Ist die “junge Welt” noch zu retten? Und die alte Welt?

Die Frage ist verkehrt gestellt. Richtig muss sie lauten: Kann die alte Welt mit der marxistischen Tageszeitung “junge Welt” noch gerettet werden?  Oder vielleicht eher so: Kann die junge Welt – so wie sie jetzt schreibt – etwas zur Rettung der alten Welt beitragen? Ja, hie und da schon ein Wenig, aber …

Angesichts der Auflage und der “Einschaltquote” bei der jW-E-Paper-internet-Version im Vergleich mit Renmin Ribao oder Zeitungen der verbliebenen kommunistischen Parteien Europas wie RIZOSPASTIS, AVANTE, Towarischtsch usw..  oder  -um in Deutschland zu bleiben- mit KenFM-Einschalt-/Abruf-/Klick-Quoten, mit denen der nrhz, der nachdenkseiten, rt-deutsch usw. ist doch etwas Bescheidenheit angesagt.

Nun denn:

Sooo wenige jW-Lese-Gemeinde-Mitgliederwaren es nicht, die in den letzten Tagen …  Nein, nicht die der Menschheit :-O))) –  sehr heftig auf meine jW-Schelte reagiert haben. Natürlich geht es mir bei meiner jW-Kritik auch um die “letzten Tage der Menschheit”, doch ich hoffe immer noch, dass sich Trump trotz des Finney-Abschusses durch Sorosisten gegen die Killarysten und Drohnobamas mit seinen Deeskalationswünschen durchsetzen kann und die russische Föderation nicht glaubt, es handele sich bei den durch die Mainstream-Medien meist gefakten Trump-Katastrophen um tatsächliche Schritte in Richtung Angriff auf Russland und China. Gut, dass Putin und seine Leute wachsam bleiben, wie die Staats- und Parteiführungen Chinas und Nord-Koreas ebenfalls und sich auf alles gefasst machen. Denn es ist nicht unwahrscheinlich, dass sich in der CIA, aber auch im Pentagon, in der Army und der Airforce ausreichend Killary-Parteigänger, Bombobama-Freunde und Soros-geführte Schläfer befinden, die losschlagen und das Losschlagen dem medial als Falke aufbereiteten Trump in die Schuhe schieben. Dass allesamt dann ins nicht mehr vorhandene Gras beißen müssen, ist wenig tröstlich. Ich glaube nicht an ein Leben nach dem Tod. Und schon gar nicht an eines nach dem Atomtod.

Weltmeister wird man nicht mit einem Schlag

Es sind auch nicht die letzten Tage der “jungen Welt”, auch wenn sie sich oft für so wichtig hält (siehe oben & nun gut, wer tut das nicht?).

Aber da gibt es doch eine  Reihe von wichtigen politischen AnalytikerINNEn, die aus der jungen Welt rausgemobbt wurden. Nein, es waren ihrerseits offene politische Positionen, die mit verdeckten Reaktionen aus der Redaktion beantwortet wurden. Da ist als erster Werner Pirker zu nennen, mit dem ich seit 1969 eng befreundet war. Er ist mit seinem Tod dem Hinausmobben aus der jW-Redaktion zuvorgekommen.  2011 hat er bei der Wiener KriLit aus dem Nähkästchen geplaudert, als wir uns abends immer noch einmal in Ottakring zum “Chillout” getroffen haben oder schon zum Frühstück in der ÖGB-Zentrale auf der Brigittenau, vor meinen Früh-Lesungen – nachmittags kamen dann meine Spätlesen dran. Werner Pirker O-Ton: “Die junge Welt wird langsam aber sicher von einem Haufen Zionisten umgedreht, die die VVN/BdA schon weitgehend besetzt haben, ganz besonders die Bundeszentrale und das sich scheinheilig ‘antifa’ nennende Zentralorgan!” 2011, da hatte der VVN/BdA-Bundesgeschäftsführer und ‘antifa’-Chefredakteur Willms seine “Querfront!”-An- und Auswürfe noch nicht geschrieben.

Kurz nach Rüdiger Göbel und Gerd Schumann, mit denen ich nach der Trauerfeier für Werner Pirker in Wien ohne die rechte jW-Abteilung sprechen konnte, ging dann der Mann, der 1982 mit seiner Arbeit als Topp-Spion “TOPAS” in der NATO-Kommandozentrale einen Atomkrieg mit verhindern konnte. Es ging wörtlich um Minuten dabei.

