Costa-Rica: nach dem Rio General auch Rio Sonador, Rio Convento uvam. gerettet

Erfreuliche Nachrichten aus Latein-(Zentral-)Amerika: dem langanhaltenden Widerstand der indigenen Völker und ihrer Verbündeten in Costa-Ríca íst es nach der Rettung des Rio General nun auch gelungen, die geplanten Wasserraub- und Vergiftungsprojekte am Rio Sonador, am Rio Convento gegen die United-Fruit-Nachfolger DelMonte, Chiquita, Dole, PalmaTica usw.. zu Fall zu bringen. Die Boruca und die Terribe kämpfen seit über 15 jahren gegen diese Projektekuba20
und ein Bisschen konnte ich sie dabei unterstützen. So freut mich ihr Erfolg um so mehr. Über diesen Kampf habe ich seit 2007 geschrieben und dazu eine Fotoreportage gemacht. Die Links am Ende des Artikels.

Jetzt kommt vom  Team Noticias del Sur diese Siegesmeldung:

Liebe FreundInnen

Vorweg möchten wir eine sehr gute Nachricht mit Euch allen teilen: Es steht jetzt fest, dass der lange und harte Kampf vieler Menschen in Longo Mai und in ganz Costa Rica gegen die Wasserkraftwerke saftige Früchte bringt. Die Behörden erlauben es den Kapitalisten bzw. Initianten dieser Projekte nicht, unsere schönen, tropischen Bergflüsse Convento und Sonador nebst vielen anderen Flüssen in der Region zu zerstören. Ein Beweis mehr, dass Widerstand der Mühe wert ist! Wir laden Euch ein in den geretteten Wassern zu baden: www.sonador.info und https://es-es.facebook.com/riosvivosmovimiento

SVP-INITIATIVE? NEIN DANKE. Fast hätten wir hier in der Ferne dieses schändliche Ansinnen des populistischen Milliardärs übersehen. Zwei Texte hierzu im word-Anhang: “NOTICIAS160226″.

“Atom Alarm rot” von Manlio Dinucci illustriert, wie NATO-Regimes – in diesem Fall Italien – das Leben der Menschheit auf´s Spiel setzen…

Am Schluss dieses Textes findest Du Web Sites, die vielleicht von Interesse sind.

Bitte lass uns Deine Meinung über diesen Versand wissen, das hilft uns den Nächsten zu verbessern! Weitermailden an FreundInnen und Bekannte ist mehr als willkommen. Schicke uns bitte die betreffenden Adressen, wenn Du möchtest, dass wir diese Versände direkt an Deine Freund/innen schicken.

Möchtest Du keine weiteren Versände mehr erhalten, lass es uns bitte wissen.
Ganz besonders interessiert sind wir an Vorschläge, wie sich jede/r von uns in die Weltgeschichte einmischen kann – eine gute Therapie gegen die herrschenden Ohnmachtssyndrome.

Das Team von Noticias del Sur wünscht viele schöne Vorfrühlingstage

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NOTICIAS DEL SUR – SVP-INITIATIVE? NEIN DANKE!
INHALT, CONTENIDO, CONTENT, INHALT
I   ESPAÑOL
II  ENGLISH
II DEUTSCH

IV  WEB SITES, PAGINAS WEB, BLOGS
I   ESPAÑOL
Queridas amigas, queridos amigos

Nos gusta confirmar la buena noticia que la lucha larga y dura de la gente de la Zona Sur de Costa Rica esta dando frutas. Se confirmó que las instituciones del gobierno rechazan los proyectos hidroeléctricos que amanazaron nuestros lindos ríos Convento y Sonador y muchos otros ríos de nuestra zona. ¡La resistencia si vale la pena! Les invitamos bañarse en las aguas salvadas – vea: www.sonador.info y https://es-es.facebook.com/riosvivosmovimiento

En el anexo word “NOTICIAS160226″ el brillante Alfredo Jalife explica como los banksters o sea los magnates del mundo de las finanzas o sea los dueños del mundo occidental intentan controlar nuestras mentes y sembrar más sufrimientos, conflictos y guerras en esta estrella azul que llamamos tierra.

Además viendo los ataques del imperio y de las cleptocracias locales contra el progreso de los pueblos de América Latina vale recordar el golpe frustrado contra el gobierno de Venezuela hace un año. Estarían gestionando otro golpe? Vea también el anexo word “NOTICIAS160226″

Al final de este archivo se encuentran unos sitios web que pueden interesarle.

¡Nos alegramos si se reenvía este envío!

Siempre bienvenidos sus comentarios e ideas, en particular sobre como el ciudadano de pie puede influir la historia.

El equipo de “NOTICIAS DEL SUR”

II ENGLISH

Dear friends

First off we’re glad to confirm the good news of the last mailing: the hard and long fight of the people of the Zona Sur of Costa Rica against hidroelectric powerplants bears fruits. The government institutions have not allowed these projects to destroy our magic tropical forest rivers Sonador and Convento and many other rivers in our region. This is yet another proof that resistance is worth your and our while! We invite you to bathe in the saved waters – see: www.sonador.info  and https://es-es.facebook.com/riosvivosmovimiento

Also in Syria occur some devolopments which may allow us to hope that its people and those of neighbouring countries might be saved from EUSANATO-terrorism some day and live in peace again. See anexed word file “NOTICIAS160226″, articles by the Saker and by Israel Shamir.

And at the very end of this mailing you´ll find some web sites which might interest you.

Re-forwarding of this information is very welcome!

We are very interested to receive your comments and ideas, particularly how we only seemingly powerless individuals can influence history in a positive way.

