Mit „Fake News“ in den Krieg – Klaus Hartmanns Rede zur Karlspreisverleihung an Ken Jebsen

HaBE noch eine Bemerkung vor der Rede des Vorsitzenden der Weltunion der Freidenker und des Deutschen Freidenker Verbandes:

für unsere Gegner, die Kriegstreiber der NATO geht die Rechnung auf, wenn SIE – wenn WIR uns in den Stürmen im Wasserglas rotieren lassen. Die Menschen, die Ken Jebsen mit seiner journalistischen Arbeit erreicht, interessieren die Hahnenkämpfe, die Platzhirsch-Geweih-Hakeleien im linken Ghetto recht wenig. Meiner Meinung hat Ken Jebsen sich richtig entschieden, als er kundtat, dass er sich nicht in diese Rangeleien einbinden lassen will, die ihn nur knebeln, strangulieren.

150 Jahre Bahnhof, 100 Jahre Radsport, 90 Jahre “HARTZ4” in Mittel-Gründau

  1. Erzählabend des Historisch-Demokratischen Vereins Mittel-Gründau von 1848

FREITAG, 08. September um 18.30 Uhr   im Anbau des Volkshauses,

150 Jahre Bahnhof, 100 Jahre Radsport, 90 Jahre “HARTZ4” in Mittel-Gründau ….

150 Jahre Bahnhof Mittel-Gründau

Wie sind die Menschen aus Mittel-Gründau nach Breitenborn zu den Steinbrüchen,  nach Trais-Horloff zum Braunkohle-Bergbau, nach Gießen, Gelnhausen, Hanau, Frankfurt und Höchst zur Arbeit gefahren. Trotzdem es seit 1869 vom Bahnhof Mittel-Gründau die Verbindungen nach Gießen und Gelnhausen/Hanau/Fulda gab, fuhren viele Mittel-Gründauer mit dem Fahrrad, weil die Bahn zu teuer war – oder in den 1920ern mit dem Uffelmann’schen Bus legal nach Nieder-Mittlau an den Bahnhof und von dort nach Steinau zu Dreiturm oder illegal direkt nach Hanau – und von dort weiter nach Frankfurt zur Casella, zum ADLER im Gallus, zur FMA-Pokorny oder zu den Farbwerken Hoechst. usw.

Die Bilder aus den 1920er Jahren stammen aus den von Erwin Rückriegel herausgegebenen Bildbänden “Gründau in alten Ansichten” 1981, “Gründau/ Menschen bei der Arbeit” 1988

Der FAZ-Mann ruft wie Gott zum Droste über Dachau

Der FAZ-Mann ruft wie Gott zum Droste über Dachau

 

Der FAZ-Mann Wolfgang Schneider ist nicht irgendwer. Der literaturkritische Perlentaucher weiß, welche Perlen man nicht vor die Säue werfen soll.

Wolfgang Schneider findet Droste toll

und jubelt über die „NOMADE IM SPECK“:

“ ..solche ebenso lässigen wie plausiblen Plauder-Kurven lässt man sich gern gefallen“.

(seit die Rundschau FR-FAZt ist wird der Wiglaf auch noch FAZalonfähig. Chapeau!!)

Alles aus der historischen Suppen-Wundertüte: Zwangsarbeiter, Vernichtung durch Arbeit, von ADLER zu VERITAS

Eine sehr dringende Vorbemerkung:  jüngere Recherchen haben ergeben, dass Julius Vogel die OCHSI-Suppenfabrik bereits Ende der 1940er/Anfang der 50er Jahre  in den Konkurs getrieben hat, wahrscheinlich durch Kreditaufnahmen und Privat-Verkauf von Maschinen, überhöhte Privatentnahmen aus dem kaum noch vorhandenen Eigenkapital der Firma usw .. zur Finanzierung seiner Auswanderung nach Paraquay.  Die übriggebliebene Konkursmasse hat ein Mitarbeiter nach Vogels Verschwinden dann übernommen, um die Arbeitsplätze bei OCHSI zu retten. Die heutigen Besitzer der Firma OCHSI haben mit der NS-Geschichte dieser Firma, mit der lukrativen Ausbeutung der Zwangsarbeiter nicht nur nicht viel, sie haben damit wirklich nichts zu tun. Und die Höchstprofite aus der Zwangsarbeit? Die hat Julius Vogel nach Paraquay mitgenommen. Die stecken also auch nicht mehr in der heutigen Firma, was man bei anderen (größeren) Betrieben im Kinzigtal nicht so behaupten kann. Und noch etwas: die schwarze Abfallmasse fällt wegen Produktionsumstellung auch nicht mehr an oder ab. — Das alles konnte ich jedenfalls von zahlreichen Langenselboldern und Langendiebachern in den letzten Monaten erfahren.