Es dringt durch die Welt des Ge-Pispers das Flüstern des Lieben Gates.

Jetzt neigt sich mit “Grüß Gates” auf den Lippen der barhäuptige Agnostiker vor dem Corona-gekrönten Ober-Haupt und den Gessler-Hüten seiner Stellvertreter und anderer Landvögte mit gehorsam masken-maulkorb-geschuldet im gebührenerzwungenen Abstand anständig abstehenden Ohren …. Ich bin im falschen Film: das Testament des Volker Pispers muss ein Fake sein!

DAS TESTAMENT DES VOLKER PISPERS

Ein Interview zu seinem Abschiedstext

Das Testament des Volker Pispers (rationalgalerie.de)

Autor: Uli Gellermann

Datum: 05.03.2021

Der Text zu seinem Abschied steht auf der WebSite des legendären Kabarettisten. Der Wortlaut wurde leicht gekürzt übernommen und wird in der rational-Galerie in ROT wiedergegeben. Uli Gellermann führte mit Volker Pispers ein fiktives Interview über sein Testament. Pispers Antworten wurden kursiv zu seinem Text gestellt.

Nach 5 Jahren Auftrittspause steht jetzt fest, dass ich nicht auf die Bühne zurückkehren werde. Ich darf bei dieser Gelegenheit allen die noch klar denken können und nicht irgendwelchen Verschwörungstheorien anheim gefallen sind versichern, dass es meine ureigene Entscheidung ist und ich nie von irgendjemand unter Druck gesetzt worden bin.

Ich benutze den Ausdruck „Verschwörungstheorie“, weil ihn jetzt alle benutzen, wenn sie nichts sagen wollen: Wer anderen eine Verschwörungstheorie unterstellt, selbst wenn sie gar keine Verschwörung behauptet haben, schiebt deren Sorgen in die Spinner-Ecke, und mit Spinnern muss man nicht ernsthaft reden. Sie werden in meinem Text lesen, dass ich genau das lässig hinkriege.

Aus gegebenem Anlass möchte ich mich an dieser Stelle von allen Coronaleugnern, selbsternannten Querdenkern, Afd-Fans und rechten Extremisten distanzieren.

Klar: Querdenker, also Leute, die für das Grundgesetz auf die Straße gehen, als „Extremisten“ zu bezeichnen, kann man zur Zeit von FAZ bis TAZ überall lesen. Ich möchte nach langen Jahren der Opposition auch mal „dabei sein“. Und über den Begriff „Coronaleugner“ freue ich mich sehr: Wenn einer ein Virus leugnet, das existiert, dann muss ich mich nicht mit dessen Zweifeln und erst recht nicht mit der Virus-Kampagne auseinandersetzen. Zweifel erhöhen nur den Blutdruck, das ist in meinem Alter ungesund.

In aller Klarheit: Ich bin nicht der Meinung, dass die Corona-Pandemie eine Erfindung ist. Es ist auch absoluter Quatsch, dass unsere Politiker die Pandemie nutzen, um eine Diktatur zu errichten.

Ja sicher, Sie haben Recht, die absolute Mehrheit der Zweifler am Corona-Regierungs-Kurs sind nur mißtrauisch, denn sowohl die Corona-Medien-Propaganda als auch das Regierungs-Inzidenz-Getöse kann einen skeptisch machen. Aber ich gehöre schon wegen meines Gewichts zur Risikogruppe, wem sollte ich sonst trauen, wenn nicht Frau Merkel und Herrn Lauterbach? Etwa diesem thailändischen Professor? Und zum Zusammenhang von Frisur und medizinischen Kenntnissen hat im Fall Dr. Wodarg mein Kollege Max Uthoff schon alles Wesentliche gesagt. – Diktatur? Warum sollte ein Einheitsparlament denn eine Diktatur brauchen? Und wenn in allen Medien das Gleiche steht, dann hat das nur mit der totalen Einigkeit im Notfall zu tun, das ist doch nicht totalitär. Nur notfällig.

Über den richtigen Weg in der Pandemie und über die einzelnen Maßnahmen läßt sich selbstverständlich trefflich streiten, aber den Regierenden pauschal zu unterstellen, ihnen gehe es nur um Repression ist gelinde gesagt eine Unverschämtheit.

Genau: Die Regierenden, das ist der Souverän, wer dem was unterstellt, der begeht Majestätsbeleidigung, also eine Unverschämtheit. Das tut man doch nicht! Die paar verbotenen Demonstrationen, die paar aufgelösten Kundgebungen, die paar Verhaftungen, die paar gelöschten Videos? Das ist doch keine Repression, das ist doch einfach notwendige Ordnung in einer chaotischen Situation!

Sie wollen mich mit ihren Fragen in die Ecke das Ja-Sagers stellen. Das ist gelinde gesagt auch eine Unverschämtheit! Ich kann von mir sagen: Ich habe Kabarett gemacht! Ich war im Widerstand! Jedenfalls damals.

Leider hat Volker Pispers seine Interview-Antworten bisher nicht autorisiert.

Hier geht es zur Website von Pispers: https://pispers.com/

Autor: Hartmut Barth-Engelbart

Autor von barth-engelbart.de

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.