Warum Georg Büchner die EZBankfurter Buchmesse boykottiert hat

Der Georg Büchner-Preis wurde bekanntlich nicht nur Gerhard Zwerenz verweigert sondern dem Arztsohn aus dem südhessischen Goddelau auch. Über diese Verweigerung hatte Gerhard Zwerenz ein Theaterstück geschrieben, dessen zentralster Teil die Rede Georg Büchners war, die er hielt, als die Darmstädter Akademie sich weigerte, ihm den Büchnerpreis zu verleihen. Es war ungefähr das gleiche Szenario, als die Stadt Düsseldorf Peter Handke den bereits verliehenen Heinrich-Heine-Preis wieder aberkannte, als der den Überfall Deutschlands auf Jugoslawien unter dem Oberkommando von Gerhard Schröder, Josef Fischer und dem Radfahrer Rudolf Scharping, (nach Vorarbeit von Genscher, Kinkel und Horst Köhler als damaligem IWF-Chef, Schuldeneintreiber und Abspaltungserpresser)  öffentlich als Völkerrechtsbruch und Kriegsverbrechen verurteilte. Die durch Eckard Spoo initierte Verleihung des alternativen Berliner Heine-Preises an Handke konnte den Rufmord an Peter Handke leider kaum wieder gutmachen.

Alternativer Büchner-Preis für Zwerenz

 Gerhard Zwerenz

Die Rede des Georg Büchner vor der Darmstädter Akademie für Sprache und Dichtung anläßlich seiner Ablehnung als BüchnerPreisträger (1975) ein monologisch satirisches Stück für Bühne und Rundfunk 1975 im Offenbacher Theater an der Goethestraße uraufgeführt und anlässlich der Verleihung des alternativen Büchner-Preises 1991 in Darmstadt in der Düsseldorfer Inszenierung aufgeführt .

Georg Büchner hat ja schon lange vor seiner 150. Drehung im Grabe den Darmstädter selbsternannten Gralshütern seines Erbes, wie der deutschen Spache und Dichtung die Benutzung seines Namens für den durch sie an auserwählte Palastschreiber und Hofnarren vom endgültigen Fronttheater verliehenen Preis untersagt. Franz Kafka hat sich mit seinem Bericht an die Akademie auch schon länger gegen die Schändung des Namens Büchner ausgesprochen – mit dem bekannten Erfolg. Wer zahlt denn diesen Preis eigentlich?  Wenns die Paläste zahlen, dann gilt: wer zahlt, bestimmt die Musik! Und wenns die Hütten sind ?  Die Paläste zahlen in der Regel mit dem, was sie aus den Hütten pressen. Es herrscht ja Pressefreiheit für die, die sich eine Zeitung kaufen können oder einen Sender oder zwei oder drei (frei nach Paul Sethe oder wars der Schirrmacher, der letzte kluge Kopf,  dem jetzt ein Hohler nach dem Anderen folgt ?

HaBE eine gemischt hochdeutsch-hessische Ab- & Ansage zur BuchMesse am Fuße der Kapitathedralen

Messeturm

Hellas EZB 1.Mai 13 094

 

Gemischt hochdeutsch-hessische Ab- & Ansage

Ihr liewe Leit, isch moan es wär schunn

he-igschde Zeit, doch simmer noch

nedd goanz sou weid wie Wei-

dischs Ludwisch un de

Schorsch ‘s gern

hädde

Hellas EZB 1.Mai 13 070

seid iwwer 30 Joahrn  forsch

isch jetzt dem Büchners

Schorsch unn aach

Dem Weidischs

Luddwisch

hinner

her

um

raus

zu krische

wouran des lische

kennt

(Vorsicht, ab jetzt Hochdeutsch)

