Wie der LINKE Gregor Gysi und der CDUler Aloys Lenz mal gemeinsam an einem Argumentationsstrang zogen

Weils doch Wahlkampf ist und der Meineid-Loysl wieder kandidiert, hier ein Gedicht und ein Text, das/den ich im Februar 2006 geschrieben habe, weil der Loysel sich so vehement für ein Türkischsprechverbot in deutschen Schulen eingesetzt hat, wobei ihn  Gregor Gysi dann auch unterstützt hat – also nicht direkt, aber inhaltlich, worauf ich dem Gregor Mal die Leviten gelesen habe. Leider hat er sie aber nicht verstanden. Aber das alles könnt ihr hier im Anschluss selber lesen.

Damit ihr etwas motiviert werdet hier schon Mal ein Ausschnitt aus meiner Antwort an Gregor Gysi:
Lieber Gregor Gysi, bitte nimm doch vor Deiner nächsten Rede zu diesem Thema Kontakt mit den Wissenschaftlern der Neuropysiologie an der Uni Hannover auf, mit Professor Bastin an der Uni FFM und mit Professor Adamek an der Uni Münster. Für meine tagtägliche Arbeit mit Kindern aus über 30 Ethnien habe ich das getan und tue es immer wieder, um mich auf dem Laufenden zu halten. Die Neurologen können Dir auch zeigen, dass schon die Unterbrechung der muttersprachlichen Sozialisation zu Vernarbungen auf der Hirnrinde führt. Noch gravierender wird es durch den Abbruich dieser muttersprachlichen Entwicklung. Falls Du Interesse daran hast, kann ich Dir gerne weitere Details mitteilen. Für mich ist die Vernachlässigung und Unterdrückung der muttersprachlichen Sozialisation, auch die Diskriminierung deutscher Dialekte nicht nur soziakle Saktionierung und Auslese sondern eine organisierte schwere Körperverletzung – eine irreversible zudem.

HaBE & Kühn in 7 GEW-Video-Clips: Hoiner un Fillipp zum 14. und zum 18. Januar (Demo un Wahl)

HaBE & Kühn – Hören und Sehn:  http://www.gew-hessen.de/index.php?id=677

Hallo,
wem beim Lesen meiner Texte das Hören und Sehen noch nicht vergangen ist, der kann mich jetzt außer schon seit 2000 hier:  “… sie starben mitten in Frankfurt” —
Die beiden Uraufführung im Gallustheater 1999 – also direkt im Gebäude der Adlerwerke und des Adler-KZ Katzbach – sowie die Uraufführung einer Neufassung im Frankfurter Gewerkschaftshaus 2000…  hier klicken:
http://kz-adlerwerke.de/de/aktionen/auffuehrung/wiedergutmachung.html

jetzt auch da Hören und Sehen:  http://www.gew-hessen.de/index.php?id=677

wem die (leider) etwas entschärften LOW-LÖFFEL-Stehgreif oder StegReif Kabarett-Nummern für die GEW Appetit auf mehr machen: einfach mailen und bestellen.

Harte Kritik an HaBEs “Vom Himmel hoch…” von einem GEWerkschafter

Außer ein paar Morddrohungen und Todeswünschen neben vielem Zuspruch und Unterstützung für den Autor gibt es mittlerweile eine sehr ernstzunehmende Kritik an dem Artikel “Vom Himmel hoch .” zu Gaza.

http://www.barth-engelbart.de/?p=225

Der Autor, HaBE, “will auf diese Kritik öffentlich eingehen, denn in der Linken, in den Gewerkschaften muss diese Auseinandersetzung geführt werden, um den Freunden der kriegsverbrecherischen israelischen Regierung auf der
Broderschen Achse des Guten ihre Mordspropaganda unmöglich zu machen.”

Hier seine Antwort auf die bis zur Schmerzgrenze reichende Kritikdes GEWlers E.O. aus Frankfurt.
E.O.s Text wird hier nach HaBEs Erwiderung anonymisiert veröffentlicht, da bisher keine Einverständniserklärung für seine namentliche Veröffentlichung vorliegt.

