Das HaBE ich Fidel fest versprochen: siempre para y con la gente!!

(y Ché tanbien)

Asfalt-Literatur/Straßen-Theater/Fabrik-Lyrik/Wandzeitungen/Graffities.. für eine neue (alte)& demokratische Kultur des Widerstands (& Aufbaus)

Angelehnt an den 2006 auf der Buchmesse in Havanna/Kuba öffentlich zweisprachig geschriebenen Essay “Sobre las obligacionas de las escritoras revolucionarias”- “Über die Aufgaben revolutionärer SchriftstellerINNEN” habe ich 2008 den folgenden Text für das “Waldeck-Festival” , den Linken Liedersommer geschrieben. (Über eine Einladung zur Waldeck 2010/11 usw.. würde ich mich übrigens riesig freuen.) Wer fragt, wo die Büros in der Überschrift geblieben sind, darf ruhig auch Büro-Belletristik vortragen! Oder Bauern-Prosa, um nicht wieder “LAND-ART” zu schreiben. Auch Soldaten-Lieder habe ich (um-)geschrieben, nur für Seemannslieder hat es nicht gereicht…

Was auch gerade noch geht, sind umgetextete Kirchenlieder, aber wer lernt die heute noch ? Wenn Du eines umschreibst, ist es meist nicht mehr so witzig, weil der Kontrast zum unbekannten Original fehlt! “Großer Jahr (oder Großer Mohn) wir loben Dich, und wir fürchten Deine Stärke! Vor Dir neigen Städte sich, Unis, Schulen, Wasserwerke,…” Wer den Choral “Großer Gott, wir loben Dich … nicht kennt, der findet meine Anti-Bertelsmann-Lieder dieser Art nicht sonderlich doll. Nur früher warn die Kirchen voll! Heute muss ich schon auf einer anderen Bandbreite senden !! Auch mit Persiflagen aufs Grundgesetz geht es schon nicht mehr so gut, da gibt es keine Spannung mehr zwischen Text und Realität, weil kaum noch eins der Kids die Grundrechte wenigstens gelesen hat … und immer mehr vom GG verschwindet. Und Neuss-Testament ist auch nicht mehr das, was es einmal war, weil’s keiner mehr kennt. Bei Neuss war es zum Schluss für viele kaum noch möglich, seine Anspielungen auf Historie, Ideologien und das Spiel damit zu verstehen. Schramm hat da was neuss, Rether naja, schon weniger… Ich wüßte gerne, wer Wolfgang mit SPEED so vollgepumpt hat, dass er zwar nicht seinen Biss aber doch die Zähne und phasenweise die Verständlichkeit verlor .. die Stasi wars nicht. So wie Wolfgang haben viele Black Panther am Ende ausgesehen. Und der Drogenpapst Timothy Leary hat dienstlich oder nicht – egal, aber gerne Eldridge Cleaver den H-angereicherten Joint gereicht, an dem auch in Europa viele der 68er mitgezogen haben und dachten, mit LSD und Lucy in the Skies with Diamonds gings ins Paradies. Den Drogendealern der MafCIA war das sehr recht … auch der Dienst in Vietnam war am Ende nur noch FULLSTONED zu leisten. Was macht eigentlich BLACKWATER auf den eroberten afghanischen Mohnfeldern? Oder in Kolumbien in den requirierten Coca-Plantagen? Coca-Cola etwa? Die CIA hat eben nicht nur mit Drogen Geld gemacht, sie hat sie auch eingesetzt.  Aber das ist jetzt eine gaaaanz andere Geschichte. Schöne Grüße an Peter Brandt, der Lars war da noch zu klein…oder noch nicht da… und Matthias ?

Burg Waldeck 20.-22.Juni: von 68 bis heute-das politische Lied

Leute geht hin! Wir müssen die linke unabhängige Kulturarbeit verstärken, verbessern !! Infos gibts bei den freidenkern dfv-rps@t-online.de ; bei der Jenny-Marx-Gesellschaft: fabian@jenny-marx-gesellschaft.de  .

Eine Grußbotschaft und leider auch eine Absage an die OrganisatorINNen und TeilnehmerINNEN: besonders an Kai Degenhardt, dessen Vater ich fast 40 Jahre alte Grüße aus Australien überbringen soll, von einem, der den P.T. aus Arizona und andere Deserteure aus Deutschland nach Frankreich und Schweden geschleußt und vor&nachher mit Franz nicht nur in K.-Town einige Flaschen Whisky geleert hat.

Als ich im Programmheft las, dass ich vom 20. – 22. Juni beim Linken Liedersommer, dem legitimen Erben des Waldeck-Festivals teilnehme, war meine erste Reaktion: toll ! DAS MultiplikatorINNenForum für linke Kulturarbeit, für eine längst anstehende längst überfällige Änderung der Kulturarbeit der Linken. Aber auch der parteilichen, der gewerkschaftlichen, wo Kulturarbeit meist nur darin besteht, Künstler für die Dekoration von Kundgebungen, Parteitagen meist auch noch für ein VergeltsGott-Taschengeld zu engagieren. (weil es geht uns ja um die Sache und nicht um die Wurscht!) Und dann auch noch oft mit Bandagen. Und so weit ich höre, hat bei der jüngsten Kuturkonferenz der DKP dieser Themenkomplex eine gewisse Rolle gespielt. Adelante!

Geplant hatte ich für Waldeck einen workshop “Widerstands-Lesungen und -Schreibungen” -öffentliche Lieder- und Textwerkstätten als Beitrag zur Demokratisierung der Kunst im Sinne B.B’s & Hanns Eislers . Kunst als Prozess in der Dialektik von Individuum und Gesellschaft. Ist Kreativität/kreatives Schaffen und Demokratie ein Widerspruch, möglicher Weise sogar ein antagonistischer ? Viele der als lebende Denkmäler mainstream-(incl nebenflüsse)-gepflegten KünstlerINNEN sitzen dieser Zwecklegende auf oder erzählen sie gern selbst.

Kunst und Demokratie, Demokratie im LINKEN-Kulturbetrieb – ein Widerspruch ?

Wo Monopolisierung den Markt vernichtet – auch als öffentlichen Raum… Was sich hier eher akademisch anhört- ist in Wirklichkeit sehr profan. Runter vom Denkmalsockel, raus aus den Elfenbeiturm-Ateliers und Schubladen-Verstecken – unter die Leute, deren Einbeziehung beim öffentlichen Schreiben, Lesen, Malen, Singen, Spielen … weg auch vom Tropf der öffentlichen Würgehände, die dich letztendlich mit ihren Schläuchen erdrosseln, korrumpieren … (wobei nix gegen Gagen gesagt sein soll!) Nur müssen wir uns darauf einstellen, dass Kunst – die Kunst für die und der “kleinen Leute”, der Lohnabhängigen, der Arbeiterklasse (fehlt noch was?) …. nicht gefördert sondern bekämpft wird, verschwiegen, verhöhnt, und das bis in die “linken” oder linken Medien hinein, wo so was eher (wenn überhaupt) mit spitzen Fingern angefasst wird – und man sich sonst als schlechte Kopie bürgerlicher Feuilletons mehr oder weniger gut einrichtet. Wobei die Damen & Herren der ErsatzBourgeoisie sich immer damit rausreden:
sollen wir etwa nicht mehr entscheiden dürfen, was grottenschlecht und was es nicht ist? Wer den linken ARTE-Kanal befüllen will und mit dafür sorgt, dass die Leute in schönen Bildern fast ersaufen, der bedient ein gesellschaftliches Bedürfnis. Soll er. Bitte. Aber vielleicht daneben für das Wachsen des strukturell Anderen, des strukturell Widerständigen in der Kunst zu sorgen, etwas, was es im Pariser Mai 68 und auch in anderen Maien gab, das wäre doch zumindest auch eine Aufgabe der linken Feuilletons.
Oder ? Ohne das bleibt die “Kritik” der bürgerlichen mainstream-Kunst artificiell, tönern und hölzern und unehrlich.

Grundlage für diese Text-Werkstatt sollte das Essay “Sobre las
obligacionas de las escritoras revolucionarias” sein, das ich auf der
Buchmesse Havanna 2006 öffentlich geschrieben habe unter Mitwirkung viele KubanerINNEN – -Kunst als Demokratischer Prozess.
Die besten Literaturpreise liegen auf der Straße, siempre con la gente, siempre para la gente , dass sich das auf Spanisch so viel besser anhört als auf Deutsch (immer mit den Leuten für die Leute) liegt u.a. daran, dass dieses “Gebot” in vielen Ländern Lateinamerikas tatsächlich gelebt wird und sich dort die Menschen gegen die Patentierung ihrer Gefühle – ihrer Stimmen, ihrer Worte, ihrer Bilder und Skulpturen …. zur Wehr setzen. (wobei der Ausverkauf der indigenen Kultur mit aller Macht versucht wird – um sie letztlich gegen die Menschen zu richten).

Da ich im Vorfeld des Linken Liedersommers signalisiert bekam, dass eine solche Werkstatt nicht mehr unterzubringen sei, da ich auch lange Zeit nicht wusste, ob meine Teilnahme gewünscht wird, habe ich den lange freigehaltenen Termin vom 20. bis 22. Juni  – kurz bevor ihr mir das Programmheft geschickt habt –  anderweitig verplant. Und diese Verpflichtung kann ich nicht mehr absagen. Ich bin darüber sehr traurig. Aber es ist nun mal nicht mehr zu ändern. Ich wäre gerade zum 40. Jubiläum sehr sehr sehr gerne zur Burg Waldeck gekommen.
Ich hoffe aufs nächste Mal.

Solidarische Grüße

und viel Spaß, Freude und sich verbreitenden Erfolg

Euer HaBE

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HaBE un Regalo para Fidel nonagésimo y veinte mas !

Kein automatischer Alternativtext verfügbar.

Die Trabajadores Sociales in der deutschen Halle helfen an allen Ecken und sprechen hervorragend und akzentfrei Deutsch und übersetzen meine Texte auf den Wandzeitungen auf der Messe, in der Stadt ….  nur in den zahlreichen Schulen, wo ich unangemeldet lesen konnte, da übersetzten die Schülerinnen selbst.: “Los aviones no parten y los trenes se paran. ‘Todo se parará hasta que la cabra verncerá!’ Y creedme, no estoy mintiendo si digo que al final el ministro se escapó. ”  Also ist es klar, Ziegen können – nein müssen gegen die Not rot sein!

Produkt-Information

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Lieber Comandante,

das Geschenk steht im Regal -wo anders könnte ein Regalo ja auch nicht stehen – in der 3. Reihe von unten, das grüne Buch von der roten Ziege ZORA … können Ziegen auch rot sein ? Das war vor 10 Jahren. Und es war wunderschön bei deinem Geburtstag. Ich habe noch nie eine so schöne Geburtstags-Feier erlebt.

DSCF0319Der LKW mit den frisch gedruckten Fidel-Biografien. Was ich zunächst für eine Lieferung frischer Fische für die Messe-Gaststätten hielt, stellte sich dann am anderen Tag bei der Suche nach Papier als eine Ladung Biografien heraus. Abgedeckt mit An- und Fehldrucken, mit den Makulatur-Bögen der Buchdeckel. Darauf durfte ich dann meine Texte schreiben. Einen besseren Platz haben sie nie wieder gefunden :-O)))

DSCF0412 - Kopie DSCF0430 DSCF0390 - KopieFrühmorgens bildeten sich vor meinen Wandzeitungstexten die ersten Diskussionstrauben. Und man versuchte, die Texte ins Spanische zu übersetzen..