dass das in Hessen

mit der Revolution

nicht schon

achtzehn

hundert

vier

&

oder

drei

ßig ging

– es hing

mit vielen

die dabei eine

Rolle spielen

hätten solln

& müssen

am Gal-

gen

&

an Festungs-

Zuchthaus-, heldenhaft,

die Helden hat man abgestraft

versehentlich erschossen schon 4 Jahre früher

und das nicht nur in Södel, wo die Pfaffen ihre Schafe

zur Begrüßung der „Befreier aus der Gewalt der Revoluzzer“

ihre Jubelschar, die Blödel den Jägern vor das Feuer

aus den high-tech-Flinten zu kollatoralen Schäden führten,

die danach die Fürsten, BaroneSSEN, Grafen nicht zu einer Träne rührten,

und später auch nicht Hentschel und Buderus, von Arnim und Consorten

zum Stoppen von Exporten

neuster Waffensorten

an  Fürsten und Kartätschen Prinzen

(bis hin zu Bismarks Dicker Berta zum Zerfetzen der Commune)

so ging die schöne Revolution mit & trotz Göttinger FR7 in die Binsen

Hätts damals schon die Ratz-verFAZ- verTAZte FRontschau schon gegeben

wärn sie vielleicht auch noch am Leben,  nur die Revolte ging daneben.. so isses eben

(“Was solln wir tun, wenn wir notwendig nach Profiten dürsten und unsre Arbeitsleute in der Not nach Brot und Arbeit schrein!? Da stell’n wir doch die Produktion nicht ein! Die Waffen für die Fürsten liefern auch den Armen Brot und unsre Arbeit macht sie frei, weg mit den Zollschranken, auch die für Gedanken, so lange sie nichts tun,  sind sie auch frei, wir bleiben dabei !” Friede in unsren Eisenhütten, damit die Paläste Waffen kriegen!!  )

denn es waren doch auch diese Hasen

zwischen Berg und tiefem, tiefem Tal

totkartätscht auf einer Wiese und verscharrt gleich untern Rasen

Untertanen

und

so

potenzielle Attentäter, Revoluzzer, Demokraten

und so wurde ihnen von den Jägern

rechtzeitig noch vor weitren

Atten-Missetaten gegen

Gottes heilge Allianz

Fürsorglich & ganz

Recht getan

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Zu Büchner hätte ich eine ganze Menge aktueller und kürzerer Texte anzubieten . Und Die Frage nach der Gage stellt sich nicht soooo dramatisch. In der Regel benefizze ich so was, wie ich es ja auch mit der Ausstellung „zum EZBankfurter „Frankfurter Loch“ gemacht HaBE
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Wenn ihr Interesse an Texten habt zum Thema, könnt ihr euch gerne noch bei mir mailden.

 

Ansonsten plane ich ab Sommer 2017 regelmäßige Konzerte, FREISINGEN und FREITEXTEN, erste Probeläufe schon im Laufe des Herbsts und Winters 2016, plane eine dementsprechende Werkstatt für den Linken Liedersommer auf der Burg Waldeck.

Wir sind eine Gruppe von bisher drei Musikern und schreibern, Grafikern und Sängern, die sich “Vaterlandslose Gesellen” nennen und gerne in der eigenen Muttersprache singen – aber auch sehr gerne in den sprachen anderer Mütter und Kinder, es dürfen auch Väter mitsingen

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HaBE noch was zu Büchner nachzutragen:

Das tragische am Hessischen Landboten war schon, dass die Klein-Bauern, die Handwerker und WanderarbeiteINNEN den Boten gar nicht lesen konnten und man die Schriftgelehrten, die sich auf ihre seite stellten systematisch liquidierte, so wie den Schriftführer der Oberhessischen Bauernaufstände, den Mittel-Gründauer Lehrer Paul Nagel, der erst jahre im Büdinger Zuchthaus krank gemacht wurde, Berufsverbot erhielt, als verschollen galt und sich bis 1854 mit Knechtsarbeit über Wasser halten musste. Bis er dann 1854 das Geld für die Auswanderung zusammengespart hatte…

