fisher-Profit

Jetzt reicht es,

wir machen das

nicht länger mehr mit

und schlagen sie Warnstreiks in den Wind

dann bleibt der Blaumann halt im Spind

wer Stellen streicht und Löhne senkt

dem zeigen wir, wo der Hammer hängt

dann gehen nicht 100 alleine vor

dann kommen 1000 zusammen vors Tor

und Streiken und Machen den Fisher dicht

Unser Warnstreik

unser Zug durch den Ring

Abwarten, Maulhalten rettet euch nicht

Kollegen kommt mit

Zum Streik ist unser nächster Schritt

 

 

 

Und meint mit dem 3-Seitenwisch

Mit einem Streich wär Langenselbold

Der Drohbrief, sein 3 Seiten-Wisch

Mit einem Drohbrief 100 Stellen

Schnell vom Tisch

Von Arbeit lieber laaber net

Und Osterrode trifft der nächste Stich

 

Das ist es was der Caspar will

Der Profitgier wird nicht gestillt

Wenn Fisher 100 Stellen killt

Und wehrn wir uns nicht

Und halten wir still

Werden wir assozial

verplant und verhöhnt

Dann ist die nächste Abteilung dran

Und der Lächler, der Caspar zeigt was er kann

wsennLöhne sinken  und Aktienkurse steigen

Rendite steigen , Löhne sinken

Der nächste Standort stillverlegt

Dorthin wo Fisher Hunger löhnt

 

Löhne drücken . Rendite steigen

Es wird Zeit dem Caspar zu zeigen

Geld schafft nicht,

Wir sind es, die den Mehrwert schaffen

Und nicht die Casper, die nur raffen

Die Banker-Shareholder-Marionetten

 

 

Es wird zeit sich zu verweigern

Profit auspressen, Rendite steigern

Wenn er uns die Finger einzeln bricht

Halten wir zusammen Hand in Hand

Caspar fährt unser Werk an die Wand

Was uns jetzt hilft ist Widerstand

Da hilft nur noch Widerstand.

 

Es wird Zeit dagegen zu streiken

 

Autor: Hartmut Barth-Engelbart

Autor von barth-engelbart.de

Ein Gedanke zu „Der real-Kapitalismus schlägt wieder zu / nicht erst am Freitag dem 13. dagegen kämpfen“

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