Vorweg:

HaBE schreibt in vielen anderen Artikeln zu Palästina, dass mit dem nächsten längst fälligen Zwischenschritt zweier – möglichst föderal verbundener Staaten in den Grenzen von 1967 es nur eine Perspektive für Frieden in Palästina gibt: ein säkularer Gesamtstaat, in dem alle Ethnien, reliogiösen Gruppierungen gleichberechtigt zusammenleben und -arbeiten. In
dieser Frage ist er sich auch einig mit großen Teilen der israelischen Opposition. Dies könnte dann auch der Beginn der Auflösung der kolonial gezogenen Irrsinnsgrenzen im Nahen Osten sein ….

Der Schriftsteller, AgitProvoLyriker und Kabarettist Hartmut Barth-Engelbart ist nicht nur Kommentator und Beobachter: er ergreift Partei, er hat in Frankfurt die Kundgebung der hessischen palästinensischen Gemeinde zum 60.Jahrestag der NAKBAH auf dem Römerberg moderiert sowie auch dort am 3. Januar die mit 10.000 Teilnehmern größte deutsche Kundgebung gegen den israelischen Überfall auf Gaza. Bekannt ist er vor allem durch seine öffentlichen openair WiderstandsLesungen und -schreibungen und seine blue-sing-talk-kabarett-Aktionen.
Lieber Kollege O,
ich finde es besser , diese Auseinandersetzung öffentlich zu führen –

WIR SIND DIE BANZER-KNACKER, DER PUTZTRUPP “ROLAND KOCH”!

WIR SIND DIE BANZER-KNACKER, DER PUTZTRUPP “ROLAND KOCH”!
Mit der Bitte um Weiterleitung an alle Unterstützer der Bildungs-Demo am
14.1. in FFM ab 15.30 Südbahnhof, Hauptbahnhof(Kaisersack), Bockenheimerwarte (alte UNI), Nibelungenplatz (FH)

ES WÄRE SCHÖN, WENN DARAUS NOCH RECHTZEITIG EIN GEMEINSAMES LIED ZUM
AUFWÄRMEN & AUFMUNTERN ENTSTEHEN KÖNNTE UND NOCH ZEIT ZUM EINÜBEN BLIEBE

Angelehnt an die Melodie vom Kleinen Grünen Kaktus der Commedian Harmonists:  Das Lied singt eine drei- bis 6-köpfige Gruppe von der Bühne (mit Banjo o.ä.) – und der Chorus soll von den Menschen auf dem Platz mitgesungen werden
((wer weitere oder bessere Strophen macht, weiß usw.. soll sie mir mailden, das ist ein Akt von Demokratisierumng der Kunst!)).  Wer die Strophen nach dem Kaktuslied bzw in Anlehnung (da die Melodie sehr eingängig und bekannt ist) arragieren kann, soll dies bitte umgehend tun und mir das Arrangement zumailen. Ich arbeite nur nach Gehör und kann Melodien nur sehr sehr langsam mühsam verschriftlichen —

WIR SIND DIE BANZER-KNACKER, DER PUTZTRUPP “ROLAND KOCH”!

SZ: Zivilopfer im Gaza-Streifen “Wir amputieren am laufenden Band”

Mit an Zynismus nicht überbietbarer Zufriedenheit verbreiten  alle Mitfahrer auf Broders Achse des Guten und andere Freunde der Kriegsverbrechen der israelischen Regierung die durchaus zutreffende Meldung, dass das gesperrte Video bei YOUTUBE einen israelischen Angriff von 2005 zeigt, bei dem mindestens 15 Kinder auf dem Gemüsemarkt von Gaza-Stadt ermordet wurden.
Es stellt sich dann aber doch die Frage, ob dieses Massenmorden damit weniger verbrecherisch ist, ob heute oder schon vor 3-4 JAHREN :

Dass die aktuellen Angriffe noch viel bestialischer sind bestätigt ein Interview der Süddeutschen Zeitung mit dem zur Zeit in Gaza-Stadt “am laufenden Band” operierenden norwegischen Medizinprofessor Mads Gilbert:

06.01.2009    09:33 Uhr  Drucken  |  Versenden  |  Kontakt

Zivilopfer im Gaza-Streifen
“Wir amputieren am laufenden Band”
Seit Beginn der israelischen Bodenoffensive steigt die Zahl der zivilen Opfer stark an. Der Norweger Mads Gilbert ist einer der beiden einzigen westlichen Mediziner, die sich derzeit im Gaza-Streifen aufhalten. Gilbert berichtet Dramatisches.
Interview: Tomas Avenarius

