Bauern, Banken, “BIO-Gas”, … Gift & Gülle mit dabei .. Teil 2

048Gut im Geschäft bei Auslandseinsätzen wie beim Binnen-Landgrabbing: die deutschen Banken,  “das grüne Band der Sympathie” hat viele Landwirte so gestützt wie das Henkerseil den Delinquenten. Bild einer Hanauer HaBE-Aktion zum Anschluss der DDR

Der Präsident des Hessischen Bauernverbandes, Friedhelm Schneider, macht sich gerade im TV für die (Dürre-&Hitze-) notleidenden hessischen Bauern stark, denen jetzt nach den Dürreschäden die Unwetter zigtausende Hektar Weizen, Raps, Zuckerrüben und mager stehenden Mais zu vernichten drohen oder bereits vernichtet haben.

Verteilt wer Gift und Gülle,  ist es kein böser Wille

Ob’s Wetter sich ändert oder bleibt wie’s ist

Alles aus der historischen Suppen-Wundertüte: Zwangsarbeiter, Vernichtung durch Arbeit, von ADLER zu VERITAS

Eine sehr dringende Vorbemerkung:  jüngere Recherchen haben ergeben, dass Julius Vogel die OCHSI-Suppenfabrik bereits Ende der 1940er/Anfang der 50er Jahre  in den Konkurs getrieben hat, wahrscheinlich durch Kreditaufnahmen und Privat-Verkauf von Maschinen, überhöhte Privatentnahmen aus dem kaum noch vorhandenen Eigenkapital der Firma usw .. zur Finanzierung seiner Auswanderung nach Paraquay.  Die übriggebliebene Konkursmasse hat ein Mitarbeiter nach Vogels Verschwinden dann übernommen, um die Arbeitsplätze bei OCHSI zu retten. Die heutigen Besitzer der Firma OCHSI haben mit der NS-Geschichte dieser Firma, mit der lukrativen Ausbeutung der Zwangsarbeiter nicht nur nicht viel, sie haben damit wirklich nichts zu tun. Und die Höchstprofite aus der Zwangsarbeit? Die hat Julius Vogel nach Paraquay mitgenommen. Die stecken also auch nicht mehr in der heutigen Firma, was man bei anderen (größeren) Betrieben im Kinzigtal nicht so behaupten kann. Und noch etwas: die schwarze Abfallmasse fällt wegen Produktionsumstellung auch nicht mehr an oder ab. — Das alles konnte ich jedenfalls von zahlreichen Langenselboldern und Langendiebachern in den letzten Monaten erfahren.

BIO-Gas geht auch echt bio – HaBE dem BIO-Gas-Schneider aus dem Schneider geholfen!

Foto: Martina Nolte, Lizenz: Creative Commons by-sa-3.0 de
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Author Martina Nolte
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(Biogasanlage von http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/f/fa/2012-05-13_Nordsee-Luftbilder_DSCF8567.jpg/290px-2012-05-13_Nordsee-Luftbilder_DSCF8567.jpg)

HaBE dem BIO-Gas-Schneider aus dem Schneider geholfen!

Meine Kritik an der Gülle-Vergasung  ist keine Ablehnung dieser Technologie. Sie könnte – richtig angewendet und nicht nur auf private Profite ausgerichtet nichts Schlimmes sondern sehr Gutes anrichten. Als Agrar-Energie-Industrien mit vorgelagerten Monokulturen und Massentierhaftung sind sie extrem menschen- und tierfeindlich, zerstören unsere Lebensgrundlagen und sind letztlich Renditebeschaffung für die kreditfinanzierenden Großbanken auf Kosten der übergroßen Mehrheit der Bevölkerung.

Dem Schneider soi BIO-Gas heißt nicht Schneiders Demeter-Ziege
HaBE uff Hessisch, nor noch nedd goanz rischdisch gschriwwe

HaBE-Plakat gegen eine “rot-grüne” Mega-Deponie ca.1986/87/88. Danke! lieber Dieter von CARO-Druck für die Spende von 2000 Plakaten

Es gibt STREIT um das “BIO”-Gas des hessischen Agro-Energie-Unternehmers, Bauernverbandspräsidenten und CDU-Spitzenpolitiker Friedhelm Schneider und das was nicht nur mit importiertem hollandischem Hühnerkot rein und was raus und wo es dann hinkommt. Über Frösche und Fische in Reiher und Storch und es macht übers Trinkwasser das Baby blue.. aber dazu später mehr oder noch mehr hier und nicht “uff hessisch”…

Nach der Melodie von “Heit geh mer widder garnimmei, garnimmei, garnummei–haom -juchhee!”..