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Rainer Rupp verließ im offenen politischen Streit die jW, als aus der Redaktion nur noch gemobbt wurde. Hier im HaBE-Portal finden sich dazu eine Reihe von Artikeln und ich habe – so wie jetzt viele mich bei der jW-per mail und Telefon halten wollen- versucht, Rainer Rupp bei der jW zu halten: “Es geht um unser wichtigstes Medium! Wenn Du gehst, schwächst Du die Linke in der jungen Welt!” usw… er ist zunächst dann doch noch geblieben, aber die Knüppel zwischen die Beine wurden immer dicker…

Klar, nicht alle die gingen wurden gleich totgemobbt, auch nicht alle, die nach ihm gingen: Rüdiger Göbel, Gerd Schumann, Rainer Rupp. und nicht alle, die gemobbt werden, sterben gleich dran oder halten es nicht mehr in diesem Mobbing-Center aus und gehen. Der Arbeitsmarkt für linke Journalisten sieht nicht so rosig aus. Indirektes Berufsverbot könnte man es nennen…  Umschulen? Deutschlehrer für Flüchtlinge? Als mich vor Kurzem ein afrikanischer Freundin sein Flüchtlingslager einludt, um dort Deutsch-Unterricht zu halten, Musik mit den Flüchtlingen zu machen, Kinderlieder einzuüben … da erwartete nmicht bereits ein sehr freundlicher “Kommunikator” der regionalen Polizeidirektion zusammen mit vielen mir bekannten Rechtsauslegern  und einer reihe von Geisterbahn-Figuren und männlichen Beutegreifern auf der Suche nach geeigneten Generika. Ich in diesem Umfeld als pädagogischer Durchlauf erhitzer? Dann doch lieber Halbierte Pension und HARTZ4-Aufstocker ! Welch en Luxusleben! Eben!JanArch-fuck-the-world

Ich schwanke in Gedanken an eine Reihe von KollegINNen, die weiter in der und für die junge Welt schreiben, werben, zeichnen, forschen, recherchieren .. Seid mir nicht gram. Ich kann jetzt nicht mehr. Ich muss meine Energie in hoffnungsvollere Projekte investieren. Und auf einen abschließenden Droste-Preis auf meinem Grab bin ich nicht so scharf, hab ich echt keinen Bock. KenFM erreicht täglich Hunderttausende Menschen, RT-Deutsch noch mehr, die neue rheinische zeitung gewinnt immer mehr glänzende Autoren, messerscharfe Analytiker und immer mehr an Einschalt- & Bedeutung. Nur, was ist, wenn der große Bruder die Einschaltungen ausschaltet, im Internet das Licht ausmacht ? Sind wir dann weg vom WINDOW? Können wir so schnell auf andere Kommunikation umstellen?

JanAnarch-Parliament is

Bei diesen Gedanken wird mir bange, solange die virtuelle-Vernetzung nicht in reale umgesetzt wird. Und dazu habe ich der jW seit Jahren vorgeschlagen, ihr Feuilleton dafür zu nutzen, es in ein interaktives KulturForum umzugestalten, um die Basis-Kulturarbeit zu stärken…

Die jW hat das “Münzenberg-Projekt” abgelehnt, bzw. auf den ersten und auch den zweiten Vorschlag überhaupt nicht mehr reagiert……

 

HaBEs offener Brief an die jW-Redaktion: DROSTE:”Nach dem Einkauf bei Ikea” (jungeWelt-Feuilleton 3.2.11) & Anderes nicht ganz bei Drostes wie am 4.2. als Vierspalter mit Bild: “Die Pornobalkan-Verschwörung” -das bringt Quote!!

Veröffentlicht am 3. Februar 2011 von Hartmut Barth-Engelbart

Ja Ja, ich weiß, ich weiß, es gibt Wichtigeres als Liebesgedichte von nicht ganz dichten Dichtern, die eben nicht ganz bei Droste sind ..

