Über nützliche Idioten & (unfrei-)willige Dienstboten

Der Verdacht lag und liegt weiter sehr nah, dass das, was in der USA abgeht und dort als “war of the Deep State against Trump” bezeichnet wird, nun auch in Deutschland exerziert wird. Aber die Atlantiker agieren eben überall. die “rationalgalerie” nennt einen der transatlantisch Abschreibenden:  Ein postfaktisches Arschloch in der SÜDDEUTSCHEN http://www.rationalgalerie.de/kritik/ein-postfaktisches-arschloch-in-der-sueddeutschen.html

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Aber es sind eben nicht nur die Schlachtschiffe der mainstream-medien: Gregor Gysi macht in verschiedenen “sozialen-Medien” mobil gegen Kuba und sein “diktatorisches Regime” (Gysi wörtlich zu Kuba), nennt Fidel Catro einen Tag nach dessen Tod “Diktator”. In verschiedenen “linken” und linken Mailinglisten zirkulieren Pamphlete mit fake news und wüsten Beschimpfungen gegen viele ALBA-Staaten, gegen Venezuela und Nicaragua, gegen Kuba und seinen “Castro-Clan” … wenn man nur ein Wenig nach dem Hintergrund, der Finanzierung der Autoren dieser Pamphlete recherchiert, kann man doch auch als politischer Laie erstaunliche Zusammenhänge entdecken. Wer die Beiträge von Glenn Greenwald und Brian Murphy hier nicht anklickt, kann nach den Links ein paar Kotzproben solcher “Regime-Change”-Anschieber-Groschenjungs und die Entgegnungen dazu lesen. Gaaaanz am Ende HaBE ich meine Stellungnahmen auszugsweise angehängt. (Ansonsten muss gelten: Dont feed the trolls! Das ist vertane Zeit!)

Sand im Getriebe

The Shaker, Brian K. Murphy von Glenn Greenwald bringen das weiter auf den Punkt. Im Text von The Shaker kann das “Dokument” der Geheimdienste direkt angesehen werden:

The Neocons’ Declaration of War Against Trump The Saker, January 11, 2017 http://www.unz.com/tsaker/the-neocons-declaration-of-war-against-trump/

The Deep State Goes to War with President-Elect, Using Unverified Claims, as Democrats Cheer The Intercept, Glenn Greenwald, January 11 2017 https://theintercept.com/2017/01/11/the-deep-state-goes-to-war-with-president-elect-using-unverified-claims-as-dems-cheer/

Weltmeister wird man nicht mit einem Schlag

Hier die Kotzprobe Nr.1

von einem gewissen Herrn Schnepel aus Nicaragua:

Aus der SZ: Was das politische Leben angeht, fragt man sich, wie es möglich ist, dass unser Weltgeschehen von Trump und Putin bestimmt wird. Gibt es unter knapp einer halben Milliarde Amerikanern und Russen nicht zwei Bessere?

Die Antwort liegt auf der Hand: Natürlich gibt es Bessere. Aber nicht Glücklichere.

Putin zum Beispiel hatte das Glück, im Leningrad der Sechzigerjahre eine solide Ausbildung zunächst als Straßenschläger, dann als Judoka zu erhalten: Die dort erworbenen Fähigkeiten sind, wie man sieht, auch im internationalen Leben nützlich. Es schloss sich eine Lehre als KGB-Agent an, mit der er die Grundlagen für sein heutiges Projekt Make Russia great again legte, dessen ökonomischer Nutzen für ihn und seine Freunde beträchtlich zu sein scheint, für den Rest der Bevölkerung überschaubar ist, vom Elend in Syrien oder der Ukraine zu schweigen.

Noch mehr verwöhnt: Trump. Von Haus aus mit Geld ausgestattet, ließ ihn das Schicksal in Zeiten von Twitter Politiker werden, und er hatte offenbar das Glück, von einem Spitzen-Geheimdienstler wie Putin und dessen Spionage-Tätigkeit in den Büros der Gegenpartei unterstützt zu werden. Noch dazu profitierte er vom glücklichen Umstand eines Wahlsystems, bei dem man mit mehr als zwei Millionen Stimmen Rückstand auf die Mitbewerberin Präsident wird.

Kurz zurück zur Wirtschaft: Nicht wenige Wissenschaftler raten, wenn so viele Kandidaten an der Spitze gleich befähigt seien, zum Los-Entscheid. Die Intriganz begabter Netzwerker würde ausgeschaltet, Frauen hätten bessere Chancen, auch handelten Menschen sozialer, wenn sie wüssten, dass sie vom Schicksal begünstigt worden seien; ihre Demut würde größer, ihre Neigung zur Hybris geringer. Im antiken Athen und dem Venedig der Dogen sei das Los bei der Auswahl der Führung sehr nützlich gewesen.

Kotzprobe Nr.2

vom Gleichen:

Das ist wieder der typische russlandfreundliche einseitige Mist. Wie kann man als Friedensbewegung zugunsten eines kapitalistischen Landes und seines 1% Stellung beziehen und nur gegen das andere wettern? Ist doch bekloppt! Was hat Putin (wir reden jeweils erstmal nicht von den Völkern) so Liebreizendes, daß Gruppen hier die Klappe aufmachen können, die an die Zeiten der durchsichtigen, heuchlerischen Organisationen wie DFU etc. erinnern? Schon wieder “Tarnorganisationen”, scheint es, nur diesmal keine pseudokommunistischen, sondern solche des capitalismo salvaje Putins und seiner Clique. Lächerlich, überholt, ahistorisch. Selbst die Wortwahl ist ähnlich derjenigen, als man den kriegstreiberischen Westen zugunsten der friedliebenden Sowjetunion brandmarkte. Die nicaraguanische Regierung z.B. hat 2016 50 russische Panzer gekauft, um gegen ihre Bevölkerung gewappnet zu sein, wenn´s mal losgeht mit dem “Wir sind das Volk”. Sind die besser und friedliebender als amerikanische? Und man steigt hier gerade um von GPS auf das russische GLASSirgendwas-System und russ. Satelliten. Ist das nicht Überwachung und Kontrolle, sondern halt dem Frieden eine Gasse schlagend?

 

Wie blöd! “Neinzurnato.de”.  Diesmal nützliche Idioten des RF-Imperialismus! Es sollte doch, wenn schon  Sprechchöre, heißen: Nein zu Krieg und Militär! Nein zum Hegemoniestreben der Regierungen von USA, Russland, EU, China usw. Keinerlei Zusammenarbeit, Liebeserklärungen, Verständniserklärungen in Richtung all dieser Regierungen (und der meisten anderen)! Lasst uns diesen giftigen Sumpf verlassen und uns organisieren mit den Leuten, Graswurzelrevolution hieß das mal …

 

Gerd Schnepel, enojado por la Zeitverschwendung.
PS Es ist auch eine Farce, wie unbedeutende Gruppen mit unbedeutenden leaders stammtischartig sich in die Weltpolitik einzumischen glauben. Macht mal was Prioritäres und Wichtiges, wenn Ihr könnt und die Leute Euch dabei als Mitstreitende akzeptieren.  Und Willi, erst denken, dann re-enviar! Nicht jeden Scheiß rumschicken, nur weil er Obama angreift und Putin herzt.

Und darauf hatte der Groschenjunge reagiert:

Stellungnahme des nationalen Netzwerkes “NATO raus aus Deutschland –
Deutschland raus aus der NATO” (http://www.neinzurnato.de/) 10. January,
2017

Wir solidarisieren uns mit unseren italienischen*, französischen und montenegrinischen Freunden, die ebenso wie wir als nationale Bündnisstrukturen für den NATO-Austritt, bzw. die Verhinderung des NATO-Beitritts ihrer jeweiligen Länder kämpfen. Wir sind eine Allianz von 61 Gruppen und Organisationen der Friedensbewegung in Deutschland, die sich im Sommer 2015 unter der Forderung „NATO raus – raus aus der NATO“ zusammengeschlossen haben. Hiermit bekräftigen wir:

Seien wir wachsam gegen die manipulierten Proteste, die gegenwärtig von den bisher dominierenden Kräften des Krieges gegen den kommenden US-Präsidenten Donald Trump inszeniert werden, der erste Präsident der USA, der öffentlich  die Berechtigung der Existenz der NATO infragestellt;

Lassen wir uns nicht ablenken vom Kampf gegen die
kriegsbrandgefährlichen Hinterlassenschaften der scheidenden
Obama-Administration;

Engagieren wir uns verstärkt gegen die militärische Einkreisung Russlands und den jüngsten NATO-Panzeraufmarsch an seiner Westgrenze;

Fordern wir noch nachdrücklicher die Beendigung der Sanktionen gegen Russland, die nur eins zum Ziel haben: die Verhinderung eines friedlichen, gleichberechtigten Miteinander der Völker des eurasischen Kontinents;

Suchen wir noch engeren Kontakt mit den wachsenden Volkskräften, die den einseitigen Bruch ihrer Länder mit dem NATO-Kriegsbündnis wollen.

Im Namen des nationalen Netzwerkes “NATO raus aus Deutschland – Deutschland raus aus der NATO” (http://www.neinzurnato.de/)

Klaus von Raussendorff

————————————————
*Erklärung der Lista ‚No NATO‘, Italien zu anti-Trump-Demos in Europa hier:

Die Demonstrationen gegen Donald Trump, die für die kommenden Tage in Europa geplant werden von Menschen, die vorgeben, gegen die NATO zu sein, sind – bewusst oder unbewusst – Teil der anti-russischen Massenhysterie, die in den USA seitens der Wahlverlierer geschürt wird und die ihr Echo in den untertänigen NATO-Ländern findet.

Jene, die seit Jahren Zerstörungen weltweit befürworten, können das Ergebnis der demokratischen Wahlen nicht akzeptieren und machen eine völlig unbewiesene Verschwörung durch russische Hacker dafür verantwortlich, die von niemand anderem als dem russischen Präsidenten persönlich angeleitet worden sein sollen.

Um den offenbar wichtigsten Aspekt von Trumps Außenpolitik zu stören, (abgesehen von innenpolitischen Maßnahmen, die noch nicht in die Praxis umgesetzt wurden), d.h. Bemühungen internationale Spannungen im Hinblick auf Syrien und Russland abzubauen, haben sich das US Establishment, die Neocon-Kriegstreiber, CIA und Geheimdienst Community, Finanzkräfte, der Militär-Industrielle Komplex und die
gleichgerichteten Medien in einen fast pathologischen Kriegsrausch versetzt.

Tausende Panzer, Kriegsgeräte, Raketen, Spezialkräfte und Truppen werden an die russische Grenze verlegt. Diese ungeheure Provokation und die Bemühungen, den gewählten Präsidenten zu delegitimieren, mit der großen Gefahr eines katastrophalen Bürgerkriegs in den USA selbst, zusammen mit dem kaltblütig kalkulierten Risiko eines thermonuklearen Krieges, lassen anti-Trump-Demonstrationen zum gegenwärtigen Zeitpunkt völlig deplatziert und politisch sinnlos, sogar ungeheuerlich erscheinen – als
eine echte Waffe der Massenablenkung.

Wir ersuchen alle, die zu diesen Demonstrationen aufgerufen haben – Demonstrationen die objektiv unseren Kampf gegen Krieg und gegen die NATO unterminieren und den irrsinnigen Kurs auf Konfrontation unterstützen –, ihre Pläne aufzugeben und gemeinsam mit uns gegen die Hinterlassenschaft von Obamas und Hillary Clintons erbarmungslosen Kriegsterrorismus zu mobilisieren, der den Tod von Millionen von Menschen und unermessliche Zerstörung hervorrief.

Heute sind unsere Feinde diejenigen, die auf eine planetarische Tragödie hinarbeiten, nicht ein gewählter Präsident, der uns mit seinen Ankündigungen beunruhigt haben mag, der aber bis heute keine der endlosen Verbrechen begangen hat, die man seinen Vorgängern anlasten muss.

Übersetzung: Doris Pumphrey

 

HaBE recherchiert, warum campact und WSF nicht gegen den US-Truppenaufmarsch mobilisieren:

campact & Weltsozialforum mobilisieren nicht gegen US-Aufmarsch

Veröffentlicht am 9. Januar 2017 von Hartmut Barth-Engelbart http://www.barth-engelbart.de/?p=171064

 

Weder campact noch das Weltsozialforum mobilisieren gegen den US-Aufmarsch an der russischen Grenze. Was campact betrifft, so wurde bei allen von campact mitorganisierten Massenkundgebungen gegen TTIP &Co von campact-Ordnern dafür gesorgt, dass keine Anti-Kriegsplakate, Transparente und auch keine Parolen gegen den TTIP-Initiator, die Wall-Steet und die US-Regierung mitgetragen wurden. Duzende von Augenzeugen und Betroffenen solcher Zensurmaßnahmen gegen Friedens-Initiativen berichten auch vom Einsatz körperlicher Gewalt durch die campact-Ordner. Protestbriefe an campact blieben und bleiben unbeantwortet. Besonders solche, die kritisierten, dass campact sich weigerte, die Aktionen gegen das Drohnen-Steuerungs-Hauptquartier in Europa in Ramstein zu unterstützen, weil es sich “lediglich um eine regionale Aktion” handele.   Die US-Militär-Kommandozentrale Ramstein mit globalem Einsatzradius und entsprechenden Massenmordraten ist also nach “campact” eine “regionale Angelegenheit”? Für das Weltsozialforum und dessen deutsche Sektion waren Ramstein und Büchel auch kein Anlass zur Mobilisierung: Die Atombombenstationierung mit den entsprechenden TrägerFlugkörpern in Büchel ist dementsprechend wohl auch nur eine “Lokalamität”? Nach den regelrechten Orgien von Rufmord, Diffamierung, Falschmeldungen und systematisch gestellten/bestellten Fotos gegen den Freidens-Winter, die Anti-Kriegs-Mahnmachen (Jutta Ditfurth: “Wahn-Machen!”)  haben es solche “Anti-Amerikanismus-Warner” wie campact gepackt, aus einer wachsenden Anti-Kriegs-Massenbewegung eine relativ bescheidene Restveranstaltung zu machen, die gegen die Umladung der 2000 US-Panzer und 4000 US-Soldaten auf Güterzüge der Deutschen Bahn in Richtung Polen und die Baltischen Republiken in Bremerhaven ganze 400 Menschen mobilisieren konnte. Das soll Resignation schaffen und die Menschren zur “Erkenntnis” bringen “Da können wir so und so nichts verhindern!”….  Wenn da nicht gezielt hingearbeitet wurde, fragen sich auch bisher nicht als “Verschwörungstheoretiker” etikettierte Menschen. Doch auch bis in die Spitze der LINKEn werden die Kriegstreiber geschont: Tobias Pflüger hat laut “junge Welt” vom 09.01.17 in Bremerhafen nicht etwa Barak Obama-der Fiedensnobelpreisträger oder die mit Giftgaswaffen in Syrien Frieden schaffende Killary Clinton am schärfsten angegriffen sondern ausgerechnet einen, der bisher noch gar nichts an Kreigseinsätzen befehlen konnte und sogar im Wahlkampf versprochenhatte, diese Kriegseskalation gegen Russland und die US-IS “Regime-Change” Kriege einstellen zu wollen. dass Obama versucht zusammen mit der hinter ihm stehenden US-Kapital-Fraktion dem kommenden Präsidenten einen Krieg zu hinterlassen, aus dem er nicht mehr rauskommt und für den er dann auch verantwortlich gemacht wird, das kann man sich an fünf Fingern ausrechnen .. Gut dazu passt, dass campact dazu aufforderte die von Killary-Finanzier Soros initiierten Kundgebungen gegen Trump zu unterstützen…Auf dem Hintergrund solcher Fragen  und Fakten haben sich verschiedene Menschen an die Recherchen über die Finanzierung sowohl des Weltsozialforums als auch der Organisation campact  und ihrer jeweiligen Mutterschiffe gemacht. Zunächst Professor Michel Chossudovsky, der u.a. das Portal “Global research” betreibt. Danach HaBE ich – angeregt durch einen Beitrag aus Uli Gellermanns “Ratinalgalerie” zunächst auf der Homepage des deutschen Weltsozialforums vergeblich nach einer Information über die Finanzierung gesucht und auch bei campact nicht gleich etwas klares dazu gefunden. Erst über verschiedene Supporter-Links kam ich an die Finanzierug heran und konnte äußerst Erstaunliches dabei entdecken.  http://www.barth-engelbart.de/?p=171064

 

HaBE zu dem Giftmüll Gerd Schnepels Stellung genommen (Auszüge):

das “Regime- Change” scheint jetzt ja  Soros-gesponsort in Venezuela in Gang zu kommen, so wie der Herr Schnepel es in Nicaragua mit herbeiarbeitet. Na und dann  wäre der “Castro-Clan” dran, wobei auch Gysi gerne mithilft, weil er weiß dass Castro ein Diktator war und sein “diktatorisches Regime” unter Raul Castro weitergeführt wird .. bis “der karibische Frühling naht” als Ros entsprungen auch aus “Graswurzeln”.

Derweilen lassen verschiedene Clinton-Wall-Steet-nahe Dienste den tumben Trump uber ihre Stöckchen springen, bis der sich den Hals bricht.. Die packen einen “plausiblen” Fake nach dem anderen in die Flachbildhirne, nutzen den SeelenStripp der Meryll Streep bei der Oskarverleihung – bei Tausenden von Drohnenopfern hat Hollywood das Maul gehalten und die im Auftrag Killary Clintons vergasten Kinder in Syrien jucken sie auch nicht. Die vergas Meryll Streep. Aber der eklige Auftritt Trumps gegen einen behinderten Journalisten, das hat sie auf die höchstbezahlte Hollywood-Barrikade gebracht. (Bei diesem Video-Streifen muss man noch Mal prüfen, ob der nicht in dienstlichen Studios zusammengestellt wurde, so wie jetzt die angeblichenTrumPornoStreifen auch.)  Das war ein Höhepunkt, wo der vermeintlich schwache Gute mit dem starken Bösen abrechnet, wie Garry Cooper in High-Noon 1952  oder auch “die Farm der Tiere”, mit dem sich George Orwell  nach 1945 im kalten Krieg durch die US-Dienste hat instrumentalisieren lassen. Der 1943/44 als “Ausfluss” seiner Spanienerfahrungen geschriebene Roman, war den Westalliierten solange nicht genehm, wie sie die UdSSR noch brauchten in der Hoffnung, die von ihnen mitaufgebaute und aufgerüstete faschistische deutsche Wehrmacht würde sich im Kampf gegen die Rote Armee in Osteuropa gegnseitig aufreiben. Erst nachdem dieser Plan nach Stalingrad sich als unrealistisch erwiesen hatte, wurde die Animals Farm gefördert, 1945 herausgebracht und ein Jahr nach Stalins Tod verfilmt, als mediale Begleitung zu den frühen dienstlich organisierten “Regime-Change”-Versuchen im Warschauer Pakt in den 50ern. Die Niederschlagung dieser Versuche wurde dann wiederum als “Verbrechen gegen die Menschenrechte” gegeisselt.  Die Ansatzpunkte für diese Versuche waren z.B. in der DDR völlig legitime Streiks für die Verbesserung der Lage in der DDR. Die Brandstiftungen gegen FDGB-Büros, HO- und Konsum-Läden, auch gegen die SED-Büros waren auf die dienstlich geführten Agent-Provokateurs z.B. aus dem SPD-Büro-Ost in Berlin zurückzuführen…

 Hartmut Barth-Engelbart wrote:

Die Reaktion auf meine Stellungnahme zu Herrn Schnepel aus dieser (WSF-?)Liste ist sehr spärlich. Es kam gar nichts. Deshalb noch einmal:

Dass es sich bei der NATO um ein defakto Angriffsbündniss handelt hat der allerwerteste Herr Schnepel wohl übersehen. Die NATO-Angriffskriege von Afghanistan bis hin zur vom HR-Kultmoderator und Ex-Linken-Ex-Trotzkisten Florian Schwinn herbeigewünschten „Befreiung Zimbabwes“ im Rahmen der Strategie-Pläne von Chef-Sache Afrika und AFRICOM, die „Befreiungskriege“ ijn Jugoslwien, Irak, Libyen, Somalia, Mali, Jemen zusammen mit den wahabitischen Saudis etc  könnten das auch dem Schnepel verdeutlichen. Oder will er  das gar nicht wissen.

Wenn Ortega keine russischen sondern Abrams oder LEOs gekauft hätte, wenn die überhaupt an diesen unsicheren Kandidaten verkauft worden wären (da hätte Sigmar Gabriel der Erzengel gegen waffenexporte sofort sein Veto eingelegt!), die wären so wie im Bahrain nur zur Verteidigng der Demokratie eingesetzt worden? Aber sicher.  Die sind so programmiert!!.  So wie die G36 auch!!

So offen doof, wie der Herr Schnepel hier den Soros-Groschenjungen machen will – mit klandestinem Einfädeln von „Regime-Change“, „karibischem Frühling“, und OTPOR-„bunter Revolution“ mit Maidan in Managua als Fortsetzung von Kiew in alternativ-linken Mailinglisten und Portalen, in “social-media” … . Sogar mit PEGIDA-Verlängerung „Wir sind das Volk!“… So offen blöd wird er nicht Mal von Soros Leuten als brauchbar eingeschätzt. Oder vielleicht doch?

Russlands Armee hat seit dem Rückzug der UdSSR aus Afghanistan bis 2016 in Syrien keine Kriege mehr geführt, und nach Afghanistan wurde sie zu Hilfe gerufen von der Regierung Nadschibullah gegen die US-gelenkten und damals schon von den GRÜNEN gefeierten (Fischer und Ditfurth-Freund Milan Horacek jubelnd mit Mudschaheddin auf zerstörtem sowjetischem Panzer) „VolksMudschaheddin“ – so wie jetzt durch die Regierung Syriens gegen den IS, der US-IS, Brit-IS. Saud-IS, Katars-IS, Türk-IS. Isr-IS, Franc-IS, Deutsch-IS und NATO-IS ist.

Frankreich, England, Polen, Tschechoslovakien, Niederlande, Belgien, Norwegen, Finnland  … das alles waren 1939 ff kapitalistische und zumindest die beiden Ersten imperialistische Mächte, beim Pilsudskischen Polen und seiner blutigen Diktatur (und seiner wie der finnischen Okkupation russischer Territorien) ist das mit dem Imperialismus noch nicht abschließend geklärt – aber die gleichzusetzen mit dem eindeutigen Aggressor, dem faschistischen Deutschland, sich in dieser Lage in „ÄquiDistanz“-Position zu halten, entspricht der Schnepelschen hier unten gezeigten Haltung.

Wer nicht mithilft, uns aus der Umklammerung durch die US-NATO zu befreien, wer nicht gegen ihren Aufmarsch gegen die Russische Föderation (((und der USA zusammen mit Japan gegen die VR-China)))  mobilisiert, der beteiligt sich an den Vorbereitungen zu einem „3. Weltkrieg“  mit anderen atomaren Dimensionen als nur ein bisschen Hiroshima und Nagasaki.

Ich war mir bei meiner Einschätzung der Schnepelschen Positionen bisher nicht so ganz sicher.

Diese seine jüngste mail hat meine schlimmsten Befürchtungen voll bestätigt.

Und für den höchstwahrscheinlich eintretenden Fall, dass jetzt eine Schnepel-Replik mit der aufgewärmten Sozialimperialismus-These der KPD/AO & des KBW hier rundgeschickt wird: dem Horst Mahler (RAF-KPD/AO-NPD), Hans-Gerhard (Joscha)Schmierer & Co-Nachbeter Schnepel zum Schluss: wenn es so etwas wie Sozialimperialismus gegeben hat und gibt, dann ist das unter sozialdemokratisch geführten Regierungen der Fall gewesen und heute kann man das noch als „sozial-ökologischen“ eurozentristischen Imperialismus bezeichnen. „Brot für die Welt, die Wurst bleibt hier!“ ist nicht ganz ausreichend. „Die Serengeti darf nicht sterben“, aber der Rest schon – mit Variationen des Programms „Vernichtung durch Arbeit“.

Wir halten uns noch etwas Regenwald, der Rest wird kapitalisiert, rasiert, und der Neger darf ChlorhühnchenReste aus USAIDs-Spenden essen.

So, mir reichts

HaBE

In welchem Umfeld Gerd Schnepel seine Dienste in Nicaragua tut, beschreibt der folgene Artikel aus Nicaragua.

US-Propaganda-Offensive gegen das sandinistische Nicaragua

Auf die Schnelle konnte ich den folgenden Artikel nur notdürftig ins Deutsche übersetzen. Nicht nur alle, die jetzt gegen Ortega hetzen sollten ihn lesen. Selbst die Weltbank und der IWF kommen -zähneknirschend zwar- aber nicht daran vorbei, die Fortschritte Nicaraguas unter der sandinistsichen Regierung zu bestätigen, schreiben mir Freunde vom Team Noticias del Sur. (siehe auch: Nicaragua: eine softcore Version von “Regime-Change” im Anlauf
Nicaragua: el golpe blando en marcha
Nicaragua: der SOFTCORE-Coup im Anmarsch
Ángel Guerra Cabrera
(Deutsche Übersetzung: HaBE)
Nicaragua sandinista, miembro de la Alba y solidaria con Cuba y Venezuela, no es ajena a la contraofensiva de Estados Unidos y los bloques de poder político-económico locales, contra los gobiernos populares y progresistas de América Latina y el Caribe.
Dem sandinistischen Nicaragua, das als Mitglied von ALBA solidarisch zu Kuba und Venezuela hält, ist die propagandistsiche Gegenoffensive der USA und der hiesigen polit-ökonomischen Machtblöcke  gegen die populären und fortschrittlichen Regierungen Lateinamerikas und der Karibic nicht unbekannt.

Han resurgido y se incrementan las actitudes injerencistas de Washington contra Managua. Impulsando este escenario y, a la vez, aprovechándose de él, Ileana Ros-Lehtinen, congresista republicana de origen cubano por Florida, y Roger Noriega, ex subsecretario de Estado de Estados Unidos, están enfrascados en una cruzada contra Nicaragua. La base principal de la operación se instalaría en Costa Rica con el apoyo de la Fundación Arias, del ex presidente y premio Nobel de igual apellido, a través de la cual proyectan canalizar 4 millones de dólares como sustento económico inicial a las acciones subversivas y la campaña mediática contra el gobierno de Daniel Ortega.

Sie haben wieder damit begonnen, die interventionistsichen Aktivitäten Washingtons gegen Managua zu verstärken. Angefacht wird dieses Szenario durch die auf Kuba geborene jetzige republikanische Kongressabgeordnete Ileana Ros-Lehtinen aus Florida u.a. für ihren privaten Nutzen und durch Roger Noriega, den ehemaligen stellvertretenden Außenminister der Vereinigten Staaten, die beide einen Kreuzzug gegen Nicaragua organisieren. Die Hauptbasis der Operation soll in Costa Rica mit Unterstützung der Arias-Stiftung, der Stiftung des ehemaligen Präsidenten und Nobelpreisträgers Oscar Arias installiert werden, durch die sie beabsichtigen, 4 Millionen Dollar (?) als erste finanzielle Unterstützung für subversive Aktionen und Medienkampagnen gegen die Regierung von Daniel Ortega nach Nicaragua zu schaffen.