Paul Nagel hatte schon 1830 die aufstandischen Oberhessischen Bauern für die Pressefreiheit gewinnen können, jedoch meinten die Bauern zunächst, es handele sich um eine Forderung gegen ihre Auspressung durch den Feudaladel.  WasPresse ist, wussten die meisten gar nicht und lesen konnten sie fast alle nicht. Als Paul Nagel ihen das mit der Pressefreiheit dnn doch erkären konnte, waren sie dann auch DAFÜR. Sie haben es sich zu Herzen genommen und  gegonnen, für den Bau ener neuen Dorfschule zu sammeln, schon vor 1848 … Dann wurden sie für ihre führende Teilnahme an der 1848er Revolution nicht nur mit Zuchthaus und Zwng zur Auswanderung bestraft, Die Überlebenden und Hiergebliebenen wurden mit der Schließung der Schule bestraft. Es gab über zwei Jahre keinen Unterricht. Die Mittel-Gründauer bauern mussten in Fronarbeit der Toreingang zur fürstlichen Domäne bauen (1852). Die bauer haben sich gerächt: sie sammelten weiter für ihre Schule – totz bitterer Armut im Dorf. 1878 war es so weit: einer der überlebenden Anführer des oberhessischen Bauernaufstandes von 1830 stiftete seinen Bauerngarten die- und jenseits des Mühlbaches gegenüber des Back- und Feuerwehrhauses für den Bau einer großen, neuen Schule . Mit Gail’schen Edel-Klinkersteinen an der Sichtfont zur Kirchgasse und mit selbstgebrannten Ziegeln, den  “Meddel-Grinner Russe-stoa”- (so genannt wegen der Ruß- und Glasschichten in den Ziegeln, an denen noch heute manche Schlagbohrmaschine scheitert). 1879 war die Schule fertig, die größte und schönste im weiten Umkreis: eine Volksschule, eine Grund- und Hauptschule bis in die 1960er Jahre. Leider wurde die von der “Initiative Alte Schule” vor dem Abriss gerette Alte Schule vom Schulträger Main-Kinzig-Kreis unter Umgehung der gesetzlichen Vorschriften nicht an den Besitzer, die Gemeinde Gründau zurückgegeben, sondern  nahc Inkrafttreten eines neuen Gesetzes an die Gemeinde Gründau gegen 140.000 DM verkauft, nachdem die Gemeinde dem Kreis ein Grundstück für eine neue Grundschule geschenkt hatte. Die Gemeinde hätte “wegen erwiesenem Undank” und der hinterlistigen Täuschung (als Finanz-Aufsichtsbehörde hätte der Landrat die Gemeinde daran erinnern müssen, dass sie ihre Alte Schule nach noch bis 1994 geltendem alten Schulgesetz gegen Antrag unentgeltlich vom Schulträger zurückerhält).

Für knapp 10 Jahre stellte dann zunächst der Main-Kinzig-Kreis und nach Rückkauf die Gemeinde Gründau der “Initiative Alte Schule” das auf IAS-Initiative unter Denkmalschutz gestellte alte Schulhaus für den Betrieb einer Leihbücherei, eine Hausaufgaben- und Nachhilfe zum Selbstkostenpreis,  eine dörfliche “Volkshochschule” zur Verfügung: Sparchkurse (Italienisch, Spanisch, Französisch, Englisch, Griechisch, Deutsch für Einwanderer und Spätaussiedler..), Dorfkino, Erzählabende, die Back(-haus-)feste ,Geburtstagesfeste, Konfirmationsfeiern, Reparatur-Café, Krabbelgruppen, Betreuungsschule, Geburtsvorbereitung, Rückenschule, Kreativ-Kurse, musikalische Früherziehung, Sexual- ud Drogenberatung, Bewerbungsschulung, Vorbereitung für die Bundeswehrbewerbungen, Kriegsdienstverweigerungsberatung, Fahrradwerkstatt, Jugendzentrum, Spielabende, SeniorINNentreffs, Sozialberatung,

2003 war das “Wunder von Mittel-Gründau” vorbei. Die Gemeinde verkaufte nach der rund 100.000 € teuren Sanierung der durch den Kreis verursachten Bauschäden (Hausschwamm) die Alte schule an Privatleute für 140.000 €.