The team of “NOTICIAS DEL SUR”

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III DEUTSCH

Liebe FreundInnen

Vorweg möchten wir eine sehr gute Nachricht mit Euch allen teilen: Es steht jetzt fest, dass der lange und harte Kampf vieler Menschen in Longo Mai und in ganz Costa Rica gegen die Wasserkraftwerke saftige Früchte bringt. Die Behörden erlauben es den Kapitalisten bzw. Initianten dieser Projekte nicht, unsere schönen, tropischen Bergflüsse Convento und Sonador nebst vielen anderen Flüssen in der Region zu zerstören. Ein Beweis mehr, dass Widerstand der Mühe wert ist! Wir laden Euch ein in den geretteten Wassern zu baden: www.sonador.info und https://es-es.facebook.com/riosvivosmovimiento

SVP-INITIATIVE? NEIN DANKE. Fast hätten wir hier in der Ferne dieses schändliche Ansinnen des populistischen Milliardärs übersehen. Zwei Texte hierzu im word-Anhang: “NOTICIAS160226″.

“Atom Alarm rot” von Manlio Dinucci illustriert, wie NATO-Regimes – in diesem Fall Italien – das Leben der Menschheit auf´s Spiel setzen…

Am Schluss dieses Textes findest Du Web Sites, die vielleicht von Interesse sind.

Bitte lass uns Deine Meinung über diesen Versand wissen, das hilft uns den Nächsten zu verbessern! Weitermailden an FreundInnen und Bekannte ist mehr als willkommen. Schicke uns bitte die betreffenden Adressen, wenn Du möchtest, dass wir diese Versände direkt an Deine Freund/innen schicken.

Möchtest Du keine weiteren Versände mehr erhalten, lass es uns bitte wissen.
Ganz besonders interessiert sind wir an Vorschläge, wie sich jede/r von uns in die Weltgeschichte einmischen kann – eine gute Therapie gegen die herrschenden Ohnmachtssyndrome.

Das Team von Noticias del Sur wünscht viele schöne Vorfrühlingstage

IV   WEB-SITES, PAGINAS WEB, BLOGS

A proverb:  Drinking poisoned water endangers health, consuming manipulating media endangers mental health.

Therefore we offer some links to alternative and less contaminated media:

Sitios multilingues, Sites with various languages,mehrsprachige Sites

globalresearch.ca   English, francais, español, deutsch (Great authors: James Petras, Michel Chossudovsky, Mahdi Nazemroaya, Paul Craig Roberts, Mike Whitney, Ellen Brown and many more)

rt.com    English, francais, español, deutsch
saker.is    English, francais, español, deutsch
voltairenet.org    English, francais, español, deutsch (Thierry Meyssan and Manlio Dinucci (the latter specially on EUSANATO-militarism)
antiimperialista.org
wsws   (world socialist web site)

From Western Asia, de Asia occidental:

Directly from Syria in English:  http://sana.sy/en/
Directamente de Siria en español: http://sana.sy/es/

Directly from Lebanon in English: http://www.almanar.com.lb/english/main.php
Directamente de Libano en español: http://www.almanar.com.lb/spanish/main.php
Directly from Iran in English:  presstv.ir
Directamente de iran en español: hispantv.com

From Russia with love:

http://thesaker.is  Excellent analysis in English
Strategic Culture Foundation ONLINE JOURNAL: www.strategic-culture.org
http://fortruss.blogspot.com/
http://sputniknews.com/     excellent
http://russia-insider.com/

Deutschsprachige Sites

fit4russland.com mit Links zu vielen informativen Sites
www.jungewelt.de (insb. Rainer Rupp hat leider gekündigt wegen Mängeln der Redaktion der jw. diese ist trotzdem eines der wichtigsten und aktuellsten alternativen Medien auf deutsch),
www.rtdeutsch.com  (Neu und gut gemacht)
www.vineyardsaker.de/
www.voltairenet.org/de (insb. Thierry Meyssan und Manlio Dinucci (letzterer über Euro-NATO-Militarismus)
www.infosperber.ch  (Schweiz)
info-direkt.at (Österreich)
www.syrieninfo.at

Zum Glück gibt es heute viele Sites, die sehr erfrischende russische Standpunkte oft englisch und in anderen Sprachen und zum Teil auch deutsch und deutlich zum Ausdruck bringen. Auch über NATOlandia finden mann und frau dort mehr Brauchbares als in praktisch allen westlichen Medien.

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DISCLAIMER

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Haftungsausschluß: Die bereitgestellten Informationen  wurden geprüft, soweit dies uns möglich ist. Jedoch kann keine Garantie dafür übernommen werden, daß alle Angaben zu jeder Zeit vollständig, richtig und in letzter Aktualität dargestellt sind.

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Erfolgreicher Generalstreik in Nicaragua: PODER POPULAR praktisch & im Papierkorb der “jungen Welt”

Wer sich  nicht nur “zwischen den Jahren” so kurz nach dem Weltuntergang- durch diesen Text mit einer Reihe von Links durcharbeitet, findet hier Duzende von Liedern, Gedichten, Berichten,
Ein Lied (“CostaRica se vende!”) zur Unterstützung des Kampfes der Terribe und der Boruca gegen den Ausverkauf des Landes, gegen den Bau eines Staudammes am Rio General, der 90 % ihres Siedlungsbebietes zerstört hätte zur Produktion von Strom für den Energiefresser Californien und zur Bewässerung der regenwald- und menschenfressenden Tschiquita-DelMonte-Plantagen. Der Sprecher der Terribe (links) sorgte noch in der Nacht für die landesweite Verbreitung des Liedes als Plakat und Flugblatt für die Vorbereitung des Marsches auf San José “La Marcha del Poder Popular”– contra TLC etc… ..