DSCF0437Heute sollte man schreiben “venti más!” DSCF0431 - KopieEines Morgens in aller Früher  zog der Zug von Hunderttausenden  Richtung Buchmesse

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Da steht sie , die Ziege ZORA mitten auf dem Festplatz, wo dann abends die Lautsprecherboxen draufgestellt wurden.  Alejandro, der Messebauer und “Adoptivsohn” Fidels hat mir gesagt: “Das ist besser als auf dem Pflaster zu schreiben, hier an diesen Holzquadern können die Leute besser mitlesen und Du musst nicht auf dem Boden liegen.” Adoptivsohn ?  “Na ja,” sagt Alejandro, der so heißt wie Fidel mit seinem zweiten Vornamen, ” der Comandante hat nur gesagt, die Armee soll mich adoptieren. Ich war ein Findelkind. Der Armee und dem Comandante verdanke ich alles. In der Armee habe ich Schreiner gelernt und jetzt bin ich Messebauer.”

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Das ist “mein” Pizza-Bäcker von Trinidad”, über den ich ein Gedicht geschrieben habe, weil seine “Bambinos” schmecken wie ein Gedicht

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Das ist er schon wieder DSCF0702

Durch das Fenster dieser Schule hatte ich gefragt, ob ich schnell Mal aus meinem Kinderbuch etwas vorlesen darf. Die beiden Lehrerinnen haben mich sofort reingeholt. Ich habe gelesen. Leider hatte ich keine spanischen Ausgaben der ZORA mehr dabei und mein Spanisch ist nicht sooo besonders gut. “Kein Problem, Rosita kann übersetzen!”  (die hinten am Fenster) nahm sich eine deutsche Ausgabe, ich las vor, sie übersetzte… so viel zum Thema Zensur in Kuba.

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HaBE un Regalo para Fidel

 

Lieber Comandante,

als ich Dir zum 80. Geburtstag auf der Buchmesse 2006 mein Buch von der Ziege ZORA geschenkt hatte, habe ich Dir etwas versprochen:

Siempre con la Gente, siempre para la Gente.

 

Ich habe mich daran gehalten und sehe mit Freudentränen in den Augen, dass Du zusammen mit Deinen GenossINNen in viel viel schwierigerer Lage als hier in Deutschland es weiter tust. Wie das ganze kubanische Volk, so wie ich es 2006 /07 erfahren konnte bei meinen Lesungen quer durch Kuba.

Du machst uns damit Mut und stärkst die Hoffnung, dass wir es schaffen den drohenden atomaren Weltkrieg der US-Imperialisten und ihrer europäischen Speichellecker doch verhindern können. Und , dass wir es schaffen, den seit über 60 Jahren anhaltenden Krieg des Imperialismus gegen die Völker der Welt – besonders gegen die der sogenannten Dritten welt zu beenden.

Als kleines Geschenk zu Deinem 90. Geburtstag will ich Dir alle Gedichte schicken, die ich 2006/07 in Kuba geschrieben habe. Viele davon auf die Rückseite des Umschlags deiner Biografie. Nein, nicht in die Bücher, sondern auf die Rückseiten der Makulaturbögen: vorne Fidel und hinten drauf HaBE-Texte. Einer deiner “Adoptivsöhne” hat mir im Auftrag der Mresseleitung diese Pappbögen organisiert, weil meinee Wandzeitungen verschwunden waren… Für meine gedichte und Poeme kann ich mir keinen schöneren Paltz vorstellen.

Auch dafür möchte ich Dir danken.

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Mittendrin zwischen den "trabajadores/as sociales/as

 

 

Das MÜNZENBERG-PROJEKT: Kulturarbeit “siempre para y con la gente!”

Kein automatischer Alternativtext verfügbar.
(HaBE bei der Buchmesse Havanna 2006 viele Wandzeitungs-Gedichte, Straßenzeitungen und Literatur-Litfass-Säulen geschrieben und eine Fotoreportage über diese Lesereise Kuba-CostaRica-Nicaragua-Kuba gemacht. Zensur in Kuba ? Aber ja doch: die Menschen inklusive der allen bekannten Staatssicherheitsoffiziere haben sehr aufmerksam gelesen, Fehler reklamiert, Inhalte kontrovers diskutiert, Texte übersetzt und  Zensuren gegeben: sie schwankten zwischen SEHR GUT und AUSREICHEND, das war bei meinen spontanen unangemeldeten Lesungen in den Schulen mit den Youngsters nicht anders, nur da war die Staatssicherheit nicht mit dabei, aber viele LehrerINNEN)

Als & wie die STASI einmal Zensur verhinderte

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Der Mann, der sein Leben der Armee verdankt, so erzählte er es auf der Buchmesse, war das Kind einer Prostituierten und eines wahrscheinlich deutschen Vaters, wurde als Kind nach dem Tod seiner Mutter erst in ein staatliches Kinder- und später in ein staatliches Jugendheim aufgenommen, dann  nach dem Schulabschluss von der Armee “adoptiert”, dort machte er seine Berufsausbildung während seines Militärdienstes, und wurde dann von der Buch-Messeleitung mit voller Stelle als Messebauer eingestellt.  Dieser junge Mann war nicht bei der Stasi. Er machte nur spätabends wie viel seiner KollegINNen noch Mal wie üblich seine Runden durch das Messegelände, um zu sehen, wo noch überflüssiger Weise Licht brennt, jemand vergessen hat die Hallen abzuschließen, ob eventuell Diebe unterwegs sind … Es war ja auch seine Messe  und da sollte alles in Ordnung sein…  Und dann sah er wie gerade von Mitgliedern der deutschen Delegationsleitung die tagsüber geschriebenen Gedicht-Plakate, die Wandzeitungen von der Außenwand der deutschen Halle abgenommen und in die Halle getragen wurden. “Deutsche Sorgfalt, deutsche Ordnung, Literatur wird geschützt, damit der Regen, der Wind die Texte nicht zerstört!”, so dachte der junge Mann. Und hat es dann später  der Messeleitung und den beiden STASI-Offizieren auch so erzählt.  Ein nicht so leichtzunehmender Vorwurf stand im Raum der Messeleitung: ein vermeintlich von ihr zensierter deutscher Schriftsteller klagte an, berichtete, jemand habe seine Gedichte und ein Essay  vernichtet. Es sei von der Messeleitung Zensur ausgeübt worden, lautete der Vorwurf. Und der Vorwurf käme aus der deutschen Delegationsleitung.  Der Ruf der Buchmesse stand somit auf dem Spiel, nicht nur der Buchmesse, der Ruf des ganzen Landes, ….

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Die Messeleitung und die zu Rate gezogenen beiden Stasi-Offiziere versicherten, es sei nicht zensiert worden, man würde sich um die Aufklärung des Falles kümmern und es gäbe die Nachricht eines Messebauers, der gesehen habe, wie und von wem die Texte abgenommen und wohin sie gebracht wurden ….

Der Messebauer wurde gerufen  und dann erzählte er …alles von vorn dem zensierten Schriftsteller, während er mit diesem zusammen auf die Suche nach geeignetem Ersatz-Papier für neue Texte, Bilder und Wandzeitungen ging.

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Beide wurden fündig bei einer schwarzweiß gemischten Transportkolonne, die gerade die frisch gedruckten ersten 10.000 Exemplare der Biografie Fidel Castros ablud. Zwischen den Lagen lagen große Papp-Bögen, die An-und Fehldrucke der Biografie-Buchdeckel……

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Zur Beruhigung der Mitlesenden: es war weder die Frankfurter noch die Leipziger, sondern die Buchmesse in Havanna 2006/2007. Und die beiden STASI-Offiziere kamen nicht aus der DDR sondern von der kubanischen Staatssicherheit.

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Frühmorgens vor dem ersten Ansturm  Zigtausender konnte der zensierte Schriftsteller seine Gedichte und Bilder dann auf dem Holzkubus schreiben und zeichnen, auf dem abends die großen Lautsprecherboxen montiert wurden. Man wurde dann auch spätabends noch beim Lesen in den Programmpausen etwas weniger Salsa-beschallt. Das geschah auf Veranlassung des Messebauers und der STASI-Offiziere, nach den Massendebatten rund um die “Straßenzeitungen”, mit der von der Delegationsleitung so genannten “Gossenlyrik” und “Asphaltschreiberei”, “die ja jetzt gut zu deinen Straßenzeitungen passt! …. .”

Dieses “Sogenanntwerden” kann ich als quasi-LiteraturPreis verzeichnen, denn als mir der Lyriker HansCäsarSchneider ein Buch des österreichischen Lyrikers Albert Ehrenstein schenkte, weil der so geschrieben habe wie ich, seit dieser Zeit weiß ich, dass Ehrenstein auch ein “Asphaltliterat” war: so hatten ihn die Faschisten genannt:

Vorwort von Ingrid & Gerhard Zwerenz
Deutschlandreise
Mit den Abfangjägern ins Begrüßungszentrum
Strahlende Minen beim Endspiel in der HALBwertsZEIT
die Schule der Nation hat ausgedient vom Schützen Arsch zum Universal Soldier
Schluss mit Heidenspass
Aus dem Inneren des MOLOCHS
Berichte von der Heimatfront
Texte zum noch größeren Räuber
Texte zum noch kleineren Räuber
vom immer noch furchtbar fruchtbaren Schoß
Schon WIEDER eine kriminelle VEREINIGUNG
befreite Worte Widerstandslesungen eine Anstiftung zu Handeln
Anhang
Widerstandslesungen am Freiheitsplatz
Widmung und ein Nachruf für meinen Freund, den ensemble modern-Komponisten Wolfgagng Stryi, der die meisten der Texte vertont  und mit mir über 150 Anti-Kriegs- “InterventionsLesungsKonzerte” veranstaltet hat. im Duo-Duett “kisuM & kiryL” mit Sopransaxophon bis zur Bassklarinette.
Danksagung

Mittendrin zwischen den "trabajadores/as sociales/as

Wie&Wer warum HaBE in Kuba weg-“geseibert” hat: SOBRE LA DEMOCRATICACIÓN DEL ARTE y Sobre los Obligaciones de las Autoras revoluciónarias …

“Sobre los Obligaciones …”
oder wie HaBE in Kuba
durch die “Ironie des Schiksals” von der Außen-Wand der deutschen BuchmesseHalle in Havanna weg-geseibert wurde

Erstveröffentlicht am von

Am HaBE-Lied für den Widerstand der terribe gegen einen Megastaudamm kann es nicht gelegen haben, auch nicht an HaBEs Pressearbeit im Auftrag der Generalstreik-Leitung und der örtlichen Sandinisten auf Ometepe im Nicaragua-See … Der Grund für die “Säuberungsaktion” waren zwei Texte, die als Wandzeitungen in Deutsch und Spanisch vor der Halle hingen: “Über die Demokratisierung der Kunst” und “Über die Aufgaben revolutionärer SchriftstellerINNEN”. War es die kubanische StaSi ? War es die kubanische Messeleitung ? – was die deutsche Delegationsleitung behauptete ? Dieser Text versucht auch diese Frage zu klären und die “Säuberer” zu finden, zu benennen

 