Übrig gebleiben sind von den Gründungen der IAS: die Krabbelgruppen (im Exil im zu engen Kindergarten), die Betreuungsschule dann in Containern, eine Zeit lang die Englisch-Kurse in privaten Garagen, die musikalische Früherziehung (im Kindergarten), die große Leihbücherei (in einer ehemaligen Sozialwohnung im (neuen) Feuerwehrhaus. die nicht barrierefrei nur über Treppen zu erreichen ist und mittlerweile aus allen Nähten platzt) und die Erzählabende (jetzt im Nebenraum der Mehrzweckhalle, im sogenannten “Pfannmüller-Saal).

Seit verkauf der Alten Schule un d seit der Schließung der traditionellen Dorfgaststätte “Stenger/Heiss” gibt es keine Dorftreff mehr.  Jetzt denkt die Gemeinde an einen neuen Dorftreff im Rahmen der Dorferneuerung: Kosten zwischen 200.000 und 300.000,-€. dr Stadort ist noch nicht klar und die Finanzierung ist noch nocht sicher, denn auch wenn die Planung eines Anbaues an die Mehrzweckhalle von der Gemeinde gegen Anlieger-Widerstand und Widersprüche durchsetzen würde, läge der neue “Dorftreff” außerhalb de Förderareals, der sich auf den historischen Kern des Dorfes beschränkt und weit ab vom Dorfmittelpunkt und dem geschützten Ensemble um die Alte Schule und das Backhaus.. Die gemeionde, die gegenüber Fragen zur Nutzung des historischen Heldmann-Bahnhofs als Generationenübergreifendes Repair-Café und Betreutes Jugendzentrum nur mit mangelnden Mittel argumrentierte und sich den Bahnhof vor der Nase wegkaufen lies (wo im Nachbarkreis Jugend- und Kulturzentren entstanden: Bleichenbach, Stockheim, Glauburg usw ..), hat plötzlich so viel Geld, umzweidrittel der Bausumme für einen neuen (und jetzt schon absehbar zu kleinen) Dorftreff aufzubringen.

Die Sanierung der Schule hätte Ende der 90er/Anfang der 2000er mit Mitteln der EU, des Denkmalschutzes und aus Mitteln des Bauschäden-verursachenden Kreises (die gemietete Sache ist in ordentlichem Zustand zurückzugeben!!) finanziert werden können. Die Gemeinde hätte 100.000,.-€ gespart, Die Alte Schule hätte die Gemeinde schulgesetzmäßig kostenfrei zurückbekommen, wenn der Kreis seiner Fürsorge- und Aufsichtspflicht nachgekommen wäre und Bürgermeister Georg Meyer  mit eine (nach vorliegenden Gutachten erfolgssicheren) Klage die Rückgabe eingefordet hätte.. Die Gemeinde hätte 140.000,-DM gespart.  Der Verkauf der Alten Schule war mit 140.000,-€ ein Verlustgeschäft, denn die Alte Schule hatte die Gemeinde bereits über 170.000,-€ gekostet.  Als Verlust in diesem Zusammenhang muss der Bau der (bereits zu kleinen und nicht aufstockbaren) neuen Schule verbucht werden, denn hierfür hat die Gemeinde völlig grundlos dem undankbaren Main-Kinzig-Kreis ein über 2.000 Quadratmeter großes Grundstück im Wert von mindestens 150.000,-€ geschenkt. Wären also mindestens 300.000,- €, die die gemeinde Gründau auf Kosten der Bevölkerung in denS and gesetzt hat. Und jetzt für fast die göeiche Summe ein neuer Dorftreff mit allen oben angeführten Fragezeichen…