Protagonista principal de las acciones mediáticas en Nicaragua sería el periodista Carlos Fernando Chamorro, apoyado por el grupo CINCO, que preside, y sus revistas Confidencial y Esta semana, financiadas desde Estados Unidos y la Unión Europea. Esta plataforma estructuraría redes movilizadoras que formen activistas y eventualmente hagan surgir un líder joven capaz de unir a la atomizada oposición. Fernando Chamorro viajaría a Costa Rica, antes o después de las elecciones del 6 de noviembre, para articular el plan lejos de la observación de las autoridades nicaragüenses y de la presión de otros grupos opositores ávidos de protagonismo.

Hauptfigur der Medien-Kampagnen in Nicaragua soll der Chef der größten Medien-Gruppe, der Gruppe CINCO,  der Journalist Carlos Fernando Chamorro werden, Herausgeber und Chefredakteur der einflussreichsten nicaraguensichen Zeitschriften “Confidencial” und “Esta semana”, die beide aus den Vereinigten Staaten und der Europäischen Union finanziert werden. Chamorros Netzwerke sollen junge Führungskräfte rekrutieren und aufbauen, die die zersplitterte Opposition vereinigen können. Fernando Chamorros Reisen nach Costa Rica, vor oder nach den Wahlen am 6. November verfolgten den Plan der Überwachung & internet-Kontrolle der nicaraguensischen Behörden und die Unterdrückung von Oppositionsgruppen medial in den Vordergrund zu stellen.

La campaña mediática se focalizará en el Canal transoceánico, el expediente de los derechos humanos, la falta de transparencia en el proceso electoral, la situación de seguridad ciudadana, la corrupción gubernamental y presionar a Managua para que abra su frontera a los migrantes cubanos.

Die Medienkampagne konzentriert sich auf den transozeanischen Kanal (durch den Nicaragua-See), Berichte über die (Nicht-) Einhaltung der Menschenrechte, den Mangel an Transparenz im Wahlprozess, die öffentliche Sicherheitslage, die Korruption der Regierung und auf den Druck auf Managua, die Grenze Nicaraguas für kubanische Migranten zu öffnen.

En paralelo se desarrollarían provocaciones contra el gobierno de Ortega. Organizaciones financiadas por la NED, archiconocida pantalla de la CIA, trabajarían en ambientes juveniles para movilizarlos a través de las redes sociales digitales en busca de que las fuerzas de seguridad ejerzan la violencia contra los activistas y eventuales manifestantes para caldear los ánimos y poder pasar a la segunda fase, consistente en sentar a Nicaragua en el banquillo de los acusados ante organismos internacionales y regionales por supuestas violaciones a los derechos humanos. Todo, al igual que la derecha en Venezuela, Bolivia y Ecuador, invocando tácticas pacíficas pero buscando que corra sangre.

Gleichzeitig sollen Provokationen gegen die Regierung von Ortega entwickelt werden. finanziert von der NED, NATIONAL ENDOWMENT FOR DEMOCRACY, einer Tochterorganisation der CIA , die mit ihrer “Frontarbeit”  unter Jugendlichen mit Hilfe “sozialer Netzwerke” dazu mobilisieren soll, die Sicherheitskräfte zur Gewalt gegen Aktivisten und potenzielle Demonstranten zu provozieren und in der zweiten Phase, Nicaragua vor internationalen und regionalen Organisationen wegen angeblicher Verletzungen der Menschenrechte auf die Anklagebank zu bringen.

(so wie das OTPOR mit dem Training für “bunte ‘adoptionsfähige’ Revolutionen”  und “Frühlingsrollen” für die Ukraine, Ägypten, Libyen und Syrien Soros-finanziert  in seinen Zentren u.a. im EU-gewendeten Serbien exerziert: HaBE)

Genau so wie in Venezuela, Bolivien und Ecuador, wo sie unter Berufung auf die angebliche Suche nach friedlicher Taktik dann schließlich Blut fließen lassen.

La embajada de Estados Unidos en San José está al tanto del plan dada sus estrechas relaciones con Arias y la fundación que lleva su nombre, la que le ha prestado incontables servicios. Conviene recordar la complicidad de Arias con Washington en la consolidación del golpe de Estado contra el presidente Zelaya.

Der US-Botschaft in San Jose ist der Plan über ihre engen Beziehungen zu Arias und seiner Stiftung, die ihr unzählige Dienste geleistet hat, bestens bekannt. Es sollte Arias Komplizenschaft mit Washington in der Durchführung des Coups gegen Präsident Zelaya in Erinnerung bleiben.

El guión ya es familiar. Es el de los mal llamados golpes blandos.


Das Skript dieses Stückes ist bekannt. Es sind (zunächst) die so genannten weichen Schläge.

Pero faltaría la guerra económica. De modo que los legisladores cubanoestadunidenses Ros-Lehtinen y Albio Sires, promovieron a finales de septiembre la aprobación en la Cámara de Diputados, nada menos que por unanimidad, de la conocida como ley Nica. De ratificarse en el Senado, donde es patrocinada por el también cubanoestadunidense Ted Cruz, privaría a Nicaragua de créditos de organismos internacionales como el FMI y el Banco Interamericano de Desarrollo, a menos que restaurara la democracia, según el criterio de Estados Unidos. Más allá de eso, la ley asestaría un rudo golpe a la inversión extranjera, necesitada desesperadamente por todos los países, mucho más si son pobres.

Jetzt fehlt hier noch der Wirtschaftskrieg. So haben die US-Gesetzgeber – angeführt durch die cubanisch-stämmigen Abgeordneten Ros-Lehtinen und Albio Sires – Ende September 2016 in der Abgeordneten-Kammer  einstimmig das Gesetz verabschiedet, das als “Nica” bekannt wurde. Ratifiziert wurde es im Senat, dort beonders unterstützt durch den kubanisch-amerikanischen Abgeordneten Ted Cruz. Mit diesem Gesetz würde Nicaragua die Aufnahme von Darlehen bei internationalen Organisationen wie dem IWF und der Inter-American Development Bank verboten, es sei denn, die “Demokratie” nach den Vorstellungen der Vereinigten Staaten würde wieder hergestellt.  Darüber hinaus würde das Gesetz einen schweren Schlag gegen ausländische Investitionen bringen, die alle Länder brauchen, besonders, wenn sie arm sind.

Nada beneficiaría a Estados Unidos que después de la mejoría de imagen en la región que le han traído los modestos pasos de relajamiento hacia Cuba del actual inquilino de la Casa Blanca, de repente aparezca estableciendo un bloqueo financiero contra Nicaragua, sumado a la criminal guerra económica que le impone a Venezuela en alianza con el capitalismo trasnacional. Sin contar la afectación que ocasionaría a numerosas compañías de país del norte y a sectores de negocios nicaragüenses. Podría esperarse que, en caso de aprobarla el Senado, Obama, para cuidar su legado, ejerza el poder de veto en los meses por venir e impida que entre en acción.

Das alles wird das Bild Vereinigten Staaten in der Region nicht verbessern, jenes Bild, das die bescheidenen Schritte der Entspannung gegenüber Kuba durch den aktuellen Bewohner des Weißen Hauses gebracht haben. Jetzt die Einrichtung eines Wirtschaftsembargos gegen Nicaragua zusätzlich zum kriminellen Wirtschaftskrieg des transnationalen Kapitalismus gegen Venezuela, ohne Berücksichtigung der Auswirkungen auf zahlreiche Unternehmen Nord-Amerikas und viele Sektoren der nicaraguanischen Unternehmen. Man könnte erwarten, dass Obama -sollte der Senat das Gesetz ratifizieren -,  sein “Vermächtnis” in der Ausübung seines Vetorechts gegen dieses Gestz in den kommenden Monaten erfüllt.

(HaBE: diese Hoffnung ist nun mehr als naiv!)

El gobierno sandinista tiene una alta popularidad y se espera que Daniel Ortega gane ampliamente las elecciones del domingo 6 de noviembre. Pero continúa la ruta del golpe suave.

Die sandinistische Regierung hat eine hohe Popularität und es wird erwartet, dass Daniel Ortega am Sonntag, dem 6. November die Wahl  gewinnt. Doch die Opposition wird den Weg der weichen Schläge weiter verfolgen.

Twitter: @aguerraguerra

Übersetzung HaBE ich gemacht. Wers besser kann, soll korrigieren :-O))))))

 

und hier noch ein Artikel, den ich nach Infos aus dem Team Noticias del Sur geschrieben habe:

Nicaragua: eine softcore Version von “Regime-Change” im Anlauf

Nachdem das Team von noticias del sur von einigen “NGO”-Berichten zur Lage in Nicaragua Kenntnis erhielt, von den Angriffen auf die sandinistische Regierung und von dem Versuch, auch den 90jährigen Ernesto Cardenal dafür zu instrumentalisieren, haben sich in Zentralamerika einige Menschen mit den Aktivitäten der in Nicaragua tätigen NGOs beschäftigt, die seit einiger Zeit sehr professionell und technisch gut ausgestattet an Sollbruchstellen in Nicaragua wie nach Soros-Vorgaben und OTPOR-Schulung für “bunte Revolutionen” und Regime-Change ansetzen. Das kennt man schon aus vielen anderen BRICS- und ALBA-Staaten, wo vornehmlich bei den ethnisch-kulturellen Differenzen zwischen verschiedenen Indigenen und den Regierungen angesetzt wird. Vorläufig wird hier noch die “soft-core”-Version des “Regime-Change” probiert .

siehe auch:

US-Propaganda-Offensive gegen das sandinistische Nicaragua

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Mit welch hervorragenden Propagandamitteln dort gearbeitet wird, zeigt u.a. das hier anklickbare Video, https://www.youtube.com/watch?v=QVndApgeQho mit der Zielgruppe “linke Kritiker”, Ökologen, Unterstützer “bedrohter Völker”, “Human Right”-Aktivisten. amnesty-Mitglieder und die europäische Nicaragua-Sympatisanten-Szene, die mit ihren MultiplikatorINNen in den Gewerkschaften, in der linken SPD, bei der LINKEn, bei den linken GRÜNEN, besonders in der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft, in Kirchengemeinden und Partnerschafts-Städten so desinformiert gegen die sandinistische Regierung mobilisieren kann und soll.

Dabei wird z.B. die innernicaraguensische Debatte z.B. um den Panama-Konkurrenz-Kanal durch den Nicaragua-See von außen angeheizt und instrumentalisiert.

Was viele in diesen Organisationen nicht wissen, ist, dass es Seitens der Firma Soros, seinem “demokratischen” Flaggschiff “move-on” und den von ihm mitfinanzierten deutschen NGOs wie campact  oder ProRegenwald und der dahinterstehenden Mutter-Organisation “Better-place.com” konzertierte Versuche gibt, Nicaragua zu destabilisieren. Mein Freund Christobal schrieb mir dazu:

Hola Hartmut

untenstehende Artikel von tortilla con sal beantworten die widerliche NATO-Propaganda zu Nicaragua bestens. Weiss nicht wieviel Spanisch Du liest? Auf deutsch leider ist mir bisher nix gscheites untergekommen.

es ist dies eine Kampagne wie gegen Syrien und andere – bloss – noch – ohne Krieg…  “Nur” Kriegs- Putsch oder so Vorbereitung…

und am Ende des Tortilla-Con-Sal-Artikels  ein Nicaragua-Bericht des Circo FanTazzTico und ein paar Zeilen meines Freundes Roland Spendlingwimmer aus CostaRica. Dass ich keine Ahnung von Nicaragua hätte, wie Gerd Schnepel behauptet, könnte mein Freund Dietmar Schönherr gut widerlegen. Mein Interview mit ihm und Berichte über unsere Zusammenarbeit kann man hier lesen:  Zur Wahl in Nicaragua: nhz-Interview mit Dietmar Schönherr

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Tortilla Con Sal

“Tortilla con Sal is an anti-imperialist collective based in Nicaragua producing information in various media on national, regional and international affairs. In Nicaragua, we work closely with grass roots community organizations and cooperatives. We strongly support the policies of sovereign national development and regional integration based on peace and solidarity promoted by the member countries of ALBA.”

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Why Is December So Important in Nicaragua?

An incomplete review offers a glance at why December is such an important month in Nicaragua’s turbulent history.

ALBA’s Vitality Versus the Neoliberal Living Dead

The ALBA countries outperformed the wealthiest countries in the region during the world’s most serious economic crisis in nearly a century.

ALBA and the Moral Poverty of the West

Nicaragua Faces Down Another Deadbeat Intervention

Western media, NGOs and governments are waging a psychological warfare campaign against the country’s Sandinista government.

Here We Go Again: Washington’s War on Democracy in Nicaragua

Nicaragua has been a thorn in the side for U.S. authorities for its uncompromising anti-imperialist interrogation of Western countries’ policies.

Suppressing Democracy: Western Journalism and Its Acolytes

The website Confidencial destroys meaningful democratic process by constantly and deliberately misleading its readers.

Rene Nuñez: His Legacy for Nicaraguan Revolutionary Youth

Rene Nuñez devoted his life to his revolutionary beliefs

El Salvador: Piling on the Fake-Legal Precedents Against Funes

“Since I left the Presidency of the Republic I knew that the right wing oligarchy was going to intensify its political persecution of me,” Funes said.

Nicaragua: Profit, Phony News Media and Political Power

The reposting in various progressive outlets of biased report confirms the convergence in reporting international affairs between alternative and corporate media.

Latin America, US Terrorism and Global Solidarity

Selfless people in solidarity with grassroots resistance from Palestine to Mexico have made huge sacrifices trying to defend vulnerable communities.

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(Es sind übrigens die gleichen, die jetzt von Soros mitfinanziert die Demos gegen Trump organisieren, der als erste seiner Aufgaben die Deeskalation gegenüber Russland und China sieht und TTIP canceln will usw…. zu diesen Demos nimmt der Songwriter David Rovic Stellung (, der ich mich weitgehend anschließen kann) ((der Artikel zu Nicaraua folgt danach, leider nur auf Englisch)):

Today’s thoughts on Trump and the Nonprofit Industrial Complex.  You can also read this on my blog.

Touring Against Trump?

I vacillate between being horrified by Trump and being horrified by all the people who are actively trying to make sure I’m horrified by Trump.  Specifically, the ones that run nonprofits, NGOs, and other money-grubbing “activists.”  I don’t know what they do with the rest of their lives, but whenever it involves my inbox, it has to do with fear-mongering and raising money, in equal measure.
Evidently, these groups are making more money than ever before since the election.  (This has been all over the press.)  They can presumably use all the money to raise more money, and to have the occasional protest, to make sure we remember that they’re “activists,” so we can give them more money.

I’m trying to organize this year’s concert tour.  It’s what I do, regardless of who’s in the White House.  I thought for about two seconds about figuring out how to make it a specifically anti-Trump tour, but then I felt nauseated and had to stop thinking about doing that.  See, I’m absolutely certain I could get lots more gigs if I jumped on the bandwagon.  But my principles are more important to me than money, so I can’t do it.

I’m so tired of referring to the political parties and their figureheads by their meaningless names.  From now on I’m going to use my own invented names, which make more sense.  The Party of Capitalism and Imperialism #1 and the Party of Capitalism and Imperialism #2 — POCI1 and POCI2 (pronounced “pah-kee,” I think).

POCI1 has been in power for the past eight years.  While in power, they have helped turn the USA into the fracking capital of the world.  There’s no more clean water left in several states.  We had the worst environmental disaster in the history of the world — and I’m not talking about fracking, I’m talking about the Gulf of Mexico.  After that, deep water off-shore oil drilling continued.  POCI1 deported millions of undocumented human beings back to war zones south of the US border.  POCI1 facilitated a violent military coup in Honduras, violently overthrew the government of Libya, continued military occupations of several countries initiated by POCI2 before them, tried hard to negotiate a massive “free trade” treaty, launched innumerable drone attacks against civilians in many different countries, and pushed hard to expand the anti-Russian military alliance called NATO.  And that’s only a few of the things POCI1 did, only in the past eight years!

During the eight years before POCI1, when POCI2 was in power, in a nutshell, they did all the same shit.  They didn’t deport as many people or jail as many whistleblowers or launch as many drone strikes, but they very violently invaded and occupied two countries, killing hundreds of thousands of civilians in the process.  They didn’t do as much fracking, but it was early in the fracking era when they were in power, and the VP of POCI2 ran the company that invented the practice.

While POCI1 was in power — led for the past eight years by a handsome, eloquent black man from a massive, impoverished, extremely violent US city — the NRA raised more money than ever, by fear-mongering.  By telling their constituency that POCI1 was going to take away our guns.  Now that POCI2 is coming back into power, other “activist” groups are telling us to give them money because POCI2 is going to deport even more people than POCI1 did — though they don’t put it that way.  We should give them money because POCI2 is going to be even more friendly to the rich, to neoliberalism, to big business — but they don’t put it that way.

They don’t put it that way at all.  They would have us believe that there is a battle between good and evil going on.  On one side, POCI1 and the “activist” groups defending our civil liberties and the environment.  On the other side, the evil POCI2 and the haters and deniers and their army of orcs.

I wish reality were so simple.  But it’s not.  And as long as these “activist” groups are trying to convince us it is, just so they can make more money from our fear, they are part of the problem.  I don’t know how to jumpstart a militant mass movement for real social change any more than you do.

But I do know this:  the way forward will not involve the leadership of morally bankrupt, cynical people or organizations that would have us believe there are sufficiently significant differences between POCI1 and POCI2 that we should give a shit which one is driving the train that is speeding towards the cliff.  Don’t mistake reality for Middle Earth.  There is no Lothlorien among these politicians and their hangers-on.  Only Mordor.

Auf die Angriffe, wie die des Gerd Schnepel aus Nueva Guinea in Nicaragua kommt aus dem Team der Hinweis auf den Artikel von Tortilla Con Sal

Nicaragua Faces Down Another Deadbeat Intervention

  • A man places a banner in support of Nicaragua

    A man places a banner in support of Nicaragua’s President Daniel Ortega and vice presidential candidate first lady Rosario Murillo at Jinotepe city, Nicaragua. | Photo: Reuters

Published 31 October 2016
Western media, NGOs and governments are waging a psychological warfare campaign against the country’s Sandinista government.

Every time Nicaragua faces elections, this small, impoverished country is subjected to intense scrutiny by Western governments and media.

RELATED:
Here We Go Again: Washington’s War on Democracy in Nicaragua

This year’s national elections are no exception. As in previous years, Western media, NGOs and governments are waging a psychological warfare campaign against the country’s Sandinista government led by President Daniel Ortega. As usual, inaccurate criticism and deliberate misrepresentation of the country’s electoral system abound. But national opinion polls all forecast an overwhelming victory for Ortega as President and for the Sandinista Front for National Liberation, or FSLN, in the legislature. The main issue is not whether Daniel Ortega and the FSLN will win, or by how much, but whether some sections of the local and regional right wing, dependent on political support from the United States, will be able to discredit the elections’ legitimacy.

Six political alliances and parties will contest the presidential elections, while seven will contest the legislative elections. At the moment over 80% of people polled say they will definitely or probably vote. Among those voters, the FSLN as a party is polling regularly at levels of about 60% support, the opposition parties at around 10%, uncommitted voters at about 30%. That means Daniel Ortega, whose personal popularity is around 79% is likely to be re-elected President with at least 70% of the vote. The FSLN is likely to slightly increase it’s already solid control of the country’s National Assembly at the cost of the bitterly divided opposition parties who long ago lost the support of their natural allies in Nicaragua’s business classes.

The following factors explain why President Ortega and his partner Rosario Murillo as well as the FSLN party they lead are so popular even after ten years in government:

– Daniel Ortega’s government has prioritized credit and technical support for the 70 percent of Nicaragua’s labor force who work on their own account in small businesses and the informal economy or in some form of cooperative association, people who were marginalized under previous neoliberal governments.

– Nicaragua’s business classes support the Sandinista government’s National Development Plan because it has been extremely successful and because the political opposition in Nicaragua does not have one.

– Socialist inspired public sector investment programs in infrastructure, electrification, free health care and education, support for sport and culture, subsidies for utilities and public transport have tremendously enhanced quality of life for low-income families, most of the population.

– The FSLN and President Ortega have honored their commitment to a government of reconciliation and national unity based on dialog and consensus with all social sectors, including, for example, the Catholic church hierarchy, evangelical churches, labor unions and private business.

Nicaragua’s political opposition has been hopelessly divided ever since their failure to win majority support in the municipal elections of 2008, the last time they combined together against the FSLN.

Neither Nicaragua’s political opposition nor their foreign backers have any coherent alternative to this powerful combination of political, economic and social factors supporting President Ortega and the FSLN. For their part, the right wing parties legitimately contesting the November 6th elections have avoided being cast as pawns of US policy. The sector of Nicaragua’s political opposition worst affected by the collapse in support for Nicaragua’s right wing generally has been that of ex-Sandinistas allied with corruption-tainted banker and perennial loser Eduardo Montealegre and other less well-known right wing politicians. Now, even that tiny faction, grandiosely calling itself the National Coalition for Democracy, has split into a group called Citizens for Freedom and another composed of ex-Sandinistas called the Broad Front for Democracy. These self-styled democrats have proved they are incapable of organizing a successful political project of their own.

RELATED:
Suppressing Democracy: Western Journalism and Its Acolytes

Even among themselves, they admit no dissent, and persistently blame their failure on Daniel Ortega and their right wing rivals. Their only political option is to appeal for outside intervention to try and delegitimize the elections next Nov. 6. As veteran U.S. solidarity activist Chuck Kaufman has pointed out, the ex-Sandinistas and their equally marginal right wing allies have openly lobbied in the US to cut off development loans to Nicaragua. The imperial US elites and their pawns are calling into question Nicaragua’s electoral system. They have openly proclaimed a psychological warfare campaign with the slogan “There’s no one to vote for!” to try and invalidate this year’s elections altogether, as they did in 2008. Back then they falsely and unsuccessfully proclaimed that year’s municipal elections invalid while at the same time refusing, in Managua the capital, to accept a recount they themselves demanded.

This year they claim the national elections are invalid because, through their own political, legal and administrative incompetence, they lost control of their preferred political party, the Independent Liberal Party (PLI), to right wing rivals. They claim a lack of national and foreign electoral observers will invalidate the result. But 5000 national observers from Nicaragua’s universities will monitor the process, which will also be accompanied by impeccably impartial and distinguished foreign electoral experts from across Latin America and the Caribbean. They claim Daniel Ortega’s wife Rosario Murillo should not be Ortega’s vice-presidential candidate, even when opinion polls have shown Murillo’s national popularity at well over 70 percent for years now.

In any other country, no one would pay the least attention to a tiny right wing clique polling less than 1 percent support nationally crying fraud at political rivals polling levels of personal approval of over 70 percent year after year. But in Nicaragua’s case all the usual suspects are supporting this latest deadbeat political gambit by a minuscule clique of anti-democratic, narcissistic, unpatriotic sell-outs. US right wingers like terrorist supporters Ileana Ros Lehtinen and Marco Rubio have pledged support. NGOs like the Washington Office on Latin America parrot almost identical attacks on Nicaragua’s electoral system and government. But they all struggle maladroitly to reconcile the contradiction between massive popular support for Daniel Ortega, Rosario Murillo and the Sandinista party with allegations of repression and a trend towards dictatorship.

The Organization of American States showed every sign of wanting to support efforts to delegitimize Nicaragua’s elections. Alert to the danger, President Ortega invited the OAS to Nicaragua to dialog on the electoral process and related political matters. OAS General Secretary Luis Almagro, himself flagrantly interventionist towards Venezuela and Nicaragua, could hardly refuse without losing all credibility. Thus, the OAS will not be observing the elections and has been forced to acknowledge the Nicaraguan government as a partner whose sovereignty they have to respect. The real losers in Nicaragua’s elections will not be the almost certain to be defeated right wing candidates, but the tiny clique of extremist right-wingers, including many ex-Sandinistas, who hoped in vain to engineer international dismissal of Nicaragua’s election results.

 

FANTAZZTICO IN NIKARAGUA 2016

 

Lieber Hartmut !

 

Nachdem dir Christobal schon einige Informationen geschickt hat, moechte ich nur noch anfuegen, wie wir Nikaragua mit dem Zirkus erlebt haben. Seit 3 Jahren gehen wir regelmaessig an das Festival “El Berriche Ambiental” in Granada und anschliessend in die noerdliche Region von Esteli und Condega, wo wir Vorstellungen und Workshops geben. Ich haenge dir einen kurzen Bericht von 2016 an. Wir spuerten durchwegs in den laendlichen Gebieten eine starke Akzeptanz der Regierung von Ortega und eine von Jahr zu Jahr zunehmende Verbesserung der Lebenssituation, Bildung, Gesundheit, Oekonomie.  Die Staedtepartnerschaften von Oesterreich mit denen wir zusammen arbeiten lassen sich von den Manipulationen nicht beirren. Seit vielen, vielen Jahren realisieren sie ihre Projekte mit den Partnergemeinden, wobei in der Regel die Frente Sandinista, die sandinistische Jugend und die Buergermeister ihre Koordinationspartner sind.

Leider haben wir bei manchen Freiwilligen die Tendez vorgefunden Kritiken wie die von  Gerd S. als bare Muenze zu nehmen. Richtigstellungen scheinen uns deshalb sehr wichtig….

 

Und jetzt der kurze Tournee-Bericht:

Im Jaenner waren wir mit Fantazztico in Nikaragua auf Tournee. Seitdem wir schon letztes Jahr mit Hilfe des Staedtepartnerkomitees  ANSFELDEN/LINZ einen  guten Kontakte zu Condega aufgebaut hatten, hat sich die Verbindung zur Region Condega, Esteli, ….. ganz stark erweitert. Dieses Jahr hat Ermen Rodriguez, unser Koordinationspartner ganz viele neue Orte ins Programm aufgenommen. So waren wir auch in La Trinidad, wo die neue Buergermeisterin (seit langem zum ersten mal wieder von der Frente Sandinista gestellt) uns eingeladen hat. Es war eine wunderschoene Begegnung!  In La Trinidad war ich vor ca. 27 Jahren, als dort die CONTRA ihr Unwesen trieb. Ich arbeitete mit Solidaritaetsbrigaden aus der Schweiz und Deutschland zusammen. Diese Verbindungen gibt es immer noch. Unter anderem durch die Hilfe dieser Partnerschaften ist La Trinidad heute ein stattliches Staedchen geworden. Die Buergermeisterin hatte die Leute sehr effizient zusammen getrommelt. Wir hatten ein tolles Publikum. Ich haenge euch ein Foto davon an.  Ein zweiter Ort, der uns beeindruckte war Venecia, ganz in den Bergen noerdlich von Condega. Auch Gebiet von CONTRA Ueberfaellen. Heute ein wunderschoenes Bergdorf mit beachtlicher Kaffeeproduktion (nach wie vor als Kooperative) und ein bisschen Tourismus.