Zunächst jedoch zu  den Terribe, jenem Volk, das der faktischen Annexion Panamas durch die USA zum Opfer fiel. Als Kolumbien sich weigerte den Panama-Kanal mit dem US-Hoheitsgebiet entlang des gesamten Kanals, der Kanal-Zone auszustatten , d.h seine Souveränität aufzugeben, haben die USA einen Putsch inszeniert und die Putschisten Panama von Kolumbien abtrennen und einen “unnabhängigen” Staat Panama ausrufen lassen. Die Bevölkerung wurde nicht nur nicht gefragt, nein, sie wurde einfach “umgesiedelt”. raus aus Kolumbien, aus der kolumbianischen Provinz Panama in Reservate im Nachbarstaat Costa-Rica. Panama ist nicht die Krim

Ricardo, der Sprecher der Terribe der mit seinem Volk gegen einen Megastaudamm an der PANAMERICANA in Tal des Rio General kämpft, nimmt oben auf den großen Bild das HaBE Lied von “CostaRica se vende? Arias, Arias ! Non somos sus Parias” entgegen für ein landesweites Flugblatt für die Mobilisierung para la marcha, für der Marsch auf San José. Zur Zeit -nachdem der Bau des Staudamms erfolgreich abgewehrt werden konnte  planen Privatinvestoren mehrere Staustufen am Nebenfluss der Rio General, am Rio Sonador, drohen so große Teile des Regenwaldes und des wieder aufgeforsteten “Sekundär”-Regenwaldes zu zerstören und den anliegenden Siedlungen und Dörfern u.a. auch der Longo-Mai-Finca Sonador das Wasser abzugraben und es auf die benachbarten Annanasplantagen der DOLE, DelMonte, Chiquita und anderer United Fruit-Töchter umzuleiten, von wo es dann Herbizid- und Pestizid-angereichert versickert, in Resten abfließt und das Restrinnsal vergiftet und damit auch den Rest Fische vernichtet.  So wollen sie die nächsten Kahlschläge und Vertreibungen vorbereiten. Die Terribe und die Boruca wurden bereits zum Bau des Panama-Kanals und zur Sicherung der Kanalzone aus Panama vertrieben… Nach CostaRica wurden sie durch Franziskaner “umgesiedelt” und haben jetzt hier ihre “Sekundär”-Heimat, aus der sie wieder vertrieben werden sollen, bzw. sie sollen dann in die Plantagen-Siedlungen von DOLE, Delmonte und Co eingepfercht und mit Herbiziden und Pestiziden versorgt werden. Bei vielen ist das Versorgungsergebnis: Fehlgeburten, Zeugungsunfähigkeit, behinderte Kinder …  auch eine Form von ethnischer Säuberung: “Vernichtung durch Arbeit” hieß so was bei der SS.  Ja ja, die Methoden sind nicht mehr so krass in CostaRica, der “Schweiz” Mittelamerikas. Krepieren an “Selbstvergasung” ist doch um Einiges humaner, als abgeschossen zu werden!?  Aber Jutta Ditfurt wird mich jetzt wieder ermahnen; ich soll hier nicht die FaschistenGreul relativieren….  HaBE dann aber doch die Frage: allein König Leopold von Belgien bzw von Sachsen-Gotha hatte 8 Millionen Kongolesen abschlachten lassen, wieviel Millionen hat die United Fruit auf dem “Gewissen”  mit Hilfe ihrer Mordbanden im Stile der “Pinkerton”-Privatarmeen zur Vernichtung der US-amerikanischen Gewerkschaften  oder jener LAOS-Killer, die in Griechenland streikende Immigranten-ArbeiterINNEN erschießen…

Herzlichen Dank für die Spenden
wodurch Mark&Pein doch leider noch nicht enden
ihr dürft deshalb ruhig weiter etwas senden
auf mein Konto  bei der VR-Bank Main-Kinzig-Büdingen e.G.

BIC: GENODEF1LRS  /// IBAN: DE66 5066 1639 0001 1400 86 unter dem Stichwort “MARK&PEIN”, um dieses Projekt weiterführen zu können. Jedenfalls konnte ich bisher weit über die Hälfte der aktuell bei über 15.000,-€ liegenden Abmahn- & Folgekosten mit Gagen und Spenden finanzieren. DANK an Veranstalter- und SpenderINNEN.

Produkt-Information

 

ZORA
Este libro fue escrito iy dibujado para los ninos de Latinamerica. El mismo constituye tambien un regalo de cumpleanos retrasado para Fidel.
Zora y su escritor envian transmitir un saludo al pueblo cubano y a Fidel Castro de parte de Ingrid Zwerenz y Gerhard Zwerenz;
de Peter Kleinert, el escolar de Emil Carlebach, el director de periodismo (WDR) y el editor del periodico “Neue Rheinische Zeitung”,
de Hanna Braun, la que con 10 anos pudo huir del holocausto en1937 hacia Palestina y en 1958 emigro como antisionista de “Israel” hacia Londres para apoyar desde alli las cosas del pueblo palestino.
Y de muchos miles de personas que a traves / en mis lecturas/ conferencias se enteraron que yo venia a la Feria del Libro de la Habana.
La version en espagnol del libro infantil “ZORA” esta dedicado a los pueblos de Latinamerica quienes como Zora conciben la esperanza de un nuevo mundo de la confienza en la fuerza y el movimiento proprio.
Y miles, milliones de personas en Alemania que conciben en gran parte la esperanzaen la opposicion y en ejemplo de los pueblos de este (sub-)continente …
PRA LA GENTE, CON LA GENTE ! LOS PUEBLOS UNIDOS JAMAS SERAN VENCIDOS!

 

Über die Aufgaben revolutionärer SchriftstellerINNEN oder von der Ironie des “Schiksals”

Auszug aus dem Essay, das als Wandzeitung auf der Buchmesse Havanna Anfang Februar 2007 geschrieben und dann von Teilen der deutschen Delegation erst abgerissen und dann vernichtet wurde:
“Über die Aufgaben revolutionärer SchriftstellerINNEN”
(Sobra las obligaciònes delas autoras revoluciónarias)
…die openair-öffentlichen Widerstandsles- und -schreibungen sind der seit 15 Jahren praktizierte Versuch, die Forderung Bertolt Brechts und Hanns Eislers nach Deomokratisierung der Kunst einzulösen
– durch Einbeziehung des Publikums auf Straßen und Plätzen, vor Fabriktoren und Büros in den kreativen Akt des Schreibens, des Dichtens.
Wir müssen dem Diktat des Kapitals, des privaten Profits über die menschlichen Grundbedürfnisse: Essen, Trinken, Wohnen, Schreiben, Lieben, Lesen, Musizieren…. eine Non-Profit-Schreibkultur entgegensetzen.
Wenn uns das große – aber auch das kleine Kapital die Medien verweigert, sie uns nimmt, uns unsere Hirne als software aus underen Köpfen wegpatentiert, unsere Schreibmaschinen gebührenverpflichtet und uns die öffentlichen (Sende-) Plätze und die Straßen nimmt, die öffentlichen Parks (wie den in Halle) privatisiert und damit kreatives Volksvermögen im Kapital-Profit-Betrieb vernichtet …
dann müssen wir uns nicht nur als LohnschreiberINNEN verhalten. Wir müssen den Menschen ihre Stimmen wieder geben, die kleinen Leute zu Wort kommen lassen und ihnen ihre Stimmen und ihre Lieder wieder-geben.
Und gegen den Strom der organisierten Entalphabethisierung den Menschen die Möglichkeit geben, sich selbst mitzuteilen, selbst zu schreiben, mitzulesen, mitzudenken, mitzugestalten …
Und sich in unseren Texten mit ihren Problemen mit ihren Hoffnungen und Wünschen wieder zu finden, zu kritisieren …
Für wen schreiben wir letztendlich ?
Wenn wir nicht dagegen anschreiben – mit den Leuten- con la gente, dann werden eben diese Menschen, für die wir vorgeben (auch diewen Text) zu schreiben, eben diesen text nicht mehr lesen können.
Und das ist die Absicht der wachsenden Entalphabetisierung nicht nur in der Peripherie auch und gerade in den reichen Ländern.
Siempre con la gente, siempre para la gente.
Die Literaturpreise liegen auf der Straße zusammen – in unmittelbarer Nachbarschaft mit Millionen Arbeitslosen und solchen die heute noch Arbeit und Lohn haben, zu MigrantINNen und anderen KulturexpertINNen, die sie uns verleihen, wenn wir uns bei ihnen bewerben und sie unser Schreiben für gut befinden …
dass meine Texte 1964 bei der Vorbereitung eines großen Metallerstreiks beschlagnahmt wurden,
dass sie 1967 in der Bannmeile vor dem Bonner Bundeshaus Texte gegen die Notstandsgesetze) beschlagnahmt wurden,
dass meine Texte 2004 in Hanau bei einer öffentlichen Les- und schreibung verhaftet wurden,
dass mein offener Brief an die Deutsche Bahn in Hanau bei einer Schreibung zum Gedächtnis an die 11.000 jüdischen Kinder und die Zwangsarbeiter von der Bundespolizei beschlagnahmt wurde,
dass meine Texte bei der Frankfurter Buchmessen vonb der Security vernichtet wurden
und ich jeweils bis auf Bonn und einige andere Gelegenheiten vom Publikum unterstützt und geschützt wurde, das zeigt:
“Wenn der Feind uns bekämpft, ist das gut und nicht schlecht”, wie das Mal ein großer chinesischer Bauernführer gesagt hat.
Und ein bisschen hatte er damit wohl recht.
Bis dahin der Text, wie er zunächast für einen Tag an der Außenmauer der Halle 10 bei der Buchmesse in Havanna hing – ergänzt durch eine spanische Übersetzung/Kurzfassung
Was aber würde der sagen, wenn die Freunde die Texte beschlagnahmen, abreißen und vernichten.
Ich sollte ihn enfach Mal fragen.
JETZT FOLGT DER SPANISCHE TEXT – ERGÄNZT DURCH EINEN VORSPANN ZU “ZORA”
ZORA
Este libro fue escrito iy dibujado para los ninos de Latinamerica. El mismo constituye tambien un regalo de cumpleanos retrasado para Fidel.
Zora y su escritor envian transmitir un saludo al pueblo cubano y a Fidel Castro de parte de Ingrid Zwerenz y Gerhard Zwerenz;
de Peter Kleinert, el escolar de Emil Carlebach, el director de periodismo (WDR) y el editor del periodico “Neue Rheinische Zeitung”,
de Hanna Braun, la que con 10 anos pudo huir del holocausto en1937 hacia Palestina y en 1958 emigro como antisionista de “Israel” hacia Londres para apoyar desde alli las cosas del pueblo palestino.
Y de muchos miles de personas que a traves / en mis lecturas/ conferencias se enteraron que yo venia a la Feria del Libro de la Habana.
La version en espagnol del libro infantil “ZORA” esta dedicado a los pueblos de Latinamerica quienes como Zora conciben la esperanza de un nuevo mundo de la confienza en la fuerza y el movimiento proprio.
Y miles, milliones de personas en Alemania que conciben en gran parte la esperanzaen la opposicion y en ejemplo de los pueblos de este (sub-)continente …
PRA LA GENTE, CON LA GENTE ! LOS PUEBLOS UNIDOS JAMAS SERAN VENCIDOS!

 

Danach folgte die spanische Übersetzung des oben stehenden Textes und zweisprachig einige neue und Gedichte aus “Unter Schlag Zeilen”.

