Rainer Rupp, der AntiNATO-Spion „TOPAS“, trennt sich von der „jungen Welt“

Rainer Rupp: “In der Friedensfrage, der ich – besonders im aktuellen Kontext – höchste Priorität beimesse, hat die jW versagt und ich kann keine Aussicht auf Besserung erkennen..”

Ost-Ukraine 5.10. 4

 

Der Lotse geht von Bord Wird die junge Welt jetzt zur jungen Titanic ?

Rainer Rupp, der Spion „TOPAS“ in der NATO-Zentrale, der Anfang der 198oer Jahre mit seiner Arbeit den dritten Welt- und Atomkrieg verhindert hat, trennt sich von der „jungen Welt“.

 

Einer der klarsten analytischen Köpfe in der „jungen Welt“ verlässt nach jahrelangem Ringen kurz nach Rüdiger Göbel,( der jetzt für die LINKE Bundestagsabgeordnete Sevim Dagdelen arbeitet) die 68 Jahre junge linke Tageszeitung, die nach dem Tod Werner Pirkers ziemlich schnell ziemlich alt geworden ist.

(die dazugehörige Korrespondenz zwischen “junge Welt” Geschäftsführer Dietmar Koschmieder und Rainer Rupp folgt hier am Ende, wofür mir Rainer Rupp ausdrücklich seine Veröffentlichungsgenehmigung gegeben hat (siehe unten)))

Siehe auch dazu:

NATO-Spion TOPAS, Rainer Rupp: Neocons sind keine Linken

Ich HaBE in den letzten Tagen einige Artikel zur in der Friedensfrage unrühmlichen Rolle auch der “jungen Welt” & auch an sie geschrieben, die sind wie seit Jahren üblich unbeantwortet geblieben:

“antifa”=”antideutsch”: Freidenker entzaubern Willms faulen “VVN”- Zauber

http://www.barth-engelbart.de/?p=91152

Das Atlantik-Luftbrücken-Paket von Wiglaf Droste in der jW, oh je!

und ganz besonders der folgende, in dem die Parteinahme für die “syrischen Rebellen” , für die “FSA” und die “syrische Opposition” angegrffen wird.

“antifa”=”antideutsch”: Freidenker entzaubern Willms faulen “VVN”- Zauber

Das Atlantik-Luftbrücken-Paket von Wiglaf Droste in der jW, oh je!

Sarin in Syrien: wiederholte “Sender Gleiwitz”-Versuche der NATO

open petition: Kein Krieg, keine Sanktionen gegen Syrien & die Tuareg in Mali

Veröffentlicht am 3. Dezember 2015 von Hartmut Barth-Engelbart http://www.barth-engelbart.de/?p=79698

https://www.openpetition.de/petition/online/offener-brief-an-sahra-wagenknecht-kolleginnen-bitten-sie-praesident-assad-um-entschuldigung, gegen den DEURopäischen Überfall auf Syrien, für die sofortige Aushebung der Sanktionen gegen Syrien, damit das Land nicht weiter ausgehungert wird und weitere Hunderttausende allein vor den Auswirkungen dieser Sanktionen fliehen müssen …..

Offener Brief an Sahra Wagenknecht & KollegINNen: Bitten Sie Präsident Assad um Entschuldigung!

Hier wiederholt sich das Drama der christlichen Armenier zum hunderststen Völkermord-Jubiläum diese mal mit katholisch-aramäisch syrischen Christen, Jesiden, Alawiten usw… der Apell des syrisch-katholischen Bischofs via FIDES, einer vatikanischen Nachrichtenagentur, verhallt ungehört .. und sogar die junge Welt schreibt verniedlichend und verfälschend von “Rebellen”. Der katholische Bischof ist kein Parteigänger Assads, aber er meldet klar: “Es gibt keine gemäßigten Rebellen !”

Syrischer katholischer Erzbischof Jacques Hindo: “Gemäßigte Rebellen gibt es nicht, .. “”

 

 

Der Lotse geht von Bord.  Wird die junge Welt jetzt zur jungen Titanic ?