Ja Ja, Liebigstraße 14, Ägypten, Naziaufmarsch Dresden, Startbahn Nord, GDL-Streik, Kommunalwahlkampf ……

ABER .. meine politischen Gedichte  -ob kurz oder lang- erscheinen ebenfalls nicht (mehr) im jW-Feuilleton…

http://www.barth-engelbart.de/?p=827

Zwei Briefe, die ich an die Redaktion der tageszeitung “Die junge Welt” geschickt habe, mache ich jetzt ganz öffentlich zum “Offenen Brief”. Ich hab die Faxen dick.

Seit meiner öffentlichen Kritik an einigen Texten von Wiglaf Droste (und auch an seinem Verhalten auf der Frankfurter Buchmesse, wo er es  während eines Angriffes türkischer Nationalisten und der MessePrivaSi-Security auf mich ablehnte mich zu unterstützen) werden die meisten meiner Texte von der jW ignoriert, und wenn es ganz super läuft, mit fadenscheinigen Begründungen abgelehnt.

Dafür hagelt es seit meiner letzten Droste-Kritik Droste-Texte am laufenden Band im Feuilleton. Und schon wieder zweispaltig. Noch nicht mal zwiespältig. Dafür platt doppeldeutig. Das IKEA-Bett “LEKVIK” ist ganz bei Droste. Und steht jetzt mitten in der jungen Welt. Frühpubertär trotzend.  Das hab ich jetzt davon. Und wie zum Hohn der nächste Droste-Text im Feuilleton “Die Pornobalkan-Verschwörung” – so was bringt man nicht Mal mehr in einem Provinzblatt unter.( jW-Feuilleton 4.2. https://www.jungewelt.de/loginFailed.php?ref=/2011/02-04/025.php (funktioniert leider nur bei online-Abo, aber es lohnt sich wirklich nur zum Abgewöhnen!) ich wünsche der jungenWelt von ganzem Herzen ein besseres Feuilleton Und das tue ich im vollen Bewusstsein darüber, dass dieser Wunsch die eh schon geringe Chance erheblich verringert, dass meine Texte dort wieder Mal abgedruckt werden.)

http://www.barth-engelbart.de/?p=194

http://www.barth-engelbart.de/?p=195

http://www.barth-engelbart.de/?p=196

http://www.barth-engelbart.de/?p=804

http://www.barth-engelbart.de/?p=803

http://www.barth-engelbart.de/?p=831

http://www.barth-engelbart.de/?p=821

und jetzt schon wieder:

DROSTE:”Nach dem Einkauf bei Ikea” im jW-Feuilleton 03.02.2011 / Seite 13  (ist ja ganz nett und könnte bei Urban Priol in der Anstalt brillieren – so wie Andreas Rebers Amoklauf bei Tengelmann www.youtube.com/watch?v=olPCMMQVwHk&feature  nur der ist halt um Meilen besser.. auch als die gesamte abgeschrammte Anstalt des sexisty-Brüllers Priol

Mein Liebesgedicht für Gudrun Ensslin hat 25 Zeilen und war dem jW-Feuilleton zu lang

Drostes Einkauf bei IKEA hat 24 Zeilen und ist offenbar kurz genug.

Oder ist das Liebesgedicht nicht blöd genug ?

Ich stelle der jW -Feuilleton-Redaktion exklusiv einen ganzen Band mit Ge-blödel-dichten zur Verfügung, die teils kürzer teils länger sind als die bei und von Droste.

Kann es sein, dass der mit der Annette von Droste-Hülshoff verwandt und deshalb fürs Feuilleton so interessant ist ?

Oder mit der Freifrau von Droste-Fischering, FiFaFischering, zum Heilgen Rock nach Trier ging, TriTra Trier ging. Dort traf sie sich mit Kalle, danach schrieb diese Schnalle, nur noch mit Links nicht lange allerdings

zu früh für ein Berufsverbot war sie schon 48 tot.

Na ja, man wird sich ja doch mal so seine Gedanken machen dürfen..

Ich weiß ich weiß, es gibt Wichtigeres als Liebesgedichte von nicht ganz dichten Dichternb, die eben nicht ganz bei Droste sind ..