 

Bilder folgen noch gaaaanz am Ende des Textes

 

 

Erneutes Plädoyer für ein anderes Feuilleton, nicht nur in der jungenWelt. Wir brauchen basisverbundene Produktionsstrukturen – auch in der Kulturarbeithttp://www.barth-engelbart.de/?p=773

in diesem Text verweise ich auf weitere wesentliche Bestandteile meines KulturArbeitsAnsatzes:
Das bisherige Echo aus dem linken Blätterwald (- nun ja, wohl eher  Baumschule mittlerer Größe mit angegliederten Kindergärten und -Krippen -das lässt zumindest noch auf Nachwuchs hoffen!!) war nicht besonders berauschend und noch weniger ermutigend: doch immerhin gibt es ein paar neuere Ansätze außerhalb der Redaktionen und teilweise mit den kleinen Zehen in den Redaktionstüren. Nix gegen Einzelfall- Promotion in der Ladengalerie (hätt ich auch ganz gerne, wegen Umsatz und Lorbeerkranz), aber das ist es noch nicht…Ditfurth sells und Weckwerth auch, die machen auch den Laden fast oder auch mal übervoll, Toll, Weiter aber nicht vergessen, was indessen anderes zu tun ist…
oder wie ich das zusammen mit cubanischen GenossINNen auf der Buchmesse in Havanna 2006 oder 2007 öffentlich geschrieben HaBE: “Siempre con la gente! Siempre para la gente!”

SOBRE LA DEMOCRATICACIÓN DEL ARTE
(”Über die Demokratisierung der Kunst”);
http://www.barth-engelbart.de/?p=435
;http://www.barth-engelbart.de/?p=509
; http://www.barth-engelbart.de/?p=552
; http://www.barth-engelbart.de/?p=765
; http://www.barth-engelbart.de/?p=698
; http://www.barth-engelbart.de/?p=509
; http://www.barth-engelbart.de/?p=401;
http://www.barth-engelbart.de/?p=380
; http://www.barth-engelbart.de/?p=215
; http://www.barth-engelbart.de/?p=195
; http://www.barth-engelbart.de/?p=175
; http://www.barth-engelbart.de/?p=147
; http://www.barth-engelbart.de/?p=48

Ich versuche es an Hand eines uralten Textes von mir und einigen Ausschnitten aus Essays zu verdeutlichen:  (lieber DK, das ist ein langer Text, aber ich orientiere mich manchmal auch an Vorbildern, die sich nicht nur kurz Mal gefragt haben “Was tun?”  oder  mit etwas längeren Headlines “Die Ästhetik des Widerstandes” begründet haben: …dargestellt durch die schauspieltruppe….” oder wer weiß wie die Überschrift noch hieß?. Hinter solchen kurzen prägnanten Titeln kamen dann in der Regel doch viel längere Texte als die Meinen. OK!?)

Also weiter im Text:

Eisler/Brecht vor handverlesenem Publikum zu spielen ist nicht Mal sonderlich demokratisch – noch Mal zu Heiner Goebbels “Eisler-Material” und seinen Entstehungsbedingungen
“Die folgenden Zeilen an Goebbels und das ensemble modern sind im Zorn geschrieben, den man lesend deutlich spüren soll. Sie wurden geschrieben als Fortsetzung eines zweiseitigen Eintrags im Gästebuch des ensembles im Frankfurt-Bockenheimer Straßenbahndepot, im TAT. Er wurde mit der Absicht geschrieben, eine öffentliche Diskussion über Eisler/Goebbels loszutreten.”  HaBE 2001
Darauf, dass zumindest Teile dieser Auseinandersetzung z.B. über den Umgang Goebbels mit Eisler/Brecht in der jW veröffentlicht werden und diese Auseinandersetzung produktiv nach vorne weiterentwickelt wird, warte ich seit mehreren Jahren.
Es reicht eben nicht einfach nur Weckwerths neueste Bücher zu rezensieren.
Und sich darüber zu beschweren, dass ich erst nach längerer Analyse der Bewusstseinsentwicklung der Protagonisten, der Kult-Figuren zum Thema Eisler und Brecht und Goebbels “Material” komme, ist insofern daneben, als erst auf diesem Hintergrund deren Produktion zu erklären ist. Die Schaffung einer Kultur des Widerstands braucht nicht vordringlich andere Endprodukte, sondern andere Produktionsstrukturen. Ob ASSO ein Neubeginn in diese Ricjhteng werden kann ? Ich hoffe es und will meinen Teil dazu beitragen. Das geht aber nicht nur, aber doch erheblich besser, wenn die junge Welt theoretische und praktische Beiträge dazu auch veröffentlicht. Es geht nicht vordringlich darum, einzelne Produkte zu promoten, wie das der bürgerliche Kulturbetrieb macht und Stars zu kreieren, wir müssen Strukturen schaffen und Debatten anstoßen. Na klar, auch parallel dazu produzieren…

 

siempre con la gente , siempre para la gente

] Mittendrin zwischen den “trabajadores/as sociales/as

das war erst der Anfang gaaaanz frühmorgens als ich von der Transportbrigade die Makulaturbögen der Umschlagseiten der Fidel-Biografie für meine “Straßenzeitung” nach einem kleinen Umtrunk und etlichen Gesprächen erhalten hatte. Spätestens ab 8 Uhr waren die “Straßenzeitungen” von Kndern und Erwachsen belagert

 

 

HaBE getäuscht & abgeschworen?
Die STASI Kubas hat seine Texte vernichtet?
NEIN! Es waren Andere!

Es war an einem sonnigen Februarmorgen 2007 auf dem Hauptplatz der Festung, die die Einfahrt zum Hafen Havannas früher kontrollierte.
Hier hatte ich am Vortag an dder Außenwand der “deutschen Halle” zusammen mit Hunderten von KubanerINNEn meine Texte, Gedichte, Essays öffentlich geschrieben und mit ihrer Hilfe und der Unterstützung durch die beiden mir zugeteilten Trabajadores Sociales ins Spanische übersetzt. Bilder aus meinem Kinderbuch “ZORA” gemalt.
Als ich dann morgens die nackten Außenwände der “deutschen Halle” sah, traf mich fast der Schlag. Ich eilte zur Leitung der deutschen Buchmessen-Delegation und erfuhr dort, dass die kubanische Messeleitung die Wandzeitungen noch am späten Abend entfernt hätte.

War ich ein Opfer der in Europa und den USA stets angeprangerten kubanischen Zensur geworden ?

 

 

die Messeleitung war empört und konnte sich nicht vorstellen, wer die Texte vernichtet haben könnte.  Ob ich mich nicht irren würde? Nein! Und jetzt hatte ich auch kein großformatiges Papier mehr. Die deutsche Delegationsleitung hatte mir mitgeteilt, auch sie habe keine dafür verwendbaren Plakae mit beschreibbaren weißen Rückseiten mehr. Die kubanische Messeleitung schickte mich zu den Messebauern, die hätten sicher ausreichend Ersatzpapier für mich…. Doch dort war außer Hartfasereplatten nichts zu bekommen. Einer der Messebauer nahm sich der Sache an und sagte, er wisse, wo wir genügend Pappe finden könnten.  Wir landeten schließlich in einer Halle, vor der gerade die frisch gedruckte Biografie Fidel Castros angeliefert und entladen wurde. Zwischen den Bücherstapeln lagen wie üblich Makulaturbögen, Fehl- oder Andrucke des Bucheinbandes. Diese über DinA1großen Pappen sammelten die Trabajadores für mich und ich bekam dazu noch einen der 1,5 mal 2,5 Meter großen Holzplatten-Lautsprecher-Türme auf dem Hauptplatz zur Verfügung gestellt, nachdem ich vom Wandzeitungsschreiben auf Straßenzeitungsschreiben umgestellt hatte. “Damit die Leute die Texte besser lesen können”, sagte mir einer der im Zweireiher aufgetauchten Stasi-Leute im Laufe einer Massendebatte vor meinen Textplakaten über die Fehler der UdSSR und ihrer Nachahmungen in Kuba, über die asiatiasche Prduktionsweise und die Differenzen zwischen Marx und Engels in dieser Frage, über die Problematik des Privatbesitzes von Ackerfläche und die dann mögliche Verschuldung und Verpfändung der Kleinbauern, die Probleme der Monokulturen usw… Und alle auf dem Platz wußten, dass die beiden von der STASI sind. “Ja! Und?” “Dass unser Staat sicher bleibt, finden wir gut!” .. “Und woran merkt ihr, dass die von der STASI sind?”  “Die haben weiße Autokennzeichen” “Und auch etwas bessere Bekleidung!”
Nach zwei Tagen wusste ich Bescheid: einer der Messebauer hatte gesehen, wie spätabends zwei Leute aus der deutschen Halle die Texte abnahmen und dachte sich “nichts Böses dabei. Die hängen die morgen dann wieder raus…..”  Nur Morgens waren sie schon im Schredder der Delegationsleitung gelandet.

Ich konfrontierte die Delegationsleitung mit den Aussagen der Messeleitung und des Messebauers .. und dann kam die Wahrheit ans Tageslicht: die deutsche Delegationsleitung hatte inhaltliche und ästhetische Bedenken gegen meine Texte und hatte sie deshalb entfernt und vernichtet, “Nicht mal richtig schreiben kannst du!”

Ich gebe zu, ich hatte “Berthold Brecht” statt “Bertholt Brecht” geschrieben.  Wahrscheinlich wollte die Delegation vermeiden, dass dem guten Bertholt schlecht wird und er im Grabe rotiert.
HaBE geschworen, mich zu bessern!
HIER FOLGEN WEITERE TEXTE ZUM THEMA KUBA & KULTURARBEIT:
 http://www.barth-engelbart.de/?p=1021

KinderKommentare zu HaBEs Geschichten & Liedern nach Lesungen in der Waldschule Offenbach-Tempelsee, auf der Buchmesse & in vielen Schulen Havannas, im Maria-Ward-Gymnasium Aschaffenburg, Körner-Schule Döbeln, Ometepe & Granada in Nicaragua, Gebeschus-Schule Hanau-Lamboy, Schule am Hofgut Mittel-Gründau, in der Dorfschule Finca Sonador – Longo-Mai in CostaRica, im Volkshaus der Terribe, in Trinidad & Santa Clara …. & von wegen Zensur in Kuba ….

http://www.barth-engelbart.de/?p=819

Ein MONSANTO-PR-Artikel in der jungen Welt ? Da sollte man nicht tatenlos zuschauen!!

http://www.barth-engelbart.de/?p=773

Erneutes Plädoyer für ein anderes Feuilleton, nicht nur in der jungenWelt. Wir brauchen basisverbundene Produktionsstrukturen – auch in der Kulturarbeit

http://www.barth-engelbart.de/?p=552

Texte von der Bananamericananas geschrieben in Kuba, CostaRica und Nicaragua 2007

http://www.barth-engelbart.de/?p=509

Asfalt-Literatur/Straßen-Theater/Fabrik-Lyrik/Wandzeitungen/Graffities.. für eine neue (alte)& demokratische Kultur des Widerstands (& Aufbaus)

http://www.barth-engelbart.de/?p=435

SOBRE LA DEMOCRATICACIÓN DEL ARTE (“Über die Demokratisierung der Kunst”)

http://www.barth-engelbart.de/?p=207

Kritik an der CoCaKuh und meine Antwort (Texte zur Lage in Mittelamerika)

 

Costa-Rica: nach dem Rio General auch Rio Sonador, Rio Convento uvam. gerettet

Erfreuliche Nachrichten aus Latein-(Zentral-)Amerika: dem langanhaltenden Widerstand der indigenen Völker und ihrer Verbündeten in Costa-Ríca íst es nach der Rettung des Rio General nun auch gelungen, die geplanten Wasserraub- und Vergiftungsprojekte am Rio Sonador, am Rio Convento gegen die United-Fruit-Nachfolger DelMonte, Chiquita, Dole, PalmaTica usw.. zu Fall zu bringen. Die Boruca und die Terribe kämpfen seit über 15 jahren gegen diese Projekte
und ein Bisschen konnte ich sie dabei unterstützen. So freut mich ihr Erfolg um so mehr. Über diesen Kampf habe ich seit 2007 geschrieben und dazu eine Fotoreportage gemacht. Die Links am Ende des Artikels.