 

Diese Frage beinhaltet eine grobe Übertreibung. Die junge Welt hat als kleines Schiff auch auf den Grafiken von Thomas Richter immer einen guten linken Dis-Kurs gehalten, bis vor einigen Jahren . Es war die Zeit des viel zu frühen Todes meines Freundes Werner Pirker und der beginnenden Hetze gegen die Montags-Antikriegs-Mahnwachen, gegen die erfrischend junge und immer stärker werdende neue Friedensbewegung , der beginnenden Hetze gegen Ken Jebsen, die jüngst ihren Vorläufigen Höhepunkt im Zentral-Organ jener Vereinigung erreicht hat, vor deren Wende mich Werner Pirker schon seit Längerem gewarnt hat. „Die VVN/BdA hat sich mit der feindlichen Übernahme durch die imperialistisch-zionistische Lobby zum verlässlichen Atlantikbrückenpfeiler in der Linken entwickelt“ Nun bereits vor seinen Warnungen bekam ich das in der Rhein-Main-Region vom Café Exzess über Club Voltaire bis zum Offenbacher Heinrich-Heine-Club, in Sachsen und Thüringen, bei Radio CORAX, in Berlin, in Aachen beim usurpierten Friedenspreis, in Hamburg, Marburg, Giessen und München und Kassel zu spüren: Absage von Lesungen, Kabarett-Abenden, Konzerten, Interviews, Radiosendungen, Ausschluss aus mailinglisten bei attac FFM, Ausschluss bei dem von mir mitgegründeten Kultur-attac, Boykott in der Ladengalerie der jungen Welt und immer dabei der Hinweis, ich sei „antisemitisch“, „tendenziell völkisch“, verkürzt antikapitalistisch“, „notorisch antiamerikanisch“,“ verschwörungstheoretisch“ usw…. alles Sprüche, die sich dann auch in der berüchtigten 3SAT-Kulturzeit-Sendung mit Jutta Ditfurth gegen die neue Friedensbewegung wiederfanden.

 

Das Schlimme an dieser Entwicklung ist unter Anderem, dass die Hetze in der Linken gegen die neue Friedensbewegung gerade in dem Moment der schärfsten Kriegsentwicklung in der Ukraine, bei der stärksten US-NATO-Mobilisierung gegen die russische Föderation und gegen Syrien, gerade bei den blutigsten Attacken der westgeführten Faschisten gegen die Donbass-Republiken in der jungen Welt begonnen hat mit einem Artikel von Dietmar Koschmieder … und es folgten weitere von Carlens, Bratanovic usw…

 

Aber besser, ich lasse Rainer Rupp hier selbst reden bzw schreiben:

 

Lieber Hartmut ,

Nach Ultimatum von Koschmieder habe ich mit JW gebrochen. Siehe unten. Von unten lesen. Das kannst Du weiter verbreiten, wenn Du willst.

Grüsse vom Kap der Guten Hoffnung,

Rainer

 

—–Ursprüngliche Nachricht—–

Von: Rainer Rupp [mailto:RWRupp@onlinehome.de]

Gesendet: Samstag, 6. Februar 2016 09:21

An: ‘Dietmar Koschmieder'; ‘as@jungewelt.de'; ‘kf@jungewelt.de’

Betreff: AW: autorenschaft junge Welt

 

Lieber Dietmar,

Ich bin derzeit für 3 Wochen in Südafrika und meine Gedanken sind woanders. Dennoch möchte ich kurz antworten.

 

Eine schriftliche Vereinbarung zwischen mir und der jW hat es nie gegeben. Als ich vor etlichen Jahren noch regelmäßig für ND und UZ geschrieben hatte, hatte Dich das nicht gestört. Ich kann mir aber denken, warum Du diesmal ein großes Geschütz auffährst.

Der Artikel, den Du meinst, war nicht zuvor in der j.W. erschienen. Er war nicht einmal ähnlich, obwohl er ein Thema behandelte, über das ich eine Woche zuvor bereits in der JW geschrieben hatte. Aber der Artikel, der auf der Webseite von KenFM erschienen ist, war anders aufgebaut, bedeutend umfangreicher und hatte aktualisierte Informationen, etc.

 