 

Fuer unsere Kinder und Jugendlichen des Fantazztico sind diese Exkursionen nach Nikaragua zu einer sehr geschaetzten Aktivitaet geworden. Und sie sind sehr lehrreich!  Du spuerst heute in Nikaragua einen starken Konsens, das Land vorwaerts zu bringen. Der ueberall praesente Wahlspruch ¨Nicaragua cristiana, socialista y solidaria “, mag bei uns, die wir weniger an die christlichen sozial/revolutionaeren Wege glauben, vielleicht nicht so ueberzeugen aber ich muss sagen, dass waehrend in Costa Rica eine rasante Polarisierung zwischen besitzender, sich immer mehr bereichender Bourgoisie und dem Rest der Bevoelkerung  entwickelt, man in Nikaragua eine sehr stabiles, auf Zusammenarbeit und die Bedeutung der venezolan. Revolution schaetzenden Einstellung trifft. In Costa Rica strotzen die Zeitungen von taeglichen Hasstiraden gegen die Gewerkschaften, die noch verstaatlichten Betriebe, die neue linke Partei FRENTE AMPLIO, ja  sogar gegen die Genossenschaftsbewegung und solidarische Wirtschaft, die momentan von der Regierungspartei PAC (linksliberal) propagiert wird. Was gegen Venezuela gehetzt wird davon will ich gar nicht reden!

 

Roland Spendlingwimmer

 

noch ein interessanter Beitrag zu Nicaragua
http://www.jornada.unam.mx/2016/11/03/opinion/026a1mun

 

 

…Una encuesta  que abarca el período 2009-2014,  asesorada y validada por el Banco Mundial, reveló que la pobreza general decreció de 42.5 a 29.6 por ciento, en tanto la pobreza extrema se reducía de 14.6 a 8.3 por ciento.  La investigación dio como resultado que 70 por ciento de los nicaragüenses clasifica en la categoría de no pobre, algo inimaginable en los duros 17 años de gobiernos neoliberales que precedieron al regreso de Daniel Ortega a la presidencia en 2007….

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8 enero 2017
| Ángel Guerra
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Nicaragua: sus éxitos y la ofensiva imperialista
3
Comentarios

En la segunda fase de la Revolución sandinista, Nicaragua, que siempre aparecía en el sótano entre los países de América Latina y el Caribe, rivalizando en pobreza y marginación con Haití, ha tenido avances sociales significativos. Sin embargo, estos y la resplandeciente victoria electoral del Frente Sandinista de Liberación Nacional(FSLN) en las elecciones del 6 de noviembre pasado, en las que Daniel Ortega, su candidato a la presidencia, obtuvo el  72.5 de los votos, han sido recibidas con un silencio atronador por las corporaciones mediáticas y hasta por medios progresistas que no han comprendido la trascendencia del sandinismo en la geopolítica de la izquierda regional.

Nicaragua: sus éxitos y la ofensiva imperialista

Es natural que así sea en lo que concierne a los medios dominantes, pues ese resultado electoral contradice a los teóricos del “fin de ciclo ”progresista”, que se alegraron enormemente y argumentaron que sus tesis se confirmaban ante las derrotas electorales de los gobiernos populares en los comicios presidenciales argentinos, los parlamentarios en Venezuela, el referendo sobre la repostulación de Evo Morales en Bolivia y el golpe de Estado parlamentario-mediático-judicial en Brasil.

De modo que no puede haber duda: la victoria electoral del FSLN constituye un magnifico augurio para las elecciones de febrero en Ecuador, donde la fórmula Lenín Moreno-Jorge Glass, de Alianza País goza de una importante aceptación y podría imponerse en primera vuelta apoyada en la popularidad de su líder y fundador Rafael Correa.

La rotunda victoria obtenida por Daniel Ortega, con un 62 por ciento de participación electoral –cifra que pocos países alcanzan en nuestra región-, fortaleció políticamente a la Alternativa Bolivariana para los Pueblos de Nuestra América(ALBA), mecanismo de unidad, integración y concertación  política más avanzado al sur del río Bravo, cuya concepción y práctica es fundada en una relación de solidaridad y complementación entre sus miembros, como también en el reconocimiento de los grados de desarrollo como principio rector de los apoyos mutuos desde que fuera constituido por Fidel Castro y Hugo Chávez en diciembre de 2004.

Nicaragua ha diseñado una batería de programas sociales tales como Hambre Cero, Plan Techo, Usura Cero, Merienda Escolar, Bono Productivo y Casas para el Pueblo, que en su conjunto se dirigen a la disminución y erradicación del drama de la pobreza. Una encuesta  que abarca el período 2009-2014,  asesorada y validada por el Banco Mundial, reveló que la pobreza general decreció de 42.5 a 29.6 por ciento, en tanto la pobreza extrema se reducía de 14.6 a 8.3 por ciento.  La investigación dio como resultado que 70 por ciento de los nicaragüenses clasifica en la categoría de no pobre, algo inimaginable en los duros 17 años de gobiernos neoliberales que precedieron al regreso de Daniel Ortega a la presidencia en 2007. Estos arrasaron con los inmensos logros alcanzados por la primera fase del sandinismo pese a estar sometido a una cruenta guerra de desgaste y mediática por Estados Unidos, que llegó a minar los puertos de Nicaragua para aislarla del mundo y tuvo una expresión muy sangrienta en los embates de la contra, financiada y armada por el gobierno de Ronald Reagan.  Hasta el analfabetismo, erradicado en esos años volvió a florecer con el neoliberalismo. Ortega debió relanzar la campaña alfabetizadora, coronada de nuevo con el mayor éxito. Los programas contra la pobreza en el país centroamericano han tenido el mérito de no basarse en el asistencialismo sino en dotar a las familias de los medios que les permitan incorporase al trabajo productivo, construir o reparar sus viviendas, o, en el caso de los niños y niñas,  recibir un importante suplemento alimenticio con el desayuno escolar.

Muchas familias pasaron de no tener nada a ser parte de la cadena productiva al proporcionarles el Bono Productivo gallinas y vacas no solo para su subsistencia sino para crear un excedente que les permite llevar al mercado leche, huevos y queso. La experiencia comprende alianzas del gobierno con los empresarios. La FAO, por otra parte reconoce que Nicaragua logró entre 1990 y 2014 reducir el índice de población subalimentada de un 50.5 por ciento a un 16 por ciento. Todas las cifras mencionadas son más que elocuentes y demuestran que el país de los volcanes dejó de estar en el sótano de las estadísticas regionales gracias al regreso del sandinismo al gobierno y que el éxito electoral del FSLN obedece a ese cambio ostensible.

¿Por qué en una subregión, donde como en México y salvo en Costa Rica, masas enteras emigran a Estados Unidos, Nicaragua es la excepción? y también: ¿por qué a diferencia de sus vecinos el crimen organizado no campea a sus anchas?

Los éxitos del sandinismo, pese a estar el país atado al Tratado de Libre Comercio de Centroamérica y República Dominicana, en una región históricamente caracterizada por las intervenciones y la injerencia del imperialismo estadounidense, han hecho que el Grupo de Trabajo del Foro de Sao Paulo, que cobija a partidos de izquierda y movimientos sociales diversos de América Latina y el Caribe decidiera sostener una reunión de reflexión en Managua los días 11 y 12 de enero, con posterioridad al 10, en que se realizará la toma de posesión de Daniel Ortega y su vice Rosario  Murillo. Justamente, el domingo 8 y lunes 9 se ha estado analizando por los participantes el Consenso de Nuestra América, documento que se propone analizar las causas de las mencionadas derrotas electorales o golpes de Estado exitosos contra los gobiernos populares luego de una cadena de victorias que parecía imparable y  el contragolpe que aquellos y los movimientos sociales deben asestar al imperio.

Debemos tener muy presente que Washington desencadenó una contraofensiva hacia los gobiernos progresistas a partir de la incursión y bombardeo yanqui-uribista en territorio ecuatoriano contra un destacamento de las FARC en misión de paz, que encabezaba el comandante Raúl Reyes. También, el precedente golpe de Estado frustrado contra el presidente Hugo Chávez y luego los exitosos contra sus homólogos Manuel Zelaya, en Honduras; Fernando Lugo en Paraguay y Dilma Rouseff, en Brasil. Además de los también frustrados contra los gobiernos de Evo y Correa.

No olvidar nunca la guerra multidimensional del imperialismo contra la Venezuela bolivariana, dentro de la cual la guerra económica y medíatica son componentes fundamentales aunque no únicos. Ni tampoco la permanente política subversiva de Estados Unidos contra Cuba. Aunque se hayan restablecido las relaciones diplomáticas, ahí siguen el bloqueo y los fondos del presupuesto estadounidense para financiar a la contrarrevolución.

Nicaragua sandinista, donde también se planifica el golpe blando(véase mi artículo http://www.jornada.unam.mx/2016/11/03/opinion/026a1mun)  ha sido siempre solidaria con sus hermanos del ALBA y las causas justas de nuestra América, como la lucha por la independencia de Puerto Rico, el derecho de Argentina sobre Las Malvinas y de Bolivia a contar con una salida al mar. Una razón más por la que merece apoyo y reconocimiento a sus logros.

Perfil del Bloguero
Ángel Guerra
Ángel Guerra
Latinoamericanista y analista internacional, articulista del diario mexicano La Jornada. Invitado frecuente en teleSUR. Fue director del diario Juventud Rebelde (1968-71), de la revista Bohemia (1971-1980) y de otras publicaciones cubanas de circulación nacional

  1. noch ein interessanter Beitrag zu Nicaragua

    http://www.jornada.unam.mx/2016/11/03/opinion/026a1mun

    …Una encuesta que abarca el período 2009-2014, asesorada y validada por el Banco Mundial, reveló que la pobreza general decreció de 42.5 a 29.6 por ciento, en tanto la pobreza extrema se reducía de 14.6 a 8.3 por ciento. La investigación dio como resultado que 70 por ciento de los nicaragüenses clasifica en la categoría de no pobre, algo inimaginable en los duros 17 años de gobiernos neoliberales que precedieron al regreso de Daniel Ortega a la presidencia en 2007….

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    Nicaragua: sus éxitos y la ofensiva imperialista
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    En la segunda fase de la Revolución sandinista, Nicaragua, que siempre aparecía en el sótano entre los países de América Latina y el Caribe, rivalizando en pobreza y marginación con Haití, ha tenido avances sociales significativos. Sin embargo, estos y la resplandeciente victoria electoral del Frente Sandinista de Liberación Nacional(FSLN) en las elecciones del 6 de noviembre pasado, en las que Daniel Ortega, su candidato a la presidencia, obtuvo el 72.5 de los votos, han sido recibidas con un silencio atronador por las corporaciones mediáticas y hasta por medios progresistas que no han comprendido la trascendencia del sandinismo en la geopolítica de la izquierda regional.

    Nicaragua: sus éxitos y la ofensiva imperialista

    Es natural que así sea en lo que concierne a los medios dominantes, pues ese resultado electoral contradice a los teóricos del “fin de ciclo ”progresista”, que se alegraron enormemente y argumentaron que sus tesis se confirmaban ante las derrotas electorales de los gobiernos populares en los comicios presidenciales argentinos, los parlamentarios en Venezuela, el referendo sobre la repostulación de Evo Morales en Bolivia y el golpe de Estado parlamentario-mediático-judicial en Brasil.

    De modo que no puede haber duda: la victoria electoral del FSLN constituye un magnifico augurio para las elecciones de febrero en Ecuador, donde la fórmula Lenín Moreno-Jorge Glass, de Alianza País goza de una importante aceptación y podría imponerse en primera vuelta apoyada en la popularidad de su líder y fundador Rafael Correa.

    La rotunda victoria obtenida por Daniel Ortega, con un 62 por ciento de participación electoral –cifra que pocos países alcanzan en nuestra región-, fortaleció políticamente a la Alternativa Bolivariana para los Pueblos de Nuestra América(ALBA), mecanismo de unidad, integración y concertación política más avanzado al sur del río Bravo, cuya concepción y práctica es fundada en una relación de solidaridad y complementación entre sus miembros, como también en el reconocimiento de los grados de desarrollo como principio rector de los apoyos mutuos desde que fuera constituido por Fidel Castro y Hugo Chávez en diciembre de 2004.

    Nicaragua ha diseñado una batería de programas sociales tales como Hambre Cero, Plan Techo, Usura Cero, Merienda Escolar, Bono Productivo y Casas para el Pueblo, que en su conjunto se dirigen a la disminución y erradicación del drama de la pobreza. Una encuesta que abarca el período 2009-2014, asesorada y validada por el Banco Mundial, reveló que la pobreza general decreció de 42.5 a 29.6 por ciento, en tanto la pobreza extrema se reducía de 14.6 a 8.3 por ciento. La investigación dio como resultado que 70 por ciento de los nicaragüenses clasifica en la categoría de no pobre, algo inimaginable en los duros 17 años de gobiernos neoliberales que precedieron al regreso de Daniel Ortega a la presidencia en 2007. Estos arrasaron con los inmensos logros alcanzados por la primera fase del sandinismo pese a estar sometido a una cruenta guerra de desgaste y mediática por Estados Unidos, que llegó a minar los puertos de Nicaragua para aislarla del mundo y tuvo una expresión muy sangrienta en los embates de la contra, financiada y armada por el gobierno de Ronald Reagan. Hasta el analfabetismo, erradicado en esos años volvió a florecer con el neoliberalismo. Ortega debió relanzar la campaña alfabetizadora, coronada de nuevo con el mayor éxito. Los programas contra la pobreza en el país centroamericano han tenido el mérito de no basarse en el asistencialismo sino en dotar a las familias de los medios que les permitan incorporase al trabajo productivo, construir o reparar sus viviendas, o, en el caso de los niños y niñas, recibir un importante suplemento alimenticio con el desayuno escolar.

    Muchas familias pasaron de no tener nada a ser parte de la cadena productiva al proporcionarles el Bono Productivo gallinas y vacas no solo para su subsistencia sino para crear un excedente que les permite llevar al mercado leche, huevos y queso. La experiencia comprende alianzas del gobierno con los empresarios. La FAO, por otra parte reconoce que Nicaragua logró entre 1990 y 2014 reducir el índice de población subalimentada de un 50.5 por ciento a un 16 por ciento. Todas las cifras mencionadas son más que elocuentes y demuestran que el país de los volcanes dejó de estar en el sótano de las estadísticas regionales gracias al regreso del sandinismo al gobierno y que el éxito electoral del FSLN obedece a ese cambio ostensible.

    ¿Por qué en una subregión, donde como en México y salvo en Costa Rica, masas enteras emigran a Estados Unidos, Nicaragua es la excepción? y también: ¿por qué a diferencia de sus vecinos el crimen organizado no campea a sus anchas?

    Los éxitos del sandinismo, pese a estar el país atado al Tratado de Libre Comercio de Centroamérica y República Dominicana, en una región históricamente caracterizada por las intervenciones y la injerencia del imperialismo estadounidense, han hecho que el Grupo de Trabajo del Foro de Sao Paulo, que cobija a partidos de izquierda y movimientos sociales diversos de América Latina y el Caribe decidiera sostener una reunión de reflexión en Managua los días 11 y 12 de enero, con posterioridad al 10, en que se realizará la toma de posesión de Daniel Ortega y su vice Rosario Murillo. Justamente, el domingo 8 y lunes 9 se ha estado analizando por los participantes el Consenso de Nuestra América, documento que se propone analizar las causas de las mencionadas derrotas electorales o golpes de Estado exitosos contra los gobiernos populares luego de una cadena de victorias que parecía imparable y el contragolpe que aquellos y los movimientos sociales deben asestar al imperio.

    Debemos tener muy presente que Washington desencadenó una contraofensiva hacia los gobiernos progresistas a partir de la incursión y bombardeo yanqui-uribista en territorio ecuatoriano contra un destacamento de las FARC en misión de paz, que encabezaba el comandante Raúl Reyes. También, el precedente golpe de Estado frustrado contra el presidente Hugo Chávez y luego los exitosos contra sus homólogos Manuel Zelaya, en Honduras; Fernando Lugo en Paraguay y Dilma Rouseff, en Brasil. Además de los también frustrados contra los gobiernos de Evo y Correa.

    No olvidar nunca la guerra multidimensional del imperialismo contra la Venezuela bolivariana, dentro de la cual la guerra económica y medíatica son componentes fundamentales aunque no únicos. Ni tampoco la permanente política subversiva de Estados Unidos contra Cuba. Aunque se hayan restablecido las relaciones diplomáticas, ahí siguen el bloqueo y los fondos del presupuesto estadounidense para financiar a la contrarrevolución.

    Nicaragua sandinista, donde también se planifica el golpe blando(véase mi artículo http://www.jornada.unam.mx/2016/11/03/opinion/026a1mun) ha sido siempre solidaria con sus hermanos del ALBA y las causas justas de nuestra América, como la lucha por la independencia de Puerto Rico, el derecho de Argentina sobre Las Malvinas y de Bolivia a contar con una salida al mar. Una razón más por la que merece apoyo y reconocimiento a sus logros.

    Perfil del Bloguero
    Ángel Guerra
    Ángel Guerra
    Latinoamericanista y analista internacional, articulista del diario mexicano La Jornada. Invitado frecuente en teleSUR. Fue director del diario Juventud Rebelde (1968-71), de la revista Bohemia (1971-1980) y de otras publicaciones cubanas de circulación nacional

  2. Lieber Hartmut !

    Nachdem dir Christoph schon einige Informationen geschickt hat, moechte ich nur noch anfuegen, wie wir Nikaragua mit dem Zirkus erlebt haben. Seit 3 Jahren gehen wir regelmaessig an das Festival “El Berriche Ambiental” in Granada und anschliessend in die noerdliche Region von Esteli und Condega, wo wir Vorstellungen und Workshops geben. Ich haenge dir einen kurzen Bericht von 2016 an. Wir spuerten durchwegs in den laendlichen Gebieten eine starke Akzeptanz der Regierung von Ortega und eine von Jahr zu Jahr zunehmende Verbesserung der Lebenssituation, Bildung, Gesundheit, Oekonomie. Die Staedtepartnerschaften von Oesterreich mit denen wir zusammen arbeiten lassen sich von den Manipulationen nicht beirren. Seit vielen, vielen Jahren realisieren sie ihre Projekte mit den Partnergemeinden, wobei in der Regel die Frente Sandinista, die sandinistische Jugend und die Buergermeister ihre Koordinationspartner sind.

    Leider haben wir bei manchen Freiwilligen die Tendez vorgefunden Kritiken wie die von Gerd S. als bare Muenze zu nehmen. Richtigstellungen scheinen uns deshalb sehr wichtig
    FANTAZZTICO IN NIKARAGUA 2016

    Im Jaenner waren wir mit Fantazztico in Nikaragua auf Tournee. Seitdem wir schon letztes Jahr mit Hilfe des Staedtepartnerkomitees ANSFELDEN/LINZ einen guten Kontakte zu Condega aufgebaut hatten, hat sich die Verbindung zur Region Condega, Esteli, ….. ganz stark erweitert. Dieses Jahr hat Ermen Rodriguez, unser Koordinationspartner ganz viele neue Orte ins Programm aufgenommen. So waren wir auch in La Trinidad, wo die neue Buergermeisterin (seit langem zum ersten mal wieder von der Frente Sandinista gestellt) uns eingeladen hat. Es war eine wunderschoene Begegnung! In La Trinidad war ich vor ca. 27 Jahren, als dort die CONTRA ihr Unwesen trieb. Ich arbeitete mit Solidaritaetsbrigaden aus der Schweiz und Deutschland zusammen. Diese Verbindungen gibt es immer noch. Unter anderem durch die Hilfe dieser Partnerschaften ist La Trinidad heute ein stattliches Staedchen geworden. Die Buergermeisterin hatte die Leute sehr effizient zusammen getrommelt. Wir hatten ein tolles Publikum. Ich haenge euch ein Foto davon an. Ein zweiter Ort, der uns beeindruckte war Venecia, ganz in den Bergen noerdlich von Condega. Auch Gebiet von CONTRA Ueberfaellen. Heute ein wunderschoenes Bergdorf mit beachtlicher Kaffeeproduktion (nach wie vor als Kooperative) und ein bisschen Tourismus.

    Fuer unsere Kinder und Jugendlichen des Fantazztico sind diese Exkursionen nach Nikaragua zu einer sehr geschaetzten Aktivitaet geworden. Und sie sind sehr lehrreich! Du spuerst heute in Nikaragua einen starken Konsens, das Land vorwaerts zu bringen. Der ueberall praesente Wahlspruch ¨Nicaragua cristiana, socialista y solidaria “, mag bei uns, die wir weniger an die christlichen sozial/revolutionaeren Wege glauben, vielleicht nicht so ueberzeugen aber ich muss sagen, dass waehrend in Costa Rica eine rasante Polarisierung zwischen besitzender, sich immer mehr bereichender Bourgoisie und dem Rest der Bevoelkerung entwickelt, man in Nikaragua eine sehr stabiles, auf Zusammenarbeit und die Bedeutung der venezolan. Revolution schaetzenden Einstellung trifft. In Costa Rica strotzen die Zeitungen von taeglichen Hasstiraden gegen die Gewerkschaften, die noch verstaatlichten Betriebe, die neue linke Partei FRENTE AMPLIO, ja sogar gegen die Genossenschaftsbewegung und solidarische Wirtschaft, die momentan von der Regierungspartei PAC (linksliberal) propagiert wird. Was gegen Venezuela gehetzt wird davon will ich gar nicht reden!

    Roland Spendlingwimmer

     

    Wer finanziert CAMPACT & das Welt-Sozial-Forum & warum?

    Der Berliner Gewerkschafts-, Anti-Kriegs- & Anti-TTIP-Aktivist Alfred Mente (“AliMente”) hat Hartmut Barth-Engelbart’s Fleißarbeit in Word zusammen gefasst und zum PDF aufbereitet & so erst einigermaßen lesbar gemacht  http://www.alfredmente.de/index.html   Herzlichen Dank an Ali !!!!

    Ein weiterer Artikel zur Aufklärung über die US-Kapital-Stiftungs-MitSteuerung und “freundliche” Übernahmeversuche durch Infiltration bezüglich vieler NGOs auf den Feldern Ökologie, Menschenrechte, soziale Kämpfe, bedrohte Völker, kann bei den nachdenkseiten nachgelesen werden (für den Fall, dass der dort nicht abrufbar sein sollte, poste ich ihn hier sicherheitshalber im Anschluss noch Mal). Den konnte Alfred Mente bei seiner “Lesbarmachung” meines Artikels noch nicht berücksichtigen, da ich ihn  erst nach seiner KorrekturTortour gefunden und angehängt hatte.. Albrecht Müller hat seinen Artikel zu campact & Co  bereits im Oktober 2016 geschrieben:

    Was den “freien” Westen zusammenhält: Ein strammes Feindbild und Scheinheiligkeit. Und als Schlagobers eine ordentliche Portion Propaganda.

    edge

    campact & Weltsozialforum mobilisieren nicht gegen US-Aufmarsch

    Veröffentlicht am 9. Januar 2017 von Hartmut Barth-Engelbart

    Weder campact noch das Weltsozialforum mobilisieren gegen den US-Aufmarsch an der russischen Grenze. Was campact betrifft, so wurde bei allen von campact mit organisierten Massenkundgebungen gegen TTIP & Co von campact-Ordnern dafür gesorgt, dass keine Anti-Kriegsplakate, Transparente und auch keine Parolen gegen den TTIP-Initiator, die Wall-Steet und die US-Regierung mitgetragen wurden. Duzende von Augenzeugen und Betroffenen solcher Zensurmaßnahmen gegen Friedens-Initiativen berichten auch vom Einsatz körperlicher Gewalt durch die campact-Ordner. Protestbriefe an campact blieben und bleiben unbeantwortet. Besonders solche, die kritisierten, dass campact sich weigerte, die Aktionen gegen das Drohnen-Steuerungs-Hauptquartier in Europa in Ramstein zu unterstützen, weil es sich “lediglich um eine regionale Aktion” handele.   Die US-Militär-Kommandozentrale Ramstein mit globalem Einsatzradius und entsprechenden Massenmordraten ist also nach “campact” eine “regionale Angelegenheit”? Für das Weltsozialforum und dessen deutsche Sektion waren Ramstein und Büchel auch kein Anlass zur Mobilisierung:

    Die Atombombenstationierung mit den entsprechenden TrägerFlugkörpern in Büchel ist dementsprechend wohl auch nur eine “Lokalamität”?

    Nach den regelrechten Orgien von Rufmord, Diffamierung, Falschmeldungen und systematisch gestellten/bestellten Fotos gegen den Friedens-Winter, die Anti-Kriegs-Mahnwachen (Jutta Ditfurth: “Wahn-Machen!”)  haben es solche “Anti-Amerikanismus-Warner” wie campact gepackt, aus einer wachsenden Anti-Kriegs-Massenbewegung eine relativ bescheidene Restveranstaltung zu machen, die gegen die Umladung der 2000 US-Panzer und 4000 US-Soldaten auf Güterzüge der Deutschen Bahn in Richtung Polen und die Baltischen Republiken in Bremerhaven ganze 400 Menschen mobilisieren konnte. Das soll Resignation schaffen und die Menschren zur “Erkenntnis” bringen “Da können wir so und so nichts verhindern!”….  Wenn da nicht gezielt hingearbeitet wurde, fragen sich auch bisher nicht als “Verschwörungstheoretiker” etikettierte Menschen.

    Doch auch bis in die Spitze der LINKEn werden die Kriegstreiber geschont: Tobias Pflüger hat laut “junge Welt” vom 09.01.17 in Bremerhafen nicht etwa Barak Obama -den Friedensnobelpreisträger oder die mit Giftgaswaffen in Syrien Frieden schaffende Killary Clinton am schärfsten angegriffen sondern ausgerechnet einen, der bisher noch gar nichts an Kriegseinsätzen befehlen konnte und sogar im Wahlkampf versprochen hatte, diese Kriegseskalation gegen Russland und die US-IS “Regime-Change”-Kriege einstellen zu wollen. Dass Obama versucht zusammen mit der hinter ihm stehenden US-Kapital-Fraktion dem kommenden Präsidenten einen Krieg zu hinterlassen, aus dem er nicht mehr rauskommt und für den er dann auch verantwortlich gemacht wird, das kann man sich an fünf Fingern abzählen .. Gut dazu passt, dass campact dazu aufforderte, die von Killary-Finanzier Soros initiierten Kundgebungen gegen Trump zu unterstützen…

    Auf dem Hintergrund solcher Fragen und Fakten haben sich verschiedene Menschen an die Recherchen über die Finanzierung sowohl des Weltsozialforums als auch der Organisation campact  und ihrer jeweiligen Mutterschiffe gemacht. Zunächst Professor Michel Chossudovsky, der u.a. das Portal “Global research” betreibt.