 

Ach, die Aktiven der IAS wurden im Main-Kinzig-Kreis vom Nachfolger Georg Meyers auf dem Stuhl des Schulimmobilien-Verantwortlichen in Kreis-Schulamt als Spinner hingestellt, als sie die Erhaltung der Alten Schule auch mit dem Argument forderten, dass für den Fall wachsender Kinderzahlen, sie die alten Schulräume als Ausweichquartiere bevorraten wollten. Keine zwei Jahre später war es so weit. Die ersten Klassen mussten wieder in der Alten Schule untergebracht werden. Dank der IAS war das möglich. Der Name des Georg-Meyer-Nachfolgers ist mir entfallen.

 

Noch was: warum der Altbürgermeister Meyer die Alte Schule als  selbstverwaltete Volkshochschule nicht dulden wollte, hat nicht nur parteipolitische, ideologische Gründe: er war vor seiner Zeit als Bürgermeister im Schulamt des Kreises für die Unterhaltung aller Schulimmobilien verantwortlich. Unter seiner Regie wurden die Gewölbe-Keller unter der Alten Schule zugemauert und so der Hausschwamm gezüchtet. Im Grunde genommen hätte man hier eine Schadens-Haftung ermitteln müssen.  Hat man unter seiner Regie als Bürgermeister natürlich nicht.  Um die Sanierungskosten  zu drücken, wurde eine Firma beauftragt, die dann -wohl unter Kostendruck des eigenen Billigangebotes die Hausschwammsanierung bei offenen Fenstern mit Sandstahl durchführte. Die in direkter Nachbarschft liegenden Wohnungen mit offen Kinderzimmerfenstern wurden so mit Hausschwamm kontaminiert, abgesehen von den Bauarbeitern, die ohne jeglichen Schutz arbeiten mussten. Erst durch nachbarschaftliche Hilfe, Benachrichtigung der Gewerbeaufsicht und Baupolizei, konnten die Abeiter dann in Schutzanzügen und mit Gasmasken weiterarbeiten, nachdem sie alle Fenster staubsicher versiegelt hatten. Diese nicht im Angebot liegenden Maßnahmen dürften den Preis der Sanierung der duch Georg Meyer mitverursachten Bauschäden erheblich nach oben gedrückt haben.

 

Aber nun aus den Niederungen der Provinz-Kommunalpolitik zurück zu Georg Büchner im Jahre 1834:

 

 

Georg Büchner kam mit dem Landboten erstens mindestens vier Jahre zu spät. Nun, er konnte wohl auch nicht früher, dafür war er zu jung.2013-03-09 13.00.20

Zweitens sprach er eine Sprache, die die Leute zwar verstanden hätten, wenn er sie persönlich angesprochen hätte, aber er hat sie nur per Flugblatt erreicht und das reicht eben nicht.  Besonders dann, wenn man die Sprache der gemeinen Leute nicht spricht.

Aber auch wenn man erst seit kurzem „gemein gemacht“ wurde.  Die abgewickelte „Intelligenz“ braucht ein ganzes Leben, um vom „gemeinen Volk“ als Teil dieses „gemeinen Volkes“ anerkannt zu werden.  Das durfte Reimut Reiche oder auch Matthias Belz am Rüsselsheimer Band erfahren haben. Nun ja, Georg Büchner hatte nicht wie viele heute nen Rückholvertrag bei der Münchner Rückversicherung, wie Joschka und Co. Oder immer die Putztruppenhände an der Klinke zur Macht.

Georg Büchner kam zu früh und zu spät.

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Georg Büchner ist eine tragische Projektionsfigur.