ABER .. meine politischen Gedichte  -ob kurz oder lang- erscheinen ebenfalls nicht (mehr) im jW-Feuilleton…

http://www.barth-engelbart.de/?p=827

03.02.2011 / Feuilleton / Seite 13

 

Nach dem Einkauf bei Ikea

Von Wiglaf Droste

Menschen pesen durch Ikea,

Kinder riechen nach Nivea,

müssen Pipi, wollen Nesquik,

Bonbons, Eis, verbreiten Hektik:Hier – das Bausatzbett heißt Lekvik!Spinnst du? – Nein, tatsächlich: L e k v i k.Allen, die sich gerne legen,scheint dies Bett ein großer Segen.Stündlich wird von hundert Kunden– um sich seelisch abzurundenund auch physisch zu gesunden –

Lekvik für sehr gut befunden.

Was an Lekvik so begeistert

sind die Klippen, die es meistert:

Ob Erotik, ob Aerobic,

filigran oder mehr klobig,

Fuß- und Faustzeug, Mißgeschick,

Gymnastik oder schlichtes Glück,

Plastik- oder Pillenknick:

Alles scheint mit Lekvik möglik.

Und den Lekvik-Kritikern

sage ich – und sag es gern:

Es wird dieser schöne Stern

durch Lekvik noch viel schöner wern.

SO WEIT DER DROSTE-TEXT

Der Abdruck des folgenden HaBE-Textes begleitend im Feuilleton zur Ägyptenberichterstattung wäre soooo schlecht nicht gewesen..

Ode an die Hoffnung im Magreb

WennAliMubarakFeissalGadObamIbnLaden

jetzt schwanken und stürzen

abdanken und fliehn

nach London, Paris,

ins Exil nach Berlin

Wenn die Toten der Slums

Kapitale erstürmen

den Partylöwen der Despoten-

Herrschaft die Krallen

samt Pfoten

kürzen

die wird auch kein Frontex-

Kommando erschrecken

wo die Frage steht

Freiheit

und Brot

oder Tod

Freiheit

oder verrecken

wem wird das schaden

mein Liebermann

irgendwann

sind dann alle

Despoten dran

und ihr Baalsgesetz, ihr goldenes Kalb

Die Profitdiktatur des Kapitals

wer die nicht stürzt

befreit sich nur halb

Agypter, Tunesier,

wir schicken deshalb

euch gern

auch als Spende

aus der PostWende

die Restbestände

der blauen Bände

zusammen mit Nofretete

als Dank und etwas späte

Bitte um Verzeihung

Und bitte seid gründlich

wir haben die Fehler

euch vorgemacht

euch gezeigt wie das Blatt sich wendet

wenn man nicht radikal genug

Revolutionen zu früh beendet

und wagt sich nicht dran

an das Baalsgesetz, das goldene Kalb

die Profitdiktatur

des Kapitals

Da müsst ihr ran

ihr fangt damit an

stürmt weiter

eure Helden der Starße

sind unsre

und Eure

ist unsre Befreiung

Mit euch in Wut, Zorn, Trauer und Freude

HaBE

(Ich hätte auch durchaus einige Zeilenumbrüche weggelassen, auch gekürzt … aber neee, null Reaktion von der Redaktion)

Christof Meueler vom Feuilleton der jungen  Welt hat mir geschrieben, er könne meine Gedichte wegen ihrer Länge nicht in der jungen Welt veröffentlichen

Mir zum Troste schreibt er noch, meien Liebesgedichte für berühmre Frauen machten mich sympatisch. Schön. Nur würde ich sie gerne auch in seinem Feuilletone sehn.

Das würde auch die Verkaufszahlen meiner Bücher etwas puschen und meine MiniRente eventuell etwas aufbessern.

Also, woran hängts? Inhalt, Qualität, Länge, …  ?

Nun schreibe ich nicht nur MaxiPoeme und AgitprovoArien, Romane und Kindergeschichten sondern  auch Epigramme in Kürze und Würze. Und LiebesGedichte nicht minder, mal überlang oder kurz:

Mein “Leben ist ein Badesee”, dieses Liebesgedicht für Gudrun Ensslin hat 25 Zeilen

Ich habe es mit 24 vor genau 40 Jahren geschrieben

Das hier jetzt folgende sehr schöne Gedicht von Wiglaf Droste hat  20 Zeilen und wurde am 22.01.2011 in der jungenWelt im Feuilleton auf Seite 13 als Zweispalter – in der Mitte und nicht als Randbemerkung veröffentlicht – zu recht meine ich. Aber warum dann mein Gedicht nicht veröffentlichbar sein soll, das wissen die Götter in der Redaktion.