 

(Foto-)Reportagen und Essays, die HaBE (auch und als Erstes) der jungen Welt angeboten hatte, wo sie dann leider nur im Papierkorb landeten. u.a. den Bericht über den Generalstreik auf der Insel Ometepe im Nicaragua-See, bei dem HaBE im Auftrag des Streikkomitees die internationale Pressearbeit über den letzten funktionierenden PC und die letzte Internetverbindung auf der Insel gemacht hat …  Ob seine Berichte über das den Ruf Kubas schwer schädigende Verhalten der Leitung der deutschen Delegation bei der Buchmesse Havanna 2007 der Grund waren, diese Texte sowie die dazugehörigen Fotoreportagen nicht zu veröffentlichen, diese Frage hat die jW-Redaktion bis heute nicht beantwortet.  (die Fotoreportagen werde ich versuchen 2013 bei mir ins internet zu stellen , im Portal des Frankfurter ZAMBON-Verlages waren sie noch bis 2010 zu sehn)
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Notwendiger Einschub nach einer kritischen Mail:
—– Original Message —–
From: M.J.@t-online.de To: Hartmut Barth-Engelbart Sent: Friday, December 28, 2012 8:32 PM  Subject: Re: Erfolgreicher Generalstreik in Nicaragua: PODER POPULAR praktisch & im Papierkorb der “jungen Welt”

Ein Generalstreik auf Ometepe ist ein bißchen was anderes als ein “erfolgreicher Generalstreik in Nicaragua”, würde ich meinen.

Freundliche Grüße

MJ

Lieber M.J.
Dieser Generalstreik hat aber definitiv in Nicaragua stattgefunden. Natürlich habe ich ein wenig mit dem so angelegten Missverständnis geliebäugelt.
Die Schweinebacke von Reeder hat die Fährpreise in schwindelnde Höhen getrieben, die Schiffe verrosten lassen, Zementtransporte verweigert (wegen der zu hohen Belastung der Fähren!) und damit die Kooperativen der BetonKnochen-Manufakturen auf der Insel zum Teil lahmgelegt. Er war zusammen mit einer Straßenbau-Mafia daran interessiert, die Insel zuzuasphaltieren mit großen Maschinen und jährlich mehrfachem Flickaspaltieren und riesigen Investitionen, Gelder, die von der Insel abgezogen worden wären, die man dringend für die medizinische Versorgung, die Schulen, die Trinkwasserversorgung brauchte… Die Straßen und Wege auf Ometepe werden durch die vulkanische Aktivität und häufige Beben stark beschädigt. Mit Betonknochen lassen sich die Schäden sofort reparieren und man braucht kein neues Material. Bei den auf der Insel gefertigten Fertighausteilen ist das ähnlich…  hier habe ich zum ersten Mal praktisch erlebt, wie es sein kann, wenn die Menschen ihre Sache in die eigenen Hände nehmen und sich basisorganisiert auch gegen die “eigenen Vertreter” in den Zentren durchsetzen …Bis zur nächsten Kundgebung, Demo, Veranstaltung, Besetzung, zum nächsten Streik, sonst sehn wir uns ja nicht sooo oft.
Gruß
Hartmut

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Über den letzten fuktionierenden PC auf der Insel Ometepe im Nicaragua-See nach Europa gesendet. Ein kanadischer Tourist hatte die ganzen zum versenden fertigen Texte während meiner letzten Rücksprache mit der sandinistischen Streikleitung gelöscht, weil er seine famuilie in Toronto informieren wollte, dass es zu Verzögerungen bei einer Heimreise gekommen sei, so musste ich alles noch einmal schreiben und hoffen, dass diese PC-Dampfmaschine es noch schafft.
From: “Hartmut Barth-Engelbart” <Barth-Engelbart@web.de>

To: <freidenker-ml@listi.jpberlin.de>
Sent: Wednesday, April 04, 2007 2:57 AM
Subject:

Erfolgreicher Generalstreik in Nicaragua auf Ometepe,

der Insel im Nicaragua-See

Bitte den folgenden Artikel moeglichst weit verbreiten u.a. ueber alle erdenklichen Listen und nicht nur im jeweils eigenen Medium veroeffentlichen. Nur mit internationaler Solidaritaet konnte der Generalstreik erfolgreich beendet werden.

Mit bestem Dank im Voraus … besonders fuer die -auch bisherige- Weiterleitung an epd,
reuters, dpa, fr, jW, attac, freidenker, dju, usw…

Hartmut Barth-Engelbart , Belletrist und Lyriker, freier und ehrenamtlicher Mitarbeiter der “Neuen Hanauer Zeitung” und der “Neuen Rheinischen
Zeitung”, nach der Buchmesse in La Habanna/Cuba und einer anschliessenden Lese- und Schreibreise durch Cuba – CostaRica zur Zeit in Nicaragua auf Ometepe, der Insel im Nicaraguasee.

27.03.2007
Nicaragua/Playa Santo Domingo/ Isla Ometepe im Nicaragua-See:

EIN KURZES LEHRSTUECK IN PODER POPULAR

Der Pickup-Taxifahrer steigt auf die Bremse. Das Gepaeck rutscht uns ins Genick. Was ist passiert ? Wir haben es eilig – die Faehre geht fruehmorgens um sechsuhrdreissig !!  Nichts geht mehr ! “Nada!” sagt der Taxifahrer. Vor uns wild gestikulierende Menschen. Ein Unfall ? “No!”  Ein Wall von Lavagestein liegt quer ueber der Strasse.  Ist der Vulkan Concepcion ausgebrochen ? Lautsprecherdurchsagen. Und es kommen immer mehr Steine – nicht vom  Vulkan ! “No!”… Kinder, Frauen und Maenner tragen sie aus der Umgebung zusammen, der Wall waechst.

Und die Polizei ? – die steht neben ihrem Streifenwagen mit der nicaraguanischen Fahne an der Antenne, etwas hilf- und tatenlos mittendrin dabei. Eine Barrikade! “Si ! Es una huelga!” Erst nach Duzenden von Gespraechen koennen wir uns ein Bild machen.