Jetzt kommt vom  Team Noticias del Sur diese Siegesmeldung:

Liebe FreundInnen

Vorweg möchten wir eine sehr gute Nachricht mit Euch allen teilen: Es steht jetzt fest, dass der lange und harte Kampf vieler Menschen in Longo Mai und in ganz Costa Rica gegen die Wasserkraftwerke saftige Früchte bringt. Die Behörden erlauben es den Kapitalisten bzw. Initianten dieser Projekte nicht, unsere schönen, tropischen Bergflüsse Convento und Sonador nebst vielen anderen Flüssen in der Region zu zerstören. Ein Beweis mehr, dass Widerstand der Mühe wert ist! Wir laden Euch ein in den geretteten Wassern zu baden: www.sonador.info und https://es-es.facebook.com/riosvivosmovimiento

SVP-INITIATIVE? NEIN DANKE. Fast hätten wir hier in der Ferne dieses schändliche Ansinnen des populistischen Milliardärs übersehen. Zwei Texte hierzu im word-Anhang: “NOTICIAS160226?.

“Atom Alarm rot” von Manlio Dinucci illustriert, wie NATO-Regimes – in diesem Fall Italien – das Leben der Menschheit auf´s Spiel setzen…

Am Schluss dieses Textes findest Du Web Sites, die vielleicht von Interesse sind.

Bitte lass uns Deine Meinung über diesen Versand wissen, das hilft uns den Nächsten zu verbessern! Weitermailden an FreundInnen und Bekannte ist mehr als willkommen. Schicke uns bitte die betreffenden Adressen, wenn Du möchtest, dass wir diese Versände direkt an Deine Freund/innen schicken.

Möchtest Du keine weiteren Versände mehr erhalten, lass es uns bitte wissen.
Ganz besonders interessiert sind wir an Vorschläge, wie sich jede/r von uns in die Weltgeschichte einmischen kann – eine gute Therapie gegen die herrschenden Ohnmachtssyndrome.

Das Team von Noticias del Sur wünscht viele schöne Vorfrühlingstage

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NOTICIAS DEL SUR – SVP-INITIATIVE? NEIN DANKE!
INHALT, CONTENIDO, CONTENT, INHALT
I   ESPAÑOL
II  ENGLISH
II DEUTSCH

IV  WEB SITES, PAGINAS WEB, BLOGS
I   ESPAÑOL
Queridas amigas, queridos amigos

Nos gusta confirmar la buena noticia que la lucha larga y dura de la gente de la Zona Sur de Costa Rica esta dando frutas. Se confirmó que las instituciones del gobierno rechazan los proyectos hidroeléctricos que amanazaron nuestros lindos ríos Convento y Sonador y muchos otros ríos de nuestra zona. ¡La resistencia si vale la pena! Les invitamos bañarse en las aguas salvadas – vea: www.sonador.info y https://es-es.facebook.com/riosvivosmovimiento

En el anexo word “NOTICIAS160226? el brillante Alfredo Jalife explica como los banksters o sea los magnates del mundo de las finanzas o sea los dueños del mundo occidental intentan controlar nuestras mentes y sembrar más sufrimientos, conflictos y guerras en esta estrella azul que llamamos tierra.

Además viendo los ataques del imperio y de las cleptocracias locales contra el progreso de los pueblos de América Latina vale recordar el golpe frustrado contra el gobierno de Venezuela hace un año. Estarían gestionando otro golpe? Vea también el anexo word “NOTICIAS160226?

Al final de este archivo se encuentran unos sitios web que pueden interesarle.

¡Nos alegramos si se reenvía este envío!

Siempre bienvenidos sus comentarios e ideas, en particular sobre como el ciudadano de pie puede influir la historia.

El equipo de “NOTICIAS DEL SUR”

II ENGLISH

Dear friends

First off we’re glad to confirm the good news of the last mailing: the hard and long fight of the people of the Zona Sur of Costa Rica against hidroelectric powerplants bears fruits. The government institutions have not allowed these projects to destroy our magic tropical forest rivers Sonador and Convento and many other rivers in our region. This is yet another proof that resistance is worth your and our while! We invite you to bathe in the saved waters – see: www.sonador.info  and https://es-es.facebook.com/riosvivosmovimiento

Also in Syria occur some devolopments which may allow us to hope that its people and those of neighbouring countries might be saved from EUSANATO-terrorism some day and live in peace again. See anexed word file “NOTICIAS160226?, articles by the Saker and by Israel Shamir.

And at the very end of this mailing you´ll find some web sites which might interest you.

Re-forwarding of this information is very welcome!

We are very interested to receive your comments and ideas, particularly how we only seemingly powerless individuals can influence history in a positive way.

The team of “NOTICIAS DEL SUR”

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III DEUTSCH

Liebe FreundInnen

Vorweg möchten wir eine sehr gute Nachricht mit Euch allen teilen: Es steht jetzt fest, dass der lange und harte Kampf vieler Menschen in Longo Mai und in ganz Costa Rica gegen die Wasserkraftwerke saftige Früchte bringt. Die Behörden erlauben es den Kapitalisten bzw. Initianten dieser Projekte nicht, unsere schönen, tropischen Bergflüsse Convento und Sonador nebst vielen anderen Flüssen in der Region zu zerstören. Ein Beweis mehr, dass Widerstand der Mühe wert ist! Wir laden Euch ein in den geretteten Wassern zu baden: www.sonador.info und https://es-es.facebook.com/riosvivosmovimiento

SVP-INITIATIVE? NEIN DANKE. Fast hätten wir hier in der Ferne dieses schändliche Ansinnen des populistischen Milliardärs übersehen. Zwei Texte hierzu im word-Anhang: “NOTICIAS160226?.

“Atom Alarm rot” von Manlio Dinucci illustriert, wie NATO-Regimes – in diesem Fall Italien – das Leben der Menschheit auf´s Spiel setzen…

Am Schluss dieses Textes findest Du Web Sites, die vielleicht von Interesse sind.

Bitte lass uns Deine Meinung über diesen Versand wissen, das hilft uns den Nächsten zu verbessern! Weitermailden an FreundInnen und Bekannte ist mehr als willkommen. Schicke uns bitte die betreffenden Adressen, wenn Du möchtest, dass wir diese Versände direkt an Deine Freund/innen schicken.

Möchtest Du keine weiteren Versände mehr erhalten, lass es uns bitte wissen.
Ganz besonders interessiert sind wir an Vorschläge, wie sich jede/r von uns in die Weltgeschichte einmischen kann – eine gute Therapie gegen die herrschenden Ohnmachtssyndrome.

Das Team von Noticias del Sur wünscht viele schöne Vorfrühlingstage

IV   WEB-SITES, PAGINAS WEB, BLOGS

A proverb:  Drinking poisoned water endangers health, consuming manipulating media endangers mental health.

Therefore we offer some links to alternative and less contaminated media:

Sitios multilingues, Sites with various languages,mehrsprachige Sites

globalresearch.ca   English, francais, español, deutsch (Great authors: James Petras, Michel Chossudovsky, Mahdi Nazemroaya, Paul Craig Roberts, Mike Whitney, Ellen Brown and many more)

rt.com    English, francais, español, deutsch
saker.is    English, francais, español, deutsch
voltairenet.org    English, francais, español, deutsch (Thierry Meyssan and Manlio Dinucci (the latter specially on EUSANATO-militarism)
antiimperialista.org
wsws   (world socialist web site)

From Western Asia, de Asia occidental:

Directly from Syria in English:  http://sana.sy/en/
Directamente de Siria en español: http://sana.sy/es/

Directly from Lebanon in English: http://www.almanar.com.lb/english/main.php
Directamente de Libano en español: http://www.almanar.com.lb/spanish/main.php
Directly from Iran in English:  presstv.ir
Directamente de iran en español: hispantv.com

From Russia with love:

http://thesaker.is  Excellent analysis in English
Strategic Culture Foundation ONLINE JOURNAL: www.strategic-culture.org
http://fortruss.blogspot.com/
http://sputniknews.com/     excellent
http://russia-insider.com/

Deutschsprachige Sites

fit4russland.com mit Links zu vielen informativen Sites
www.jungewelt.de (insb. Rainer Rupp hat leider gekündigt wegen Mängeln der Redaktion der jw. diese ist trotzdem eines der wichtigsten und aktuellsten alternativen Medien auf deutsch),
www.rtdeutsch.com  (Neu und gut gemacht)
www.vineyardsaker.de/
www.voltairenet.org/de (insb. Thierry Meyssan und Manlio Dinucci (letzterer über Euro-NATO-Militarismus)
www.infosperber.ch  (Schweiz)
info-direkt.at (Österreich)
www.syrieninfo.at

Zum Glück gibt es heute viele Sites, die sehr erfrischende russische Standpunkte oft englisch und in anderen Sprachen und zum Teil auch deutsch und deutlich zum Ausdruck bringen. Auch über NATOlandia finden mann und frau dort mehr Brauchbares als in praktisch allen westlichen Medien.

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Erfolgreicher Generalstreik in Nicaragua: PODER POPULAR praktisch & im Papierkorb der “jungen Welt”

Wer sich  nicht nur “zwischen den Jahren” so kurz nach dem Weltuntergang- durch diesen Text mit einer Reihe von Links durcharbeitet, findet hier Duzende von Liedern, Gedichten, Berichten,
Ein Lied (“CostaRica se vende!”) zur Unterstützung des Kampfes der Terribe und der Boruca gegen den Ausverkauf des Landes, gegen den Bau eines Staudammes am Rio General, der 90 % ihres Siedlungsbebietes zerstört hätte zur Produktion von Strom für den Energiefresser Californien und zur Bewässerung der regenwald- und menschenfressenden Tschiquita-DelMonte-Plantagen. Der Sprecher der Terribe (links) sorgte noch in der Nacht für die landesweite Verbreitung des Liedes als Plakat und Flugblatt für die Vorbereitung des Marsches auf San José “La Marcha del Poder Popular”– contra TLC etc… ..

 

(Foto-)Reportagen und Essays, die HaBE (auch und als Erstes) der jungen Welt angeboten hatte, wo sie dann leider nur im Papierkorb landeten. u.a. den Bericht über den Generalstreik auf der Insel Ometepe im Nicaragua-See, bei dem HaBE im Auftrag des Streikkomitees die internationale Pressearbeit über den letzten funktionierenden PC und die letzte Internetverbindung auf der Insel gemacht hat …  Ob seine Berichte über das den Ruf Kubas schwer schädigende Verhalten der Leitung der deutschen Delegation bei der Buchmesse Havanna 2007 der Grund waren, diese Texte sowie die dazugehörigen Fotoreportagen nicht zu veröffentlichen, diese Frage hat die jW-Redaktion bis heute nicht beantwortet.  (die Fotoreportagen werde ich versuchen 2013 bei mir ins internet zu stellen , im Portal des Frankfurter ZAMBON-Verlages waren sie noch bis 2010 zu sehn)
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Notwendiger Einschub nach einer kritischen Mail:
—– Original Message —–
From: M.J.@t-online.de To: Hartmut Barth-Engelbart Sent: Friday, December 28, 2012 8:32 PM  Subject: Re: Erfolgreicher Generalstreik in Nicaragua: PODER POPULAR praktisch & im Papierkorb der “jungen Welt”

Ein Generalstreik auf Ometepe ist ein bißchen was anderes als ein “erfolgreicher Generalstreik in Nicaragua”, würde ich meinen.