“Mörderische Selbstverteidigung bis zum bitteren Ende” von Evelyn Hecht-Galinski

Düsseldorf, Samstag, den 3. Januar 2009, eine Großdemonstration mit anschließender Kundgebung gegen die Aktion „Gegossenes Blei“ der Israelis gegen das palästinensische Volk. Es ist beeindruckend, wie viele Tausende von Menschen sich trotz klirrender Kälte vom Friedrich-Ebert-Platz in Düsseldorf zum Rheinufer in Bewegung gesetzt haben, um dort bei der Abschlusskundgebung dabei zu sein. Ein Großaufgebot von Polizei zeigt Präsenz mit Einsatzwagen und Hubschraubern, um etwaige Gegendemonstrationen zu verhindern und notfalls einschreiten zu können. Es war mir ein Bedürfnis auf Einladung des Vorsitzenden der palästinensischen Ärzte- und Apothekervereinigung, Dr. Walid Ayad, auf der Kundgebung sprechen zu können. Für mich als deutsche Staatsbürgerin, jüdisch, ist es eine Herzensangelegenheit eine Solidarität mit dem palästinensischen Volk zu zeigen. Diese Solidarität vermisse ich leider bei den meisten deutschen Bürgern,

Mahmood Mamdani : Lessons of Zimbabwe

Mahmood Mamdani is Herbert Lehman Professor of Government in the Departments of Anthropology, Political Science and International Affairs at Columbia University. He is from Uganda.

Den folgenden Beitrag konnte ich bisher nicht ins Deutsche übersetzen. Wer dazu die zeit hat, soll es gerne tun und mir dioe Übersetzung schicken. Ich setze sie gerne hier rein. Inständig empfehle ich dem HR-Moderator der Sendung “Der Tag”, Florian Schwinn, die Lektüre dieses Artikels sowie den von Steven Gowan und den über den Bericht des US-Senatsauschusses über die US-Hilfe bei der Erstellung des Wahl- und Regierungsprogrammes des MDC in Zimbabwe

Ein Bericht der US-Regierung bringt den Unabhängigkeitsanspruch der Opposition in Simbabwe ins Wanken

Nachdem mich in den letzten Jahren in vielen Listen nicht wenige Leute als
Freund eines Massenmörders, als bezahlten Agenten des zimbabwischen Geheimdienstes … beschimpft haben, tauchen  jetzt endlich Berichte auf, die etwas anders über Zimbabwe schreiben:
neben dem US-Ethnologen Mahmood Mamdani jetzt auch der US Journalist Stephen
GOWANS:

Hat Roberto Blanco Tzangvirais MDC gegen Mugabe & die ZANU/PF unterstützt ?

Der beliebte MöbelhausEröffner Roberto Blanco (“Der Puppenspieler von Mexico..”) soll im Auftrag der Konrad-Adenauer-Stiftung den  EU-US-Liebling Tzangvirai  gegen den amtierenden zimbabwischen Präsidenten Robert Mugabe mit einer Wahlkampfhymne unterstützt haben: “Der Tzangvirai muss rein!” Der als Schoko-Kuss bekannte Blanco (“außen schwarz, innen weiß”) hatte bereits seit den 70er Jahren gute Erfahrungen bei der Unterstützung der Schwarzen gesammelt: er sang für die CDU unter dem Slogan: “Black is beautifull!”…

Das war jetzt nur etwas Spaß muss sein, jetzt wird es ernst: unter dem obigen Satire-Titel folgen hier grundlegende Texte zu Afrika und besonders zu Zimbabwe. BezeichnenderWeise wird der Angriff auf Gaza unmittelbar mitgenutzt, um die Kampagne gegen Robert Mugabe wieder zu eröffnen:

UN-Berichterstatter zu Gaza: Waffenstillstand wurde durch Israel gebrochen

Der Berichterstatter der Vereinten Nationen zu Menschenrechtsfragen in Palaestina, Richard Falk, erklaert zu den Angriffen auf Gaza, daß der Bruch des Waffenstillstands von Israel ausging, nachdem er von palaestinensischer Seite eingehalten wurde. In einer Aktion des israelischen Militaers waren danach im November mehrere Palaestinenser getoetet worden. Erst danach seien die Raketenangriffe in relevantem Umfang aufgenommen worden. Auch habe es mehrere Angebote zur Verlaengerung des Waffenstillstands von seiten der Hamas gegeben, die ohne israelische Antwort blieben.