Nicht nur wir werden die Faehre verpassen: Rund hundert Touristen sitzen seit 3 Tagen im Nicaragua-See auf der Doppel-Vulkaninsel Ometepe fest. Letzter Ausbruch mit Asche , Gas und Geroell am 25.03.07 um 16 Uhr dreissig – nur ein kleiner ! Die Touristen koennen die Insel nicht verlassen, denn die Bevoelkerung hat alle Wege zur einzigen Personen- und Autofaehre verbarrikadiert. Eine taeglich zunehmende Zahl von Strassensperren blockiert den gesamten Verkehr mit Ausnahme von Fahrraedern und Pferden. Die Versorgung der Insel vom Festland aus ist das Monopol einer privaten Reederei, die die Entwicklung der Insel seit Jahren, Jahrzehnten stranguliert. Kleine Holzboote sind nicht in der Lage beim herrschenden starken Seegang in einem der groessten Binnenseen der Erde die Ernten der Bauern , und die LKWs und PKWs zum Festland zu bringen.Seit Jahren versuchte der junge sandinistische
Buergermeister von Altagracias auf Ometepe – Creciencio Ruiz Oporte – dieses Monopol-Problem zu loesen. Es gelang ihm in den Niederlanden Spender fuer eine neue kommunale Faehre zu finden. Lediglich die (nicht zu
unterschaetzenden) Transportkosten von Holland bis in den Nicaragua-See sollten von Nicaragua uebernommen werden. Die ueberwiegend katholische und zu 98% indigene Bevoelkerung steht mit grosser Mehrheit hinter ihrem sandinistischen Buergermeister. Und das trotz der Rufmord-Kampagne, die die Faehr-Reederei gegen den Buegermeister noch waehrend dessen Hollandaufenthaltes betrieben hat. Nach Aussagen der Streikposten soll der Reeder in Presse und Fernsehen den Buergermeister des sexuellen Missbrauchs Minderjaehriger bezichtigt haben. Doch diese Vorwuerfe schafften zwar den Sprung in die Massenmedien – aber nicht einen einzigen kleinen Schritt in Richtung Klageerhebung vor Gericht. Bis heute auch kein Wort der Entschuldigung fuer diese Diffamierung uebelster Sorte. Diese Kampagne konnte trotz der Unterstuetzung durch rechte Parteien wie ALN und PLC offenbar weder die Bevoelkerung noch ihren Buegermeister in die Knie zwingen.Streikposten berichteten von einem Informationsbesuch
einiger Parlamentsabgeordneter aus Managua, bei der diese den Buegermeister erst schulmeisterten und ihn dann nicht einmal zu Wort kommen liessen. Darueber war die Bevoelkerung derart erzuernt, dass der Buegermeister
anscheinend am Ende seiner dienstlichen Moeglichkeiten die Entscheidung ueber den weiteren Weg direkt in die Haende der Inselbewohner legte. Und die waren fest entschlossen, sich dem Diktat des Faehrunternehmers und
seiner Freunde in Managua nicht zu beugen. Die hatten naemlich wegen angeblicher Formfehler des Buergermeisters
bei der staatlichen Aufsichtsbehoerde Einspruch gegen die drohende zweite und zudem noch kommunal-oeffentlich betriebene Faehre eingelegt. Und jetzt drohte das Verfahren die Ueberfuehrung der in Holland wartenden Faehre um
weitere Jahre zu verzoegern. …..

http://www.barth-engelbart.de/?p=773

Erneutes Plädoyer für ein anderes Feuilleton, nicht nur in der jungenWelt. Wir brauchen basisverbundene Produktionsstrukturen – auch in der Kulturarbeit