Freundliche Grüße

MJ

Lieber M.J.
Dieser Generalstreik hat aber definitiv in Nicaragua stattgefunden. Natürlich habe ich ein wenig mit dem so angelegten Missverständnis geliebäugelt.
Die Schweinebacke von Reeder hat die Fährpreise in schwindelnde Höhen getrieben, die Schiffe verrosten lassen, Zementtransporte verweigert (wegen der zu hohen Belastung der Fähren!) und damit die Kooperativen der BetonKnochen-Manufakturen auf der Insel zum Teil lahmgelegt. Er war zusammen mit einer Straßenbau-Mafia daran interessiert, die Insel zuzuasphaltieren mit großen Maschinen und jährlich mehrfachem Flickaspaltieren und riesigen Investitionen, Gelder, die von der Insel abgezogen worden wären, die man dringend für die medizinische Versorgung, die Schulen, die Trinkwasserversorgung brauchte… Die Straßen und Wege auf Ometepe werden durch die vulkanische Aktivität und häufige Beben stark beschädigt. Mit Betonknochen lassen sich die Schäden sofort reparieren und man braucht kein neues Material. Bei den auf der Insel gefertigten Fertighausteilen ist das ähnlich…  hier habe ich zum ersten Mal praktisch erlebt, wie es sein kann, wenn die Menschen ihre Sache in die eigenen Hände nehmen und sich basisorganisiert auch gegen die “eigenen Vertreter” in den Zentren durchsetzen …Bis zur nächsten Kundgebung, Demo, Veranstaltung, Besetzung, zum nächsten Streik, sonst sehn wir uns ja nicht sooo oft.
Gruß
Hartmut

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Über den letzten fuktionierenden PC auf der Insel Ometepe im Nicaragua-See nach Europa gesendet. Ein kanadischer Tourist hatte die ganzen zum versenden fertigen Texte während meiner letzten Rücksprache mit der sandinistischen Streikleitung gelöscht, weil er seine famuilie in Toronto informieren wollte, dass es zu Verzögerungen bei einer Heimreise gekommen sei, so musste ich alles noch einmal schreiben und hoffen, dass diese PC-Dampfmaschine es noch schafft.
From: “Hartmut Barth-Engelbart” <Barth-Engelbart@web.de>

To: <freidenker-ml@listi.jpberlin.de>
Sent: Wednesday, April 04, 2007 2:57 AM
Subject:

Erfolgreicher Generalstreik in Nicaragua auf Ometepe,

der Insel im Nicaragua-See

Bitte den folgenden Artikel moeglichst weit verbreiten u.a. ueber alle erdenklichen Listen und nicht nur im jeweils eigenen Medium veroeffentlichen. Nur mit internationaler Solidaritaet konnte der Generalstreik erfolgreich beendet werden.

Mit bestem Dank im Voraus … besonders fuer die -auch bisherige- Weiterleitung an epd,
reuters, dpa, fr, jW, attac, freidenker, dju, usw…

Hartmut Barth-Engelbart , Belletrist und Lyriker, freier und ehrenamtlicher Mitarbeiter der “Neuen Hanauer Zeitung” und der “Neuen Rheinischen
Zeitung”, nach der Buchmesse in La Habanna/Cuba und einer anschliessenden Lese- und Schreibreise durch Cuba – CostaRica zur Zeit in Nicaragua auf Ometepe, der Insel im Nicaraguasee.

27.03.2007
Nicaragua/Playa Santo Domingo/ Isla Ometepe im Nicaragua-See:

EIN KURZES LEHRSTUECK IN PODER POPULAR

Der Pickup-Taxifahrer steigt auf die Bremse. Das Gepaeck rutscht uns ins Genick. Was ist passiert ? Wir haben es eilig – die Faehre geht fruehmorgens um sechsuhrdreissig !!  Nichts geht mehr ! “Nada!” sagt der Taxifahrer. Vor uns wild gestikulierende Menschen. Ein Unfall ? “No!”  Ein Wall von Lavagestein liegt quer ueber der Strasse.  Ist der Vulkan Concepcion ausgebrochen ? Lautsprecherdurchsagen. Und es kommen immer mehr Steine – nicht vom  Vulkan ! “No!”… Kinder, Frauen und Maenner tragen sie aus der Umgebung zusammen, der Wall waechst.

Und die Polizei ? – die steht neben ihrem Streifenwagen mit der nicaraguanischen Fahne an der Antenne, etwas hilf- und tatenlos mittendrin dabei. Eine Barrikade! “Si ! Es una huelga!” Erst nach Duzenden von Gespraechen koennen wir uns ein Bild machen.

Nicht nur wir werden die Faehre verpassen: Rund hundert Touristen sitzen seit 3 Tagen im Nicaragua-See auf der Doppel-Vulkaninsel Ometepe fest. Letzter Ausbruch mit Asche , Gas und Geroell am 25.03.07 um 16 Uhr dreissig – nur ein kleiner ! Die Touristen koennen die Insel nicht verlassen, denn die Bevoelkerung hat alle Wege zur einzigen Personen- und Autofaehre verbarrikadiert. Eine taeglich zunehmende Zahl von Strassensperren blockiert den gesamten Verkehr mit Ausnahme von Fahrraedern und Pferden. Die Versorgung der Insel vom Festland aus ist das Monopol einer privaten Reederei, die die Entwicklung der Insel seit Jahren, Jahrzehnten stranguliert. Kleine Holzboote sind nicht in der Lage beim herrschenden starken Seegang in einem der groessten Binnenseen der Erde die Ernten der Bauern , und die LKWs und PKWs zum Festland zu bringen.Seit Jahren versuchte der junge sandinistische
Buergermeister von Altagracias auf Ometepe – Creciencio Ruiz Oporte – dieses Monopol-Problem zu loesen. Es gelang ihm in den Niederlanden Spender fuer eine neue kommunale Faehre zu finden. Lediglich die (nicht zu
unterschaetzenden) Transportkosten von Holland bis in den Nicaragua-See sollten von Nicaragua uebernommen werden. Die ueberwiegend katholische und zu 98% indigene Bevoelkerung steht mit grosser Mehrheit hinter ihrem sandinistischen Buergermeister. Und das trotz der Rufmord-Kampagne, die die Faehr-Reederei gegen den Buegermeister noch waehrend dessen Hollandaufenthaltes betrieben hat. Nach Aussagen der Streikposten soll der Reeder in Presse und Fernsehen den Buergermeister des sexuellen Missbrauchs Minderjaehriger bezichtigt haben. Doch diese Vorwuerfe schafften zwar den Sprung in die Massenmedien – aber nicht einen einzigen kleinen Schritt in Richtung Klageerhebung vor Gericht. Bis heute auch kein Wort der Entschuldigung fuer diese Diffamierung uebelster Sorte. Diese Kampagne konnte trotz der Unterstuetzung durch rechte Parteien wie ALN und PLC offenbar weder die Bevoelkerung noch ihren Buegermeister in die Knie zwingen.Streikposten berichteten von einem Informationsbesuch
einiger Parlamentsabgeordneter aus Managua, bei der diese den Buegermeister erst schulmeisterten und ihn dann nicht einmal zu Wort kommen liessen. Darueber war die Bevoelkerung derart erzuernt, dass der Buegermeister
anscheinend am Ende seiner dienstlichen Moeglichkeiten die Entscheidung ueber den weiteren Weg direkt in die Haende der Inselbewohner legte. Und die waren fest entschlossen, sich dem Diktat des Faehrunternehmers und
seiner Freunde in Managua nicht zu beugen. Die hatten naemlich wegen angeblicher Formfehler des Buergermeisters
bei der staatlichen Aufsichtsbehoerde Einspruch gegen die drohende zweite und zudem noch kommunal-oeffentlich betriebene Faehre eingelegt. Und jetzt drohte das Verfahren die Ueberfuehrung der in Holland wartenden Faehre um
weitere Jahre zu verzoegern. …..

http://www.barth-engelbart.de/?p=773

Erneutes Plädoyer für ein anderes Feuilleton, nicht nur in der jungenWelt. Wir brauchen basisverbundene Produktionsstrukturen – auch in der Kulturarbeit