Er ist ein  Held und lebt in den Herzen der kleinen Leute bis heute…048

Wie die Weisen Frauen vom Weißen Stein, aus der Mittel-Gründauer„Witsche“, aus Wittgenborn und das weiße Einhorn, der Kuckuck und der Rabe: Auf einem baum einn Kuckuck… und Hoppe hoppe Reiter, wenn er fällt, dann schreit er, fällte er in den Graben (so wollen wir das haben), dann fressen ihn die Raben.

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Bis zum nächsten mal

Nö noch nich, überlegt Mal, was Büchner im Gegensatz zu anderen Zeitgenossen nicht geleistet und deshalb die Situation auch nicht richtig eingeschätzt hat. Die Leute konnten zum großen Teil nicht lesen, sie waren der Indoktrination von Kirche und Adel ausgeliefert, auch wenn es in den untersten Schichten und Klassen Mundpropaganda, subversive Erzählung gab, nicht zuletzt die tatsächlichen Volksmärchen… und nicht die hoffähig höflich gemachten der beiden Brüder Grimm, die sich die illustre Runde inclusive der Göttinger SIEBEN im Lusttempelchen des Rüstungsfabrikanten Buderus von Carlshausen, den von Savignys, den von Arnims Wochenends auf das Chaiselongue gelümmelt anhörten und Croissants – der Knaben Wunderhörner zum Café au lait schlürften. Da konten man den Idealen der französischen Revolution im Salon fröhnen und ab Montag wieder die Fürsten und die Preußen, die Würrtemberger und die Bayern mit Kanonen, und militärisch wichtigen Schienen iund lokomativen beliefern, das war damals schon so wie bei den von Weizsäckers oder den von Braunbehrens: ein bisschen Frieden, ein Bisschen Amnesty, ein bisschen NABU-BUND-GREENPEACE-MEDICO & ADOPT A REVOLUTION. die GRÜNEN sposorn, auch auf den LINKEn Auge etwas schielen und am Montag LEOs liefern und Fregatten und G36er und Drohnen vom Bodensee

 

Tatsächlich gab es außer den bekannten späteren Größen schon im VorVorMärz Leute wie denrepublikanischen 48er Früh-Streiter Dr. Christian Heldmann, die die Lage der Bevölkerung in der Peripherie, auf dem Land mit Hilfe auch statistischer Daten untersuchten, Hunger-, Krankheitsursachen herausfanden und den Spagat zwischen Reform und Revolution, zwischen Stadt und Land, zwiaschen frühem Proletariat und den Kleinbauern bewusst  hinbekamen, alphabethisierten, operierten, kurierten, und die Revolution vorbereitend mit den Menschen zusammen organisierten. Dr. Christian Heldmann initierte allein im großen Gorßherzoglich-Darmstädter Wahlkreis Offenbach Duzende ländliche Demokratische Vereine, die die Debatten organisierten,. alphabetisierten, dafür sorgten, dass die Klein-Bauern und Landhandwerker, die Wanderarbeiter nicht nur die Pressfreiheit deswegen unterstützten, weil sie meinten, es ginge darum, sie von der fürstlichen Auspressung zu befreien.

Wenn ihr euch heute hauptsächlich wohltätig, fortschrittlich, links in den Zentren bewegt, im eigenen Saft euch aufwärmt, auch in den vielen meist gut embeddeten NGOs, dann bedenkt ihr zu wenig, dass die meisten wirklichen Revolutionen daran gescheitert sind, dass die Menschen in der geographischen wie der gesellschaftlichen Peripherie nicht einbezogen, ihre Lage und Interessen nicht anerkannt, nicht erkannt und auch ihre Sprachen nicht gesprochen wurden. Wenn ihr meint, wir seien doch nicht in Anatolien, dann sei euch gesagt: Anatolien fängt direkt hinter Hanau an, bzw. liegt am Rand von EZBankfurt und am Rand von GroßBerlin und oft auch noch und immer wieder mitten drin. Das könnt ihr gerne Mal in den USA studieren, wenn euch das in Deutschland, in Frankreich, im UK/GB und in Nord-Italien nicht gelingt . Es geht aber auch schon in den neuen Ostkolonien recht gut. Braucht ihr außer Sächsisch und Sorbisch kaum Fremdsprachen…