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AUS EINEM BRIEF AN DIETMAR SCHÖNHERR, VIVI BACH, ERNESTO CARDENAL UND DIETER STADLER,
 den Direktor der Stiftung des Casa de los tres mundos in Grananda (Nic.)
—– Original Message —–
From: “Hartmut Barth-Engelbart” <Barth-Engelbart@web.de>
To: <oficina@c3mundos.org>
Sent: Wednesday, April 04, 2007 9:05 AM
Subject: Fw: [contraste-list] Erfolgreicher Generalstreik in
Ometepe/NicaraguaLieber Dieter Stadler,
.
Wir haben uns im und um das Haus sehr wohl gefühlt. Der Chor hat mich echt begeistert und ich hätte gerne länger mitgesungen oder dirigiert, wenn ich die Zeit gehabt hätte. Mein
bis zu 120köpfiger Kinderchor -”Die Lamboy-Kids” – hat (und das kann ich ohne
Scheu so sagen) die gleiche Intensität und das verbindet.Die Filme des festivals waren genauso intensiv – dann in der Dichte nicht mehr am Stück zu verkraften.Schön war für mich das Gefühl, mit meinen Lyrik-PolitAgiTexten zur Lage in Zentralamerika nicht nur durch das Feedback aus dem OpenairPublikum sondern auch durch die DokuFilmerInnen bestätigt zu bekommen, dass ich nahe dran bin. (Obwohl ich gerade Mal ein paar Tage seit dem 05.02. in der Gegend sein konnte). Ladet mich ein, ich käme gerne wieder nach Granada – so es mein geplünderter Geldbeutel zuliesse- und nicht erst zur nächsten Fiera del Libro.
Ich hoffe, dass bis dahin die “Arschgesichter der auf LINKS gestrickten NeokolonialOffiziere” (o-Ton meines Freundes und ExHallenser Schwermaschinenbau-Ingenieures und heutigen LaHabanensischen Taxifahrers
Iksander über die Leitung der deutschen Buchmesse-Delegation – noch bevor diese meine Texte nach der öffentlichen Wandschreibung und Bodenlesung vernichtet hatte-
inclusive ihrer Übersetzungen durch die beiden Germanistikstudenten Enrique
und Carel: “Sobre las obligaciones de las autoras revolutionarias (según
los pensamiendos de BB y Hanns Eisler sobre la Demokratisacion del arte).
Iksander versicherte mir, er wehre sich nicht erst seit seiner Abreise aus dem gewendeten Halle an der Saale hellem Strande gegen spontane rassistische Neigungen gegenüber DEN Deutschen – dann aber schoben die KOLLEGEN aus der Delegation des linken deutschen Geistes – jene Dichter und Denker aus dem was da zusammenkam was da so sehr zusammengehörte – ihre Textvernichtung der kubanischen Messeleitung in die Schuhe:
“Das hat die Messeleitung so angeordnet!”
Diese KubaSi Rufmörder haben auch noch Wasser auf die PropagandaMühlen der Reaktion geschüttet. Es war im Gegenteil der Fall, dass die Messeleitung meine Lesungen begrüßt und das Publikum dieser LeseMesse begeistert mitgemacht hat …endlich traute sich jemand, dieses Bücherfest nicht wie eine Totenmesse zu zelebrieren: selbst ein topp-gekleideter Einreiher mit Kravatte von der Staatssicherheit hat mit mir auf Knien neben meinen noch nicht getrockneten Texten auf höchster Ebene über die Fehler bei Marx und Engels in der Bauernfrage, der asiatischen Produktionsweise und den agroindustriellen Kardinalsfehler der KPdSU diskutiert und über die ErbschaftsProbleme der
doch sehr stark als Zuckerplantage missbrauchten Insel (inclusive der in der UdSSR -und nicht nur dort -auch in der VR-China- staatlich organisierten
ZwangsKapitalisierung &-Akkumulation via Blutorgien beim Bauernschlachten und -legen und gigantischer Umweltzerstörung wie sie sonst nur das höchst entwickelte US-Kapital hervorbringen konnte)Ich mache Ernst mit meiner Drohung, die Widerstandslesungen auch in Granada fortzusetzen. Ich täts mit Lust und Liebe.Und brächte auch ein Lied zur LeseGala über die Kalala von Granada mit, das ich einer Schule versprochen hatte: Kalala sin, Kalala con, Kalala pura del Bariton, Kalala sin, Kalala con, Kalala con leche, Kalala con ron …..
Kalala tu me gusto, pura vida justo, no es de CostaRica, mi Kalala es de Nica!!!
Grüße an Dietmar, Vivi, Ernesto und alle im Haus.
Hartmut Barth Engelbart
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Hier folgen die Links zu weiteren Essays, zu Gedichten, Berichten, Liedern, die ich 2007 in Kuba, CostaRica und Nicaragua oder im Zusammenhang mit dieser Lesereise geschrieben habe