    Danach HaBE ich – angeregt durch einen Beitrag aus Uli Gellermanns “Ratinalgalerie” zunächst auf der Homepage des deutschen Weltsozialforums vergeblich nach einer Information über die Finanzierung gesucht und auch bei campact nicht gleich etwas Klares dazu gefunden. Erst über verschiedene Supporter-Links kam ich an die Finanzierug heran und konnte äußerst Erstaunliches dabei entdecken.
    Zunächst aber Professor Michel Chossudovsky zur Finanzierung des WELTSOZIALFORUMS:

    Rockefeller, die Ford Foundation und das Weltsozialforum Das große Geld finanziert sozialen Aktivismus

    Der kanadische Professor Michel Chossudovsky ist der Meinung, dass vom Weltsozialforum kein effektiver Widerstand gegen die Globalisierung zu erwarten ist, weil es sich von Konzernstiftungen ?nanzieren und manipulieren lässt.
    von Prof. Michel Chossudovsky

    ln diesem Jahr ?ndet das Weltsozialforum / WSF
    (s. https://de.wikipedia.org/wik?7Weltsozialforum ) in Montreal statt und wird wie immer von Sozial und Friedensaktivisten und prominenten Intellektuellen besucht.

    Die meisten Teilnehmer ahnen nicht, dass von Ford, Rockefeller und anderen Konzernen gegründete Stiftungen das WSF ?nanzieren. Die Gelder fließen den Veranstaltern des WSF über den WSF International Council (s. https://fsm2016.org/en/appelduconseilin ternationalpourlefsm2016/ und http://www.rosalux.de/index.pLhp?id=5137 ) zu.

    Das Finanzierungsproblem wurde schon wiederholt von progressiven Organisationen und WSF-Aktivisten diskutiert: Der Neoliberalismus und die Propagandisten der Neuen Weltordnung können natürlich nicht effektiv von einem Forum bekämpft werden, das sich von Konzernstiftungen ?nanzieren lässt.

    Das Weltsozialforum, das unter dem Slogan „Eine andere Welt ist möglich“ veranstaltet wird, fand erstmals 2001 in Porto Alegre in Brasilien statt.

    Seit 2001 erhebt das WSF den Anspruch, ein internationales Treffen von GraswurzeI-Organisationen (s. https://de.wikipedia.org/wiki/Graswurzelbewegung ) zu sein, die sich gegen die Globalisierung auflehnen. Sie wollen sich gegen den Kapitalismus der Konzerne und ihre neoliberale Wirtschaftsagenda zur Wehr setzen.

    Das Weltsozialform hat sich von Anfang an als Gegenveranstaltung zum Weltwirtschaftsforum l WEF verstanden, zu dem sich Wirtschaftsführer und Politiker jährlich in Davos in der Schweiz versammeln. Das 2001 nach Porto Alegre eingeladene WSF fand parallel zum WEF in Davos statt.

    Vom WSF kamen zwar schon viele meist von Graswurzelaktivisten veranlasste Denkanstöße, aber die führenden Leute des WSF wollen natürlich ihre neokonservativen Geldgeber nicht verärgern und vertreten in Wirklichkeit manchmal auch unabsichtlich  vor allem deren Interessen.

    Zu den wichtigsten Aktionen des WSF gehört die Beteiligung an den weltweiten Protesten gegen den US-Überfall auf den Irak im Jahr 2003. Außerdem hat das WSF auch progressive Bewegungen und Regierungen besonders in Lateinamerika unterstützt.

    Bei dem Treffen, das 2013 in Tunesien stattfand, hat das WSF in seiner Abschlusserklärung dann aber die von den USA gesponserte „syrische Opposition“ unterstützt. Außerdem wurde die der Al-Qaida nahestehende Libya Islamic Fighting Group / LIFG, die angeblich den „Arabischen Frühling“ gegen die Herrschaft Muammar Gaddafis in Gang gesetzt hat, als revolutionäre Kraft gepriesen. Auf mehreren Workshops zu Libyen wurde das militärische Eingreifen des Westens begrüßt. Auf einer Sitzung zum Thema „Libyens Übergang zur Demokratie“ wurde die Frage behandelt, „ob sich die Verhältnisse in Libyen ohne Muammar Gaddafi nicht bessern würden [weitere Infos dazu s. unter https://www.com mondreams.org/headline/2013/03/300 ].

    Bei der Vorbereitung der WSF-Tagung im Montreal im Jahr 2016 wurde zu Syrien festgestellt, das Land „liege in Ruinen, weil der Diktator Baschar AlAssad Krieg gegen eine facettenreiche Opposition führe“; damit wurden fast wortwörtlich die in den Mainstream Medien verbreiteten Desinformationen übernommen. Die Hauptrolle der USA und der NATO bei der Zerstörung der Souveränität Syriens wurde nicht erwähnt.

    Warum finanzieren die Konzerne ihre Gegner?

    Seit seinem ersten Treffen im Jahr 2001 wird das WSF von Regierungen und Konzernen gehörenden Stiftungen wie der Ford-Stiftung finanzien, der Verbindungen zu US-Geheimdiensten nachgesagt werden.

    Das gegen die Globalisierung gerichtete WSF müsste sich eigentlich auch mit der Wall Street, den von Rockefeller kontrollierten Ölriesen in Texas und anderen Konzernen anlegen: Weil es aber  wie andere antikapitalistische Netzwerke und Umweltorganisationen  viel Geld von Stiftungen annimmt, die Ford, Rockefeller und andere Weltfirmen gegründet haben, werden seine Aktivitäten natürlich auch kontrolliert und beein?usst.

    Die Mechanismen des „Umdrehens“ greifen nur in Bewegungen, die von einer kleinen Anzahl gekaufter Schlüsselpersonen durch internen Druck manipuliert werden können; das gilt für die Friedensbewegung, für Umweltschutzorganisationen und natürlich auch für das WSF. Viele der diese Organisationen führenden Personen haben leider (für ein gesichertes Einkommen und teure Reisen in immer andere Weltgegenden) die von ihnen vertretenen Graswurzelaktivisten und deren Anliegen verraten.

    Die Konzerne finanzieren ihre Gegner, um sie besser kontrollieren zu können.

    Die Ford Foundation, die von der CIA beeinflusst sein soll, hat über ihr Programm „Stärkung der globalen Zivilgesellschaft“ (s. http://ngo.ee/arhiiv/wvwv.ngo.ee/orb.aw/class%3D file/action%3Dpreview/id%3D9230/Strengthening%2Bglobal%2Bcivil%2BsocietLpdf ) das WSF bereits in den ersten drei Jahren nach seiner Gründung unterstützt.

    Als das WSF 2004 in Mumbai stattfand, hat das indische WSFGastgeberkomitee die Unterstützung die FordStiftung zurückgewiesen. Damit wurde die Abhängigkeit des WSF von Konzernspenden aber nicht beendet. Nach dem offiziellen Rückzug der FordStiftung sind einfach andere Stiftungen eingesprungen.

    Das WSF wird u. a. von einem Konsortium von Konzernstiftungen finanziert, die sich unter dem Label Engaged Donors for Global Equity I EDGE (s. httQ://edgefunders.org/ und https://edgefund.org.uk/resources/fundingnetworksandorgg ) zusammengeschlossen haben.

    Diese Organisation, die vorher unter dem Namen The Funders Network on Trade and Globalization I FTNG) auftrat, hat die Hauptrolle bei der Finanzierung der auf Mumbai folgenden WSFTreffen übernommen und schon von Anfang an BeobachterStatus beim WSF International Council gehabt.

    2013 war Tom Kruse, der Repräsentant vom Rockefeller Brothers Fund, Stellvertretender Vorsitzender des EDGE-Programmkomitees. Bei der Stiftung der Rockefeller Brothers war Kruse für die Sparte „Global Governance“ des Programms „Democratic Practice“ (s. http://www.rbf.org1programs/democraticpractice ) verantwortlich. Zuschüsse der Stiftung der Rockefeller Brothers an Nichtregierungsorganisationen / NGOs werden nach den Richtlinien des Programms „Strengthening Democracy in Global Governance“ (Infos dazu s. unter http://vwvw.rbf.orglprogramstrategy/strengthenvitalitydemocrackglobalgover nancetransparencyandaccountability ) vergeben, das einem einschlägigen Programm des US-Außenministeriums ziemlich ähnlich ist.

    Auch ein Repräsentant der Open Society Initiative for Europe (des USMilliardärs George Soros, s. https://www.opensocietyfoundations.org/about/officesfoundations/opensociet? initiativeeuroçå und https://de.wikipedia.org/wiki/Open_Society_Foundations ) sitzt der zeit im EDGE-Direktorium. Der Wallace Global Fund ist ebenfalls in diesem Direktorium vertreten. Der hat sich auf die Unterstützung von NGOs und „alternativen“ Medien spezialisiert, die auch in den MainstreamMedien wohlgelitten sind; dazu gehören Amnesty International und das Rundfunkprogramm Democracy Now, das die Präsidentschaftskandidatur Hillary Clintons unterstützt.

    lm EDGE-Direktorium sind allerdings auch Stiftungen von kleineren Firmen und Privatleuten vertreten, die tatsächlich soziale Absichten verfolgen.

    In einem der EDGE-Schlüsseldokumente, das 2012 unter der Überschrift „Funders Net work Alliance in Support of Grassroots Organizing and Movement-Building“ veröffentlicht wurde (unter dem in diesem Artikel angegebenen Link http://www.edgefunders.org/wp content/uploads/2012/O1/FundersNetworkAllianceOverview.pdf aber nicht mehr verfügbar ist) wird versichert, man unterstütze soziale Bewegungen, die sich gegen „neoIiberalen Marktfundamentalismus“ wehren  darunter auch das 2001 gegründete WSF. Darin steht:

    „Mit dem Aufstand der Zapatistas in Chiapas im Jahr 1994 (s. dazu auch https://de.wiki gedia.org/wiki/Zapatistas ), der Schlacht von Seattle im Jahr 1999 (s. dazu auch http://www.spiegel.de/politik/ausland/seattlestrassenschIachtenueberschattenwtogig; fela54872.html ), der Gründung des Weltsozialforums in Porto Alegre im Jahr 2001 und in den ‚Es gibt keine AlternativeJahren‘ unter Reagan und Thatcher ist die Überzeugung gewachsen, das eine andere Welt möglich ist. Auf Gegengipfeln, in globalen Kampagnen und auf sozialen Foren haben fortschrittliche soziale, ökonomische und ökologische Bewegungen Erfahrungen und Analysen aus lokalen Kämpfen ausgetauscht und Alternativen und konkrete Formen internationaler Solidarität entwickelt, die eine gerechtere Gesellschaft ermöglichen könnten.“

    Das widerspricht natürlich den wahren Zielen der Geldgeber: Die wollen überhaupt keine andere Welt, und Kampagnen gegen den Neoliberalismus, die sich von Konzernstiftungen finanzieren lassen, die dem Neoliberalismus und der militärischen Agenda der USA und der NATO verpflichtet sind, werden auch keine andere Welt durchsetzen können.

    Das folgende Zitat ist dem EDGE-Kommuniqué zum WSF-Treffen in Montreal entnommen. Es belegt, dass die Sponsoren, nicht nur das Forum finanzieren, sondern auch Einfluss auf die vielen dezentral organisierten Workshops nehmen, die schon beim ersten Treffen in Porto Allegre im Jahr 2001 eingeführt wurden.

    EDGE erwartet vom WSF-Treffen in Montreal:

    “ dass sich Sponsoren und Teilnehmer der Veranstaltung auf gemeinsame Visionen, Werte, Prinzipien und Wege zu einem ‚gerechten Übergang‘ verständigen.“ [s. http://edgefunders.org/wsfactivities/ ]

    Die Forderung nach einem „gerechten Übergang“ impliziert, dass sozialer Aktivismus die „Visionen“ der Konzernstiftungen zu teilen, also die elitären Strukturen des globalen Kapitalismus nicht anzutasten hat.

    Für die geldgebenden Konzerne sind die Investitionen in das WSF nicht nur steuerlich absetzbar, sie stellen auch sicher, dass der soziale Aktivismus innerhalb der Grenzen des „konstruktiven Dialogs“ und „der Kritik“ bleibt, und nicht in Konfrontation ausartet. Jede Abweichung davon hätte sofort den Entzug von Zuschüssen zur Folge.

    „Alles was die Ford-Stiftung tut, dient der „weltweiten Absicherung des Kapitalismus“, weil sie dazu beiträgt, soziale Spannungen zu mildern, Geschädigte abzulenken, Gegner zu beschwichtigen und die Herrschaft über sie zu sichern.“  McGeorge Bundy, Nationaler Sicherheitsberater der Präsidenten John F. Kennedy und Lyndon Johnson von 19611966 und Präsident der Ford Foundation von 19661979.

    Die Grenzen des sozialen Dissenses werden durch die „Führungsstruktur“ des WSF bestimmt, die bereits 2001 von den Sponsoren durchgesetzt wurde.

    „Keine Führung“

    Das WSF hat keine Führung. Alle Zusammenkünfte sind „selbstorganisiert“. Die Debatten und sonstigen Aktivitäten sind „offene Veranstaltungen“ [Francine Mestrum, Das Weltsozialforum und seine Leitung: Ein vielköpfiges Monster s. http://cadtm.org/TheWorldSocial 1

    Diese zersplitterte Struktur verhindert die Entwicklung einer einflussreichen Massenbewegung, die tatsächlich etwas bewirken könnte.

    Wie lässt sich der Widerstand von Graswurzelaktivisten gegen den globalen Kapitalismus am besten kontrollieren?

    EDGE sagt dazu: Es muss sichergestellt werden, dass ihre Anführer korrupt sind und dass es dem Fußvolk nicht gelingt, „Formen internationaler Solidarität zwischen progressiven Bewegungen herzustellen“, die den Interessen der globalen Konzerne wirklich schaden könnten.

    Durch ein buntes Mosaik voneinander separierter WSFWorkshops und eine möglichst ge ringe Anzahl von Plenarsitzungen wird die Aufsplitterung der sozialen Bewegungen aufrechterhalten und die Bildung einer geschlossenen gemeinsamen Front gegen die Wall Street, die Konzerneliten und den von den USA mit Täuschungen inszenierten „globalen Krieg gegen den Terror“ verhindert und aufkommender Widerstand gegen „humanitäre Rettungsaktionen“ der USA und der NATO in Afghanistan, Syrien, im Irak, in Libyen, in der Ukraine und anderswo unterbunden.

    Ziel der Konzerne ist es, den „Widerstand zu neutralisieren“. Die Finanzierung der WSF Treffen durch Regierungen und Konzernstiftungen mit vielen Millionen Dollars stellt sicher, dass Protest und Widerstand das zulässige Ausmaß nicht überschreiten. Diese korrumpierende Finanzierung erfolgt sogar in mehrfacher Hinsicht:

    1. Die Kosten für das WSFSekretariat und die WSFTreffen werden von EDGE übernommen.
    2. Auch viele der an dem Treffen teilnehmenden Nichtregierungsorganisationen / NGOs werden von Stiftungen und Regierungen finanziert.
    3. Das WSFTreffen in Montreal wird zusätzlich von der kanadischen Regierung und der Regierung der Provinz Quebec unterstützt.

    Was bleibt, ist ein wiederkehrendes, rein verbales Widerstandsritual, das der Neuen Weltordnung nicht gefährlich werden kann. Die echten Graswurzelaktivisten, die am WSF teil nehmen, lassen sich von ihren Gurus an der Nase herumführen. Aktivisten, die den WSF Frieden stören, werden isoliert und ausgeschlossen:

    „Durch die Finanzierung der Treffen und die Manipulation der Tagungsregeln gelingt es der herrschenden Klasse, die vielen Menschen, die in nicht profitorientierten Bewegun gen arbeiten, kaltzustellen, die Graswurzelbewegungen zu kapern, in die Irre zu führen und dadurch einen wirksamen Kampf für soziale Gerechtigkeit im Keim zu ersticken. [Paul Kivel, You Call this a Democracy, Who Benefits, Who Pays and Who Really Decides, (Das nennt ihr Demokratie: Wer kassiert, wer zahlt drauf und wer trifft in Wirklichkeit die Entscheidungen, zu beziehen über Amazon, s. http://www.p’|cvt.org/dbp`c/wp content/uploads/2010/03/NovDec2009.pdf ) 2004, S. 122]

    Die Forderung „Eine andere Welt ist mög|ich“ bleibt trotzdem wichtig und richtig und sollte weiterhin den Kampf der Basisbewegungen gegen den globalen Kapitalismus und das Engagement der vielen Aktivisten bestimmen, die am WSFTreffen 2016 in Montreal teilnehmen.

    Weil ihr Kampf gegen den globalen Kapitalismus im WSF aber von Anfang an von Konzernstiftungen und Regierungen finanziert und manipuliert wurde, ist eine andere Welt so unmöglich zu erreichen.

    Deshalb müssen sich die in Montreal versammelten Aktivisten die Frage stellen:

    Ist es möglich, „eine Alternative zum globalen Kapitalismus“ aufzubauen, mit der die Hegemonie der Rockefellers und des großen Ge/des beseitigt und die Rockefellers und das große Geld dafür zur Kasse gebeten werden können?

    Wir fordern die Teilnehmer der WSF in Montreal dazu auf, die in diesem Artikel angesprochenen Probleme zu diskutieren, damit sie endlich erkennen, dass ihre Kampagne gegen den Neoliberalismus von Konzernstiftungen und Regierungen bezahlt wird, die nicht nur den Neoliberalismus unbedingt erhalten wollen, sondern auch den von den USA und der NATO verfolgten Kriegskurs stützen.

    Warum finanzieren sie dann Organisationen, die gegen den Krieg und gegen die Globalisierung aktiv sind? Die Antwort auf diese Frage ist doch offensichtlich.

    (Wir haben den erhellenden Artikel komplett übersetzt und mit Ergänzungen und Links in runden Klammern und Hervorhebungen versehen. Die Links in eckigen Klammern hat der Autor selbst eingefügt. Informationen über ihn sind nachzulesen unter httgs://de.wikipedia.org/wiki/Michel_Chossudovsky .)

    http:/lvWwv.globalresearch.ca/rockefellerfordfoundationsbehindworldsocialforumwsf thecorporatefundingofsociaIactivism/5540552
    https://www.luftpost-kl.de/luftpost-archiv/LP_16/LP12216_090916.pdf

    https://www.luftpost-kl.de/luftpost-archiv/LP_16/LP12216_090916.pdf

    « Türkei und USA bereiten gemeinsame Offensive in Syrien vor

    Die jüngsten Entwicklungen in Nordsyrien »

    Trump cancelt TTIP & campact ist deshalb sauer. Warum das?

    Veröffentlicht am 8. Januar 2017 von Hartmut Barth-Engelbart

    campact hat mir diesen Brief geschrieben, nachdem campact mich auch aufgefordert hatte, an Demonstrationen zum Schutz unserer Demokratie gegen Trump teilzunehmen. Eigentlich dachte ich, das die Förderer und Forderer von TTIP unsere Demokratie gefährden, das Arbeitsrecht aushöhlen, die Gewerkschaften wegen Geschäftsschädigung durch Streiks zu Kasse bitten  und sie und die Betriebsräte platt machen, dass sie den Verbraucher-& Umweltschutz als Investitionsbremsen pulvrisieren  –  und jetzt soll Trump, der gegen TTIP war und anscheinend immer noch ist (so lange er keinem “islamistischen Anschlag” zum Opfer fällt) der Zerstörer der Demokratie sein?  Bisher dachte ich auch, dass das mit einer Inhouse-Lösung schon weitgehend geschieht, geschehen ist.  Das Grundgesetz wurde frühzeitig in Rente geschickt. Und – liebe Brüder und Schwestern- was interessiert ihr euch für unser Grund-Geschwätz von Gestern? Das musste nur bis 89 halten, jetzt gehts zurück zum Guten Alten …  Wenn Krisen, Katastrophen und der Notstand kommen, wenn gar ein Krieg ausbricht, wie der Gozilla oder ein Vulkan, ein Tzunamie und ein Hurrican,  dann brauchen wir den starken Staat, wo nur der Notstandsstab das Sagen hat..“Lieber Hartmut Barth-Engelbart, (so hat mich campact angeschrieben)TTIP ist erledigt – und kaum jemand freut sich. Jahrelang haben wir gemeinsam gehofft, gekämpft, Hunderttausende in ganz Europa auf die Straße gebracht. Doch ausgerechnet jetzt, wo es soweit ist, Ihnen von einem unglaublichen Erfolg zu berichten, sind wir sogar sauer.Denn inzwischen heißt es, dass Donald Trump TTIP versenkt habe. Ausgerechnet. Mit einem Rassisten, Frauenverachter und Spalter in einem Boot zu sitzen – nein, das fühlt sich überhaupt nicht gut an. Das ist nichts zum Jubeln.(aber mit der eifrigen TTIPerin Killary Clinton und dem Drohnen-Friedenspreisträger und TTIP-Chef-Propagandisten Barak Obama zusammen in der Koje, das wär dann nett oder net?)Besonders bitter: Die Sache stimmt gar nicht. Trump hat TTIP nicht erledigt. Es war jemand ganz anderes. Wir haben eine Frau gefragt, die das weiß:
    Lori Wallach – sie repräsentiert die US-Organisation Global Trade Watch.
    Frau Wallach, wem ist das vorläufige Ende von TTIP zu verdanken?
    Lori Wallachs Botschaft muss weit verbreitet werden: Nicht Donald Trump hat TTIP gestoppt – und er hat auch nicht TPP gestoppt, das Schwester-Abkommen der USA mit Japan, Australien und neun anderen Staaten. Es war eine über viele Jahre aufgebaute, breite Bürgerbewegung auf beiden Seiten des Atlantiks. Und wenn es darum geht, ob die Abkommen vielleicht doch noch wiederbelebt werden, dann ist auf Donald Trump natürlich kein Verlass.
    Der künftige US-Präsident ist unberechenbar – und sein Kabinett der Milliardäre wird Politik für Konzerne machen….(HaBE da Mal die etwas verunsicherte Nachfrage, ob es besser war mit der Lieblingskandidatin der Wall-Street und des Herrn Soros und seinen vielen angeblichen NGOs wie  Move-on, AVAAZ usw… mit der nachweislichen Kriegsverbrecherin Killary Clinton in einem Boot zu sitzen?
    Oder mit deren Auzuchtgestalten von der sogenannten FSA und deren Förderer von
    “Adopt a Revolution”?  Killary Clinton hat die Giftgas-Einsätze durch diese US-IS-Möderbanden in Syrien  zu verantworten. Ist der PulitzerPreisträger Seymour Hersh ein “Antiamerikaner”? 
    Hillary Clinton für Giftgaseinsatz in Syrien verantwortlich – nicht Assad
    http://www.barth-engelbart.de/?p=116468:   
    Ist die US-Präsidentschafts-Kandidatin für tausendfachen Giftgasmord verantwortlich? Das hat jedenfalls der vielfach ausgezeichnete, weltbekannte US-Enthüllungsjournalist Seymour Hersh jetzt in einem Interview mit Alternet.org behauptet. Obamas ehemalige Außenministerin Hillary Clinton sei nicht nur die Hauptverantwortliche, sondern auch mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit über alle Details einer mörderischen Geheimdienstoperation informiert gewesen, die vor knapp drei Jahren für über Tausend syrische Zivilisten einen grausamen Tod zur Folge hatte. So weit HaBEs Zwischenbemerkung .. und jetzt weiter im Brieftext von campact:)“… Worauf wir uns verlassen können – das ist unsere Stärke und unsere Solidarität. Unsere Freundinnen und Freunde in den USA und wir, wir machen uns nicht von den Trumps dieser Welt abhängig! Wir haben zusammen so viel erreicht. Nehmen wir das wunderschöne Kompliment an, das Lori Wallach uns macht – und schöpfen wir daraus die Kraft für die Auseinandersetzungen im neuen Jahr!”Hat campact eigentlich zu den Demonstrationen gegen den US-NATO-Aufmarsch an der russischen Grenze aufgerufen?  Ein Aufmarsch, den Barak Obama noch mit Unterstützung seine Ex-Außeministerin durchgepeitscht hat, um Trump die Suppe dann auslöffeln zu lassen, wenn die Russische  Föderation auf diese Provokation und die Stationierung von Atomraketen direkt an der Grenze eventuell die Nerven verliert und einen Präventiv-Schlag probiert..Liebe CAMPACTERinnen, da könnnen wir schon nicht Mal mehr einpacken, da reichen auch die Vorratspäckchen nicht mehr, die uns der Herr De Massakiére verordnet hat. Dann dürfen wir die Chlorhähnchen atomar gegrillt mit in den Himmel nehmen..Wenn der Rassist und Macho Trump auch nur ein paar Wochen, Monate einen solchen Krieg verzögern würde, dann könnten wir uns wenigstens noch ein paar schöne Tage gönnen..Apropos Rassisten: unter wessen Regierung haben denn die rassistischen Morde an Schwarz-Afrikanern so stark zugenommen?  Und welche Hautfarben/Nationalitäten haben denn die Opfer der Barak Obama’schen Drohnen-Morde?

     campact erklärt auf seiner hompage, das es sich TRANSPARENCY INTERNATIONAL angeschlossen habe

    Als Erstes ist mir die Gestaltung des TI-Symbols aufgestoßen, weil ich Ähnliches bei der CIA-Tochter IGFM schon gesehen hatte und bei dem in 2×1000-jähriger Tradition fußenden “Gesundheitskonzern” der Herrn mit Gottes Segen: “AGAPLESION”

    IGFM-Logo.jpg Logo der Agaplesion

    nun aber zurück zum Mutterschiff von campact:

    zu den Förderern von TI gehört auch das “Freedom House” zu dem es bei wikipedia heißt::

    Freedom House ist eine internationale Nichtregierungsorganisation (NGO) mit Hauptsitz in Washington, D.C., deren Ziel es ist, liberale Demokratien weltweit zu fördern. Bekannt ist sie vor allem durch ihre jährlich veröffentlichten Berichte Freedom in the World und Freedom of the Press.

    Der seit 1973 veröffentlichte Freedom in the World zählt zu den ältesten Indizes, die Freiheit und Demokratie untersuchen. Diese Berichte erfahren weitreichende Beachtung in Medien, Wissenschaft und Politik.

    Freedom House zählt Institutionen der US-Regierung zu seinen größten Geldgebern.[1] Zu den drei größten Spendern gehörte 2010 der Demokratieförderfonds der Vereinten Nationen (UNDEF). Dazu kommen Mittel weiterer Regierungen sowie verschiedener halböffentlicher und privater Stiftungen, etwa der Open Society Foundations von George Soros.[2] Aufgrund dieser Finanzierungsstruktur wird die Organisation häufig mit dem Vorwurf politischer Parteilichkeit konfrontiert.