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AUS EINEM BRIEF AN DIETMAR SCHÖNHERR, VIVI BACH, ERNESTO CARDENAL UND DIETER STADLER,
 den Direktor der Stiftung des Casa de los tres mundos in Grananda (Nic.)
—– Original Message —–
From: “Hartmut Barth-Engelbart” <Barth-Engelbart@web.de>
To: <oficina@c3mundos.org>
Sent: Wednesday, April 04, 2007 9:05 AM
Subject: Fw: [contraste-list] Erfolgreicher Generalstreik in
Ometepe/NicaraguaLieber Dieter Stadler,
.
Wir haben uns im und um das Haus sehr wohl gefühlt. Der Chor hat mich echt begeistert und ich hätte gerne länger mitgesungen oder dirigiert, wenn ich die Zeit gehabt hätte. Mein
bis zu 120köpfiger Kinderchor -”Die Lamboy-Kids” – hat (und das kann ich ohne
Scheu so sagen) die gleiche Intensität und das verbindet.Die Filme des festivals waren genauso intensiv – dann in der Dichte nicht mehr am Stück zu verkraften.Schön war für mich das Gefühl, mit meinen Lyrik-PolitAgiTexten zur Lage in Zentralamerika nicht nur durch das Feedback aus dem OpenairPublikum sondern auch durch die DokuFilmerInnen bestätigt zu bekommen, dass ich nahe dran bin. (Obwohl ich gerade Mal ein paar Tage seit dem 05.02. in der Gegend sein konnte). Ladet mich ein, ich käme gerne wieder nach Granada – so es mein geplünderter Geldbeutel zuliesse- und nicht erst zur nächsten Fiera del Libro.
Ich hoffe, dass bis dahin die “Arschgesichter der auf LINKS gestrickten NeokolonialOffiziere” (o-Ton meines Freundes und ExHallenser Schwermaschinenbau-Ingenieures und heutigen LaHabanensischen Taxifahrers
Iksander über die Leitung der deutschen Buchmesse-Delegation – noch bevor diese meine Texte nach der öffentlichen Wandschreibung und Bodenlesung vernichtet hatte-
inclusive ihrer Übersetzungen durch die beiden Germanistikstudenten Enrique
und Carel: “Sobre las obligaciones de las autoras revolutionarias (según
los pensamiendos de BB y Hanns Eisler sobre la Demokratisacion del arte).
Iksander versicherte mir, er wehre sich nicht erst seit seiner Abreise aus dem gewendeten Halle an der Saale hellem Strande gegen spontane rassistische Neigungen gegenüber DEN Deutschen – dann aber schoben die KOLLEGEN aus der Delegation des linken deutschen Geistes – jene Dichter und Denker aus dem was da zusammenkam was da so sehr zusammengehörte – ihre Textvernichtung der kubanischen Messeleitung in die Schuhe:
“Das hat die Messeleitung so angeordnet!”
Diese KubaSi Rufmörder haben auch noch Wasser auf die PropagandaMühlen der Reaktion geschüttet. Es war im Gegenteil der Fall, dass die Messeleitung meine Lesungen begrüßt und das Publikum dieser LeseMesse begeistert mitgemacht hat …endlich traute sich jemand, dieses Bücherfest nicht wie eine Totenmesse zu zelebrieren: selbst ein topp-gekleideter Einreiher mit Kravatte von der Staatssicherheit hat mit mir auf Knien neben meinen noch nicht getrockneten Texten auf höchster Ebene über die Fehler bei Marx und Engels in der Bauernfrage, der asiatischen Produktionsweise und den agroindustriellen Kardinalsfehler der KPdSU diskutiert und über die ErbschaftsProbleme der
doch sehr stark als Zuckerplantage missbrauchten Insel (inclusive der in der UdSSR -und nicht nur dort -auch in der VR-China- staatlich organisierten
ZwangsKapitalisierung &-Akkumulation via Blutorgien beim Bauernschlachten und -legen und gigantischer Umweltzerstörung wie sie sonst nur das höchst entwickelte US-Kapital hervorbringen konnte)Ich mache Ernst mit meiner Drohung, die Widerstandslesungen auch in Granada fortzusetzen. Ich täts mit Lust und Liebe.Und brächte auch ein Lied zur LeseGala über die Kalala von Granada mit, das ich einer Schule versprochen hatte: Kalala sin, Kalala con, Kalala pura del Bariton, Kalala sin, Kalala con, Kalala con leche, Kalala con ron …..
Kalala tu me gusto, pura vida justo, no es de CostaRica, mi Kalala es de Nica!!!
Grüße an Dietmar, Vivi, Ernesto und alle im Haus.
Hartmut Barth Engelbart
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Hier folgen die Links zu weiteren Essays, zu Gedichten, Berichten, Liedern, die ich 2007 in Kuba, CostaRica und Nicaragua oder im Zusammenhang mit dieser Lesereise geschrieben habe
; http://www.barth-engelbart.de/?p=509 Asfalt-Literatur/Straßen-Theater/Fabrik-Lyrik/Wandzeitungen/Graffities.. für eine neue (alte)& demokratische Kultur des Widerstands (& Aufbaus) Angelehnt an den 2006 auf der Buchmesse in Havanna/Kuba öffentlich zweisprachig geschriebenen Essay “Sobre las obligacionas de las escritoras revolucionarias”- “Über die Aufgaben revolutionärer SchriftstellerINNEN” habe ich 2008 den folgenden Text für das “Waldeck-Festival” geschrieben.
; http://www.barth-engelbart.de/?p=552Texte von der Bananamericananas geschrieben in Kuba, CostaRica und Nicaragua 2007
Die reaktivierte  US-Flotte vor Haiti mit tausenden von Marines erzeugt Alpträume,  reale Angst und realistische Befürchtungen, dass die USA mit EU-Rückendeckung die gesamte Karibik “haitisieren” wollen. Und dass in Guatanamo der Smartie es versucht mit einer neuen Schweinebucht.
; http://www.barth-engelbart.de/?p=765  DIE WEISSEN KOMMEN – die Berliner Compagnie zeigte nicht nur in Gelnhausen wie die “WEISSE VILLA” und die VERITAS entstehen konnten (die WEISSE VILLA ist der frühklassizistische Prachtbau eines in Brasilien durch Kautschuk reich gewordenen Gelnhäuser Auswanderers und VERITAS ein über 150 Jahre altes Kautschuk-Rüstungsunternehmen mit hoher Zwangsarbeiterzuteilung)
; http://www.barth-engelbart.de/?p=698  Widerstands – Les- und – Schreibungen suchen Unterstützung, Nachahmung, SponsorINNen
; http://www.barth-engelbart.de/?p=380   Nach dem Spiel ist nach wie vor (dem) Krieg oder was hat Afrika nach der Kick-WM zu erwarten Zwei:Null hat der Löw mit seinen Mannen gewonnen, dabei war noch kein einziger Leo im Einsatz. Aber die Trefferquote war nicht so doll. Vielleicht hatten unsre Jungs Schießhemmungen wegen dem Weißen in schwarzen Tor. Also im Trainingslager noch Mal Schießen üben. Seit Roberto Blanco dürfte auch Popolski wissen, dass es auch schwarze Weiße gibt und umgekehrt.  Das war zwar ein Heimspiel aber für die anstehenden Auslandseinsätze muss der Leo seine Truppe noch etwas konditionieren.mental robustmandatieren. Deutschland vor!  Wenn aber unsere Bomber schon Mesut Özil heißen statt Müller. NaJa.
; http://www.barth-engelbart.de/?p=215 Wider die Enthauptung durch Kopfnoten & das Büffeln unter Stullen-Bullen
; http://www.barth-engelbart.de/?p=195  Alle Jahre wieder – kommt das Schreibverbot auf den HaBE nieder und das nächste droht
; http://www.barth-engelbart.de/?p=175 Widerstands-Lesung &-Schreibung gegen FBI-Aktion gegen indy-media und vom Umgang bei indymedia mit dieser Meldung
; http://www.barth-engelbart.de/?p=147  Burg Waldeck 20.-22.Juni: von 68 bis heute-das politische Lied
Leute geht hin! Wir müssen die linke unabhängige Kulturarbeit verstärken, verbessern !! Infos gibts bei den freidenkern dfv-rps@t-online.de ; bei der Jenny-Marx-Gesellschaft: fabian@jenny-marx-gesellschaft.de
Eine Grußbotschaft und leider auch eine Absage an die OrganisatorINNen und TeilnehmerINNEN: besonders an Kai Degenhardt, dessen Vater ich fast 40 Jahre alte Grüße aus Australien überbringen soll, von einem, der den P.T. aus Arizona und andere Deserteure aus Deutschland nach Frankreich und Schweden geschleußt und vor&nachher mit Franz nicht nur in K.-Town einige Flaschen Whisky geleert hat.
; http://www.barth-engelbart.de/?p=48  Über die Aufgaben revolutionärer SchrifststellerINNEN oder von der Ironie des “Schiksals”
Auszug aus dem Essay, das als Wandzeitung auf der Buchmesse Havanna Anfang Februar 2007 geschrieben und dann von Teilen der deutschen Delegation erst abgerissen und dann vernichtet wurde:
“Über die Aufgaben revolutionärer SchriftstellerINNEN” (Sobra las obligaciònes delas autoras revoluciónarias) …die openair-öffentlichen Widerstandsles- und -schreibungen sind der seit 15 Jahren praktizierte versuch, die Forderung Bertolt Brechts und Hanns Eislers nach Deomokratisierung der Kunst einzulösen – durch Einbeziehung des Publikums auf Straßen und Plätzen, vor Fabriktoren und Büros in den kreativen Akt des Schreibens, des Dichtens.
; http://www.barth-engelbart.de/?p=45 Texte von der Bananamericananas del monte (Kuba-CostaRica-Nicarag.u.a.)
http://www.barth-engelbart.de/?p=596 Wo & für wen sich die Wende lohnt, nicht nur die von 1989: Schmierer, Löchel, Hager, Heymann, Kempf & Cie.
http://www.fr-online.de/frankfurt_und_hessen/campus/?em_cnt=2467320&
es gibt Blicke in die HeimatFRontschau, die lassen auch dem Hartgesottensten die Galle überlaufen: wenn sich die alten Befehlshaber aus der Kaderspitze des KBW in den KapitalKampfGazetten von Oben aus ihren mühsam erdienten Penthäusern zu Wort melden

CostaRica: Indigene kämpfen gegen Landraub

Dieser Artikel wie das Lied für die kämpfenden Boruca und Terribe entstand auf meiner Lesereise 2006/07 von der Buchmesse Havanna über CostaRica nach Nicaragua. Während dieser Reise sind Duzende von Berichten, Erzählungen, Gedichten und Liedern entstanden. In Nicaragua auf der Insel Ometepe durfte ich  -da wir wegen des Generalstreiks auf der Insel festsaßen – die Auslands-Pressearbeit für den Generalstreik übernehmen, der nach ein paar Tagen mit einem grandiosen Erfolg über den örtlichen Fähren-Reederei-Monopolisten endete, so, dass wir auch danach weiterreisen konnten.

 