; http://www.barth-engelbart.de/?p=509 Asfalt-Literatur/Straßen-Theater/Fabrik-Lyrik/Wandzeitungen/Graffities.. für eine neue (alte)& demokratische Kultur des Widerstands (& Aufbaus) Angelehnt an den 2006 auf der Buchmesse in Havanna/Kuba öffentlich zweisprachig geschriebenen Essay “Sobre las obligacionas de las escritoras revolucionarias”- “Über die Aufgaben revolutionärer SchriftstellerINNEN” habe ich 2008 den folgenden Text für das “Waldeck-Festival” geschrieben.
; http://www.barth-engelbart.de/?p=552Texte von der Bananamericananas geschrieben in Kuba, CostaRica und Nicaragua 2007
Die reaktivierte  US-Flotte vor Haiti mit tausenden von Marines erzeugt Alpträume,  reale Angst und realistische Befürchtungen, dass die USA mit EU-Rückendeckung die gesamte Karibik “haitisieren” wollen. Und dass in Guatanamo der Smartie es versucht mit einer neuen Schweinebucht.
; http://www.barth-engelbart.de/?p=765  DIE WEISSEN KOMMEN – die Berliner Compagnie zeigte nicht nur in Gelnhausen wie die “WEISSE VILLA” und die VERITAS entstehen konnten (die WEISSE VILLA ist der frühklassizistische Prachtbau eines in Brasilien durch Kautschuk reich gewordenen Gelnhäuser Auswanderers und VERITAS ein über 150 Jahre altes Kautschuk-Rüstungsunternehmen mit hoher Zwangsarbeiterzuteilung)
; http://www.barth-engelbart.de/?p=698  Widerstands – Les- und – Schreibungen suchen Unterstützung, Nachahmung, SponsorINNen
; http://www.barth-engelbart.de/?p=380   Nach dem Spiel ist nach wie vor (dem) Krieg oder was hat Afrika nach der Kick-WM zu erwarten Zwei:Null hat der Löw mit seinen Mannen gewonnen, dabei war noch kein einziger Leo im Einsatz. Aber die Trefferquote war nicht so doll. Vielleicht hatten unsre Jungs Schießhemmungen wegen dem Weißen in schwarzen Tor. Also im Trainingslager noch Mal Schießen üben. Seit Roberto Blanco dürfte auch Popolski wissen, dass es auch schwarze Weiße gibt und umgekehrt.  Das war zwar ein Heimspiel aber für die anstehenden Auslandseinsätze muss der Leo seine Truppe noch etwas konditionieren.mental robustmandatieren. Deutschland vor!  Wenn aber unsere Bomber schon Mesut Özil heißen statt Müller. NaJa.
; http://www.barth-engelbart.de/?p=215 Wider die Enthauptung durch Kopfnoten & das Büffeln unter Stullen-Bullen
; http://www.barth-engelbart.de/?p=195  Alle Jahre wieder – kommt das Schreibverbot auf den HaBE nieder und das nächste droht
; http://www.barth-engelbart.de/?p=175 Widerstands-Lesung &-Schreibung gegen FBI-Aktion gegen indy-media und vom Umgang bei indymedia mit dieser Meldung
; http://www.barth-engelbart.de/?p=147  Burg Waldeck 20.-22.Juni: von 68 bis heute-das politische Lied
Leute geht hin! Wir müssen die linke unabhängige Kulturarbeit verstärken, verbessern !! Infos gibts bei den freidenkern dfv-rps@t-online.de ; bei der Jenny-Marx-Gesellschaft: fabian@jenny-marx-gesellschaft.de
Eine Grußbotschaft und leider auch eine Absage an die OrganisatorINNen und TeilnehmerINNEN: besonders an Kai Degenhardt, dessen Vater ich fast 40 Jahre alte Grüße aus Australien überbringen soll, von einem, der den P.T. aus Arizona und andere Deserteure aus Deutschland nach Frankreich und Schweden geschleußt und vor&nachher mit Franz nicht nur in K.-Town einige Flaschen Whisky geleert hat.
; http://www.barth-engelbart.de/?p=48  Über die Aufgaben revolutionärer SchrifststellerINNEN oder von der Ironie des “Schiksals”
Auszug aus dem Essay, das als Wandzeitung auf der Buchmesse Havanna Anfang Februar 2007 geschrieben und dann von Teilen der deutschen Delegation erst abgerissen und dann vernichtet wurde:
“Über die Aufgaben revolutionärer SchriftstellerINNEN” (Sobra las obligaciònes delas autoras revoluciónarias) …die openair-öffentlichen Widerstandsles- und -schreibungen sind der seit 15 Jahren praktizierte versuch, die Forderung Bertolt Brechts und Hanns Eislers nach Deomokratisierung der Kunst einzulösen – durch Einbeziehung des Publikums auf Straßen und Plätzen, vor Fabriktoren und Büros in den kreativen Akt des Schreibens, des Dichtens.
; http://www.barth-engelbart.de/?p=45 Texte von der Bananamericananas del monte (Kuba-CostaRica-Nicarag.u.a.)
http://www.barth-engelbart.de/?p=596 Wo & für wen sich die Wende lohnt, nicht nur die von 1989: Schmierer, Löchel, Hager, Heymann, Kempf & Cie.
http://www.fr-online.de/frankfurt_und_hessen/campus/?em_cnt=2467320&
es gibt Blicke in die HeimatFRontschau, die lassen auch dem Hartgesottensten die Galle überlaufen: wenn sich die alten Befehlshaber aus der Kaderspitze des KBW in den KapitalKampfGazetten von Oben aus ihren mühsam erdienten Penthäusern zu Wort melden

