Gegen die Mischung aus BlackRock & DEFENDER 2020

10.03.2020 – Protest gegen „DEFENDER ROCK“ im Potsdamer Nikolaisaal

Posted on 5. März 2020 by Webredaktion


Bitte beachten

Der Landesverband der Partei DIE LINKE. Brandenburg und weitere Parteien und Organisationen rufen zum Protest auf:

Wann: Dienstag, 10.03.2020, 17.00 Uhr,
Wo: Wilhelm-Staab-Straße/Ecke Yorckstraße (Nähe Nikolaisaal), 14467 Potsdam


Gegen die Kriegspropaganda im Potsdamer Nikolaisaal

Der Brandenburgische Freidenker-Verband e.V. protestiert auf das Entschiedenste gegen das Konzert „DEFENDER ROCK IN POTSDAM“ der US-Army Rock Band , welches am 10. März 2020 um 18:00 Uhr im Potsdamer Nikolaisaal stattfinden soll.

In Zeiten sehr großer Kriegsgefahr und des Konfrontationskurses der USA und der NATO gegenüber Russland, wird an der russischen Westgrenze mit tatkräftiger Unterstützung der Bundesrepublik Deutschland das Kriegsmanöver DEFENDER EUROPE 20 vorbereitet. Ein Bedrohungslage für den Frieden in Europa ohne Gleichen.

Mit Hilfe der Bundesrepublik Deutschland werden mit großem logistischem und finanziellen Aufwand Zehntausende US-Soldaten mit ihrem todbringenden Kriegsmaterial durch Deutschland und durch Brandenburg in Richtung russischer Westgrenze transportiert. Das bei diesem Kriegsmanöver und dessen Vorbereitungen der kleinste Anlass genügt, um einen Krieg mit der Russischen Föderation auszulösen, wird wohl von Regierenden der beteiligten NATO-Staaten als Kollateralschaden eingeplant. Das so ein Krieg, angesichts der auf beiden Seiten existierenden Waffenarsenale mit dem Potential der mehrfachen Vernichtung unseres Heimatplaneten, von keiner Seite gewonnen werden kann, ist sicherlich nachvollziehbar. Wir Brandenburger Freidenkerinnen und Freidenker, die sich dem Frieden verpflichtet haben, sehen solche militärischen Abenteuer seitens der USA, der NATO und der Bundesrepublik Deutschland mit großer Sorge.

Die US Army Rock Band will mit ihrem Konzert „DEFENDER ROCK IN POTSDAM“ am 10. März 2020 genau für dieses Kriegsmanöver DEFENDER EUROPE 20 in Potsdamer Nikolaisaal mit einer „Mischung aus Rock und Pop,  aus aktuellen Hits und Klassikern“ für gute Unterhaltung sorgen und begeistern. Sind wir schon dabei, dass wir mit Musik die Bürgerinnen und Bürger für einen Krieg begeistern? Nebenher informiert das Landeskommando der Bundeswehr in Brandenburg die Zuhörerinnen und Zuhörer über das gefährliche Kriegsmanöver DEFENDER EUROPE 20.

Das ist ein Skandal! Für uns ist es unverständlich, dass der Nikolaisaal Potsdam, in dem die Kultur und die Kunst ein friedliches Zuhause haben sollen, Propaganda für dieses Kriegsmanöver betrieben werden soll. 75 Jahre nach der Befreiung der Stadt Potsdam durch die Rote Armee ist solch eine Kriegsprovokation unerträglich. Tausende sowjetische Menschen haben ihr Leben geopfert, um Deutschland und so auch Potsdam vom faschistischen Joch zu befreien. Als Dank dafür, macht das NATO-Kriegsbündnis mit der Unterstützung der deutschen Bundeswehr wieder Kriegsmanöver vor der russischen Westgrenze. Das ist unerträglich.

  • Wir fordern die Geschäftsführung des Potsdamer Nikolaisaals auf, das Konzert abzusagen!
  • Wir fordern insbesondere die Mehrheit in der Potsdamer Stadtverordnetenversammlung von LINKE, SPD und Grünen auf, dieses Konzert zu verhindern!
  • Wir rufen die friedliebenden Potsdamerinnen und Potsdamer auf, gegen diese Propaganda zu protestieren!
  • Was wir brauchen sind Kulturschaffende für Frieden – keine NATO-Propaganda! Frieden mit Russland ist das Gebot der Stunde!

Autor: Hartmut Barth-Engelbart

Autor von barth-engelbart.de

Ein Gedanke zu „Gegen die Mischung aus BlackRock & DEFENDER 2020“

  1. “Tausende sowjetische Menschen haben ihr Leben geopfert, um Deutschland und so auch Potsdam vom faschistischen Joch zu befreien.”
    Sehr geehrter Herr Barth-Engelbart, wären Sie bitte so nett und würden das näher erläutern? Sowjetische Menschen haben also FÜR Deutschland ihr Leben geopfert und nicht umgekehrt, um ihre sowjetische Heimat von der deutschen Invasion zu befreien und vor den Deutschen zu schützen?

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.