 

Büchners Landbote ist da, wo er nicht von abtrünnugen Schriftgelehrten (Pfaffen, Lehrern, Advokaten, Medizinern, Apothekern, ((daher kommt doch der Name APO!!:-))) ihnen vorgelesen und übersetzt und erklärt wurde, stapelweise an die Polizei abgeliefert worden, weil der Pauperismus im Plebs herrschte und viele in der Dorf- und Landarmut, nichts damit anfangen konnten (schaut euch den plötzlichen reichtum der armen Leute von Kroombach an), weil die Pfaffen ihnen sagten, das sei Teufelszeug und die Verbreiter seien Sauf- und Raufbrüder, lichtscheues Gesindel, Räuber, Vergewaltiger, vaterlandslose Gesellen, Strauchdiebe, eben alles, was die MainStream-Medien heute auch über die BLOCKUPYer schreiben, wenn sie nicht ARTE-ig oder nimmer 3Sat sind..

 

Dr. Manfred Köhler hat über den linken Paulskirchen-Abgeordneten, Naturforscher, Land(Frauen-)arzt und EisenbahnPionier, Dr. Christian Heldmann, eine 700seitige Biografie plus dem dazugehörigen statistischen Material nebst umfangreicher QuellenListe geschrieben mit dem Wahlspruch des Revolutionärs und hessichen Landtagsabgeordneten als Titel: “Im Feuer der sozialen Republik”. Das sollte für alle zukünftigen Aktivisten eine Pflichtlektüre sein. Bei genügender Nachfrage findet sich sicher auch noch ein linker Verlag, der das bereits vergriffene Buch aus der Reihe der Publikationen des Hessischen Historischen Kommission neu auflegen würde… Man könnte aber auch Dr. Manfred Köhler darum bitten, darüber Seminare abzuhalten.. gegen Gage versteht sich, den der muss auch leben..nach zig Jahren Berufsverbot und Hungerrente. Einfach bei mir mailden !!!

 

 

HaBE

Um SPENDEN bitte ich aus zwei Gründen unter den Kennworten SODOM und ABSolution auf mein Konto-Nr. 1140086 VR Bank Main-Kinzig-Büdingen eG  BLZ 506 616 39 

Man/frau darf mich aber auch zu bezahlten Lesungen einladen, was mir noch lieber wäre. Der Buchhändler meines Vertrauens meinte zwar „Politische Lyriker und Belletristen verkaufen sich nicht!“,  doch da bin ich anderer Meinung: Mich kann man für einen Lesungsabend kaufen für schlappe 350 € plus Fahrgeld, Kost & Logi- logisch ! Sonst benefizze ich in der Regel, doch die Ausnahmen bestätigen das. Drum geht’s jetzt ums Geld.

Wer die Selbsthilfe-Organisation Der Opfer von Missbrauch in den evangelischen Landeskirchen Kur-Hessen-Waldeck und Hessen-Nassau sowie in der badischen Landeskirche , SODOM unterstützen will, kann Spende unter dem Stichwort “SODOM“  auf mein Konto einzahlen (oder mich zu einer SODOM-Lesung einladen)

Wer meine journalistisch-künstlerische Arbeit unterstützen und mir bei der Bewältigung von Abmahn-Tzunamies helfen möchte, kann das unter dem Stichwort

ABSolution, weil nach vielen Abmahnungen von Mark Seibert, dem LINKEn Bundesschatzmeister-Assistenten und Ex BAK-Shalom-Promi die jüngste wegen meiner Recherchen zu Herrmann-Josef Abs mich teuer zu stehen kam.

 

 


Autor: Hartmut Barth-Engelbart

Autor von barth-engelbart.de

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