CostaRica: Indigene kämpfen gegen Landraub

Dieser Artikel wie das Lied für die kämpfenden Boruca und Terribe entstand auf meiner Lesereise 2006/07 von der Buchmesse Havanna über CostaRica nach Nicaragua. Während dieser Reise sind Duzende von Berichten, Erzählungen, Gedichten und Liedern entstanden. In Nicaragua auf der Insel Ometepe durfte ich  -da wir wegen des Generalstreiks auf der Insel festsaßen – die Auslands-Pressearbeit für den Generalstreik übernehmen, der nach ein paar Tagen mit einem grandiosen Erfolg über den örtlichen Fähren-Reederei-Monopolisten endete, so, dass wir auch danach weiterreisen konnten.

 

Die ausnahmslos  kurzfristig oder gar nicht angemeldeten Lesungen in kubanischen Primar- und Sekundarschulen waren neben der spontanen Hilfe der Trabajadores Socíales beim Übersetzen meiner Texte  öffentlich auf dem Hauptplatz der Messe die besten Beweise dafür, dass die Horrormeldungen über die Menschenrechtslage in Cuba übelste Propagandamärchen sind. Nachdem die deutsche Delegantion in einer finsteren Nacht- und Nebelaktion meine Wandzeitungstexte/ die frisch übersetzten Gedichte an der Außenwand der deutschen Halle abgerissen und geschreddert hatte (und das mir gegenüber der cubanischen Messeleitung in die Schuhe schob), hat mir die Messeleitung einen 3 X2 Meter großen Holzquader im Zentrum der Messe für meine öffentlichen Schreibungen zur Verfügung gestellt, ein Messebauer hat mit mir zusammen Makulaturbögen besorgt und so kam es, dass meine Gedichte auf den
Rückseiten der Einbandfehldrucke der Frisch gedruckten Biografie Fidel Castros entstanden, deren Anlieferung auf offenen LKWs und Anhängern ich am Abend zuvor beobachtet hatte. Einen schöneren Platz für meine Gedichte kann ich mir kaum vorstellen. (beim Frankfurter Zambon-Verlag gibt es dazu eine umfangreiche Fotodokumentation)kuba18kkuba14kkuba13kkuba11kkuba07kkuba08kkuba06kkuba04k
Hier eine Auswahl der in Cuba, Costa Rica und Nicaragua entstandenen Texte:
Und jetzt folgt der Artikel zum Kampf der Boruca und Terribe
CostaRica: Indigene kämpfen gegen Landraub
Seit über 40 Jahren kämpfen die Boruca und die Teribe in CostaRica um ihr (Rest)Land gegen einen gigantisches Staudammprojekt, das von einem europäischen Konsortium unter Führung des spanischen Telekommunikations- und EnergieRiesen ICE vorangetrieben wird. Das Projekt dient ausschließlich der Energieversorgung Californiens. Ein Nebeneffekt ist die kostengünstige Bewässerung der (Regen-)Waldfressenden DelMonte, Dole und Tschiquita BanananasPlantagen, nachdem diese UnitedFruitNachfolger nicht nur den Wald verwüstet, sondern auch die wasserreserven geplündert und vergiftet haben. (Unfruchtbare ArbeiterINNEN, verkrüppelte Kinder, kein Arbeitsschutz, keine Gewerkschaften in den Plantagen … Paradiesische Verhältnisse für Höchstprofite…) Die Teribe fordern unsere Solidarität …..
In den “Zonas Francas”, den TLC-Experimentierfeldern in CostaRica – wie in Nicaragua auch- wird der BushPlan schon realisiert, (dagegen ist Bolkestein nur ein Sandkorn!) Der Ausverkauf CostaRicas an die USA, an Superreiche, an Tuorismusunternehmen, die Verwandlung von Regenwald im Hinterland zu Rinderland und dann in Banananasplanetiertagen und al final frisst die Eukalyptuspest den Rest, das alles geht zu allererst zu Lasten der Indigenen Völker und dann zu Lasten der costaricanischen Kleinbauern und Kleinunternehmen. Zum Generalstreik auf Ometepe hatte ich bereits für indymedia einen Artikel geschrieben, weil das ein sehr schönes eindrucksvolles Lehrstück zur “Poder Popular” ist … von der sandinistischen BASIS, gerade weil sie gewonnen haben gegen den Unternehmerverband, gegen die rechte Parlamentsmehrheit … und jetzt ihre kommunale Fähre von Holland rüberholen und betreiben können. Und schützen müssen vor dem Bush-Plan, vorm TLC, vor der Privatisierung, Deregulierung … so wie ihr Krankenhaus, ihre Schulen … ihr Wasser.. ! Jetzt sind endlich die Bilder zum Generalstreik, zu den Zonas Francas, und zum Kampf der Boruca und Teribe gegen das Staudammprojekt da und können als
Dia/dvd-Dokumentationen und Vorträge angeboten werden,
bei Bedarf mit dort entstandenen Gedichten und Liedern, “Una Costa de los Ricos” u.a. Und das ist dringend notwendig, denn weder über den Generalstreik im Nicaragua-See, noch über den Kampf der Teribe und Boruca gegen die Flutung ihrer Siedlungsgebiete hat hier die Presse berichtet, Auch der TAG beim hr nicht und auch nicht die jungeWelt, obwohl die alles Material, alle Texte bekommen haben.Aktuelle Situation Staudammprojekt PH-Diquis / Costa Rica Image Die neue Variante des Staudammprojektes Boruca wurde in den letzten 6 Monaten mit allen Mitteln von der Betreiberseite vorangetrieben.Die ursprüngliche Planung von Boruca/Cajon musste fallen gelassen werden, da eine Studie über die sozialen und ökologischen Auswirkungen katastrophal ausgefallen war und von dieser Variante energisch abgeraten wurde und/weil der Widerstand dagegen zu stark war.Das neue Projekt PH-Diquis, das auf der Höhe des Rio Veragua errichtet werden soll 4 km nördlich der Brücke des Rio General bei Brujo ist zwar um eine Dimension kleiner, aber von den Auswirkungen her genauso destruktiv. Bei den Planungen wurde versucht das vermentlich schwächste Glied in der Widerstandskette zu treffen: die Boruca sind jetzt relativ wenig betroffen, um so stärker die Teribe. Oscar Arias und das europäische Konsortium unter der Führung der spanischen ICE hoffen so den Widerstand aufspalten zu können.Hier die grundlegenden Angaben zum Vergleich:Boruca/Cajon: Wasserfläche …………………………………………………… 10.700 haLeistung ……………………………………………………………… 709 MWUmlegung der Panamerikanischen Hauptstrasse …………. 36 kmBetroffenes indigenes Territorium ………………………. 3.500 haBetroffene archäologische Stätten ………………………….. 146PH-Diquis : Wasserfläche ………………………………………………………6.000 haLeistung ……………………………………………………………… 630 MWUmlegung der Panamerikana ………………………………….. 3,6 kmBetroffenes indigenes Territorium ………………………… 660 ha(Davon 610 ha von Terraba)

Betroffene archäologische Stätten ………………………… 108

Das Projekt PH-Diquis würde einen der schönsten Flüsse des Territoriums der Teribe, den Rio Veragua zerstören. Dieser Seitenfluss des Rio General, der das gesamte Land der Teribes durchfliesst ist heute noch einer der unberührtesten und fischreichsten Flüsse der Region. Eine wesentliche Grundlage für die Ernährung der Treribre und Boruca sind Fischsorten, die mit dem Staudammprokekt verschwinden werden. Durch die Vernichtung ihrer Anbau- und Weideflächen wird die indigene Subsistenzwirtschaft zerstört. Die Teribe würden in die tödliche Lohnarbeit bei DelMonte und Co gezwungen und / oder arbeits-einkommenslos. (Der Anteil von Indigenen bei den Straßenkindern in den costaricanischen Städten Buenes Aires, San Isidro, Kartago, Liberia und San Jose usw. liegt schon jetzt über 50 %. Der Staudamm wird weiteren Zuwachs bringen.

Ohne die indigenen Oganisationen von Terraba zu konsultieren haben nun die Betreiber des Staudammprojektes (ICE) begonnen mit schweren Maschinen eine Zufahrt zum geplanten Staudammort auszubaggern.

Das hat viel Unmut und Entrüstung in Terraba ausgelöst.

Am 19. April 2007, dem Tag der Indigenen in Costa Rica haben deshalb die Teribe einen Protestmarsch von der panamerikanischen Hauptstrasse bis zu ihrem Dorf (6km) veranstaltet. In einer anschliessenden Kundgebung und Diskussion mit Vertretern des ICE brachten sie wortkräftig ihren Protest gegen das unverantwortliche Vorgehen des ICE in ihrem Territorium zum Ausdruck. Das sei eine Verletzung aller internationalen Verträge über die Rechte der indigenen Völker.

Neun Organisationen (4 repräsentiert von Frauen) waren an der Veranstaltung anwesend.