    Zu TRANSPARENCY INTERNATIONAL
    heißt es bei dem des Anti-Amerikanismus relativ unverdächtigen wikipedia:

    History

    Transparency International was founded in May 1993. According to political scientist Ellen Gutterman, “TI’s presence in Germany, and indeed its organizational development and rise from a small operation to a prominent international TNGO, benefited from the activities and personal, elite connections of at least three key German individuals: Peter Eigen, Hansjoerg Elshorst, and Michael Wiehen”.[11]

    Peter Eigen, a former regional director for the World Bank, is recognized as the founder.[11] Michael Wiehen was a World Bank official at Washington, D.C..[12] Hansjörg Elshorst was managing director of the Deutsche Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) (German Agency for Technical Cooperation). Other founding board members included John Githongo (former Permanent Secretary for Ethics and Governance in the office of the President, Kenya),[13] General Electric lawyer Fritz Heimann,[14] Michael J. Hershman of the U.S. military intelligence establishment (now President and CEO of the Fairfax Group),[15] Kamal Hossain (Bangladesh’s former Minister of Foreign Affairs),[13] Dolores L. Español (the Philippines’ former presiding Judge of Regional Trial Court),[13] George Moody Stuart (sugar industrialist),[16] Gerald Parfitt (Coopers & Lybrand, then PricewaterhouseCoopers in Ukraine),[17] Jeremy Pope (New Zealand activist and writer), and Frank Vogl, a senior official at the World Bank and head of Vogl Communications, Inc., which has “provided advice to leaders of international finance”.[18][19][20][21][22]

    In 1995, Transparency International developed the Corruption Perceptions Index (CPI). The CPI ranked nations on the prevalence of corruption within each country, based upon surveys of business people. The CPI was subsequently published annually. It was criticized for poor methodology and unfair treatment of developing nations, while also being praised for highlighting corruption and embarrassing governments.[23]

    In 1999, Transparency International began publishing the Bribe Payers Index (BPI) which ranked nations according to the prevalence that a country’s multinational corporations would offer bribes.[23]

    Non-support of Edward Snowden

    At its annual meeting in November 2013 in Berlin, Transparency International’s national chapters from Germany and Ireland proposed a resolution calling for the “end of the prosecution of Edward J. Snowden… He should be recognized as a whistleblower for his help to reveal the over-reaching and unlawful surveillance by secret services… He symbolizes the courage of numerous other whistleblowers around the world.”

    The final resolution that was passed by the plenary excluded any reference to Snowden, and excluded a call for “comprehensive protection on whistleblowers from all forms of retaliation.” The original resolution presented by the German and Irish chapters was weakened following the intervention of Transparency International’s American chapter, TI-USA. “The whistleblower resolution was watered down by the US delegation,” a TI insider was quoted in an article published by the Huffington Post. “TI USA is very corporate oriented, very inside the Beltway oriented.”

    Five months earlier, in June 2013, representatives from Transparency International declined Snowden’s request to meet with him at the Moscow airport. Amnesty International and Human Rights Watch met with Snowden to support his asylum request, but Transparency International refused.[24]

    Funding from Siemens

    In January 2015 it was reported that Transparency International (TI) accepted $3 million from the German engineering multinational Siemens, which in 2008 paid one of the largest corporate corruption fines in history – $1.6 billion – for bribing government officials in numerous countries.

    Transparency International applied for and received the money from Siemens, even though TI’s due diligence procedures prohibit the organization from accepting money from corporations that want to “greenwash” their reputations by making donations to TI. “If any corporate donor is accused of having been involved in corruption, the donor can expect no protection from TI,” the procedures state.

    Transparency International received the money from the Siemens Integrity Initiative about a year after the Initiative hired former TI staffer Jana Mittermaier, raising questions of a “revolving door” that has benefited both the organization and the company.

    Several of TI’s national chapters also have accepted money from Siemens: $660,000 for TI USA, $600,000 for TI Italy, $450,000 for TI Bulgaria, and $230,000 for TI Mexico – each for a period of three years.

    “This really shows that Transparency International is not as pure as people think,” a TI insider told Corporate Crime Reporter.

    Transparency International Managing Director Cobus de Swardt said, “We did not file an application to Siemens, we applied to the Siemens Integrity Initiative. There’s a difference. We have not applied to Siemens.” However, according to Siemens, the money for these grants is “provided by Siemens.”[25][26][27]

    Internal scandals

    In April 2015 TI defended the decision by its American chapter, TI-USA, to give Hillary Clinton its Integrity Award in 2012.[28] TI’s statement followed a report by National Public Radio that Bill and Chelsea Clinton were not factual regarding the transparency of the Clinton Foundation.[29]

    Due to a “lack of confidence,” TI’s chapter in Croatia was disaccredited by the organization’s Board of Directors in November 2015.[30] The previous year, several leaders of the Croatia chapter challenged the legality of the chapter president’s election. The president was accused of falsifying records, conflicts of interest, and arbitrarily expelling 10 chapter members who opposed the hiring of staff against the organization’s rules. The Croatian government eventually revoked the president’s appointment.[31]

    In January 2016 a dispute arose regarding TI’s chapter in New Zealand. The Governance Director in TI’s Berlin headquarters sought to block an ethics complaint filed against the chapter’s Board Chair by preventing the complaint from being heard by the Berlin office. The Governance Director also submitted an affidavit challenging a New Zealand court’s jurisdiction to hear the case.[32]

    In August 2015 former TI staffer Anna Buzzoni went public regarding retaliation she and her colleagues faced after reporting to managers questionable financial dealings at TI’s Water Integrity Network. Two of Buzzoni’s project responsibilities were suspended and she was transferred against her will. She left TI shortly before internal whistleblower guidelines were adopted in June 2014.[33]

    Und jetzt kann man doch viel besser die Frage von Uli Gellermann verstehen:

    Wem gehört CAMPACT ?   TV-Debatte über Anti-Amerikanismus

    Autor: U. Gellermann
    Datum: 14. November 2016
    Nichts war bisher für einen politisch bewegten Menschen schöner, als mit CAMPACT in den demokratischen Frühling zu laufen. Mit fröhlichen Gesichtern und eiserner Stirn traf man sich, um dagegen zu sein: Gegen TTIP zum Beispiel, oder gegen das CETA-Abkommem. Keine Frage danach, wer denn dahinter steckt, wer denn die Organisatoren der Demonstrationen sein könnten. Froh war man, dass da jemand war, der diese wunderbare Meinungsmaschine in Gang hielt. Der im deutschen Cyber-Space frohe Botschaften verbreitete. Gute Sprache, gutes Design, gute Forderungen. Wenn einer das anonyme Netz irgendwie persönlich machte, dann doch wohl CAMPACT: Freundschaften wurden auf den Demonstrationen geschlossen, Ehen angebahnt, Kinder an den Akt politischer Willensbildung herangeführt.

    Kein Missklang konnte die schönen Ausflüge ins Politische stören. Bis jüngst die CAMPACT-Ordner die Zensur einführten. Na klar, Ordnung muss sein. Man wollte und will keine Nazis auf dem Trittbrett demokratischer Demonstrationszüge fahren lassen. Zum Beispiel. Aber die großen und politisch breiten Aktionen gegen das imperiale CETA-Abkommen waren den CAMPACT-Organisatoren Anlass, mit großen, blauen Plakaten eine Warnung auszusprechen: „Hier ist kein Platz für Rassismus, Rechtspopulismus und Antiamerikanismus“. Na klar, sagte sich der gescheite Demonstrant: Rassismus hat in meiner Demo keinen Platz. Aber was mag denn nur Antiamerikanismus sein? Wenn man gegen Obamas Drohnen-Morde ist? Wenn man US-Atombomben auf deutschem Boden für wirklich schrecklich hält? Wenn mann Lady Gaga nur gaga findet ohne Lady?

    Antiamerikanismus war bisher vor allem ein ideologischer Kampfbegriff der Atlantiker – ein Keulen-Wort der jeweiligen deutschen Regierung und ihrer angeschlossenen Medien – mit dem Kritiker der diversen US-Regierungen gern und kräftig gekeult wurden. Als ob die Gegner des Irakkrieges oder des TTIP-Diktates gegen „die“ Amerikaner wären. Als ob sie Anti-Steven Spielberg wären, Steve Jobs hassen oder Muhammad Ali verachten würden, kurz: Als wären ausgerechnet jene, die mit den besten humanistischen Anliegen auf die Straße gehen, jene, die der dunklen Macht der US-Brutalo-Maschine Einhalt gebieten wollen, als wären ausgerechnet die gegen alle Amerikaner, also Rassisten. Guter Trick.

    „Die US-Wahl muss uns Bürgerinnen und Bürger daher dazu bringen, jetzt zusammenzustehen und für die Zukunft unserer Demokratie zu kämpfen.“ Ja hör mal, das ist doch eine geradezu antiamerikanische Äußerung! Aber so steht es in einem Brief an CAMPACT-Anhänger, der zur Mobilisierung bei den nächsten Bundestagswahlen aufruft. Weil mit Donald Trump „Ein Rassist, ein Frauenverächter, ein Lügner und Spalter der 45. Präsident der USA (wird ).“ Zwar wird auch Frau Clinton von CAMPACT negativ erwähnt, aber an ihr klebt nicht das CAMPACT-Etikett einer korrupten, verlogenen Kriegstreiberin, ein Etikett, das sie sich redlich verdient hätte. Krieg, so verrät uns ein anderer CAMPACT-Brief, Krieg treiben die Russen: Denn die lehnen angeblich in Syrien das „Ende der Gewalt“ ab. Und das CAMPACT-Führungs-Team weiß auch ganz genau: „Das Assad-Regime (verübt) Kriegsverbrechen mit chemischen Waffen.“ Auch das ist unbewiesen. Und das alles sollte, schreibt CAMPACT, in eine Kampagne münden, die Bundesregierung aufzufordern, eine Initiative des UN-Generalseketärs zu untertsützen, um eine “Notfallsitzung der UN-Hauptversammlung” herbeizuführen. Um den Sicherheitsrat auszuhebeln.

    Von „unserer Demokratie“ erzählt CAMPACT. Die gehört aber denen, die im Bündnis mit den USA Freihandelsabkommen als geheime Instrumente zur Förderung der Konzerne durch das Parlament peitschen wollen. Was daran „unser“ sein soll bleibt rätselhaft. Noch rätselhafter wird es, wenn die Haupt-Verursacher des Syrienkrieges, die USA und ihre Verbündeten in Saudi Arabien und Katar von CAMPACT komplett ausgeblendet werden, um ausgerechnet die Bundesregierung aufzufordern, dem UN-Sicherheitsrat behilflich zu sein, “die Lähmung der Vereinten Nationen zu überwinden”, die sich “von Russland blockieren und erpressen lassen.” Das ist die Bundesregierung, die ganz zu Beginn des Krieges Teile der syrischen Opposition in Berlin am Ludwig-Kirch-Platz zusammentrommelte, um gemütlich darüber zu reden, was man denn „nach dem Sturz Assads“ in Syrien unternehmen könne. Und wer zwischen den CAMPACT-Zeilen lesen kann, dem schreit das Wort „Flugverbotszone“ geradezu entgegen.

    Wem gehört eigentlich CAMPACT? Da denkt man doch: Allen! Irgendwie allen, die guten Willens sind und der oppositionellen Meinung der Vielen endlich Geltung verschaffen soll gegen die Macht der Wenigen. Aber wer genau bestimmt die CAMPACT-Themen? Wer steuert die Kampagnen? Wer kommt auf die Idee, dass die Merkel-Steinmeier-Kretschmann-Demokratie die „unsere“ wäre? Auf der Spur nach den CAMPACT-Besitzern stößt man auf einen Verein mit sage und schreibe „bis zu zwölf Mitgliedern“. Und man könnte natürlich auch Mitglied werden, wenn man nicht gerade der Dreizehnte ist. Und man sollte, sagt die Satzung, „sich überparteilich verhalten“. Was mag „überparteilich“ meinen? Ganz sicher nichts Antiamerikanisches. Und wie wird man CAMPACT-Besitzer? Wenn man nicht aus den Reihen der Vereins-Förderer oder der Vereins-Mitarbeiter stammt, dann wird man vom „Vorstand benannt“. Also der Vorstand wählt die Vereinsmitglieder aus, die ihn dann wählen sollen. Dagegen war der demokratische Zentralismus der SED eine äußerst liberale Veranstaltung.

    Schon bald kann CAMPACT in aller demokratischer Öffentlichkeit erklären, was der Verein unter „Anti-Amerikanismus“ versteht. Denn KenFM-TV plant eine Gesprächsrunde zu diesem Thema. Eingeladen sind echte Demokraten: Albrecht Müller von den Nachdenkseiten, Victor Grossman, ein echter US-Amerikaner, Uli Gellermann, ein echter Oppositioneller. Wen CAMPACT in die Runde delegieren wird, ist bisher noch nicht bekannt.
    Ken Jebsen, ein echter Journalist, wird den Talk moderieren.

    Kommentare
    Folgende Leserbriefe wurden zu diesem Artikel geschrieben:

    Am 16. November 2016 schrieb Brigitte Klara Mensah-Attoh:

    Ok Uli – schluck – langsam dämmert es mir. Beginne zu begreifen, was Du neulich gemeint hast auf meine Frage, ob ich Dir derartige Petitionen zum Mitmachen zusenden könne. Ein Grund mehr, von nun an präziser hinzuschauen!

    Der naive Uneingeweihte denkt sich ‘viel hilft viel’…. Es ist für ihn nämlich überhaupt nicht leicht, die schwarzen von den weißen Schafen innerhalb dieser inflationären Petitionen-Flut zu unterscheiden…. Wetten, daß es sich ganz ganz ähnlich auch mit AVAAZ (etc.) verhält?

    Auch für diese den Blick schärfende “Aufklärung” bin ich Dir unendlich dankbar – BRAVO Uli Gellermann!.

    Am 16. November 2016 schrieb Albrecht Storz:

    Es wäre wirklich super-naiv anzunehmen, die geld- und damit personalstarken und wirkmächtigen Kräfte um die Großbanken, internationalen Konzerne, Milliardäre, Finanzspekulanten, Rüstungsgewinnler und Geostrategen würden es versäumen und neben der Einflussnahme auf Politik und Medien nicht auch auf andere massenwirksame Organisationen zu versuchen Einfluss nehmen. Und das Think Tanks durchaus perfide und langfristige Strategien entwickeln und durch ihre Agenten realisieren können sollte auch nicht überraschen. Darum ist hier eine ganz besonders große Achtsamkeit angebracht.

    Deshalb danke für den kritischen Blick auf Campact. Es ist alles im Fluss und ständige Wachsamkeit bleibt uns wohl nicht erspart.

    Ein Trost bleibt bei alldem: wäre die öffentliche Wahrnehmung und Meinung, also die Stimmung im Volk – und auch in kritischen Minderheiten – völlig irrelevant für die ausbeuterischen und kriegstreiberischen Kräfte, es gäbe nicht die vielfältigen Bemühungen aufklärerische und pazifistische Bewegungen zu spalten, zu schwächen, zu unterwandern, umzulenken, zu hintertreiben.

    Daraus, finde ich, lässt sich doch Mut und Hoffnung schöpfen.

    Am 16. November 2016 schrieb Beat Wick:

    Mmmmmhhhhhhh
    Das Team von CAMPACT, (fast?) alles Leute mit Hochschulbildung. Gibt es in Deutschland nur Akademiker?
    Was sagen diese hochgebildeten Leute wohl zum rassistischen, zionistischen Apartheit-Regime Israel?

    Am 15. November 2016 schrieb Ulrike Spurgat:

    Wir leben in bewegten, schwieriger werdenden, politischen Zeiten, die uns zum Zusammengehen auffordern, denn der alte und neue Spruch: “Nur gemeinsam sind wir stark” ist wichtiger denn je. Die Geschichte zeigt uns, dass nur wer daraus lernt,dass sinnvolle,gesellschaftsverändernde, für die Gesamtgesellschaft betreffende Perspektiven, die zu erkämpfen ,doch nicht bei Campact und Co. zu finden sind. Die Macht und Kraft der Gewerkschaften, die eine der wichtigsten Säulen in der Gesellschaft gewesen sind, und auf dem Altar des Neoliberalismus geopfert wurden, war eine, wenn nicht die wichtigste und effektivste Waffe der Arbeiterbewegung. .– Dieser Gruppenklüngel, diese Befindlichkeits- und Stimmungsabhängigen Einsammler, um dann in Vereinen letztendlich politischen Interessen folgend, die oft mit dem, was nun die Leute motiviert hat dabei sein zu wollen nix, oder wenig zu tuen hat.Eine Gesellschaft hat grundsätzliche Interessen, die es zu befördern gilt:
    Bildung für Alle. Armutsbekämpfung, Freundschaft mit den Völkern, besonders mit Russland, Gleichberechtigung, Vermögenssteuern, keine Beteiligung an Militäreinsätzen in der Welt, Hartz 4 in die Tonne treten, keine Waffenlieferungen in Kriegsgebiete und nach Saudi Arabien, Stärkung von Arbeitnehmerrechten, Suchen und Finden von geflüchteten Kindern- und Jugendlichen, die einfach “vergessen” worden sind, Tausende sind alleine in Deutschland verschwunden, und die Politik macht weiter, als wenn es diese kleinen Menschen nicht geben würde. Das ist die Freiheit, die die meinen, sich in verantwortungsloser Weise, also neoliberal verhalten zu können. Solidarität, in einer Gesellschaft, die in einer “Eiszeit” endet, wenn nicht mit aller Kraft dagegen gesteuert wird; und zwar von Allen, die eine friedliche, solidarische, lebensbejahende Gesellschaft/Welt wollen.
    Das ist unsere Stärke, bei allen politischen Verschiedenheiten, und darauf sollten wir bauen; eine Gesellschaft, die Hoffnung und Perspektiven bietet, und die den menschlichen und gesellschaftlichen Fortschritt befördert, und möglich macht. Frauen und Männer in der jüngeren Geschichte haben es doch vorgemacht, zu kämpfen und wehrhaft zu sein. In unmenschlichen Zeiten sind sie Mensch geblieben.
    Wir können die gesellschaftlichen Bedingungen und Verhältnisse nur ändern, wenn die Frage der Macht- und Kräfteverhältnisse gestellt wird, und die Soziale Frage im Mittelpunkt steht.

    Antwort von U. Gellermann:

    Auslöser der Diskussion ist der Artikel über ein Instrument (CAMPACT) öffentlichen Protestes. Das Instrument hat Fehler. Es ist zu kritisieren und, wenn möglich zu ändern. Um beim Beispiel Antiamerikanismus zu bleiben: Wer sagt dann, dass man sich bei einer nächsten Demonstration sein Anti-USA-Plakat wegnehmen lassen muss? Wer sagt denn, dass in einer Diskussion mit CAMPACT-Leuten kein Lerneffekt eintritt (zumindest bei den Zuschauern)?

    Am 15. November 2016 schrieb Petra Seiler:

    @Gellermann
    Warum waren Sie als Westdeutscher denn 1989 in Leipzig?

    Antwort von U. Gellermann:

    Weil ich Gast der Leipziger Dokumentarfilmwoche war.

    Am 15. November 2016 schrieb Manfred Ebel:

    Nachdem nun Charakter und die Position zu (z.B.) Campact klar sind doch noch zum Vertrackten der Situation.
    Die Bourgeoisie und deren Anhänger haben einerseits ein primäres Intreresse, persönlich zu (über)leben. Auch Geschäfte lassen sich nur machen, solange die Erde bewohnbar ist. Andererseits treibt das kapitalistische Wirtschaften(!) unweigerlich zum Krieg. Bei den modernen Waffen also zum nuklearen. Damit ist die Bourgeoisie in einem durch sie selbst unlösbaren Dilemma. Einige Bourgois erkennen das, wahrscheinlich sogar viele.
    D.h., alle nichtbourgeoisen Friedenskräfte müssen sogar mit Vertretern des Kapitals bei der Sicherung des Friedens zusammengehen. Die Verantwortung liegt naturgemäß bei denen, die es begriffen haben und die am konsequentesten sind.

    Am 15. November 2016 schrieb altes Fachbuch:

    erlaubt sei die frage, ob hier 2 plattformen ihre hackordnung ausfechten??!

    “Nichts war bisher für einen politisch bewegten Menschen schöner, als mit CAMPACT in den demokratischen Frühling zu laufen.”
    “Bis jüngst die CAMPACT-Ordner die Zensur einführten.”

    beim ersten zitat könne man auch annehmen, dass die farbe des banners, unter dem man lief, egal war. hauptsache das wetter war schön!! die campact-seite wird auch schon vor der “zensur” entsprechend aussagekräftig gewesen sein. wen hat es gejuckt?
    und nach dem zweiten das plötzliche aufwecken (nicht erwachen) durch die “konkurrenz” bei den appellations- und empörungsmaschinen!? mit verweis auf ein kommendes tribunal, das man gesprächsrunde benennt und unter dem vorwand, man wissen nicht, dass ein verein seinen mitgliedern gehört!

    worum geht es dem galeristen tatsächlich??
    nun unterstelle ich niemandem tatsächlich bösartige gedanken. aber jeder möge die folgen seines tuns bedenken. millionen bewegte und veränderungswillige da draußen suchen OBJEKTIVE orientierung, die in wählbare alternativen münden MÜSSEN!! einen jebsen oder einen verein campact und 100e andere plattformen kann ich nicht wählen (wenn ich schon muss)!!
    die organisationsform und die zerplitterung dieser “protest”landschaft sind für mich kein zufall.
    wer seine ketten verlieren will, und eine welt gewinnen will, MUSS sich vereinigen!!

    ps: können kluge und wortgewaltige (auch) meinungsbildende ohne ddr/sed-vergleiche auskommen?? diese “schenkelklopfer” unterstützen lediglich die totalitarismusdoktrin der neuen geschichtsschreibung und sind quasi antiamerikanismus bezogen auf den “realsozialismus”, den die autoren nicht erlebt haben! es gibt genügend witzvorlagen im eigenen land und system, und man muss die anderen mitforisten nicht verprellen:)

    Antwort von U. Gellermann:

    Das Ziel der TTIP-Ceta Demonstration war gut und richtig. Die Demonstranten an den Kampf für die eigenen Interessen heranzuführen ebenfalls. Sollte man einen Streik für bessere Arbeitsbedingungen ablehnen, nur weil die Gewerkschaftsführer Sozialdemokraten sind? Wer andere Möglichkeiten der öffentlichen Artikulation kennt, um „objektive Orientierung“ zu geben, der soll sie dringend nennen. Auch die Vereinigungsmöglichkeiten für die „Millionen“ gleich mit. – Vereine können groß oder klein sein, bereits das sagt was über ihre demokratische Verfassung. Dass die Mitglieder von Vereinen von der eigentlichen Macht benannt werden ist eher selten. Wer aus diesem Hinweis die Nachricht klittert „man wisse nicht dass ein Verein seinen Mitgliedern gehört“ sollte beim Lesen eine andere ideologische Brille benutzen. – Die SED mit ihrer Demokratie-Inszenierung – alles Wesentliche wurde im kleinen Kreis des Polit-Büro entschieden – ist ein treffendes Beispiel. – Als ich 1989 in Leipzig den Schwenk der Losungen von „Wir sind das Volk“ zu „Wir sind ein Volk“ erlebte, wurde mir von denen, die schon lange in der DDR lebten Prügel angeboten, als ich vor diesem Schwenk warnte. Dass einer irgendwo schon länger lebt oder gelebt hat ist offenkundig kein Beweis für Durchblick.

    Am 15. November 2016 schrieb Christian Wächter:

    DIE VIELEN PATEN VON SYRIEN
    Am 4. Januar 2012 sassen vier vor Selbstsicherheit strahlende Männer im politischen Zentrum der Hauptstadt Berlin vor der aus deutschen TV-Nachrichten bekannten blauen Wand. Im grossen Konferenzsaal der Bundespressekonferenz wurden sie als «syrische Oppositionelle» und «Vertreter der syrischen Demokratiebewegung» vorgestellt. Ihre Forderung: Die deutsche Bundesregierung müsse endlich «Handeln» gegen die Regierung des syrischen Staatschefs Baschar Hafez al-Assad. …
    Beim Bundespressekonferenz-Auftritt von Eheme, Ibrahim und Perabo wurde AaR [Adopt a Revolution] offiziell lanciert. Ende 2011 wurde das Projekt auf den Weg gebracht, um nach eigenen Angaben über «Revolutionspatenschaften» Geld zur Unterstützung der «gewaltfreien Teile der syrischen Opposition» zu sammeln. Alle der damals auf dem Podium auch als Vertreter dieser Kampagne Aufgetretenen haben sich damals schon und/oder seitdem öffentlich für die Bewaffnung von Regierungsgegnern und/oder eine westliche Militärintervention ausgesprochen. Was man über andere Schlüsselfiguren dieser ehrenwerten Gesellschaft wissen darf, sollte ebenfalls nachdenklich stimmen. …
    Nicht nur AaR treten als Revolutionspaten auf. Es gibt in Deutschland viele Akteure die zu einer Revolution in Syrien immer noch begeistert «unsere Sache» sagen – bis hin zur Bundesregierung. Sobald jedoch Steuergelder involviert sind, darf anscheinend diese «Sache» nicht zu direkt laufen. …

    Der Imperialismus selbst verlangt allerdings immer nach Widerstand. Deshalb: Adoptiert keine falschen Revolutionen aus den Waisenhäusern des Kapitalismus. Kampf den Kriegspaten der Bourgeoisie.

    Namen (Organisationen):
    – Ferhad Ehme (Bündnis 90/Die Grünen und SNC)
    – Hozan Ibrahim (SNC, LCC und Al-Kaida)
    – Amer al-Neser (Generalkommission der Syrischen Revolution)
    – Elias Perabo (Adopt a Revolution (AaR))
    – Rami Nakhla (Syrischer Nationalkongreß (SNC), Yale-Fellow)
    – Zuher Jazmati (AaR, Die Grünen, Deutsche Arab. Ges., LSE)
    – Martin Glasenapp (Medico international, AaR, IL)
    – Thomas Gebauer (Medico Geschäftsführer)
    – Ferdinand Dürr (AaR, Campact)
    – Aktam Abazid (AaR)
    – Hannah Wettig (AaR)
    – Dominic H auf Twitter: @domihol > https://twitter.com/domihol
    – Quelle: http://domiholblog.tumblr.com/

    https://linkezeitung.de/2016/04/02/die-vielen-paten-von-syrien-eine-analyse/

    Am 15. November 2016 schrieb Heinz Schneider:

    Natürlich, Uli Gellermann. Die Wall-Street nicht, der MIK auch nicht.

    Aber Bernie Sanders Erfolg war noch vor wenigen Jahren undenkbar.

    Am 15. November 2016 schrieb Günther Magro:

    NGOs werden von der “Open Societe Foundations” ( OSF ) gesteuert und auch finanziell unterstützt. Die Hintermänner der OSF, sind der George Soros, Jacob Rothschild und Rockefeller. Das sagt alles !
    Campakt hat die Aufgabe, das Volk mit anderen Themen abzulenken, vom Weltgeschehen ( NATO- Kriegsverbrechen, Flüchtlingswellen, innere Unruhen und ………) und das Volk verdummen.

    George Soros hat für den Präsidenten- Wahlkampf, die Killary Clinton mit ca. 100 Millionen Dollar unterstützt, da kann doch Campakt nichts über die geile Kriegstreiberin und Kriegsverbrecherin berichten.

    Den Syrien-Krieg stellen sie gerne als Bürgerkrieg hin, dabei kämpfen ca. 20.000 ausländische Söldner in Syrien. Das ist Krieg gegen ausländische Mächte und kein Bürgerkrieg. Angezettelt, organisiert von Soros und Co.,
    darum das große Schweigen im Walde.