Das löst jedoch nicht Dein Problem der Exklusivität. Und genau dort liegt der springende Punkt. Obwohl ich mir in den vergangenen 16 Jahren große Mühe gegeben habe, zum Profil der jW beizutragen, ist seit über einem Jahr der Elan dahin, genauer gesagt, seit unserer Auseinandersetzung beim letzten UZ-Pressefest, bei der Du Dir angemaßt hast, mich lautstark wegen meines Umgangs mit Ken Jebsen zurecht zu weisen und mir quasi Denkverbot erteilt hast. Den Rest der Geschichte kennst Du, einschließlich des Verbots, dass ich zur Auseinandersetzung über die Friedensbewegung in der einseitig berichtenden jW nichts schreiben durfte. Ich hatte Dir damals gesagt, wenn diese Entwicklung nicht korrigiert wird, wird es mir immer schwerer fallen, mich mit der jW weiterhin zu identifizieren. Und genau das ist eingetreten. Aber angesichts der langjährigen, guten Zusammenarbeit, bei der mir viele Kollegen in der Redaktion ans Herz gewachsen waren, hatte ich die Zäsur immer wieder hinausgeschoben. Daher bin ich Dir dankbar, dass Du mich jetzt mit Deiner Mail zu einer Entscheidung zwingst, also Nägel mit Köpfen zu machen. Auf Grund der jüngsten Veränderungen in der Redaktion und meiner tiefen Enttäuschung über die totale Kehrtwende eines vermeintlich guten Freundes, fällt mir der Schritt, meine Beziehungen zur jW aufzukündigen, heute nicht mehr so schwer.

 

In der Friedensfrage, der ich – besonders im aktuellen Kontext – höchste Priorität beimesse, hat die jW versagt und ich kann keine Aussicht auf Besserung erkennen. Dennoch ist die jW in vielerlei Hinsicht ist immer noch eine wichtige linke Zeitung.

 

Deshalb mit besten Wünschen für die Zukunft, Rainer Rupp

 

—–Ursprüngliche Nachricht—–

Von: Dietmar Koschmieder [mailto:dk@jungewelt.de]

Gesendet: Mittwoch, 3. Februar 2016 20:49

An: Rainer Rupp

Betreff: autorenschaft junge Welt

 

lieber rainer,

 

wir müssen dringend über unsere weitere zusammenarbeit reden.

zunächst: wir alle halten dich für einen wichtigen jW-autor, der das profil der zeitung mitprägt.

gerade deshalb wollen wir an unserer zusammenarbeit festhalten. dabei sind allerdings einige regeln zu beachten.

 

generell sollte klar sein, daß beiträge in der jungen Welt nicht zeitgleich oder zeitnah in anderen überregionalen medien erscheinen sollten, schon gar nicht ohne ansage bzw. absprache. das gilt auch für zeitnah erscheinende ähnliche artikel.

darauf müssen wir uns verlassen können.

 

unabhängig davon geniesst du – aus gutem grund, wie ich betonen möchte – eine sonderstellung unter unseren autoren.

du erhältst ein monatliches vorabhonorar, unabhängig von der gelieferten textmenge. dies ist historisch entstanden, zum einen als anerkennung deiner lebensleistung und in einer für dich sehr schwierigen situation, zum anderen aber auch als gegenleistung dafür, daß du exklusiv für uns berichtest bzw. analysierst. was uns sehr wichtig ist. das schließt nicht gelegentliche beiträge für andere medien aus, trotzdem sollten wir erfahren, wenn du auf diese exklusivität künftig keinen wert mehr legst.

 

branchenüblich ist es zudem, daß stammautoren nicht ohne rücksprache in konkurrenzprodukten publizieren. auch hierzu brauchen wir eine verständigung.

 

lieber rainer, es ist deine entscheidung, auf welcher basis wir weiter zusammenarbeiten. wir möchten einfach nur wissen, ob du uns künftig wie andere autoren auch texte anbietest (oder wir welche nachfragen) und den dann abgedruckten beitrag wie üblich honorieren. dann entfällt allerdings das sonderhonorar.

 

am liebsten wäre es uns natürlich, wenn wir bei der bisherigen praxis bleiben und wir unsre langjährige gute zusammenarbeit wie bisher fortsetzen könnten. diese anfrage an dich erfolgt nach rücksprache mit der chefredaktion und verlags- und redaktionsrat.

 

mit roten grüßen

dietmar

 

Geschäftsführung Verlag 8. Mai GmbH

Tageszeitung junge Welt

Musikzeitschrift Melodie & Rhythmus

 

 

Tel.: +49-30-536355-0

Fax: +49-30-53635544

 

________________

 

Verlag 8. Mai GmbH

Torstraße 6, 10119 Berlin

Geschäftsführung: Dietmar Koschmieder

Amtsgericht Berlin Charlottenburg, HRB 55 651

 

Dem Schreiben Rainer Rupps möchte ich mich voll anschließen und selbst mit seinen Worten hier enden:

 

In der Friedensfrage, der ich – besonders im aktuellen Kontext – höchste Priorität beimesse, hat die jW versagt und ich kann keine Aussicht auf Besserung erkennen. Dennoch ist die jW in vielerlei Hinsicht ist immer noch eine wichtige linke Zeitung.