Alle wiesen sie darauf hin, dass sie nicht zu Opfern grosser internationaler Geschäfte werden möchten, dass diese enormen Mengen von Elektrizität in Costa Rica überhaupt nicht gebraucht würden und für den Export vor allem in die USA bestimmt wären.

Die Frauen protestierten, dass die angekündigten Arbeitsplätze nur temporär wären und dass die (öffentlichen) Kantinas, die für die Angestellten und Arbeiter der ICE und ihrer Subunternehmen errichtet werden, das Problem von Alkoholismus, Drogen und Gewalt um ein vielfaches verstärken würden.

Beeindruckend war die Rede von Vinicio Navas Najera, dem Vertreter des Dorfes, „Mano del Tigre“ (Tigerpfote). Vinicio erhob das Portrait seiner vor sechs Jahren verstorbenen Grossmutter, Maria Caraziola Ortiz Morales und sagte: „Meine Grossmutter erreichte das stattliche Alter von 117 Jahren, sie war immer eine Hüterin unserer Mutter Erde. Sie, ihre Mutter und viele andere ihrer Brüdern und Schwestern wohnten in dem Gebiet, das heute überflutet werden soll. Sie sind am Friedhof von Camancragua begraben. Ich schulde ihnen, nicht zuzulassen, dass diese Erde zerstört wird und verschwindet und werde alles in meiner Macht stehende tun, den Staudamm zu verhindern“.

Seit 40 Jahren wehren sich die indigenen Völker von Boruca, Rey Curre und Terraba gegen das Megastaudammprojekt in ihrer Region. Unermüdlich kämpfen sie für die Erhaltung ihrer Lebensräume, für den Schutz der Natur, der Pflanzen, Tiere und des Wassers gegen mächtige wirtschaftliche Interessen, international operierendes Kapital und die ihm dienenden Regierungen. Gegen diese Global Player hilft nur eines: lokaler & globaler Widerstand. Die Teribes brauchen unsere Solidarität.

PS: das folgende Lied habe ich in Costa Rica nicht nur für die Teribe sondern auch für die MARCHA contra TLC geschrieben:

1.
Se vende
se vende
se vende
Costa Rica
bis am Ende
verendet am Strand
von Dominical
im Sand
nicht Mal
der letzte Wal
dann wär das
schon lang
nach dem Ende
von Costa Rica
se vende
se vende
se vende

 

2.
Al final
al final
al final
costa Rica
es solamente
no para la gente
la costa del capital
zwischen Ananas-
feldern Und Tico
se llama Costa del Rico
der Strand, das Land
der Fluss, die Stadt
la playa y la tierra
el rio y la ciudad
todo es la propriedad
de los Ricos y el capital
al final
al final
al final

 

3.
Arias
Arias
Arias
no somos tus parias
Arias
tu has
hecho
que la pura vida
cueste mas
mucho mas
de lo que nosotros
podemos pagar
que agua y arena
la selva y la tierra
cuestan
la vida del pueblo
y para esto parar
queremos poder popular
Aria
Aria
Aria
no somos tus parias

 

4.
Al final
al final
al final
Arias
tu has
hecho
con el Dollar
y sus colones
de nuestra
Costa Rica
un area
colonial
al final
al final
al final
y para esto parar
nuestra marcha hara
poder popular
poder popular
poder popular

€€€€€€€€€€€€€€€€€€€€€€€€€€€€€€€€€€€€€€€€€€€€€€€€€€€€€€€€€€€€€€€€€€€€€€€€€€€€€€€€€€€€€€€€€€€

Ich bitte auf diesem Wege schon mal um Verbreitung eines Spendenaufrufes für Soli-Spenden auf mein Konto Nr. 1140086 VR-Bank Main-Kinzig-Büdingen BLZ 506 616 39 unter dem Stichwort “MARK&PEIN”
Schon wieder MARK&PEIN: HaBE eine Abmahnung vom LINKEn Bu-Vo-Mitarbeiter Mark Seibert erhalten

Zensur am LINKEn Rand:
juristisches MUNDTÖTEN
gegen Linke

Zensur ist beileibe kein Monopol der “Reaktion”, es sei denn die Reaktion sitzt auch mitten in der LINKEn.
Zum Beispiel mit der rechten Hand führender Genossen im Parteivorstand: Mark Säubert. Kennen Sie nicht ? Ist oder war lange Zeit Mitarbeiter des Schatzmeisters der LINKEn, wohl, weil er sich in Geldangelegenheiten so gut auskennt.  Er war und ist auch bei der Gestaltung der Internetpräsenz der LINKEn stets direkt oder indirekt präsent, macht sich da sehr verdient und hält sozusagen den Kasten sauber, ums Mal in der Fussballersprache zu sagen. Naja, man könnte es auch als Blogwartstätigkeit und Bildschirmputzen bezeichen oder als Kammerjägerfunktion gegen “linke Zecken”.  (Auch für ihn habe ich das Lied vom Lampenputzer wieder umgeschrieben, so er ich mühsam eines meiner schreibenden Vorbilder: Das Lied vom BILDSCHIRMPUTZER für Mark, der Säubert)

http://www.barth-engelbart.de/?p=2184

 

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Wer bei Einar Schlereth das Suchwort Zimbabwe eingibt, findet dort eine Reihe wissenschaftlicher Essays schwarzafrikanischer Ökonomen, die meine Thesen und Recherchen weitestgehend bestätigen. Das nur vorab, weil es doch aus alten KBW-Strukturen viele NATO-Oliv-GRÜNE Afrika-Befreier und nicht nur den Heinrich-Böll-Stiftungs-Chief Ralf Füchs gibt, die gegen die ZANU und Robert Mugabe und seine Politik der kooperativen Indigenisierung statt neoneokolonialem Landgrabbing hetzen)

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