    George Soros der nur das Geld macht, in dem er Staaten, in den Bankrott oder in den Krieg treibt, ist in meinen Augen einer der größten Verbrecher.

    Die “Open Societe Foundation Deutschland , hat ihre Organistation in der Reinhardtstr. 15, Berlin Mitte, warum wohl ? Wie weit ist das Kanzleramt entfernt, auch das sagt alles.

    Die NGOs sind Unruhestifter werden schon in vielen Ländern gehaßt, Rußland hat die NGOs verboten und die Organisatoren, auch teils ausgewiesen.

    Die NGO-Campakt wird auch in Deutschland aktiv werden, wenn es den Auftrag von der OSF bekommt, damit der Soros sein Geld verdient.

    Am 15. November 2016 schrieb Herr Wurzelzwerg:

    Ja, raus aus der NATO! Eine wichtige Forderung. Und dann? Dann haben wir die EU, die eine eigene Streitmacht aufbauen will. Um was zu tun? Was für eine Frage: natürlich zur Welteroberung deutscherseits anzutreten. Wenn man also konsequent ist, muss man nicht nur Raus aus der NATO! fordern, sondern auch: Keine Militarisierung Europas mittels EU! Man muss die Auflösung der EU fordern, sonst treibt man den Teufel mit dem Beelzebub aus!
    Die Kanzlerin verlangt Verhandlungen mit der Trump-Regierung “auf Augenhöhe”. Was soll das heißen? Doch dass die BRD ihren Plan, Russland einzukassieren, auch ohne NATO nicht aufgegeben hat. Die Merkel-Regierung ist Antreiberin eines Krieges gegen Russland! Sie ist nicht weniger fürchterlich als die Tea-Party-Bewegung in den USA. Ich halte die Forderung “Raus aus der NATO!” ohne die Forderung “Raus aus der EU!” zumindest für eine halbe Sache. Wenn nicht mehr.

    Am 14. November 2016 schrieb altes Fachbuch:

    aus der satzung von campact e.v.:
    § 2 Zweck
    a)
    Zweck des Vereins ist die Förderung
    1. des demokratischen Staatswesens,
    2. der Bildung,
    3. des bürgerschaftlichen Engagements zugunsten gemeinnütziger Zwecke.
    b)
    Der Verein verfolgt seinen Zweck insbesondere durch
    1. staatsbürgerliche Bildung und Information von Bürgerinnen und Bürgern über politische Entscheidungsprozesse der Legislative, der Exekutive sowie der Judikative
    und anderer Akteure (Förderung der Bildung),
    2. die Nutzung und Entwicklung der neu entstandenen Möglichkeiten des Internets als Medium für politische Diskussion und Beteiligung (Förderung des bürgerschaftlichen Engagements),
    3. die Organisation und Bereitstellung von Kampagnen und Instrumenten (Petitionen, Email-Aktionen, Anzeigen usw.) zur politischen Beteiligung von Bürgern und Bürgerinnen an politischen Entscheidungsprozessen (Förderung des demokratischen Staatswesens),
    4. die Organisation von Begegnungen und Diskussionsveranstaltungen zwischen gewählten Parlamentsabgeordneten sowie Repräsentanten politischer Institutionen und interessierten Bürgern und Bürgerinnen. Dies können Begegnungen im realen Raum oder auch virtuelle Diskussionen mit Hilfe des Internets sein (Förderung des
    demokratischen Staatswesens, Förderung des bürgerschaftlichen Engagements)…

    wer sich diesen ZWECK überlegt, wird nicht wissen wollen, wem dieser verein gehört;) die dümmsten kälber bezahlen ihren metzger selber:(
    übrigens ist zum verein alles online, man muss nur lesen wollen.

    dieses verein nehmende joviale UNS, meint definitiv nicht MICH;!

    Am 14. November 2016 schrieb Ernst Blutig:

    Schon irgendwie lustig, wenn man zuschauen kann wie sich mit dieser Wahl in den USA das eigene vorherige Kritiktöter-Geschwätz vom “Antiamerikanismus” gegen einen kehrt.

    Wenn die Geschäfte wieder unter Trump sattelfest sind, wenn wieder, naja fast :D, jeder so wie vorher weiss, daß er an den Pfründen teilhaben wird, ja ja ja dann wird wieder in die Hände und auf Gegner gespuckt und der “Antiamerikanismus” ausgepackt sowie das Bruttoasozialprodukt gesteigert werden.
    Also so schätzungsweise in spätestens 6 Monaten.

    Am 14. November 2016 schrieb Ernst Grobschmied:

    Eine Freundin empfahl mir “WeMove Eu”. Nach Recherche ergibt sich mir folgendes Bild.
    “…Für die gegenwärtige Start-Up-Phase hat WeMove.EU eine Anschubfinanzierung von der deutschen Online-Kampagnen-Organisation Campact sowie von verschiedenen Einzelpersonen erhalten….”
    Es sieht also trostlos aus mit dem blinden Marken-Vertrauen, wenn man nicht die Finanziers kennt.
    Auch eine Strategie.

    https://www.wemove.eu/de/content/missionstatement

    Am 14. November 2016 schrieb Andreas Gehrmann:

    Danke für diesen Beitrag!
    Ich war letztens in Köln auf der Anti-TTIP-Demo und mir ist dort dieser “Anti-Amerikanismus”-Aufruf sauer aufgestossen. Es gab da deshalb auch Pfiffe – unter anderem von mir. Wenn die Veranstalter nicht differenzieren zwischen einer desaströsen US-Politik und der amerikanischen Bevölkerung, dann ist das Manipulation und Meinungsmache. Ich hätte mir eine sehr deutliche Kritik von Campact und Co. an dem Kriegskurs der USA gewünscht.
    Seitdem ist für mich klar: Campact ist nicht zu trauen!

    Am 14. November 2016 schrieb Andreas Schell:

    Mein Abschiedsmail an Campact nach dem Trump-Rundschreiben vom 10.11.16, gerne zur weiteren Verwendung:

    Sehr geehrte Damen und Herren von Campact,

    es ist schön, dass Sie Sich um meine Meinung so große Gedanken machen. Nur: dass Donald Trump ein Despot ist, ist doch klar? Wieso soll ich mich darüber aufregen? In Deutschland und der EU ist ähnliches, im Gegensatz zu Trump von uns abwählbares Gelichter an der Macht. Momentan überwiegt bei mir die Erleichterung darüber, nicht sofort in den (Atom?)Krieg mit Russland gehen zu müssen, der bei Killery klar lesbar im außenpolitischen Programm stand. Den wollte offenbar die gesamte politische Klasse in Deutschland? Das ist unglaublich! Jeder Monat Aufschub, bevor wir und, falls welche überleben, unsere Nachfahren, hier einige tausend Jahre lang radioaktive Kartoffeln essen müssen, ist doch geschenkte Lebenszeit!

    Campact scheint mir aufgrund der Themenauswahl immer fragwürdiger. Ich sehe keinen Grund, Campact zu vertrauen. Empörungsmanagement und Ablenkung vom Wesentlichen ist ein Kennzeichen vieler Organisationen. Campact ist in dieser Hinsicht der AfD und Pegida nicht unähnlich. Ihre Organisation und die Genannten kanalisieren und schüren Stimmung auf Nebenschauplätzen. Ich unterstelle als eigentliches Ziel dieser Organisation(en) den Systemerhalt, also Schutz der Reichen, die gegen die Mehrheit der Bevölkerung einen einseitigen, erbitterten Wirtschaftskrieg führen und offensichtlich bereit sind, auch militärische Schritte zu machen. Es gibt wesentliche Themen, denen alle politischen Organisationen ausweichen. Die wichtigsten sind:

    1. Deutschland muss sofort raus aus der NATO. Keine Angriffskriege mehr, Abwendung unmittelbarer Kriegsgefahr in Zentraleuropa, Abzug aller Soldaten aus Auslandseinsätzen. Nicht nur die deutsche Geschichte gebietet eine solche Vorreiterrolle!
    2. Enteignung aller Milliardäre – generelle Ächtung, Verbot und 100%-Besteuerung von Privatvermögen über, sagen wir, 10 Mio Euro, generell 100% Erbschaftssteuer. Das Geld ist der Tilgung von Staatsschulden, d.h. der buchhalterischen Vernichtung zuzuführen. Zweck: System-Reset. Ohne einen solchen Reset wird unser Wirtschaftssystem in den nächsten Jahren explodieren, mit unabsehbaren Folgen für Staatsfinanz, Sozialgemeinschaft und Frieden.

    Wo sind die entsprechenden Kampagnen, wo auch nur kleinste Ansätze in dieser Richtung? Die Ihren halte ich für Augenwischerei und Beschäftigungstherapie. Zudem kann Ihre Organisation gerne gegen CETA wettern. Der Bundeswirtschaftsminister, der sich gerade in der Rolle des nächsten Lobby-Diktators nach Merkel gefällt, interessiert sich gar nicht dafür, wie viele Mails Sie sammeln, und die Führung der EU agiert mit ähnlich grotesker Arroganz. Ist das gar so abgestimmt? Sie verplempern doch nur unsere Zeit!

    Nehmen Sie mich also bitte vom Campact-Verteiler. Sollten Sie etwas Sinnvolles planen, werde ich das mit Sicherheit bemerken. Ich käme dann unaufgefordert auf Sie zurück.

    Am 14. November 2016 schrieb Lutz Jahoda:

    ABGESANG DER GRÜNEN SCHWÄNE
    (Im Kretschmann-Sound, vollmundig
    breit vorzutragen)

    Von Unisex-Größen
    sich zu entblößen:
    Welch peinlicher Fakt!
    Die bislang getarnte,
    inzwischen entharnte
    Zwölfergroup nackt!
    Ausgeflockt, ausgerockt,
    vorzeitig ausgeknockt.
    Uns tut es leid.
    Es war nicht gescheit.
    Adios, Campact!

    Am 14. November 2016 schrieb darin fo:

    So ungefähr nach dem Anti-Gorleben-Treck 1977 entstand bei uns Autonomen der Scherz, wir sollten doch mal eine Firma mit einem rundum Demoservice gründen. Routenplanung, Transparente, Parolen ? alles inklusive. Zu der Zeit wussten wir auch schon, mit Scherzen vorsichtig zu sein. Denn die Satire von heute ist leider die Realität von Morgen. In punkto Demoservice hat diese Verwandlung sogar relativ lange gedauert.
    CAMPACT ist ein Dienstleistungsunternehmen mit der Kapitalform „Verein”. Da Vereine Mitgliederversammlungen abhalten müssen ist es sinnvoll, die Zahl der Mitglieder auf einen intimen Kreis zu beschränken. Die wollen sonst noch einen Finanzbericht. Gut, da läßt sich natürlich auch ein Förderkreis zwischen schalten. Ein Erfolgreiches Modell auch in der Armutsindustrie. Uli, denk doch mal an Masserati-Harry und die Berliner Treberhilfe. Haben die nicht auch gutes bewirkt?
    Wer nicht selber kochen will, kauft Fabrikesssen. Da bestimmt eben die Firmenleitung, was im Essen drin ist. So wurde aus trampen die Mitfahrzentrale und schließlich Uber.
    Wie hieß noch mal dieser Karl, der meinte: Der Kapitalismus wird alle Lebensbereiche durchdringen?

    Am 14. November 2016 schrieb Pat Hall:

    Schon seit Jahren habe ich den Newsletter von CAMPACT Empfangen und manchmal gelesen & manchmal gleich gelöscht.
    Entweder waren Themen anderswo Ablesbar oder waren beschrieben wie die eines Weltverbesserungsvereins deren Spendenaufruf mich wenig reizten.
    Erst als die Nachdenkseiten aufklärten habe ich den Newsletter abbestellt und Uli´s Frage :
    Wem gehört eigentlich CAMPACT ?,
    hat sich bereits erledigt.
    Für mich ist der Kommentar von Helene+Ansgar Klein sehr aufschlussreich weil ich mir so einen Schriftverkehr mit CAMPACT habe ersparen können

    Am 14. November 2016 schrieb Manfred Ebel:

    Meine jüngste Reaktion auf Mitteilungen von Campact oder WeMove etwa war ähnlich der von Herrn Scholz: “glattes Nein”. Zu den Schreiben wurde meine Einschätzung erbeten. Willkommen sind mir derart Gelegenheiten sogar, um sie (natürlich klassenmäßig, wie sonst?) zu besprechen.
    Meine Entscheidung – hier wie bei anderen Gelegenheiten, Organisationen, Personen – ist wie in den Beispielen Friedensdemo oder Anti-TTIP/CETA überhaupt: Solange sich die Beteiligten auf das erklärte gemeinsame Interesse beschränken und konzentrieren, gehen wir Seite an Seite. Soll’s missbraucht werden, trennen sich die Wege und Auseinandersetzung ist angesagt. Dazu gehört, dass mein/unser wirkliches Rot mindestens toleriert wird.

    Am 14. November 2016 schrieb Helene+Ansgar Klein:

    Auch wir sind stutzig geworden und hatten an campact folgendes geschrieben:
    Betreff: AW: Trump. Es ist passiert.

    Liebe Christoph Bautz, Felix Kolb und Günter Metzges,

    Ihr schreibt zwar auch Negatives über ‘Killary’, doch der Tenor Eures Schreibens klingt so als ob die Wahl der Killary, der Schreibtisch-Kriegsverbrecherin, Euch nicht “kalt erwischt!” hätte.

    Noch so Einiges passt mir an Eurem Schreiben nicht:

    – zu Freihandelsabkommen: habt Ihr nicht mitbekommen, dass Trump gegen Freihandelsabkommen ist?

    – Ihr schreibt: “Die Folgen der neoliberalen Globalisierung sind brutal.” doch in Eurer ‘To-Do-Liste’ kommt der Neoliberalismus nicht vor!

    – Ihr schreibt: “Wir müssen für eine hohe Wahlbeteiligung kämpfen”; für welche Parteien denn? kein Wort, dass wir außer den LINKEN nur ‘Kriegsparteien’ zur Auswahl haben. Und und in sozialer Hinsicht sieht es auch nicht viel besser aus.

    – Kein Wort von der Verschleuderung der Steuergelder für (horrend steigende) Rüstungsausgaben, die ein gewichtiger Grund dafür sind, dass kein Geld für “Beschäftigungsmöglichkeiten besonders im sozialen Bereich, bezahlbaren Wohnraum sowie hervorragende Kitas und Schulen” da ist.

    – Eure Fußnoten zeigen, dass Ihr Euch fasst ausschließlich in MSM(auch die taz gehört schon lange dazu) informiert

    Ihr habt allen Grund Eure To-Do-Liste “zu präzisieren”!

    Am 14. November 2016 schrieb Sonja Schmid:

    Das war schon immer ein Problem, wenn man ungeprüft jemandem nachlief. Ich dachte das sei überwunden. Die Großveranstaltungen bei denen ich war, und die von Campact mit-organisiert wurden, waren meistens ein Erfolg. Hätte man die riesigen Anti-Ceta-Aktionen ohne Campact gestemmt? Diese Frage muss man doch stellen.
    Du hast recht, dass man aufpassen muss. Das gilt aber für alles und bei allem. Auf die Diskussion bin ich gespannt.

    Am 14. November 2016 schrieb S. Hauptkorn:

    Danke, lieber Uli, auch für diesen Bericht.

    Ich frage mich nun, was der Transparenzbericht von 2015, S. 65-67 (https://blog.campact.de/wp-content/uploads/2016/09/CampactTransparenzbericht2015.pdf) zu bedeuten hat, in dem auch Organisationen, wie z. B. ‘LobbyControl e.V.’, ‘Mehr Demokratie e.V.’ ‘Digitalcourage e.V.’, ‘Pro Asyl’ etc. auftauchen. Blöd und generell gefragt: bedenklich?

    Antwort von U. Gellermann:

    Bisher erscheint mir nur die sonderbare Verwendung des Begriffs „Antiamerikanismus“ bedenklich. Zur Beurteilung interessant ist aber auch, dass ein Leben-und-Tod-Thema wie der Ukraine- oder Syrien-Krieg entweder ausgeblendet oder der weniger bedeutenden Petitionsplattform „WeAct“ zugeordnet wird.

    Am 14. November 2016 schrieb Ute Plass:

    Schon bald kann CAMPACT in aller demokratischer Öffentlichkeit erklären, was der Verein unter ?Anti-Amerikanismus? versteht.”

    Wenn’s soweit ist, bitte Sendetermin bekannt geben. :-)

    Am 14. November 2016 schrieb Daniela Lobmueh:

    Drei Jahre vor den Nachdenkseiten wies bereits JASMINREVOLUTION auf die dubiose NGO Campact hin (Anlass war deren Asyl-for-Snowden-Kampagne, die billig Aufmerksamkeit abgreifen sollte), auch auf die dubiose Vereinsstruktur (und, hier vergessen, die ebenso dubiose üppige Anschub-Finanzierung, bevor dank Medien-Hype die große Spendensegen zu prasseln begann):

    Campact-Kampagne für Snowden-Asyl

    die aktuelle Campact-Aktion siehe hier:

    Campact plant Anti-Putin-Kampagne

    zum Hintergrund, dem Abgreifen von Spenden und Medienaufmerksamkeit von echten NGOs durch Fake-Clicktivism:

    Geheime Medien-Kriege im Netz: Klicktivismus-Gigant AVAAZ in der Kritik

    Am 14. November 2016 schrieb spargel tarzan:

    Vor einiger zeit wollte ich wissen was oder wer hinter campact steckt. ich fand nicht viel, vielleicht weil ich nicht schlau genug bin. doch das was ich fand war recht wenig und auch die zusammensetzung der gruppe erschien mir suspect.
    so habe ich es gelassen und nicht weiter darüber nachgedacht. der artikel bestätigt mich nun in meiner entscheidung. ihn sollten all die lesen, die wie die lemminge der neuen sau folgen, die durchs dorf getrieben wird.

    Am 14. November 2016 schrieb Werner Hajek:

    Zum Schluss wird hier viel fragend geraunt, als ob Campact ein Geheimnis daraus machen würde, wer die Hintermänner von Campact und was die geheimen Ziele von Campact sind. Ein Blick auf die Campact-Seiten würde die Personen und die Struktur offenbaren.
    Zusammenfassung: Viel heiße Luft, wenig “Rational”.

    Antwort von U. Gellermann:

    Kein Geraune, völlig rational von der Camapct-Site die Vereinsstruktur abgeschrieben.

    Am 14. November 2016 schrieb Benny Thomas Olieni:

    “Campact” erschien mir seit langem als “Wolf im Schafpelz”.
    Eine raffiniert aber durchscheinend (nicht genug Mehl auf der schwarzen Pfote) maskierte Organisation zur Steuerung oppositioneller Aktivitäten.
    $oro$ – Style?
    Gut, daß der Wolf sich jetzt selbst enttarnt!

    Am 14. November 2016 schrieb Ulrike Spurgat:

    Vielen Dank, lieber Uli.
    Vor Wochen abbestellt, und dein Riecher für kritische Betrachtung, und genauer hinzusehen, mal wieder eine punktgenaue Landung.
    Wieviele Wölfe im Schafspelz sind da noch unterwegs, und am Start ?
    Jedenfalls wird alles, wo ich in irgendeiner Art und Weise politisch beteiligt bin, auf den Prüfstand gestellt werden, und groß Reinemachen gemacht.

    Am 14. November 2016 schrieb Birger Du Fria:

    Verehrter Herr Gellermann,

    nur eine Bemerkung zur Vereinsstruktur dieser “Ehrenwerten Gesellschaft”:
    Es grüsst Ihr Rotary-Club.

    Á propos, Herr Gellermann: Vielleicht sollten Sie in einem Ihrer nächsten
    Artikel auch einmal auf diese “Ehrenwerte Gesellschaft” fokussieren. Ob es da
    wohl Verbindungen zum Vorstand von CAMPACT gibt? Welchen Hintergrund haben
    die Mitglieder dieses Vorstandes? Dies zu erfahren, wäre sicher äusserst
    aufschlussreich…

    In diesem Sinne:
    “Ehre, wem Ehre gebührt”.

    Am 14. November 2016 schrieb Jasmin Grünberg:

    Das ist ja eine spannede Enthüllung. Über die Vereinsstruktur von CAMPACT wusste ich bisher nichts.

    Am 14. November 2016 schrieb Der Linksliberale:

    Lieber Ulli Gellermann, Diebstahl! Das waren meine Gedanken…aber ich gebe zu, ich habe eine Weile länger gebraucht, um mich ideologisch in dieser Campact-Sache zu orientieren. Die NachDenkSeiten hatte es ja schon länger auf dem Schirm.

    Am 14. November 2016 schrieb Jochen Scholz:

    Mein Kommentar an CAMPACT nach Erhalt des erwähnten Rundbriefs beschränkte sich auf das Nötigste: Balla, balla!
    Die monatliche Unterstützung habe ich vorläufig eingestellt. Verdächtig war für mich schon immer, dass CAMPACT zu keinem Zeitpunkt die Äußerungen des US-Botschafters bei der EU zu TTIP auch nur erwähnte: “TTIP must happen for geostrategic reasons…..we need an economic equivalent to NATO”

    http://www.euractiv.com/sections/trade-industry/us-ambassador-eu-anthony-l-gardner-beyond-growth-ttip-must-happen

    Dagegen sind Chlorhühnchen – mit Verlaub- ein Fliegenschiss

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    Ein Gedanke zu “Trump cancelt TTIP & campact ist deshalb sauer. Warum das?”

    1. Jochen Scholz sagte am 8. Januar 2017 um 18:58 : Bearbeiten

    Lieber Hartmut,

    meine Reaktion auf den Brief con Campact war dieselbe. Ursprünglich hatte ich den Verein mit ein paar € monatlich unterstützt, nach diesen Berichten auf den Nachdenkseiten habe ich das eingestellt

    http://www.nachdenkseiten.de/?p=35470

    http://www.nachdenkseiten.de/upload/pdf/161025_Ist-Campact-zu-trauen-nein_final_Dokupdf.pdf

    Bereits zuvor war ich sauer, dass Campact nie auf die Hinweise reagiert hatte, die ich ihnen mit diesem Interview zu TTIP übermittelt hatte.

    http://www.euractiv.com/sections/trade-industry/us-ambassador-eu-anthony-l-gardner-beyond-growth-ttip-must-happen
    (“We need an economic equivalent to NATO”)
    Wir können uns denken, warum Campct auf der Ebene der Chlorhühnchen verharrte

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    Hartmut Barth-Engelbart’s Fleißarbeit in Word zusammen gefasst und zum PDF aufbereitet, von:

    http://www.alfredmente.de/index.html

     

    Hier folgt jetzt der oben angekündigte Text aus Albrecht Müllers nachdenkseiten

    Was den “freien” Westen zusammenhält: Ein strammes Feindbild und Scheinheiligkeit. Und als Schlagobers eine ordentliche Portion Propaganda.

    Veröffentlicht in: Außen- und Sicherheitspolitik, Audio-Podcast, Fremdenfeindlichkeit, Rassismus, Strategien der Meinungsmache

    Albrecht Müller

    Weil ich erlebe, wie denkende und sogar engagierte Mitmenschen auf diese Mixtur hereinfallen, kann ich nur noch sarkastisch darüber schreiben. Menschen, die in den 80iger Jahren noch gegen die Nachrüstung demonstrierten, tragen die neue Konfrontation mit Russland mit, übernehmen das neugezimmerte Feindbild, selbst bei Demonstrationen gegen CETA und TTIP. Und sie glauben den westlichen Meinungsführern ihre scheinheiligen Parolen zur Qualität des Lebens in der „freien Welt“: Wohlstand für alle, Demokratie und Menschenrechte. Ein NachDenkSeiten-Leser, berichtet, wie selbst bei Demonstranten gegen die Freihandelsabkommen die Propaganda gegen den neu-alten Feind wirkt. Albrecht Müller.

    Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verfügbar.

    Seine Mail erhielten wir als Antwort auf unsere Frage nach Erfahrungen mit Campact. (Siehe hier Ist Campact zu trauen? M. E. nicht. Machen Sie Ihre eigene Prüfung und – wenn möglich – Recherche. ) Über die spannenden Antworten berichten wir in wenigen Tagen.

    Heute vorweg die lesenswerte Mail von Martin zum erfolgreichen Aufbau unseres Feindbildes. Das passt gerade auch zum Besuch Putins in Berlin und einigen „freundlichen“ Kommentaren in unseren Medien:

    „hallo nachdenkseitler,

    bezüglich campact habe ich in stuttgart auf der TTIP/CETA demo einen jungen russen getroffen und mich eine weile mit ihm unterhalten. er trug eine große, russische flagge an einer holzstange über kopf.

    die reaktionen der umstehenden/umgehenden waren weit überwiegend sehr negativ bis offen beleidigend und aggressiv.

    obwohl der russe immer wieder auf sein anliegen hinwies, dass mit „freihandelsabkommen“ zwischen amerika und europa, unter anderem russland weiter isoliert werden solle und er die, überall auf den veranstalterplakaten zu lesende, ausdrückliche aufforderung antiamerikanismus nicht zu dulden, demokratisch zu ergänzen gewillt war, wurde er als faschist, putinfreund, kriegstreiber… oder schlicht als dummkopf tituliert.

    beängstigend wie wenig, selbst bei teilnehmern einer so hoch politischen demonstration, die fähigkeit zur reflektion und der wille zu weiter gefasster informationsuche ausgebildet zu sein scheint.

    nachdem ich mich, für die umstehenden offensichtlich, mit der position des russen gemein gemacht hatte, bekam auch ich von anderen demo teilnehmern teils grenzwertige dinge gesagt.

    die propaganda wirkt!

    bitte machen sie weiter so mit ihren NDS!

    liebe grüße martin“

    „Beängstigend wie wenig, selbst bei teilnehmern einer so hoch politischen demonstration, die fähigkeit zur reflektion und der wille zu weiter gefasster informationssuche ausgebildet zu sein scheint.“, schreibt Martin und dies entspricht auch der Beobachtung anderer Leserinnen und Leser der NachDenkSeiten.

    Die Propaganda wirkt. Das Feindbild ist erfolgreich gemalt. Orwell ist mal wieder bestätigt:

    „Und wenn alle anderen die von der Partei verbreitete Lüge glaubten – wenn alle Aufzeichnungen gleich lauteten – dann ging die Lüge in die Geschichte ein und wurde Wahrheit.“ (George Orwell, 1984)

    Es ist beängstigend, wie schnell auch nachdenkliche, gut ausgebildete früher einmal kritische und sogar linke Zeitgenossinnen und Genossen den großen Fortschritt von 1990 vergessen haben, als es hier in Europa keinen Feind mehr gab und keine Konfrontation.

    Es ist beängstigend, wie einfach und erfolgreich unter den Teppich gekehrt wird, dass wir 1990 vereinbart hatten, dass West und Ost wirtschaftlich eng miteinander verflochten werden sollen, um des Warenaustauschs und des Wohlstands willen, aber auch, um uns gegenseitig ein Stück weit abhängig voneinander zu machen. Das war die friedenspolitische Absicht. – Alles weg!, In nur 25 Jahren! Jedenfalls kann die Politik und können die Ideologen jetzt wieder auf der Klaviatur der Feindseligkeit spielen.