Die ausnahmslos  kurzfristig oder gar nicht angemeldeten Lesungen in kubanischen Primar- und Sekundarschulen waren neben der spontanen Hilfe der Trabajadores Socíales beim Übersetzen meiner Texte  öffentlich auf dem Hauptplatz der Messe die besten Beweise dafür, dass die Horrormeldungen über die Menschenrechtslage in Cuba übelste Propagandamärchen sind. Nachdem die deutsche Delegantion in einer finsteren Nacht- und Nebelaktion meine Wandzeitungstexte/ die frisch übersetzten Gedichte an der Außenwand der deutschen Halle abgerissen und geschreddert hatte (und das mir gegenüber der cubanischen Messeleitung in die Schuhe schob), hat mir die Messeleitung einen 3 X2 Meter großen Holzquader im Zentrum der Messe für meine öffentlichen Schreibungen zur Verfügung gestellt, ein Messebauer hat mit mir zusammen Makulaturbögen besorgt und so kam es, dass meine Gedichte auf den
Rückseiten der Einbandfehldrucke der Frisch gedruckten Biografie Fidel Castros entstanden, deren Anlieferung auf offenen LKWs und Anhängern ich am Abend zuvor beobachtet hatte. Einen schöneren Platz für meine Gedichte kann ich mir kaum vorstellen. (beim Frankfurter Zambon-Verlag gibt es dazu eine umfangreiche Fotodokumentation)kuba18kkuba14kkuba13kkuba11kkuba07kkuba08kkuba06kkuba04k
Hier eine Auswahl der in Cuba, Costa Rica und Nicaragua entstandenen Texte:
Und jetzt folgt der Artikel zum Kampf der Boruca und Terribe
CostaRica: Indigene kämpfen gegen Landraub
Seit über 40 Jahren kämpfen die Boruca und die Teribe in CostaRica um ihr (Rest)Land gegen einen gigantisches Staudammprojekt, das von einem europäischen Konsortium unter Führung des spanischen Telekommunikations- und EnergieRiesen ICE vorangetrieben wird. Das Projekt dient ausschließlich der Energieversorgung Californiens. Ein Nebeneffekt ist die kostengünstige Bewässerung der (Regen-)Waldfressenden DelMonte, Dole und Tschiquita BanananasPlantagen, nachdem diese UnitedFruitNachfolger nicht nur den Wald verwüstet, sondern auch die wasserreserven geplündert und vergiftet haben. (Unfruchtbare ArbeiterINNEN, verkrüppelte Kinder, kein Arbeitsschutz, keine Gewerkschaften in den Plantagen … Paradiesische Verhältnisse für Höchstprofite…) Die Teribe fordern unsere Solidarität …..
In den “Zonas Francas”, den TLC-Experimentierfeldern in CostaRica – wie in Nicaragua auch- wird der BushPlan schon realisiert, (dagegen ist Bolkestein nur ein Sandkorn!) Der Ausverkauf CostaRicas an die USA, an Superreiche, an Tuorismusunternehmen, die Verwandlung von Regenwald im Hinterland zu Rinderland und dann in Banananasplanetiertagen und al final frisst die Eukalyptuspest den Rest, das alles geht zu allererst zu Lasten der Indigenen Völker und dann zu Lasten der costaricanischen Kleinbauern und Kleinunternehmen. Zum Generalstreik auf Ometepe hatte ich bereits für indymedia einen Artikel geschrieben, weil das ein sehr schönes eindrucksvolles Lehrstück zur “Poder Popular” ist … von der sandinistischen BASIS, gerade weil sie gewonnen haben gegen den Unternehmerverband, gegen die rechte Parlamentsmehrheit … und jetzt ihre kommunale Fähre von Holland rüberholen und betreiben können. Und schützen müssen vor dem Bush-Plan, vorm TLC, vor der Privatisierung, Deregulierung … so wie ihr Krankenhaus, ihre Schulen … ihr Wasser.. ! Jetzt sind endlich die Bilder zum Generalstreik, zu den Zonas Francas, und zum Kampf der Boruca und Teribe gegen das Staudammprojekt da und können als
Dia/dvd-Dokumentationen und Vorträge angeboten werden,
bei Bedarf mit dort entstandenen Gedichten und Liedern, “Una Costa de los Ricos” u.a. Und das ist dringend notwendig, denn weder über den Generalstreik im Nicaragua-See, noch über den Kampf der Teribe und Boruca gegen die Flutung ihrer Siedlungsgebiete hat hier die Presse berichtet, Auch der TAG beim hr nicht und auch nicht die jungeWelt, obwohl die alles Material, alle Texte bekommen haben.Aktuelle Situation Staudammprojekt PH-Diquis / Costa Rica Image Die neue Variante des Staudammprojektes Boruca wurde in den letzten 6 Monaten mit allen Mitteln von der Betreiberseite vorangetrieben.Die ursprüngliche Planung von Boruca/Cajon musste fallen gelassen werden, da eine Studie über die sozialen und ökologischen Auswirkungen katastrophal ausgefallen war und von dieser Variante energisch abgeraten wurde und/weil der Widerstand dagegen zu stark war.Das neue Projekt PH-Diquis, das auf der Höhe des Rio Veragua errichtet werden soll 4 km nördlich der Brücke des Rio General bei Brujo ist zwar um eine Dimension kleiner, aber von den Auswirkungen her genauso destruktiv. Bei den Planungen wurde versucht das vermentlich schwächste Glied in der Widerstandskette zu treffen: die Boruca sind jetzt relativ wenig betroffen, um so stärker die Teribe. Oscar Arias und das europäische Konsortium unter der Führung der spanischen ICE hoffen so den Widerstand aufspalten zu können.Hier die grundlegenden Angaben zum Vergleich:Boruca/Cajon: Wasserfläche …………………………………………………… 10.700 haLeistung ……………………………………………………………… 709 MWUmlegung der Panamerikanischen Hauptstrasse …………. 36 kmBetroffenes indigenes Territorium ………………………. 3.500 haBetroffene archäologische Stätten ………………………….. 146PH-Diquis : Wasserfläche ………………………………………………………6.000 haLeistung ……………………………………………………………… 630 MWUmlegung der Panamerikana ………………………………….. 3,6 kmBetroffenes indigenes Territorium ………………………… 660 ha(Davon 610 ha von Terraba)Betroffene archäologische Stätten ………………………… 108Das Projekt PH-Diquis würde einen der schönsten Flüsse des Territoriums der Teribe, den Rio Veragua zerstören. Dieser Seitenfluss des Rio General, der das gesamte Land der Teribes durchfliesst ist heute noch einer der unberührtesten und fischreichsten Flüsse der Region. Eine wesentliche Grundlage für die Ernährung der Treribre und Boruca sind Fischsorten, die mit dem Staudammprokekt verschwinden werden. Durch die Vernichtung ihrer Anbau- und Weideflächen wird die indigene Subsistenzwirtschaft zerstört. Die Teribe würden in die tödliche Lohnarbeit bei DelMonte und Co gezwungen und / oder arbeits-einkommenslos. (Der Anteil von Indigenen bei den Straßenkindern in den costaricanischen Städten Buenes Aires, San Isidro, Kartago, Liberia und San Jose usw. liegt schon jetzt über 50 %. Der Staudamm wird weiteren Zuwachs bringen.Ohne die indigenen Oganisationen von Terraba zu konsultieren haben nun die Betreiber des Staudammprojektes (ICE) begonnen mit schweren Maschinen eine Zufahrt zum geplanten Staudammort auszubaggern.Das hat viel Unmut und Entrüstung in Terraba ausgelöst.Am 19. April 2007, dem Tag der Indigenen in Costa Rica haben deshalb die Teribe einen Protestmarsch von der panamerikanischen Hauptstrasse bis zu ihrem Dorf (6km) veranstaltet. In einer anschliessenden Kundgebung und Diskussion mit Vertretern des ICE brachten sie wortkräftig ihren Protest gegen das unverantwortliche Vorgehen des ICE in ihrem Territorium zum Ausdruck. Das sei eine Verletzung aller internationalen Verträge über die Rechte der indigenen Völker.Neun Organisationen (4 repräsentiert von Frauen) waren an der Veranstaltung anwesend.Alle wiesen sie darauf hin, dass sie nicht zu Opfern grosser internationaler Geschäfte werden möchten, dass diese enormen Mengen von Elektrizität in Costa Rica überhaupt nicht gebraucht würden und für den Export vor allem in die USA bestimmt wären.Die Frauen protestierten, dass die angekündigten Arbeitsplätze nur temporär wären und dass die (öffentlichen) Kantinas, die für die Angestellten und Arbeiter der ICE und ihrer Subunternehmen errichtet werden, das Problem von Alkoholismus, Drogen und Gewalt um ein vielfaches verstärken würden.Beeindruckend war die Rede von Vinicio Navas Najera, dem Vertreter des Dorfes, „Mano del Tigre“ (Tigerpfote). Vinicio erhob das Portrait seiner vor sechs Jahren verstorbenen Grossmutter, Maria Caraziola Ortiz Morales und sagte: „Meine Grossmutter erreichte das stattliche Alter von 117 Jahren, sie war immer eine Hüterin unserer Mutter Erde. Sie, ihre Mutter und viele andere ihrer Brüdern und Schwestern wohnten in dem Gebiet, das heute überflutet werden soll. Sie sind am Friedhof von Camancragua begraben. Ich schulde ihnen, nicht zuzulassen, dass diese Erde zerstört wird und verschwindet und werde alles in meiner Macht stehende tun, den Staudamm zu verhindern“.Seit 40 Jahren wehren sich die indigenen Völker von Boruca, Rey Curre und Terraba gegen das Megastaudammprojekt in ihrer Region. Unermüdlich kämpfen sie für die Erhaltung ihrer Lebensräume, für den Schutz der Natur, der Pflanzen, Tiere und des Wassers gegen mächtige wirtschaftliche Interessen, international operierendes Kapital und die ihm dienenden Regierungen. Gegen diese Global Player hilft nur eines: lokaler & globaler Widerstand. Die Teribes brauchen unsere Solidarität.PS: das folgende Lied habe ich in Costa Rica nicht nur für die Teribe sondern auch für die MARCHA contra TLC geschrieben:
1.
Se vende
se vende
se vende
Costa Rica
bis am Ende
verendet am Strand
von Dominical
im Sand
nicht Mal
der letzte Wal
dann wär das
schon lang
nach dem Ende
von Costa Rica
se vende
se vende
se vende

 

2.
Al final
al final
al final
costa Rica
es solamente
no para la gente
la costa del capital
zwischen Ananas-
feldern Und Tico
se llama Costa del Rico
der Strand, das Land
der Fluss, die Stadt
la playa y la tierra
el rio y la ciudad
todo es la propriedad
de los Ricos y el capital
al final
al final
al final

 

3.
Arias
Arias
Arias
no somos tus parias
Arias
tu has
hecho
que la pura vida
cueste mas
mucho mas
de lo que nosotros
podemos pagar
que agua y arena
la selva y la tierra
cuestan
la vida del pueblo
y para esto parar
queremos poder popular
Aria
Aria
Aria
no somos tus parias

 

4.
Al final
al final
al final
Arias
tu has
hecho
con el Dollar
y sus colones
de nuestra
Costa Rica
un area
colonial
al final
al final
al final
y para esto parar
nuestra marcha hara
poder popular
poder popular
poder popular

€€€€€€€€€€€€€€€€€€€€€€€€€€€€€€€€€€€€€€€€€€€€€€€

Ich bitte auf diesem Wege schon mal um Verbreitung eines Spendenaufrufes für Soli-Spenden auf mein Konto Nr. 1140086 VR-Bank Main-Kinzig-Büdingen BLZ 506 616 39 unter dem Stichwort “MARK&PEIN”
Schon wieder MARK&PEIN: HaBE eine Abmahnung vom LINKEn Bu-Vo-Mitarbeiter Mark Seibert erhalten

Zensur am LINKEn Rand:
juristisches MUNDTÖTEN
gegen Linke

Zensur ist beileibe kein Monopol der “Reaktion”, es sei denn die Reaktion sitzt auch mitten in der LINKEn.
Zum Beispiel mit der rechten Hand führender Genossen im Parteivorstand: Mark Säubert. Kennen Sie nicht ? Ist oder war lange Zeit Mitarbeiter des Schatzmeisters der LINKEn, wohl, weil er sich in Geldangelegenheiten so gut auskennt.  Er war und ist auch bei der Gestaltung der Internetpräsenz der LINKEn stets direkt oder indirekt präsent, macht sich da sehr verdient und hält sozusagen den Kasten sauber, ums Mal in der Fussballersprache zu sagen. Naja, man könnte es auch als Blogwartstätigkeit und Bildschirmputzen bezeichen oder als Kammerjägerfunktion gegen “linke Zecken”.  (Auch für ihn habe ich das Lied vom Lampenputzer wieder umgeschrieben, so er ich mühsam eines meiner schreibenden Vorbilder: Das Lied vom BILDSCHIRMPUTZER für Mark, der Säubert)

http://www.barth-engelbart.de/?p=2184

 

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Eine notwendige Ergänzung und Korrektur eines älteren HaBE-Artikels zur Bodenreform in Zimbabwe und der vorsorgliche Versuch der Vorbereitung der Friedens-&AntiKriegsbewegung und der Linken auf einige kommende Kriege in und um Afrika und die Ziele deutscher Waffenexporte …..

Wer bei Einar Schlereth das Suchwort Zimbabwe eingibt, findet dort eine Reihe wissenschaftlicher Essays schwarzafrikanischer Ökonomen, die meine Thesen und Recherchen weitestgehend bestätigen. Das nur vorab, weil es doch aus alten KBW-Strukturen viele NATO-Oliv-GRÜNE Afrika-Befreier und nicht nur den Heinrich-Böll-Stiftungs-Chief Ralf Füchs gibt, die gegen die ZANU und Robert Mugabe und seine Politik der kooperativen Indigenisierung statt neoneokolonialem Landgrabbing hetzen)

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Vorausgehetzt

11-hoch-die-internationale-solidaritaet

Vorausgehetzt

 

Voraussetzung

für Kriegsverletzung

ist

Kriegsverhetzung

massenmedial

vorausgehetzt

wird‘s

Volksverletzung

 

Vorausgesetzt

Man hat das Volk

nicht längst schon

Abgeschrieben

 

Oder in die Flucht getrieben

In die Wüste

Übers Meer

dort fischen Nato

Tod & Teufel,

das Kapital

aus tiefster

Not

HaBE 20.08. 2016

Autor: Hartmut Barth-Engelbart

Autor von barth-engelbart.de

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