Von der LiebeEin Frauengedicht(HaBE: ich glaub es nicht!!) Von Wiglaf Droste

Erst hast du mich schnöde verlassen

Dann schworst du, daß du mich vermißt.

Ich weiß, ich sollte dich lassen

Doch ich weiß leider auch, wie du küßt.Die Liebe ist manchmal ein MesserUnd schneidet in Herz, Fleisch und BlutUnd du bist kein bißchen besserUnd tust mir trotzdem so gutEs ist ja nicht so, daß du Brecht liestDu liest nicht, und kennst nicht mal BluesAch Süßer, der du so schlecht bist –

Weißt du, wie gut du mir tust ?

Ja, du weißt es, du Schuft, du weißt es genau

Ich seh es dir an, wie du lächelst und lachst

Du bist ein Mann, ich bin eine Frau

Und du weißt genau, was du mit mir machst.

Und dann wirst du mich schnöde verlassen

Später schwören, daß du mich vermißt.

Ich weiß, ich sollte dich hassen

Doch ich weiß leider auch, wie du küßt.

So weit das Gedicht von Wiglaf Droste

HaBE Ein Liebesgedicht für Gudrun Ensslin

Für Gudrun Ensslin 1971oder 72 auf jeden Fall nach dem Brandstifter-Prozess und während ihrer Mitarbeit bei der Staffelberg-Kampagne umgeschrieben nach vielen nächtlichen Nacktbaadereien in der Frankfurter Sering-Kiesgrube. Der ursprüngliche Text (in seiner Rohform nicht mehr erhalten) war 1969 der damaligen AUSS-”Funktionärin” Christa Appel gewidmet und nach ebensolchen Nächten entstanden. (Die BILD-Zeitung hatte diese couragierte Schülerin damals über die Titelseiten gejagt als “Sündenfall”, “Sex-Appel”, “SexAppeal”, weil sie für die Verschreibung von AntiBabyPillen eintrat und Sexualaufklärung in den Schulen einforderte und Kondome propagierte und – schon damals die Pille für den Mann forderte.  Nach ihrer Mitarbeit bei Günter Amendts “Kinderkreuzzug”  (rororo) und bei der Amendt’schen “Sexfront” (MÄRZ) wurde sie von den BILD-Jägern komplett zum Freiwild erklärt … “Kinderverführerin” und ähnliche Titel waren dabei noch das Harmloseste, was für ihre Arbeitssuche  sehr hilfreich war… Es hagelte Absagen am laufenden Band. Und es war natürlich kein Berufsverbot.

Der Ur-Text ist schon über 40 Jahre alt und ich habe ihn nur 2002 etwas umgeschrieben und  mit einer Schluss-Strophe ergänzt

Das Leben ist ein Badesee

Das Leben ist ein Badesee
es lässt sich kaum ergründen
so lang ich noch am Ufer steh
kannst du mich ganz leicht finden

Mein Ufer ist ein steiler Hang
Mit starkem Hang zum Rutschen
der steile Zahn der Zeit nagt lang-
e schon mit Fletschen statt mit Knutschen

dem trotzend tanz ich bis zum Rand
schlafwandelnd bis zum Fallen
träum mich in deiner warmen Hand
Eindämmern, wortlos lallen

Ich stürze und ertrinke fast
Nur du kannst mich noch retten
Ich greife dich, nicht Lust nur Last
Und will mich an dich kletten

Oh lass dich in dem Badesee
Von mir nicht heilig taufen
Schlag mich bis ich den Himmel seh
Lass mich allein ersaufen

HaBE/1969/1972

und etwas umgeschrieben und ergänzt
2002 mit einem Schlussvers:

Doch dann ganz unten stoß ich mich
Mit Schmackes aus der Gülle
Dann leb ich wieder, liebe (d?m?) ich
Bis an den Rand in Fülle
Ob ich dann noch der Alte bin?
Wer weiß? Vielleicht nur Hülle