    Es ist beängstigend, wie modellhaft der Aufbau des neuen Feindbildes abläuft: Personalisierung, Rückgriff auf alte Vorurteile gegen die Slawen. Man hat den Eindruck, die Völker scheinen Feinde zu brauchen, jedenfalls spielen die sogenannten Eliten mit dem Einsatz der Personalisierung und Diffamierung. Das ist lange eingeübt und hat ganz ähnliche Muster. In Bezug auf Deutschland könnte man sagen: Was uns früher der Jude war, ist uns heute der Russe. Noch nicht ganz so schlimm. Aber ebenfalls mit rassistischen Untertönen und Grundmustern. Und angetrieben vom Motiv, eigenes Ungemach auf andere Völker und Rassen abzuschieben.

    Es ist beängstigend, welche aggressiven und offen kriegslüsternen Töne zu vernehmen sind.

    Das Skizzieren und Ausmalen des Bösen wird verbunden mit einer Glorifizierung des Guten und der Guten.

    In letzter Zeit hört man erstaunlich oft Sprüche über die „freie Welt“ – über Freiheit und Demokratie, über Wohlstand und Menschenrechte, über Frieden und Sicherheit. Die Grünen zum Beispiel üben diese mit die jeden Tag neu.

    Der kanadische Professor Michael Jabara CARLEY nennt das die Hypocrisy des Westens. Scheinheiligkeit scheint mir die korrekte Übersetzung zu sein. Eine Übersetzung des Textes bringen wir in den nächsten Tagen. Hier folgt der Link auf den englischen Text und ein passendes Foto vom Singen in der Kirche:

    Michael Jabara CARLEY | 16.10.2016 | OPINION

    Western Hypocrisy, and Why It Makes the World a Dangerous Place

    Der kanadische Professor behandelt vor allem die sicherheitspolitische Seite unserer westlichen Scheinheiligkeit. Für viele Menschen und für unsere Kinder und Enkel wichtig und bedrückend ist auch die Verschleierung der sozialen Zustände und des Raubbaus, den wir auf dieser Erde betreiben. Dazu nur ein paar wenige Hinweise, als Stichworte:

    • Ein beachtlicher Teil auch unserer deutschen Gesellschaft lebt nicht im Wohlstand. Stattdessen in prekären Arbeitsverhältnissen, verschuldet und überschuldet.
    • Anderen Völkern geht es noch schlechter. Den Griechen zum Beispiel. Nicht nur diesen. Auch ein wachsender Anteil von Menschen zum Beispiel auf dem Balkan oder in Italien lebt in ökonomisch und sozial absolut unsicheren Verhältnissen.
    • Die Privatisierung hat sich bei der Vorsorge für das Alter, bei der Versorgung mit Gütern des öffentlichen Bedarfs, bei Post, bei Energie, bei Wasser, usw. als Flop erwiesen. Und es wird dennoch genau so weitergemacht und das Tempo verschärft. Typisch dafür ist die Haltung der EU zum Dienstleistungsabkommen. Dieses TISA soll offensichtlich durchgepeitscht werden.
    • Unsere Meere sind überfischt und mit Plastik zugeschüttet.
    • Die üblichen spätsommerlichen Mückenschwärme sind verschwunden oder dezimiert, und mit ihnen viele Vögel. Der Artenverlust des dramatisch.
    • Vieles geschieht ohne Rücksicht auf die Wünsche und den Willen der Mehrheit unseres Volkes und der anderen Völker. Die Medienkonzentration und die Zusammenarbeit der Medien mit anderen Wirtschaftszweigen wie mit der Finanzwirtschaft nimmt zu. Von demokratischer Willensbildung sind nur noch Spuren zu sehen. Die Freihandelsabkommen wie auch die neue Aufrüstung sind gute Beispiele dafür.

    Sie könnten aus eigener Erfahrung sicher gravierende Punkte hinzufügen. Wie man angesichts dieser Zustände von unserer „freien Welt“ schwärmen kann? Das geschieht und funktioniert, weil die Schwärmenden eng miteinander verbunden sind und viele Meinungsmacher sich briefen lassen. Von der NATO zum Beispiel.

    Propaganda und Public Relations erweisen sich immer mehr als die zentralen Erfindungen der westlichen Welt.

     

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    noch ein interessanter Beitrag zu Nicaragua http://www.jornada.unam.mx/2016/11/03/opinion/026a1mun

     

    US-Propaganda-Offensive gegen das sandinistische Nicaragua

    Auf die Schnelle konnte ich den folgenden Artikel nur notdürftig ins Deutsche übersetzen. Nicht nur alle, die jetzt gegen Ortega hetzen sollten ihn lesen. Selbst die Weltbank und der IWF kommen -zähneknirschend zwar- aber nicht daran vorbei, die Fortschritte Nicaraguas unter der sandinistsichen Regierung zu bestätigen, schreiben mir Freunde vom Team Noticias del Sur. (siehe auch: Nicaragua: eine softcore Version von “Regime-Change” im Anlauf
    Nicaragua: el golpe blando en marcha
    Nicaragua: der SOFTCORE-Coup im Anmarsch
    Ángel Guerra Cabrera
    (Deutsche Übersetzung: HaBE)
    Nicaragua sandinista, miembro de la Alba y solidaria con Cuba y Venezuela, no es ajena a la contraofensiva de Estados Unidos y los bloques de poder político-económico locales, contra los gobiernos populares y progresistas de América Latina y el Caribe.
    Dem sandinistischen Nicaragua, das als Mitglied von ALBA solidarisch zu Kuba und Venezuela hält, ist die propagandistsiche Gegenoffensive der USA und der hiesigen polit-ökonomischen Machtblöcke  gegen die populären und fortschrittlichen Regierungen Lateinamerikas und der Karibic nicht unbekannt.

    Han resurgido y se incrementan las actitudes injerencistas de Washington contra Managua. Impulsando este escenario y, a la vez, aprovechándose de él, Ileana Ros-Lehtinen, congresista republicana de origen cubano por Florida, y Roger Noriega, ex subsecretario de Estado de Estados Unidos, están enfrascados en una cruzada contra Nicaragua. La base principal de la operación se instalaría en Costa Rica con el apoyo de la Fundación Arias, del ex presidente y premio Nobel de igual apellido, a través de la cual proyectan canalizar 4 millones de dólares como sustento económico inicial a las acciones subversivas y la campaña mediática contra el gobierno de Daniel Ortega.

    Sie haben wieder damit begonnen, die interventionistsichen Aktivitäten Washingtons gegen Managua zu verstärken. Angefacht wird dieses Szenario durch die auf Kuba geborene jetzige republikanische Kongressabgeordnete Ileana Ros-Lehtinen aus Florida u.a. für ihren privaten Nutzen und durch Roger Noriega, den ehemaligen stellvertretenden Außenminister der Vereinigten Staaten, die beide einen Kreuzzug gegen Nicaragua organisieren. Die Hauptbasis der Operation soll in Costa Rica mit Unterstützung der Arias-Stiftung, der Stiftung des ehemaligen Präsidenten und Nobelpreisträgers Oscar Arias installiert werden, durch die sie beabsichtigen, 4 Millionen Dollar (?) als erste finanzielle Unterstützung für subversive Aktionen und Medienkampagnen gegen die Regierung von Daniel Ortega nach Nicaragua zu schaffen.

    Protagonista principal de las acciones mediáticas en Nicaragua sería el periodista Carlos Fernando Chamorro, apoyado por el grupo CINCO, que preside, y sus revistas Confidencial y Esta semana, financiadas desde Estados Unidos y la Unión Europea. Esta plataforma estructuraría redes movilizadoras que formen activistas y eventualmente hagan surgir un líder joven capaz de unir a la atomizada oposición. Fernando Chamorro viajaría a Costa Rica, antes o después de las elecciones del 6 de noviembre, para articular el plan lejos de la observación de las autoridades nicaragüenses y de la presión de otros grupos opositores ávidos de protagonismo.

    Hauptfigur der Medien-Kampagnen in Nicaragua soll der Chef der größten Medien-Gruppe, der Gruppe CINCO,  der Journalist Carlos Fernando Chamorro werden, Herausgeber und Chefredakteur der einflussreichsten nicaraguensichen Zeitschriften “Confidencial” und “Esta semana”, die beide aus den Vereinigten Staaten und der Europäischen Union finanziert werden. Chamorros Netzwerke sollen junge Führungskräfte rekrutieren und aufbauen, die die zersplitterte Opposition vereinigen können. Fernando Chamorros Reisen nach Costa Rica, vor oder nach den Wahlen am 6. November verfolgten den Plan der Überwachung & internet-Kontrolle der nicaraguensischen Behörden und die Unterdrückung von Oppositionsgruppen medial in den Vordergrund zu stellen.

    La campaña mediática se focalizará en el Canal transoceánico, el expediente de los derechos humanos, la falta de transparencia en el proceso electoral, la situación de seguridad ciudadana, la corrupción gubernamental y presionar a Managua para que abra su frontera a los migrantes cubanos.

    Die Medienkampagne konzentriert sich auf den transozeanischen Kanal (durch den Nicaragua-See), Berichte über die (Nicht-) Einhaltung der Menschenrechte, den Mangel an Transparenz im Wahlprozess, die öffentliche Sicherheitslage, die Korruption der Regierung und auf den Druck auf Managua, die Grenze Nicaraguas für kubanische Migranten zu öffnen.

    En paralelo se desarrollarían provocaciones contra el gobierno de Ortega. Organizaciones financiadas por la NED, archiconocida pantalla de la CIA, trabajarían en ambientes juveniles para movilizarlos a través de las redes sociales digitales en busca de que las fuerzas de seguridad ejerzan la violencia contra los activistas y eventuales manifestantes para caldear los ánimos y poder pasar a la segunda fase, consistente en sentar a Nicaragua en el banquillo de los acusados ante organismos internacionales y regionales por supuestas violaciones a los derechos humanos. Todo, al igual que la derecha en Venezuela, Bolivia y Ecuador, invocando tácticas pacíficas pero buscando que corra sangre.

    Gleichzeitig sollen Provokationen gegen die Regierung von Ortega entwickelt werden. finanziert von der NED, NATIONAL ENDOWMENT FOR DEMOCRACY, einer Tochterorganisation der CIA , die mit ihrer “Frontarbeit”  unter Jugendlichen mit Hilfe “sozialer Netzwerke” dazu mobilisieren soll, die Sicherheitskräfte zur Gewalt gegen Aktivisten und potenzielle Demonstranten zu provozieren und in der zweiten Phase, Nicaragua vor internationalen und regionalen Organisationen wegen angeblicher Verletzungen der Menschenrechte auf die Anklagebank zu bringen.

    (so wie das OTPOR mit dem Training für “bunte ‘adoptionsfähige’ Revolutionen”  und “Frühlingsrollen” für die Ukraine, Ägypten, Libyen und Syrien Soros-finanziert  in seinen Zentren u.a. im EU-gewendeten Serbien exerziert: HaBE)

    Genau so wie in Venezuela, Bolivien und Ecuador, wo sie unter Berufung auf die angebliche Suche nach friedlicher Taktik dann schließlich Blut fließen lassen.

    La embajada de Estados Unidos en San José está al tanto del plan dada sus estrechas relaciones con Arias y la fundación que lleva su nombre, la que le ha prestado incontables servicios. Conviene recordar la complicidad de Arias con Washington en la consolidación del golpe de Estado contra el presidente Zelaya.

    Der US-Botschaft in San Jose ist der Plan über ihre engen Beziehungen zu Arias und seiner Stiftung, die ihr unzählige Dienste geleistet hat, bestens bekannt. Es sollte Arias Komplizenschaft mit Washington in der Durchführung des Coups gegen Präsident Zelaya in Erinnerung bleiben.

    El guión ya es familiar. Es el de los mal llamados golpes blandos.


    Das Skript dieses Stückes ist bekannt. Es sind (zunächst) die so genannten weichen Schläge.

    Pero faltaría la guerra económica. De modo que los legisladores cubanoestadunidenses Ros-Lehtinen y Albio Sires, promovieron a finales de septiembre la aprobación en la Cámara de Diputados, nada menos que por unanimidad, de la conocida como ley Nica. De ratificarse en el Senado, donde es patrocinada por el también cubanoestadunidense Ted Cruz, privaría a Nicaragua de créditos de organismos internacionales como el FMI y el Banco Interamericano de Desarrollo, a menos que restaurara la democracia, según el criterio de Estados Unidos. Más allá de eso, la ley asestaría un rudo golpe a la inversión extranjera, necesitada desesperadamente por todos los países, mucho más si son pobres.

    Jetzt fehlt hier noch der Wirtschaftskrieg. So haben die US-Gesetzgeber – angeführt durch die cubanisch-stämmigen Abgeordneten Ros-Lehtinen und Albio Sires – Ende September 2016 in der Abgeordneten-Kammer  einstimmig das Gesetz verabschiedet, das als “Nica” bekannt wurde. Ratifiziert wurde es im Senat, dort beonders unterstützt durch den kubanisch-amerikanischen Abgeordneten Ted Cruz. Mit diesem Gesetz würde Nicaragua die Aufnahme von Darlehen bei internationalen Organisationen wie dem IWF und der Inter-American Development Bank verboten, es sei denn, die “Demokratie” nach den Vorstellungen der Vereinigten Staaten würde wieder hergestellt.  Darüber hinaus würde das Gesetz einen schweren Schlag gegen ausländische Investitionen bringen, die alle Länder brauchen, besonders, wenn sie arm sind.

    Nada beneficiaría a Estados Unidos que después de la mejoría de imagen en la región que le han traído los modestos pasos de relajamiento hacia Cuba del actual inquilino de la Casa Blanca, de repente aparezca estableciendo un bloqueo financiero contra Nicaragua, sumado a la criminal guerra económica que le impone a Venezuela en alianza con el capitalismo trasnacional. Sin contar la afectación que ocasionaría a numerosas compañías de país del norte y a sectores de negocios nicaragüenses. Podría esperarse que, en caso de aprobarla el Senado, Obama, para cuidar su legado, ejerza el poder de veto en los meses por venir e impida que entre en acción.

    Das alles wird das Bild Vereinigten Staaten in der Region nicht verbessern, jenes Bild, das die bescheidenen Schritte der Entspannung gegenüber Kuba durch den aktuellen Bewohner des Weißen Hauses gebracht haben. Jetzt die Einrichtung eines Wirtschaftsembargos gegen Nicaragua zusätzlich zum kriminellen Wirtschaftskrieg des transnationalen Kapitalismus gegen Venezuela, ohne Berücksichtigung der Auswirkungen auf zahlreiche Unternehmen Nord-Amerikas und viele Sektoren der nicaraguanischen Unternehmen. Man könnte erwarten, dass Obama -sollte der Senat das Gesetz ratifizieren -,  sein “Vermächtnis” in der Ausübung seines Vetorechts gegen dieses Gestz in den kommenden Monaten erfüllt.

    (HaBE: diese Hoffnung ist nun mehr als naiv!)

    El gobierno sandinista tiene una alta popularidad y se espera que Daniel Ortega gane ampliamente las elecciones del domingo 6 de noviembre. Pero continúa la ruta del golpe suave.

    Die sandinistische Regierung hat eine hohe Popularität und es wird erwartet, dass Daniel Ortega am Sonntag, dem 6. November die Wahl  gewinnt. Doch die Opposition wird den Weg der weichen Schläge weiter verfolgen.

    Twitter: @aguerraguerra

    Übersetzung HaBE ich gemacht. Wers besser kann, soll korrigieren :-O))))))

     

    Erfolgreicher Generalstreik in Nicaragua: PODER POPULAR praktisch & im Papierkorb der “jungen Welt”

    Wer sich  nicht nur “zwischen den Jahren” so kurz nach dem Weltuntergang- durch diesen Text mit einer Reihe von Links durcharbeitet, findet hier Duzende von Liedern, Gedichten, Berichten,
    Ein Lied (“CostaRica se vende!”) zur Unterstützung des Kampfes der Terribe und der Boruca gegen den Ausverkauf des Landes, gegen den Bau eines Staudammes am Rio General, der 90 % ihres Siedlungsbebietes zerstört hätte zur Produktion von Strom für den Energiefresser Californien und zur Bewässerung der regenwald- und menschenfressenden Tschiquita-DelMonte-Plantagen. Der Sprecher der Terribe (links) sorgte noch in der Nacht für die landesweite Verbreitung des Liedes als Plakat und Flugblatt für die Vorbereitung des Marsches auf San José “La Marcha del Poder Popular”– contra TLC etc… ..

    Das folgende Lied habe ich in Costa Rica nicht nur für die Teribe sondern auch für die MARCHA contra TLC geschrieben:

    1.
    Se vende
    se vende
    se vende
    Costa Rica
    bis am Ende
    verendet am Strand
    von Dominical
    im Sand
    nicht Mal
    der letzte Wal
    dann wär das
    schon lang
    nach dem Ende
    von Costa Rica
    se vende
    se vende
    se vende

     

    2.
    Al final
    al final
    al final
    costa Rica
    es solamente
    no para la gente
    la costa del capital
    zwischen Ananas-
    feldern Und Tico
    se llama Costa del Rico
    der Strand, das Land
    der Fluss, die Stadt
    la playa y la tierra
    el rio y la ciudad
    todo es la propriedad
    de los Ricos y el capital
    al final
    al final
    al final

     

    3.
    Arias
    Arias
    Arias
    no somos tus parias
    Arias
    tu has
    hecho
    que la pura vida
    cueste mas
    mucho mas
    de lo que nosotros
    podemos pagar
    que agua y arena
    la selva y la tierra
    cuestan
    la vida del pueblo
    y para esto parar
    queremos poder popular
    Aria
    Aria
    Aria
    no somos tus parias

     

    4.
    Al final
    al final
    al final
    Arias
    tu has
    hecho
    con el Dollar
    y sus colones
    de nuestra
    Costa Rica
    un area
    colonial
    al final
    al final
    al final
    y para esto parar
    nuestra marcha hara
    poder popular
    poder popular
    poder popular

     

    (Foto-)Reportagen und Essays, die HaBE (auch und als Erstes) der jungen Welt angeboten hatte, wo sie dann leider nur im Papierkorb landeten. u.a. den Bericht über den Generalstreik auf der Insel Ometepe im Nicaragua-See, bei dem HaBE im Auftrag des Streikkomitees die internationale Pressearbeit über den letzten funktionierenden PC und die letzte Internetverbindung auf der Insel gemacht hat …  Ob seine Berichte über das den Ruf Kubas schwer schädigende Verhalten der Leitung der deutschen Delegation bei der Buchmesse Havanna 2007 der Grund waren, diese Texte sowie die dazugehörigen Fotoreportagen nicht zu veröffentlichen, diese Frage hat die jW-Redaktion bis heute nicht beantwortet.  (die Fotoreportagen werde ich versuchen 2013 bei mir ins internet zu stellen , im Portal des Frankfurter ZAMBON-Verlages waren sie noch bis 2010 zu sehn)
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    Notwendiger Einschub nach einer kritischen Mail:
    —– Original Message —–
    From: M.J.@t-online.de To: Hartmut Barth-Engelbart Sent: Friday, December 28, 2012 8:32 PM  Subject: Re: Erfolgreicher Generalstreik in Nicaragua: PODER POPULAR praktisch & im Papierkorb der “jungen Welt”

    Ein Generalstreik auf Ometepe ist ein bißchen was anderes als ein “erfolgreicher Generalstreik in Nicaragua”, würde ich meinen.

    Freundliche Grüße

    MJ

    Lieber M.J.
    Dieser Generalstreik hat aber definitiv in Nicaragua stattgefunden. Natürlich habe ich ein wenig mit dem so angelegten Missverständnis geliebäugelt.
    Die Schweinebacke von Reeder hat die Fährpreise in schwindelnde Höhen getrieben, die Schiffe verrosten lassen, Zementtransporte verweigert (wegen der zu hohen Belastung der Fähren!) und damit die Kooperativen der BetonKnochen-Manufakturen auf der Insel zum Teil lahmgelegt. Er war zusammen mit einer Straßenbau-Mafia daran interessiert, die Insel zuzuasphaltieren mit großen Maschinen und jährlich mehrfachem Flickaspaltieren und riesigen Investitionen, Gelder, die von der Insel abgezogen worden wären, die man dringend für die medizinische Versorgung, die Schulen, die Trinkwasserversorgung brauchte… Die Straßen und Wege auf Ometepe werden durch die vulkanische Aktivität und häufige Beben stark beschädigt. Mit Betonknochen lassen sich die Schäden sofort reparieren und man braucht kein neues Material. Bei den auf der Insel gefertigten Fertighausteilen ist das ähnlich…  hier habe ich zum ersten Mal praktisch erlebt, wie es sein kann, wenn die Menschen ihre Sache in die eigenen Hände nehmen und sich basisorganisiert auch gegen die “eigenen Vertreter” in den Zentren durchsetzen …Bis zur nächsten Kundgebung, Demo, Veranstaltung, Besetzung, zum nächsten Streik, sonst sehn wir uns ja nicht sooo oft.
    Gruß
    Hartmut

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    Über den letzten fuktionierenden PC auf der Insel Ometepe im Nicaragua-See nach Europa gesendet. Ein kanadischer Tourist hatte die ganzen zum versenden fertigen Texte während meiner letzten Rücksprache mit der sandinistischen Streikleitung gelöscht, weil er seine famuilie in Toronto informieren wollte, dass es zu Verzögerungen bei einer Heimreise gekommen sei, so musste ich alles noch einmal schreiben und hoffen, dass diese PC-Dampfmaschine es noch schafft.
    From: “Hartmut Barth-Engelbart” <Barth-Engelbart@web.de>

    To: <freidenker-ml@listi.jpberlin.de>
    Sent: Wednesday, April 04, 2007 2:57 AM
    Subject:

    Erfolgreicher Generalstreik in Nicaragua auf Ometepe,

    der Insel im Nicaragua-See

    Bitte den folgenden Artikel moeglichst weit verbreiten u.a. ueber alle erdenklichen Listen und nicht nur im jeweils eigenen Medium veroeffentlichen. Nur mit internationaler Solidaritaet konnte der Generalstreik erfolgreich beendet werden.

    Mit bestem Dank im Voraus … besonders fuer die -auch bisherige- Weiterleitung an epd,
    reuters, dpa, fr, jW, attac, freidenker, dju, usw…

    Hartmut Barth-Engelbart , Belletrist und Lyriker, freier und ehrenamtlicher Mitarbeiter der “Neuen Hanauer Zeitung” und der “Neuen Rheinischen
    Zeitung”, nach der Buchmesse in La Habanna/Cuba und einer anschliessenden Lese- und Schreibreise durch Cuba – CostaRica zur Zeit in Nicaragua auf Ometepe, der Insel im Nicaraguasee.

    27.03.2007
    Nicaragua/Playa Santo Domingo/ Isla Ometepe im Nicaragua-See:

    EIN KURZES LEHRSTUECK IN PODER POPULAR

    Der Pickup-Taxifahrer steigt auf die Bremse. Das Gepaeck rutscht uns ins Genick. Was ist passiert ? Wir haben es eilig – die Faehre geht fruehmorgens um sechsuhrdreissig !!  Nichts geht mehr ! “Nada!” sagt der Taxifahrer. Vor uns wild gestikulierende Menschen. Ein Unfall ? “No!”  Ein Wall von Lavagestein liegt quer ueber der Strasse.  Ist der Vulkan Concepcion ausgebrochen ? Lautsprecherdurchsagen. Und es kommen immer mehr Steine – nicht vom  Vulkan ! “No!”… Kinder, Frauen und Maenner tragen sie aus der Umgebung zusammen, der Wall waechst.

    Und die Polizei ? – die steht neben ihrem Streifenwagen mit der nicaraguanischen Fahne an der Antenne, etwas hilf- und tatenlos mittendrin dabei. Eine Barrikade! “Si ! Es una huelga!” Erst nach Duzenden von Gespraechen koennen wir uns ein Bild machen.