 

Deshalb mit besten Wünschen für die Zukunft

 

Hartmut Barth-Engelbart

(in vollem Bewusstsein darüber, dass mich diese Veröffentlichung wieder eine Reihe von Engagement kosten wird.

Aber auch in der Hoffnung, dass jetzt eine Reihe weiterer dazukommen :-O))))))))

 

“antifa”=”antideutsch”: Freidenker entzaubern Willms faulen “VVN”- Zauber

http://www.barth-engelbart.de/?p=91152

Das Atlantik-Luftbrücken-Paket von Wiglaf Droste in der jW, oh je!

http://www.barth-engelbart.de/?p=91663

Sarin in Syrien: wiederholte “Sender Gleiwitz”-Versuche der NATO

http://www.barth-engelbart.de/?p=93020

 

Syrischer katholischer Erzbischof Jacques Hindo: “Gemäßigte Rebellen gibt es nicht, .. “”

http://www.barth-engelbart.de/?p=70180

open petition: Kein Krieg, keine Sanktionen gegen Syrien & die Tuareg in Mali

Veröffentlicht am 3. Dezember 2015 von Hartmut Barth-Engelbart http://www.barth-engelbart.de/?p=79698

 

Kein Krieg, keine Sanktionen gegen Syrien und gegen die Tuareg in Mali : Meine Petition:     https://www.openpetition.de/petition/online/offener-brief-an-sahra-wagenknecht-kolleginnen-bitten-sie-praesident-assad-um-entschuldigung, gegen den DEURopäischen Überfall auf Syrien, für die sofortige Aushebnung der Sanktionen gegen Syrien, damit das Land nicht weiter ausgehungert wird und weitere Hunderttausende allein vor den Auswirkungen dieser Sanktionen fliehen müssen …..

Offener Brief an Sahra Wagenknecht & KollegINNen: Bitten Sie Präsident Assad um Entschuldigung!

http://www.barth-engelbart.de/?p=79698

 

5 Gedanken zu “Rainer Rupp, der AntiNATO-Spion „TOPAS“, trennt sich von der „jungen Welt“

  1. Das war abzusehen. JedeR der/die die jw von innen kennt berichtete von der feindlichen Übernahme durch Koschmieder. Er hält die Mehrheit der Genossenschaftsanteile uns spielt dies aus. Auf diese Weise geht die Junge Welt nun doch noch den Weg alles Irdischen. Adieu!

  2. Vor 2/3 Jahren habe ich dem ND Adieu gesagt und ” die Junge Welt” abonniert. R. Rupp hat mir die Entscheidung leicht gemacht. Die Frage ist: Wohin jetzt? Einen Scheiß-Zustand hat die “Linke” schon und es wird wohl keine Ruh und Rast geben bis wir italienische Verhältnisse “errungen” haben.
    Lothar Ratai aus Feldberg

  3. Früher hatten wir unsere Mühe, fast alle unsere Bekannten davon in Kenntnis zu setzen, dass die entscheidenen Unterschiede nicht geografisch, sondern sozial sind. Heute habe ich jeden zweiten Tag Anlass, die Sinne meiner Zeitgenossen dafür zu schärfen, dass MITGLIEDSCHAFT der Feind der VERNETZUNG ist. Das eine ist obsolet, das andere die Hoffnung. Soviel zu dieser Art von Konflikt, der sich vielleicht noch 50 Jahre hinziehen wird. Zur Entschuldigung der jw: die Linken werden seit hundert Jahren vom Sozialdemokratismus angefressen.

  4. R.R….dieser Schritt war schon lange fällig….die jw hat wie viele Linke die unbedingt im Regierungslager landen wollen, sich von der “wirklich linken Politik” weit entfernt.
    Wer NATO, Antifa und andere extremistische Gruppen aus dem eigenen linken Milieu sowie die kriegsverherrlichende Politk der Groko nicht bekämpft, ist für den Namen linke gestorben.
    Die Friedenspolitik der das Primat zukommt, hat in dieser Zeitung kein gute Stimme.
    Verkorkst, grün-link und spd gefärbt und volksfremd….dafür braucht man keine jw….

  5. Völlig unwichtig. Als ob es irgendjemanden noch interessiert, welche Faschisten sich dort aktuell als “linke” ausgeben. Seit Jahren kommt dort nur Unsinn, dazu noch voll auf Linie.

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