Bei den Vorbereitungen der Staffelberg-Aktionen habe ich Ulrike Meinhof und Holger Meins bei den Workshops und Seminaren des AUSS und des Cineastisch-literarischen Vereins näher kennen  gelernt, als es darum ging, SchülerINNEN-Gruppen zu DokumentarfilmerINNEN auszubilden. Heute lacht man fast darüber, weil alles mit dem handy zu filmen ist, aber damals war es noch schwierig mit den sehr teuren aber schon recht leichen Super8-SchmalfilmKameras umzugehen, das material zu entwickeln und zu schneiden, denn auch das musste zum großen Teil fast im Untergrund gemacht werden: keine Kopieranstalt hätte das in den Heimen heimlich gedrehte Material so durchgehen, schneiden usw. lassen. Wir mussten das alles selbst machen, hatten aber auch hie und da Freunde bei den Rundfunkanstalten, die uns halfen, die auch unsere Filme senden wollten und “Bambule” bereits gut kannten…

Die Dokumentarfilme aus Schulen und Erziehungsheimen, aus Internaten und anderen Missbrauchsanstalten – wie der Bundeswehr und den Polizeischulen, aus Jugendgefängnissen und Psychiatrischen Anstalten, Einrichtungen der Inneren Mission und der Caritas, aus Bethel und Hadamar sollten dann öffentlich gezeigt werden und die Befreiungsaktionen begleiten … bzw. die Nacharbeit mit den befreiten Jugendlichen medial absichern.. Zu diesen Nacharbeiten stießen erst die “Kaufhaus-Brandstifter” später dazu. Dabei habe ich Gudrun Ensslin kennen gelernt, die ich vorher nur aus dem Zuschauerraum jeweils bis zur Räumung des Saales im Frankfurter Landgericht kurz sehen konnte.

Es hat für ein Mitternachts- um nicht zu sagen Abendmahl im Freien gereicht. Eine Vesper wurde es nicht. Die synergetische Verdopplung unserer evangelikalen Erblasten hätte uns ertränkt.

 

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Israel bombardierte Palmyra & das sind seine Verbündeten

Veröffentlicht am 18. März 2017 von Hartmut Barth-Engelbart  http://www.barth-engelbart.de/?p=195186

 

Die Freunde und Handlanger  Israels im syrischen Golan, ein Beispiel für viele:

Bild von den Kopfabschneidern unter der schützenden Hand Israels

hier folgen die Palmyra-Gemälde Ursula Behrs in Fortsetzung

Sie arbeitet daran immer weiter. http://www.barth-engelbart.de/?p=195186

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Fidel Castro fest versprochen: siempre para y con la gente!!

Veröffentlicht am 18. März 2017 von Hartmut Barth-Engelbart http://www.barth-engelbart.de/?p=194530

 

Para Fidel y Stella & sus Amigas/os

cordialmente HaBE  http://www.barth-engelbart.de/?p=194530

Ein Gedanke zu „Ist die “junge Welt” noch zu retten? Und die alte Welt?

  1. Lieber HaBe,
    wieder einmal ein sehr guter Beitrag. Ich bin vor Jahren durch die Linkliste von Einar Schlereth auf Ihre Web Seite gestoßen.
    Ich würde mich freuen, wenn Sie Ihre Seite einfach mehr verlinken. Dies geht ganz konservativ, wenn Sie öfter auf Youtube oder bei anderen Blogs kommentieren und gleichzeitig auf Ihre Seite verweisen.
    Obwohl ich keinen Blog oder Youtubekanal betreibe, konnte ich durch die genannten Mittel so manchen Blog / Youtubekanal auf dreifache Aufrufzahlen steigern ! Egal, ob es der Alles Schall und Rauch Blog mit 60.000 Aufrufen pro Tag oder der sascha313 Blog mit oft nur 250 Aufrufen pro Tag war.
    Ich schreibe Ihnen,
    1) weil Sie sehr gute Themen bringen
    2) weil sehr viele “alternative Medien” ihr braunes, kapitalistisches Gesicht zeigen. Dort wird nur noch über den bösen geilen Moslem gehetzt, der das arische blonde Mädel an den nicht vorhandenen Busen grapscht. Von Kritik am Deutschen Grosskapital, an NATO oder der aktiven Sterbehilfe namens Hartz4 Folter keine Spur.
    3) Antideutsche und Braune mögen Kapitalismus / westliche Kriege und hassen realen Sozialismus.
    4 ) Ich traue Ihnen zu, echte Aufklärung zu bieten.
    LG Mannie

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