    Nicht nur wir werden die Faehre verpassen: Rund hundert Touristen sitzen seit 3 Tagen im Nicaragua-See auf der Doppel-Vulkaninsel Ometepe fest. Letzter Ausbruch mit Asche , Gas und Geroell am 25.03.07 um 16 Uhr dreissig – nur ein kleiner ! Die Touristen koennen die Insel nicht verlassen, denn die Bevoelkerung hat alle Wege zur einzigen Personen- und Autofaehre verbarrikadiert. Eine taeglich zunehmende Zahl von Strassensperren blockiert den gesamten Verkehr mit Ausnahme von Fahrraedern und Pferden. Die Versorgung der Insel vom Festland aus ist das Monopol einer privaten Reederei, die die Entwicklung der Insel seit Jahren, Jahrzehnten stranguliert. Kleine Holzboote sind nicht in der Lage beim herrschenden starken Seegang in einem der groessten Binnenseen der Erde die Ernten der Bauern , und die LKWs und PKWs zum Festland zu bringen.Seit Jahren versuchte der junge sandinistische
    Buergermeister von Altagracias auf Ometepe – Creciencio Ruiz Oporte – dieses Monopol-Problem zu loesen. Es gelang ihm in den Niederlanden Spender fuer eine neue kommunale Faehre zu finden. Lediglich die (nicht zu
    unterschaetzenden) Transportkosten von Holland bis in den Nicaragua-See sollten von Nicaragua uebernommen werden. Die ueberwiegend katholische und zu 98% indigene Bevoelkerung steht mit grosser Mehrheit hinter ihrem sandinistischen Buergermeister. Und das trotz der Rufmord-Kampagne, die die Faehr-Reederei gegen den Buegermeister noch waehrend dessen Hollandaufenthaltes betrieben hat. Nach Aussagen der Streikposten soll der Reeder in Presse und Fernsehen den Buergermeister des sexuellen Missbrauchs Minderjaehriger bezichtigt haben. Doch diese Vorwuerfe schafften zwar den Sprung in die Massenmedien – aber nicht einen einzigen kleinen Schritt in Richtung Klageerhebung vor Gericht. Bis heute auch kein Wort der Entschuldigung fuer diese Diffamierung uebelster Sorte. Diese Kampagne konnte trotz der Unterstuetzung durch rechte Parteien wie ALN und PLC offenbar weder die Bevoelkerung noch ihren Buegermeister in die Knie zwingen.Streikposten berichteten von einem Informationsbesuch
    einiger Parlamentsabgeordneter aus Managua, bei der diese den Buegermeister erst schulmeisterten und ihn dann nicht einmal zu Wort kommen liessen. Darueber war die Bevoelkerung derart erzuernt, dass der Buegermeister
    anscheinend am Ende seiner dienstlichen Moeglichkeiten die Entscheidung ueber den weiteren Weg direkt in die Haende der Inselbewohner legte. Und die waren fest entschlossen, sich dem Diktat des Faehrunternehmers und
    seiner Freunde in Managua nicht zu beugen. Die hatten naemlich wegen angeblicher Formfehler des Buergermeisters
    bei der staatlichen Aufsichtsbehoerde Einspruch gegen die drohende zweite und zudem noch kommunal-oeffentlich betriebene Faehre eingelegt. Und jetzt drohte das Verfahren die Ueberfuehrung der in Holland wartenden Faehre um
    weitere Jahre zu verzoegern. …..

    http://www.barth-engelbart.de/?p=773

    Erneutes Plädoyer für ein anderes Feuilleton, nicht nur in der jungenWelt. Wir brauchen basisverbundene Produktionsstrukturen – auch in der Kulturarbeit

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    AUS EINEM BRIEF AN DIETMAR SCHÖNHERR, VIVI BACH, ERNESTO CARDENAL UND DIETER STADLER,
     den Direktor der Stiftung des Casa de los tres mundos in Grananda (Nic.)
    —– Original Message —–
    From: “Hartmut Barth-Engelbart” <Barth-Engelbart@web.de>
    To: <oficina@c3mundos.org>
    Sent: Wednesday, April 04, 2007 9:05 AM
    Subject: Fw: [contraste-list] Erfolgreicher Generalstreik in
    Ometepe/NicaraguaLieber Dieter Stadler,
    .
    Wir haben uns im und um das Haus sehr wohl gefühlt. Der Chor hat mich echt begeistert und ich hätte gerne länger mitgesungen oder dirigiert, wenn ich die Zeit gehabt hätte. Mein
    bis zu 120köpfiger Kinderchor -”Die Lamboy-Kids” – hat (und das kann ich ohne
    Scheu so sagen) die gleiche Intensität und das verbindet.Die Filme des festivals waren genauso intensiv – dann in der Dichte nicht mehr am Stück zu verkraften.Schön war für mich das Gefühl, mit meinen Lyrik-PolitAgiTexten zur Lage in Zentralamerika nicht nur durch das Feedback aus dem OpenairPublikum sondern auch durch die DokuFilmerInnen bestätigt zu bekommen, dass ich nahe dran bin. (Obwohl ich gerade Mal ein paar Tage seit dem 05.02. in der Gegend sein konnte). Ladet mich ein, ich käme gerne wieder nach Granada – so es mein geplünderter Geldbeutel zuliesse- und nicht erst zur nächsten Fiera del Libro.
    Ich hoffe, dass bis dahin die “Arschgesichter der auf LINKS gestrickten NeokolonialOffiziere” (o-Ton meines Freundes und ExHallenser Schwermaschinenbau-Ingenieures und heutigen LaHabanensischen Taxifahrers
    Iksander über die Leitung der deutschen Buchmesse-Delegation – noch bevor diese meine Texte nach der öffentlichen Wandschreibung und Bodenlesung vernichtet hatte-
    inclusive ihrer Übersetzungen durch die beiden Germanistikstudenten Enrique
    und Carel: “Sobre las obligaciones de las autoras revolutionarias (según
    los pensamiendos de BB y Hanns Eisler sobre la Demokratisacion del arte).
    Iksander versicherte mir, er wehre sich nicht erst seit seiner Abreise aus dem gewendeten Halle an der Saale hellem Strande gegen spontane rassistische Neigungen gegenüber DEN Deutschen – dann aber schoben die KOLLEGEN aus der Delegation des linken deutschen Geistes – jene Dichter und Denker aus dem was da zusammenkam was da so sehr zusammengehörte – ihre Textvernichtung der kubanischen Messeleitung in die Schuhe:
    “Das hat die Messeleitung so angeordnet!”
    Diese KubaSi Rufmörder haben auch noch Wasser auf die PropagandaMühlen der Reaktion geschüttet. Es war im Gegenteil der Fall, dass die Messeleitung meine Lesungen begrüßt und das Publikum dieser LeseMesse begeistert mitgemacht hat …endlich traute sich jemand, dieses Bücherfest nicht wie eine Totenmesse zu zelebrieren: selbst ein topp-gekleideter Einreiher mit Kravatte von der Staatssicherheit hat mit mir auf Knien neben meinen noch nicht getrockneten Texten auf höchster Ebene über die Fehler bei Marx und Engels in der Bauernfrage, der asiatischen Produktionsweise und den agroindustriellen Kardinalsfehler der KPdSU diskutiert und über die ErbschaftsProbleme der
    doch sehr stark als Zuckerplantage missbrauchten Insel (inclusive der in der UdSSR -und nicht nur dort -auch in der VR-China- staatlich organisierten
    ZwangsKapitalisierung &-Akkumulation via Blutorgien beim Bauernschlachten und -legen und gigantischer Umweltzerstörung wie sie sonst nur das höchst entwickelte US-Kapital hervorbringen konnte)Ich mache Ernst mit meiner Drohung, die Widerstandslesungen auch in Granada fortzusetzen. Ich täts mit Lust und Liebe.Und brächte auch ein Lied zur LeseGala über die Kalala von Granada mit, das ich einer Schule versprochen hatte: Kalala sin, Kalala con, Kalala pura del Bariton, Kalala sin, Kalala con, Kalala con leche, Kalala con ron …..
    Kalala tu me gusto, pura vida justo, no es de CostaRica, mi Kalala es de Nica!!!
    Grüße an Dietmar, Vivi, Ernesto und alle im Haus.
    Hartmut Barth Engelbart
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    Hier folgen die Links zu weiteren Essays, zu Gedichten, Berichten, Liedern, die ich 2007 in Kuba, CostaRica und Nicaragua oder im Zusammenhang mit dieser Lesereise geschrieben habe
    ; http://www.barth-engelbart.de/?p=509 Asfalt-Literatur/Straßen-Theater/Fabrik-Lyrik/Wandzeitungen/Graffities.. für eine neue (alte)& demokratische Kultur des Widerstands (& Aufbaus) Angelehnt an den 2006 auf der Buchmesse in Havanna/Kuba öffentlich zweisprachig geschriebenen Essay “Sobre las obligacionas de las escritoras revolucionarias”- “Über die Aufgaben revolutionärer SchriftstellerINNEN” habe ich 2008 den folgenden Text für das “Waldeck-Festival” geschrieben.
    ; http://www.barth-engelbart.de/?p=552Texte von der Bananamericananas geschrieben in Kuba, CostaRica und Nicaragua 2007
    Die reaktivierte  US-Flotte vor Haiti mit tausenden von Marines erzeugt Alpträume,  reale Angst und realistische Befürchtungen, dass die USA mit EU-Rückendeckung die gesamte Karibik “haitisieren” wollen. Und dass in Guatanamo der Smartie es versucht mit einer neuen Schweinebucht.
    ; http://www.barth-engelbart.de/?p=765  DIE WEISSEN KOMMEN – die Berliner Compagnie zeigte nicht nur in Gelnhausen wie die “WEISSE VILLA” und die VERITAS entstehen konnten (die WEISSE VILLA ist der frühklassizistische Prachtbau eines in Brasilien durch Kautschuk reich gewordenen Gelnhäuser Auswanderers und VERITAS ein über 150 Jahre altes Kautschuk-Rüstungsunternehmen mit hoher Zwangsarbeiterzuteilung)
    ; http://www.barth-engelbart.de/?p=698  Widerstands – Les- und – Schreibungen suchen Unterstützung, Nachahmung, SponsorINNen
    ; http://www.barth-engelbart.de/?p=380   Nach dem Spiel ist nach wie vor (dem) Krieg oder was hat Afrika nach der Kick-WM zu erwarten Zwei:Null hat der Löw mit seinen Mannen gewonnen, dabei war noch kein einziger Leo im Einsatz. Aber die Trefferquote war nicht so doll. Vielleicht hatten unsre Jungs Schießhemmungen wegen dem Weißen in schwarzen Tor. Also im Trainingslager noch Mal Schießen üben. Seit Roberto Blanco dürfte auch Popolski wissen, dass es auch schwarze Weiße gibt und umgekehrt.  Das war zwar ein Heimspiel aber für die anstehenden Auslandseinsätze muss der Leo seine Truppe noch etwas konditionieren.mental robustmandatieren. Deutschland vor!  Wenn aber unsere Bomber schon Mesut Özil heißen statt Müller. NaJa.
    ; http://www.barth-engelbart.de/?p=215 Wider die Enthauptung durch Kopfnoten & das Büffeln unter Stullen-Bullen
    ; http://www.barth-engelbart.de/?p=195  Alle Jahre wieder – kommt das Schreibverbot auf den HaBE nieder und das nächste droht
    ; http://www.barth-engelbart.de/?p=175 Widerstands-Lesung &-Schreibung gegen FBI-Aktion gegen indy-media und vom Umgang bei indymedia mit dieser Meldung
    ; http://www.barth-engelbart.de/?p=147  Burg Waldeck 20.-22.Juni: von 68 bis heute-das politische Lied
    Leute geht hin! Wir müssen die linke unabhängige Kulturarbeit verstärken, verbessern !! Infos gibts bei den freidenkern dfv-rps@t-online.de ; bei der Jenny-Marx-Gesellschaft: fabian@jenny-marx-gesellschaft.de
    Eine Grußbotschaft und leider auch eine Absage an die OrganisatorINNen und TeilnehmerINNEN: besonders an Kai Degenhardt, dessen Vater ich fast 40 Jahre alte Grüße aus Australien überbringen soll, von einem, der den P.T. aus Arizona und andere Deserteure aus Deutschland nach Frankreich und Schweden geschleußt und vor&nachher mit Franz nicht nur in K.-Town einige Flaschen Whisky geleert hat.
    ; http://www.barth-engelbart.de/?p=48  Über die Aufgaben revolutionärer SchrifststellerINNEN oder von der Ironie des “Schiksals”
    Auszug aus dem Essay, das als Wandzeitung auf der Buchmesse Havanna Anfang Februar 2007 geschrieben und dann von Teilen der deutschen Delegation erst abgerissen und dann vernichtet wurde:
    “Über die Aufgaben revolutionärer SchriftstellerINNEN” (Sobra las obligaciònes delas autoras revoluciónarias) …die openair-öffentlichen Widerstandsles- und -schreibungen sind der seit 15 Jahren praktizierte versuch, die Forderung Bertolt Brechts und Hanns Eislers nach Deomokratisierung der Kunst einzulösen – durch Einbeziehung des Publikums auf Straßen und Plätzen, vor Fabriktoren und Büros in den kreativen Akt des Schreibens, des Dichtens.
    ; http://www.barth-engelbart.de/?p=45 Texte von der Bananamericananas del monte (Kuba-CostaRica-Nicarag.u.a.)
    http://www.barth-engelbart.de/?p=596 Wo & für wen sich die Wende lohnt, nicht nur die von 1989: Schmierer, Löchel, Hager, Heymann, Kempf & Cie.
    http://www.fr-online.de/frankfurt_und_hessen/campus/?em_cnt=2467320&
    es gibt Blicke in die HeimatFRontschau, die lassen auch dem Hartgesottensten die Galle überlaufen: wenn sich die alten Befehlshaber aus der Kaderspitze des KBW in den KapitalKampfGazetten von Oben aus ihren mühsam erdienten Penthäusern zu Wort melden

    CostaRica: Indigene kämpfen gegen Landraub

    Dieser Artikel wie das Lied für die kämpfenden Boruca und Terribe entstand auf meiner Lesereise 2006/07 von der Buchmesse Havanna über CostaRica nach Nicaragua. Während dieser Reise sind Duzende von Berichten, Erzählungen, Gedichten und Liedern entstanden. In Nicaragua auf der Insel Ometepe durfte ich  -da wir wegen des Generalstreiks auf der Insel festsaßen – die Auslands-Pressearbeit für den Generalstreik übernehmen, der nach ein paar Tagen mit einem grandiosen Erfolg über den örtlichen Fähren-Reederei-Monopolisten endete, so, dass wir auch danach weiterreisen konnten.

     

    Die ausnahmslos  kurzfristig oder gar nicht angemeldeten Lesungen in kubanischen Primar- und Sekundarschulen waren neben der spontanen Hilfe der Trabajadores Socíales beim Übersetzen meiner Texte  öffentlich auf dem Hauptplatz der Messe die besten Beweise dafür, dass die Horrormeldungen über die Menschenrechtslage in Cuba übelste Propagandamärchen sind. Nachdem die deutsche Delegantion in einer finsteren Nacht- und Nebelaktion meine Wandzeitungstexte/ die frisch übersetzten Gedichte an der Außenwand der deutschen Halle abgerissen und geschreddert hatte (und das mir gegenüber der cubanischen Messeleitung in die Schuhe schob), hat mir die Messeleitung einen 3 X2 Meter großen Holzquader im Zentrum der Messe für meine öffentlichen Schreibungen zur Verfügung gestellt, ein Messebauer hat mit mir zusammen Makulaturbögen besorgt und so kam es, dass meine Gedichte auf den
    Rückseiten der Einbandfehldrucke der Frisch gedruckten Biografie Fidel Castros entstanden, deren Anlieferung auf offenen LKWs und Anhängern ich am Abend zuvor beobachtet hatte. Einen schöneren Platz für meine Gedichte kann ich mir kaum vorstellen. (beim Frankfurter Zambon-Verlag gibt es dazu eine umfangreiche Fotodokumentation)kuba18kkuba14kkuba13kkuba11kkuba07kkuba08kkuba06kkuba04k
    Hier eine Auswahl der in Cuba, Costa Rica und Nicaragua entstandenen Texte:
    Und jetzt folgt der Artikel zum Kampf der Boruca und Terribe
    CostaRica: Indigene kämpfen gegen Landraub
    Seit über 40 Jahren kämpfen die Boruca und die Teribe in CostaRica um ihr (Rest)Land gegen einen gigantisches Staudammprojekt, das von einem europäischen Konsortium unter Führung des spanischen Telekommunikations- und EnergieRiesen ICE vorangetrieben wird. Das Projekt dient ausschließlich der Energieversorgung Californiens. Ein Nebeneffekt ist die kostengünstige Bewässerung der (Regen-)Waldfressenden DelMonte, Dole und Tschiquita BanananasPlantagen, nachdem diese UnitedFruitNachfolger nicht nur den Wald verwüstet, sondern auch die wasserreserven geplündert und vergiftet haben. (Unfruchtbare ArbeiterINNEN, verkrüppelte Kinder, kein Arbeitsschutz, keine Gewerkschaften in den Plantagen … Paradiesische Verhältnisse für Höchstprofite…) Die Teribe fordern unsere Solidarität …..
    In den “Zonas Francas”, den TLC-Experimentierfeldern in CostaRica – wie in Nicaragua auch- wird der BushPlan schon realisiert, (dagegen ist Bolkestein nur ein Sandkorn!) Der Ausverkauf CostaRicas an die USA, an Superreiche, an Tuorismusunternehmen, die Verwandlung von Regenwald im Hinterland zu Rinderland und dann in Banananasplanetiertagen und al final frisst die Eukalyptuspest den Rest, das alles geht zu allererst zu Lasten der Indigenen Völker und dann zu Lasten der costaricanischen Kleinbauern und Kleinunternehmen. Zum Generalstreik auf Ometepe hatte ich bereits für indymedia einen Artikel geschrieben, weil das ein sehr schönes eindrucksvolles Lehrstück zur “Poder Popular” ist … von der sandinistischen BASIS, gerade weil sie gewonnen haben gegen den Unternehmerverband, gegen die rechte Parlamentsmehrheit … und jetzt ihre kommunale Fähre von Holland rüberholen und betreiben können. Und schützen müssen vor dem Bush-Plan, vorm TLC, vor der Privatisierung, Deregulierung … so wie ihr Krankenhaus, ihre Schulen … ihr Wasser.. ! Jetzt sind endlich die Bilder zum Generalstreik, zu den Zonas Francas, und zum Kampf der Boruca und Teribe gegen das Staudammprojekt da und können als
    Dia/dvd-Dokumentationen und Vorträge angeboten werden,
    bei Bedarf mit dort entstandenen Gedichten und Liedern, “Una Costa de los Ricos” u.a. Und das ist dringend notwendig, denn weder über den Generalstreik im Nicaragua-See, noch über den Kampf der Teribe und Boruca gegen die Flutung ihrer Siedlungsgebiete hat hier die Presse berichtet, Auch der TAG beim hr nicht und auch nicht die jungeWelt, obwohl die alles Material, alle Texte bekommen haben.Aktuelle Situation Staudammprojekt PH-Diquis / Costa Rica Image Die neue Variante des Staudammprojektes Boruca wurde in den letzten 6 Monaten mit allen Mitteln von der Betreiberseite vorangetrieben.Die ursprüngliche Planung von Boruca/Cajon musste fallen gelassen werden, da eine Studie über die sozialen und ökologischen Auswirkungen katastrophal ausgefallen war und von dieser Variante energisch abgeraten wurde und/weil der Widerstand dagegen zu stark war.Das neue Projekt PH-Diquis, das auf der Höhe des Rio Veragua errichtet werden soll 4 km nördlich der Brücke des Rio General bei Brujo ist zwar um eine Dimension kleiner, aber von den Auswirkungen her genauso destruktiv. Bei den Planungen wurde versucht das vermentlich schwächste Glied in der Widerstandskette zu treffen: die Boruca sind jetzt relativ wenig betroffen, um so stärker die Teribe. Oscar Arias und das europäische Konsortium unter der Führung der spanischen ICE hoffen so den Widerstand aufspalten zu können.Hier die grundlegenden Angaben zum Vergleich:Boruca/Cajon: Wasserfläche …………………………………………………… 10.700 haLeistung ……………………………………………………………… 709 MWUmlegung der Panamerikanischen Hauptstrasse …………. 36 kmBetroffenes indigenes Territorium ………………………. 3.500 haBetroffene archäologische Stätten ………………………….. 146PH-Diquis : Wasserfläche ………………………………………………………6.000 haLeistung ……………………………………………………………… 630 MWUmlegung der Panamerikana ………………………………….. 3,6 kmBetroffenes indigenes Territorium ………………………… 660 ha(Davon 610 ha von Terraba)Betroffene archäologische Stätten ………………………… 108Das Projekt PH-Diquis würde einen der schönsten Flüsse des Territoriums der Teribe, den Rio Veragua zerstören. Dieser Seitenfluss des Rio General, der das gesamte Land der Teribes durchfliesst ist heute noch einer der unberührtesten und fischreichsten Flüsse der Region. Eine wesentliche Grundlage für die Ernährung der Treribre und Boruca sind Fischsorten, die mit dem Staudammprokekt verschwinden werden. Durch die Vernichtung ihrer Anbau- und Weideflächen wird die indigene Subsistenzwirtschaft zerstört. Die Teribe würden in die tödliche Lohnarbeit bei DelMonte und Co gezwungen und / oder arbeits-einkommenslos. (Der Anteil von Indigenen bei den Straßenkindern in den costaricanischen Städten Buenes Aires, San Isidro, Kartago, Liberia und San Jose usw. liegt schon jetzt über 50 %. Der Staudamm wird weiteren Zuwachs bringen.Ohne die indigenen Oganisationen von Terraba zu konsultieren haben nun die Betreiber des Staudammprojektes (ICE) begonnen mit schweren Maschinen eine Zufahrt zum geplanten Staudammort auszubaggern.Das hat viel Unmut und Entrüstung in Terraba ausgelöst.Am 19. April 2007, dem Tag der Indigenen in Costa Rica haben deshalb die Teribe einen Protestmarsch von der panamerikanischen Hauptstrasse bis zu ihrem Dorf (6km) veranstaltet. In einer anschliessenden Kundgebung und Diskussion mit Vertretern des ICE brachten sie wortkräftig ihren Protest gegen das unverantwortliche Vorgehen des ICE in ihrem Territorium zum Ausdruck. Das sei eine Verletzung aller internationalen Verträge über die Rechte der indigenen Völker.Neun Organisationen (4 repräsentiert von Frauen) waren an der Veranstaltung anwesend.Alle wiesen sie darauf hin, dass sie nicht zu Opfern grosser internationaler Geschäfte werden möchten, dass diese enormen Mengen von Elektrizität in Costa Rica überhaupt nicht gebraucht würden und für den Export vor allem in die USA bestimmt wären.Die Frauen protestierten, dass die angekündigten Arbeitsplätze nur temporär wären und dass die (öffentlichen) Kantinas, die für die Angestellten und Arbeiter der ICE und ihrer Subunternehmen errichtet werden, das Problem von Alkoholismus, Drogen und Gewalt um ein vielfaches verstärken würden.Beeindruckend war die Rede von Vinicio Navas Najera, dem Vertreter des Dorfes, „Mano del Tigre“ (Tigerpfote). Vinicio erhob das Portrait seiner vor sechs Jahren verstorbenen Grossmutter, Maria Caraziola Ortiz Morales und sagte: „Meine Grossmutter erreichte das stattliche Alter von 117 Jahren, sie war immer eine Hüterin unserer Mutter Erde. Sie, ihre Mutter und viele andere ihrer Brüdern und Schwestern wohnten in dem Gebiet, das heute überflutet werden soll. Sie sind am Friedhof von Camancragua begraben. Ich schulde ihnen, nicht zuzulassen, dass diese Erde zerstört wird und verschwindet und werde alles in meiner Macht stehende tun, den Staudamm zu verhindern“.Seit 40 Jahren wehren sich die indigenen Völker von Boruca, Rey Curre und Terraba gegen das Megastaudammprojekt in ihrer Region. Unermüdlich kämpfen sie für die Erhaltung ihrer Lebensräume, für den Schutz der Natur, der Pflanzen, Tiere und des Wassers gegen mächtige wirtschaftliche Interessen, international operierendes Kapital und die ihm dienenden Regierungen. Gegen diese Global Player hilft nur eines: lokaler & globaler Widerstand. Die Teribes brauchen unsere Solidarität.

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    Ich bitte auf diesem Wege schon mal um Verbreitung eines Spendenaufrufes für Soli-Spenden auf mein Konto Nr. 1140086 VR-Bank Main-Kinzig-Büdingen BLZ 506 616 39 unter dem Stichwort “MARK&PEIN”
    Schon wieder MARK&PEIN: HaBE eine Abmahnung vom LINKEn Bu-Vo-Mitarbeiter Mark Seibert erhalten

    Zensur am LINKEn Rand:
    juristisches MUNDTÖTEN
    gegen Linke

    Zensur ist beileibe kein Monopol der “Reaktion”, es sei denn die Reaktion sitzt auch mitten in der LINKEn.
    Zum Beispiel mit der rechten Hand führender Genossen im Parteivorstand: Mark Säubert. Kennen Sie nicht ? Ist oder war lange Zeit Mitarbeiter des Schatzmeisters der LINKEn, wohl, weil er sich in Geldangelegenheiten so gut auskennt.  Er war und ist auch bei der Gestaltung der Internetpräsenz der LINKEn stets direkt oder indirekt präsent, macht sich da sehr verdient und hält sozusagen den Kasten sauber, ums Mal in der Fussballersprache zu sagen. Naja, man könnte es auch als Blogwartstätigkeit und Bildschirmputzen bezeichen oder als Kammerjägerfunktion gegen “linke Zecken”.  (Auch für ihn habe ich das Lied vom Lampenputzer wieder umgeschrieben, so er ich mühsam eines meiner schreibenden Vorbilder: Das Lied vom BILDSCHIRMPUTZER für Mark, der Säubert)

    http://www.barth-engelbart.de/?p=2184

     

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    Eine notwendige Ergänzung und Korrektur eines älteren HaBE-Artikels zur Bodenreform in Zimbabwe und der vorsorgliche Versuch der Vorbereitung der Friedens-&AntiKriegsbewegung und der Linken auf einige kommende Kriege in und um Afrika und die Ziele deutscher Waffenexporte …..

    Wer bei Einar Schlereth das Suchwort Zimbabwe eingibt, findet dort eine Reihe wissenschaftlicher Essays schwarzafrikanischer Ökonomen, die meine Thesen und Recherchen weitestgehend bestätigen. Das nur vorab, weil es doch aus alten KBW-Strukturen viele NATO-Oliv-GRÜNE Afrika-Befreier und nicht nur den Heinrich-Böll-Stiftungs-Chief Ralf Füchs gibt, die gegen die ZANU und Robert Mugabe und seine Politik der kooperativen Indigenisierung statt neoneokolonialem Landgrabbing hetzen)

    HaBE getäuscht & abgeschworen?
    Die STASI Kubas hat seine Texte vernichtet?
    NEIN! Es waren Andere!

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    http://www.barth-engelbart.de/?p=2863

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    Wer sich  nicht nur “zwischen den Jahren” so kurz nach dem Weltuntergang- durch diesen Text mit einer Reihe von Links durcharbeitet, findet hier Duzende von Liedern, Gedichten, Berichten,

     

    Vorausgehetzt

    11-hoch-die-internationale-solidaritaet

    Vorausgehetzt

     

    Voraussetzung

    für Kriegsverletzung

    ist

    Kriegsverhetzung

    massenmedial

    vorausgehetzt

    wird‘s

    Volksverletzung

     

    Vorausgesetzt

    Man hat das Volk

    nicht längst schon

    Abgeschrieben

     

    Oder in die Flucht getrieben

    In die Wüste

    Übers Meer

    dort fischen Nato

    Tod & Teufel,

    das Kapital

    aus tiefster

    Not

    HaBE 20.08. 2016

    Ein Gedanke zu “US-Propaganda-Offensive gegen das sandinistische Nicaragua”

    1. Pingback: Nicaragua: eine softcore Version von “Regime-Change” im Anlauf | barth-engelbart.de

    €€€€€€€€€€€€€€€€€€€€€€€€€€€€€€€€€€€€€€€€€€€€€€€€€€€€€€€€€€€€€€€€€

    Die HaBE-Dauer-Seite “Berufsverbot & Altersnot”
    und die entsprechende facebook-Gruppe sollen das Thema Berufsverbote präsent halten und gegen schleichende Tendenzen in diese Richtung wie offen wieder praktizierte Berufsverbote mobilisieren. “Drah di net um, der Gutachter geht um !!” Neuerdings werden renitente, gewerkschaftlich zu aktive Berufsanfänger durch permanente Beschlechtachtung mit der soft-core-version von Berufsverbot wegselektiert … die sind dann halt auch wieder wie viele vor  40 Jahren einfach “zu schlecht” für den Beruf!

    Hier das Spendenkonto zur Unterstützung in Altersarmut gebrachter Berufsverbotsopfer : Konto-Inhaber Hartmut Barth-Engelbart / VR-Bank Main-Kinzig-Büdingen eG. Kennwort “Berufsverbot & Altersnot” BIC: GENODEF1LRS / IBAN: DE66 5066 1639 0001 1400 86

    alternativ geht das Spenden auch über meinen PayPal--Knopf

     

Autor: Hartmut Barth-Engelbart

Autor von barth-engelbart.de

8 Gedanken zu „Über nützliche Idioten & (unfrei-)willige Dienstboten“

  1. Lieber Barth, ich muss dir jetzt auch diesen Video schicken:
    https://youtu.be/jpHo_E9nivY
    Dauert 16 Minuten, nimm dir bitte die Zeit!
    Weil nämlich die Behauptung, Trump habe da einen armen, gehandycappten Reporter nachgeäfft, selbst schlicht eine Lüge ist!
    Diese HollyWoodoo-Profis können jede Lüge so verkaufen, dass man leicht reinfällt!
    Beste Grüße,
    Milhouse

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